Einsteiger mit Fragen zur Technik (Filter, Osmosewasser, ..)

Hallo Zusammen,

ich möchte mich erst mal vorstellen. Mein Name ist Roland, 29 Jahre alt und wohne in München.

Wie bei den meisten hier, begeistert mich die Unterwasserwelt seit ich klein war, weswegen auch tauchen zu meinen Leidenschaften gehört. Den Traum, eine eigene Unterwasserlandschaft zu Hause zu haben, konnte ich mir lange nicht erfüllen, da in meiner Studentenbude viel zu wenig Platz war. Nun bin ich vor kurzem in eine 40 qm Wohnung umgezogen (was größeres ist in München nicht bezahlbar) und habe mir bereits eine Stelle für ein Aquarium reserviert. Deswegen möchte ich nun mit der Planung beginnen, habe mir jede Menge Bücher dazu gekauft und sämtliche Foren durchgeforstet. Trotzdem werde ich das Gefühl nicht los, dass ich mit Technik und Auswahl komplett überfordert bin.

Ich schreibe einfach mal, was ich mir so vorgestellt oder geplant habe und mich würde dazu eure Meinung interessieren.

Allgemein
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Mein Traum wäre natürlich ein Meerwasseraquarium in Form eines kleinen Korallenriffs. Allerdings wurde mir davon schnell abgeraten, weil es viel Erfahrung braucht. Daher möchte ich mit einem tropischen Süßwasseraquarium anfangen im Südamerika Stil.

Das Aquarium
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Ich habe mich dafür entschieden ein Komplettset zu nehmen. In diesen Sets ist alles dabei was man als Anfänger so braucht und es kann nichts schief gehen (vor allem nicht mit dem Unterschrank). Zuerst hatte ich die Rio Serie von Juwel im Auge, wollte mir diese aber vorher in Echt ansehen. Deswegen bin ich zu einem Händler in München gefahren und habe mich dort umgesehen. Leider hatte er überwiegend Eheim und hat mir deswegen von Juwel eher abgeraten (wen wunderts ;) ), ich habe die Chance allerdings wahrgenommen und mir einige Modelle von Eheim aufgeschrieben. Zu Hause nochmal recherchiert und nun tendiere ich ebenfalls zu Eheim aus folgenden Gründen:
- Es darf maximal 1 m breit sein. Dafür kämen das Juwel Rio 180 oder das Eheim Vivaline 180 in Frage. Von Eheim aber auch das Scubaline 200, was mir besser gefällt.
- Eheim hat einen Außenfilter, was ich persönlich als besser empfinde.

Deswegen habe ich mich vorerst für das Eheim Scubaline 200 entschieden. Apropos Außenfilter:
Frage: Bei Juwel Rio und Eheim Vivaline wird bei allen Angeboten explizit Filter und Heizstab erwähnt. Beim Eheim Scubaline konnte ich nichts dergleichen finden. Gehe ich also recht in der Annahme dass beim Scubaline der Filter/Heizstab selbst dazu gekauft werden muss? Preislich sind die beiden diese Serien ja nicht weit auseinander, von daher war ich überrascht, dass das Scubaline komplett ohne Technikzubehör sein soll.

Der Aussenfilter
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Da ich vermute, dass beim Scubaline der Filter separat gekauft werden muss, habe ich mich nach Modellen umgesehen. Zuerst dachte ich ‚Eheim‘ wird ja in Sachen Filter immer so gepriesen, so schwer kann es also nicht sein. Denkste…
- Eheim Classic 250 : ist wohl von allen noch der stabilste und zuverlässigste. Allerdings kompliziert in der Handhabung
- Eheim Professional 3: 50 % finden ihn toll, 50 % verteufeln ihn aufs Schlimmste. Von lautem Brummen, bis hin zu kaputten Plastikteilen und Überschwemmung wegen Undichte an typischen Stellen konnte ich in Erfahrungsberichten lesen. Fazit: Eher nicht
- Eheim Experience: Scheint wohl der neueste zu sein und Eheim hat aus Fehlern gelernt. Allerdings konnte ich nicht wirklich viele Erfahrungsberichte finden.

