Hallo Zusammen,
ich möchte mich erst mal vorstellen. Mein Name ist Roland, 29 Jahre alt und wohne in München.
Wie bei den meisten hier, begeistert mich die Unterwasserwelt seit ich klein war, weswegen auch tauchen zu meinen Leidenschaften gehört. Den Traum, eine eigene Unterwasserlandschaft zu Hause zu haben, konnte ich mir lange nicht erfüllen, da in meiner Studentenbude viel zu wenig Platz war. Nun bin ich vor kurzem in eine 40 qm Wohnung umgezogen (was größeres ist in München nicht bezahlbar) und habe mir bereits eine Stelle für ein Aquarium reserviert. Deswegen möchte ich nun mit der Planung beginnen, habe mir jede Menge Bücher dazu gekauft und sämtliche Foren durchgeforstet. Trotzdem werde ich das Gefühl nicht los, dass ich mit Technik und Auswahl komplett überfordert bin.
Ich schreibe einfach mal, was ich mir so vorgestellt oder geplant habe und mich würde dazu eure Meinung interessieren.
Allgemein
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Mein Traum wäre natürlich ein Meerwasseraquarium in Form eines kleinen Korallenriffs. Allerdings wurde mir davon schnell abgeraten, weil es viel Erfahrung braucht. Daher möchte ich mit einem tropischen Süßwasseraquarium anfangen im Südamerika Stil.
Das Aquarium
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Ich habe mich dafür entschieden ein Komplettset zu nehmen. In diesen Sets ist alles dabei was man als Anfänger so braucht und es kann nichts schief gehen (vor allem nicht mit dem Unterschrank). Zuerst hatte ich die Rio Serie von Juwel im Auge, wollte mir diese aber vorher in Echt ansehen. Deswegen bin ich zu einem Händler in München gefahren und habe mich dort umgesehen. Leider hatte er überwiegend Eheim und hat mir deswegen von Juwel eher abgeraten (wen wunderts
), ich habe die Chance allerdings wahrgenommen und mir einige Modelle von Eheim aufgeschrieben. Zu Hause nochmal recherchiert und nun tendiere ich ebenfalls zu Eheim aus folgenden Gründen:
- Es darf maximal 1 m breit sein. Dafür kämen das Juwel Rio 180 oder das Eheim Vivaline 180 in Frage. Von Eheim aber auch das Scubaline 200, was mir besser gefällt.
- Eheim hat einen Außenfilter, was ich persönlich als besser empfinde.
Deswegen habe ich mich vorerst für das Eheim Scubaline 200 entschieden. Apropos Außenfilter:
Frage: Bei Juwel Rio und Eheim Vivaline wird bei allen Angeboten explizit Filter und Heizstab erwähnt. Beim Eheim Scubaline konnte ich nichts dergleichen finden. Gehe ich also recht in der Annahme dass beim Scubaline der Filter/Heizstab selbst dazu gekauft werden muss? Preislich sind