Beim Filter bin ich komplett überfordert, was ich nun nehmen sollte. Ich tendiere eher zum Experience. Mir ist vor allem wichtig, dass er leise ist (ich habe nur eine 1-Zimmer Wohnung, mein Bett ist also auch nicht weit) und dicht bleibt (ich möchte auch weiterhin ein gutes Verhältnis zu meinem Vermieter haben ;) )

Die Wasserwerte
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pH: 7,6
Leitfähigkeit ( μS / cm bei 25 °C ): 557
KH: 15
GH: 16,4

Quelle: https://www.swm.de/dms/swm/dokumente/m- ... ewerte.pdf

Wie man erkennen kann, handelt es sich um das typische harte Münchner Wasser. Was mich nun beunruhigt ist der hohe Kalkanteil im Wasser, der sich bei mir in der Wohnung überall bemerkbar macht (Bad, Küche, Gläser, …). Oft reicht es den Wasserkocher zweimal zu benutzten und man hat 3 mm Kalkschicht am Boden. Ein nach wenigen Tagen sehr verkalktes Aquarium samt Zubehör wäre mein Albtraum :( Ich hatte deswegen nachgedacht mir eine Umkehrosmoseanlage zuzulegen.

Osmosewasser
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Es gibt drei Gründe warum ich darüber nachdenke.
1. Ich werde den vielen Kalk im Wasser los.
2. Ich habe gelesen dass es weit mehr Zierfische für weiches Wasser als für hartes Wasser gibt
3. Da ich auf kurz oder lang in die Meerwasseraquaristik einsteigen will, möchte ich das bereits frühzeitig „üben“.

Grund 2 alleine ist natürlich nicht genug, man könnte sich Fische für hartes Wasser aussuchen, aber macht es mit den anderen Gründen Sinn?

Grundsätzlich frage ich mich sehr, wie macht ihr das verschneiden? Verschneidet ihr das Wasser vorher im Eimer im berechneten Verhältnis und füllt das Becken damit auf oder gebt ihr nacheinander Osmosewasser hinein und dann Leitungswasser dazu?
Wie speichert ihr das Osmosewasser, was sich ja nur sehr langsam herstellen lässt, in größeren Mengen? Gibt’s es sowas wie 100 l Wassertanks?

Auswahl der Fische
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Damit bin ich noch nicht wirklich weit. Es kommt letztendlich drauf an ob ich nun Osmosewasser verwende oder nicht. Ich hatte mir den Mergus gekauft um eine große Auswahl zu haben, aber bin etwas überfordert damit. Einzelne Favoriten hatte ich bereits (wie zB. Skalare), aber musste dann meist feststellen, dass das Becken zu klein ist. Ich bin auf der Suche nach nem Schwarmfisch und 1-3 etwas größeren Eyecatchern. Aber dafür habe ich ja noch Zeit.

Ich weiss dass ich in der Planung noch nicht sehr weit bin. Was momentan blockt ist die Frage ob ich Osmosewasser verwenden solle. Ich würde es gerne tun, aber will vorher eure Meinungen darüber hören. Und natürlich der Filter. Wenn ihr mir in den beiden Punkten weiterhelfen könntet, wäre das genial.

Vielen Dank schon mal.

Gruß Roland
 


Henny

Mitglied
Hallo Roland,

erstmal herzlich willkommen hier im Forum!
Ich finde es sehr gut, dass Du Dich vorher so gründlich informierst. :thumleft:

Die von Dir genannten Filter kenne ich selber nicht. Ich bin ein absoluter Fan der Eheim classic-Serie. Den Eheim classic 2213 habe ich seit fünf Jahren an einem 112er und einem 160er. Der 2215 läuft an einem 240er - diese Filter sind preisgünstig und praktisch unkaputtbar. An einem 200er habe ich seit einem Jahr den JBL CristalProfi e900, mit dem bin ich auch absolut zufrieden.

Mit der Osmoseanlage ist das so eine Sache. Ich habe ähnlich hartes und kalkiges Wasser wie Du und habe keine Anlage im Einsatz. Allerdings pflege ich deswegen auch keine absoluten Weichwasserfische. Das Aquarium wird Dir nicht sichtbar verkalken, weil der Wasserspiegel oberhalb der Zierkante liegt. Und so Sachen wie Heizer etc. kann man in Abständen gut mit Essig von dem Kalk befreien. Aber natürlich freuen sich die meisten südamerikanischen Zierfische über weicheres Wasser. Mich hat immer die große Menge Abfallwasser, der langsame Durchlauf und die Bevorratung des Osmosewassers von dem Kauf einer solchen Anlage abgehalten. Aber es sollen sich hier bitte besser die Leute melden, die so eine Anlage tatsächlich in Gebrauch haben und Dir die Vor- und Nachteile aus eigener Erfahrung aufzeigen können.
Ich nutze für Wasserwechsel für die großen Becken aus anderen Gründen eine 200l- Regentonne. Man kann z.B. auch eine 90l- Maurerbütt nehmen. Von dort kann man das Wasser mit einer Pumpe ins AQ befördern. Ich weiss allerdings nicht, wie toll sich diese Behältnisse in einer 40qm- Wohnung machen. :wink:

Viel Spaß und Erfolg für Dein neues AQ wünscht Dir mit vielen Grüßen
Andrea
 

Starmbi

Mitglied
Hallo und willkommen!
Wie speichert ihr das Osmosewasser, was sich ja nur sehr langsam herstellen lässt, in größeren Mengen? Gibt’s es sowas wie 100 l Wassertanks?
Google mal nach Maischefaß, da wirst Du für ca. 30 € fündig.

Nicht jeder will aber so ein Faß in einer 1-Zimmerwohnung rumstehen haben.
Als Alternative kannst Du dich auch mal über einen Ionenaustauscher informieren.
Spart den Wassertank, muß aber regelmäßig regeneriert werden. Das übernehmen aber auch Dienstleister.

Gruß
Stefan
 

Henny

Mitglied
Hi Roland,

mir ist gerade noch eingefallen, dass Max (maxH) einen gewerblichen Brita-Filter nutzt. Ich glaube, da da fällt weder Abfallwasser an noch braucht das Wasser wohl eine Zwischenlagerung. Max setzt das Ding so ziemlich für alle Becken ein und er pflegt hauptsächlich Weichwasserfische. Aber dazu müsste Max sich genau äußern. Ich weiß auch nicht, ob ein 'Normalo' an das Ding so einfach rankommt.

Viele Grüße von Andrea
 
Vielen lieben Dank für eure ersten Tipps. Ich denke mit dem Filter sollte lösbar sein, da informiere ich mich einfach mal weiter.

Die Enthärtung hat es aber nach euren Antworten wohl doch mehr in sich als ich dachte. Ich hatte grade nach Ionentauscher/Vollentsalzer gegoogelt. Ich hatte die Begriffe schon gelesen, war aber bisher auf eine UOA fixiert. Also dem ganzen eine Chance gegeben. Nachdem ich mich weiter informiert habe, ist mir aber der Umgang mit stärkeren Säuren/Basen etc. doch etwas unbehaglich. Ich hatte auch gelesen, man muss auch das Wasser aus einem VE wegen des hohen CO2 Anteils erstmal stehen lassen, weswegen ich damit auch wieder eine Art Gefäß bräuchte. Der Vorteil wäre also mehr oder weniger dahin.

Persönlich tendiere ich nach wie vor Richtung UOA. Mischt man denn das Wasser im Aquarium (indem man nacheinander Osmosewasser und Leitungswasser hineingibt beim TWW) oder vorher im Behälter? Falls direkt im Aquarium, kann ich es ja theoretisch in mehreren kleinen 10 l Behältern vorbereiten und lagern. Kellerabteil ist vorhanden, das sollte also nicht so wild sein.

Ich könnte natürlich sagen, ich lass den Aufwand und bleibe beim harten Wasser. Allerdings ist wie erwähnt mein Langziel Meerwasser, spätestens da muss ich so etwas anschaffen. Ob das in einer 60 - 80 qm Wohnung recht viel einfacher wird in den nächsten Jahren wage ich zu bezweifeln ;) also entweder ich kriegs hin oder ich müsste auch Meerwasser bleiben lassen. Insofern sehe ich es als gute Generalprobe für die nächsten Jahre :)
 
Moin,

Wie isn deine KH aus der Leitung?

Britafilter haben nen verschneidekopf, natürlich ohne abwasser oder entgasen lassen, bei dem man zu dem enthärteten wasser 0-70% leitungswasser beimischen kann. Soll heissen wenn du ne KH von 5 erreichen willst und nen ausgangswert von KH 10 hast stellst du 50% Veschneidung ein und das Wasser läuft wie geschnitten Brot ins Becken.

http://www.kaffee-onlineshop.de/brita-a ... -c300.html

Das sind die dinger. Musst man halt mal suchen ob man die noch günstiger bekommt.

Vorerst gute Nacht.

Gruß Max
 
Hallo nach München :),

ich habe für die Regenanlage meines Geckoterariums einige Zeit auch Brita-Filterwasser genutzt, das ich sogar noch abgekocht habe (zum weiteren ausfällen von Ca). Allerdings nutzte ich eine ganz "normale" Filetrkanne dazu, ich weiß nicht, ob diese Flter sich womöglich von den verlinkten "professionellen" unterscheiden.
Ich habe damals "gelernt" dass beim Britafilter Ca durch Na ausgetauscht wird (oder war es K?). Da ja Max anscheinend gute Erfahrungen damit macht, ist das vielleicht nicht weiter dramatisch, entspricht aber doch sicher nicht gerade den natürlichen Werten von Flusswasser? Auf den Scheiben des Terras haben sich jedenfalls auch mit diesem Wasser recht schnell weiße Niederschläge gebildet.
Und wenn Du später auf Meerwasser gehen möchtest, müsstest Du soweit ich weiß auch Silikate ausfiltern, was der Brita glaube ich nicht tut(?)

Danach bin ich auf UOA umgestiegen, was für die kleine Menge noch absolut in Ordnung war. Es gibt natürlich auch UOA, die einen enormen Durchsatz haben und auch nur ein Reinwasser/Abwasser-Verhältnis von 1:2 bis sogar 1:1,5.
Diese sind aber oft sehr teuer in der Anschaffung (Allerdings gibt es erschwinglichere mit geringerem Durchsatz)
und bei einem so großen AQ wie Deinem hättest Du schon noch recht viel Abwasser...

Inzwischen habe ich mir ein Paludarium mit etwas über 170l Gesamtwassermenge gebaut und mich nach langem Überlegen gegen eine solche UOA und für einen Zweisäulen-Vollentsalzer entschieden.

Ich bin damit bisher sehr zufrieden, allerdings läuft das AQ auch erst seit ein paar Wochen.

Ich kann Deine Bedenken bezüglich des Hantierens mit Säure und Lauge nachvollziehen, aber was Du bezüglich des CO2-"Problems", sagtest stimmt so nicht ganz:
Es gibt auch sog. stark basische Anionentauscher , die die Kohlensäure und Kieselsäure mit aus dem Wasser "filtern".
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist zumindest letzteres für die Meerwasseraquaristik nicht unwichtig.

Der Hersteller, von dem ich meine VE-Anlage habe, schlägt auch einen Dauereinsatz des Systems am Aquarium vor - praktisch anstelle der üblichen Wasserwechsel.
Ich habe mich da noch nicht weiter mit befasst, kann ohnehin als absoluter AQ-Newbie kaum beurteilen, ob diese Methode empfehlenswert ist, wollte es aber zumindest noch erwähnt haben.

nächtliche Grüße aus einem kleinen Dorf bei Gauting,
Claudia

P.S.:
Bitte nicht allzu sehr auf Rechtschreibfehler etc. achten, bin schon etwas müde...
 


Für Meerwasser dürften die nicht geeignet sein. Für süßwasser allemal.

Nicht soviel auf hören-sagen geben. Also hast du keine eigenen erfahrungen mit der C-Serie richtig.

Gruß Max
 
Achja der von dir benutzte Kannenfilter ist nur n Körbchem mit Aktivkohle.

Silikat wird von der C-serie entfernt.

Und die Flusswasernachahmungsdiskussion wüde ich jetzt nicht anbrechen.

Gruß Max
 
Hi Max,

der von dir benutzte Kannenfilter ist nur n Körbchem mit Aktivkohle.
Na - laut Brita ist im "Körbchen" schon etwas mehr als nur ein Aktivkohle, und dass damit Härtebildner entfernt werden, kann man auch messen (gemessen habe ich das bisher nur mit Teststreifen).

Nicht soviel auf hören-sagen geben. Also hast du keine eigenen erfahrungen mit der C-Serie richtig.
Richtig: mit der C-Serie habe ich keine Erfahrung, was ich ja auch extra ausdrücklich geschrieben hatte.
Wenn Du nochmal genau liest: ich hatte an diversen Stellen Fragezeichen eingefügt, um das noch zu verdeutlichen.
Was meinst Du denn mit Hörensagen?
Darauf "gebe" ich , wie Du eventuell schon mal in früheren Beiträgen meinerseits gelesen haben könntest, eigentlich recht wenig. Ich versuche alles nach meinen eigenen begrenzten Möglichkeiten zu ergründen. Letztendlich muss man da natürlich immer auch auf Fremderkenntnisse oder -angaben zurückgreifen (zum Beispiel Herstellerangaben der diversen Filter).

die Flusswasernachahmungsdiskussion wüde ich jetzt nicht anbrechen.
Ich wollte hier auch überhaupt keine Diskussion vom Zaun brechen, sonderm dem TS nur diese Überlegung mit in seinen Argumente-Pool geben.
(darum habe ich ja nochmal betont, dass es kein großes Problem sein dürfte, weil Du damit gute Erfahrungen gemacht hast :wink: ).

Ich wollte hier weder Dich noch Deine Filtermethode angreifen, sondern lediglich mit Fragen nachhaken und von meinen eigenen praktischen (zugegeben nicht aquaristischen) Erfahrungen mit unterschiedlichen Methoden zur Entsalzung berichten.

Einen schönen Sonntag noch,
Claudia

P.S.:

ich habe mir den verlinkten "Filter" nochmal angesehen: kann es sein, dass es sich dabei einfach um einen Mischbettvollentsalzer handelt?
Dann müsste man den auch günstiger bekommen können.
 
Ganz ruhig.

Das war kein Rundumschlag.

Ich weiss dass der Großteil dieser Kannenfilter nur minimal enthärtet. Die C serie hingegen schon deulich mehr.

KH, GH auf 0 , PH 6, lediglich der Leitwert geht nicht unter 200.

Gruß Max
 
Moin nochmal,

mein P.S. oben hat sich gerade mit Deiner Antwort überschnitten.

Gut, die genannten Werte sprächen dann gegen die dort geschriebene These.

Was ich nicht ganz verstehe: neulich hatte ich hier irgendwo einen Thread zu dem Thema eröffnet ("Was ist wichtiger: GH oder KH"), dort wurde dann zum Schluss gesagt, dass ich eben nicht nach der Härte gehen solle, sondern nach dem Leitwert.

Wenn ich das richtig verstehe, siehst Du das anders?

Außerdem eine Verständnisfrage: soweit ich das verstanden habe, geben GH und KH Auskunft über gelöste Salze im Wasser.
Nach allem, was ich dazu gelernt habe, könnte dann aber der Leitwert doch nicht so hoch sein, wenn diese nicht vorhanden sind? Was ist denn da noch im Wasser, das den Leitwert so "hoch" bleiben lässt, aber bei der GH-Messung nicht angezeigt wird?

Grüßle,
Claudia
 
Das geht mit zuweit in die materie, würde es aber gern mal wissen. Vielleicht kommt ja mal einer in die Runde der den Masterplan hat;)

Warum der Leitwert so hoch bleibt kann ich nicht sagen.

Gruß Max
 
Hallo Roland,

bei der Beckengröße bist Du mit einer UOA gut bedient.
Bei 200 bis 250 Liter Beckenvolumen fallen wöchentliche Wasserwechsel von 80 bis 100 Liter an.

Wenn Du nun Dein Leitungswasser von KH 15 auf KH 7,5 bringen möchtest, benötigst Du wöchentlich 40-50 Liter UOA Wasser.
Solltest Du weiter runter wollen mit der KH entsprechend mehr.

Einigermaßen vernünftige UOA schaffen etwa 10 Liter in der Stunde.
Sowas etwa: http://shop.filterzentrale.de/product_i ... 5-gpd.html

Wenn Du dann auf Meerwasser umsteigen willst hängst Du dahinter einen Mischbettvollentsalzer und fertig.

Ob Du nun das erst das UOA Wasser oder das Leitungswasser ins Becken kippst, ist ziemlich egal.
Die Schwankungen bei einem Wasserwechsel sind nur marginal und fallen kaum ins Gewicht.
Optimal ist es natürlich das Wechselwasser vorher zu mischen. Macht aber den Aufwand ein 100 Liter Gefäß vorzuhalten in dem man mischen kann.

Bei mir sieht das so aus:


Daraus kann ich die fertige Mischung direkt abpumpen.
Meist mische ich aber nicht vorher sondern erst im Becken. Bisher habe ich da keine Nachteile erkennen können.

Auf Brita und Co. solltest Du konsequenterweise verzichten. Das ist was für Hausfrauen und Gastronomieaquaristik. :mrgreen:

Beste Grüße
Martin
 
Biotoecus schrieb:
Auf Brita und Co. solltest Du konsequenterweise verzichten. Das ist was für Hausfrauen und Gastronomieaquaristik. :mrgreen:

Beste Grüße
Martin

Tztz, haut er wieder ein raus :mrgreen:

Ich komm günstig ran und es erzielt seine Wirkung;)

Gruß Max
 
MaxH schrieb:
Ganz ruhig.

Das war kein Rundumschlag.

Ich weiss dass der Großteil dieser Kannenfilter nur minimal enthärtet. Die C serie hingegen schon deulich mehr.

KH, GH auf 0 , PH 6, lediglich der Leitwert geht nicht unter 200.

Gruß Max

Was nutzt mir ein enthärtetes aber aufgesalztes Wasser?
Salz kann ich in UOA Wasser selbst reinstreuen. :mrgreen:
 
Hallo Martin,
Biotoecus schrieb:
Hallo Roland,

bei der Beckengröße bist Du mit einer UOA gut bedient.
Bei 200 bis 250 Liter Beckenvolumen fallen wöchentliche Wasserwechsel von 80 bis 100 Liter an.

Wenn Du nun Dein Leitungswasser von KH 15 auf KH 7,5 bringen möchtest, benötigst Du wöchentlich 40-50 Liter UOA Wasser.
Solltest Du weiter runter wollen mit der KH entsprechend mehr.

Einigermaßen vernünftige UOA schaffen etwa 10 Liter in der Stunde.
Sowas etwa: http://shop.filterzentrale.de/product_i ... 5-gpd.html


Beste Grüße
Martin

Was ist, wenn man mal so schnell wie möglich einen 80%igen Wasserwechsel vornehmen muss (z.B. wegen stark erhöhter Werte, Krankheit, "Chemieunfällen"?)
dann erstmal stundenlang Wasser entsalzen ist doch sicher ein ziemliches Risiko?

Sollte man dann ersteinmal "ungefiltertes" Leitungswasser nehmen, bis die UOA fertig ist und erst durch einem zweiten WW verdünnen?

Grüßle,
Claudia
 
Vielen Dank nochmal für die wertvollen Informationen. Sie haben mich ein ganzes Stück weitergebracht.

Osmosewasser vs. Vollentsalzer:
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Ich habe mich heute vormittag ein weiteres Mal ausgiebig mit Vollentsalzern beschäftigt. An sich wäre das eine gute Möglichkeit und sagt mir auch zu. Ich habe aber nach wie vor Bedenken bei der Regenerierung.
Ich habe mir http://ph-diskus.de/Downloads/Osmose_vs_Vollentsalzer.xls runtergeladen und mit meinen Werten ausgefüllt um ein Gefühl für die Mengen und Betriebspreise zu bekommen. Daneben habe ich mir einige Anleitungen zum Regnerieren von Vollentsalzern angesehen. Am Ende muss ich sagen, dass ich mit solchen Lösungen eher nicht in der Wohnung hantieren möchte. Wer eine geflieste Waschküche hat etc, dort mag das gut gehen, aber in meinem kleinen Bad... :?
Abgesehen davon habe ich aus der Exceltabelle die Graphen analysiert und es hat sich herausgestellt, dass die UOA im Betrieb billiger ist. Ich hatte mir dafür folgende UOA ausgesucht:
http://www.btd24.de/Wasseraufbereit....html?XTCsid=4o9a8c3usjfm3lnrie0f79emtplf17ag
Sie ist preislich in Ordnung, hat ein gutes Verhältnis (unser Wasser in München ist erstaunlicherweise relativ billig) und zusätzlich einen Wassertank. Ich kann damit das Osmosewasser in Wassertanks abfüllen und im Keller aufbewahren bis ich es brauche. Anmischen kann ich dann entweder im großen Tank oder direkt im Aquarium. Das sehe ich ja dann :)

Kosten im Betrieb: 3,14 € pro m³ (inklusive Abwasser). Bei einem Verhältnis von 1:2 ergibt das 300 Liter pro Wasserwechsel = 0,94 € pro Wasserwechsel.

Zu guter letzt hatte ich gelesen, es sei besser nur Osmosewasser zu nehmen und dann aufzuhärten anstatt mit Leitungswasser zu verschneiden. Ist da was dran oder nur Halbwissen?
 


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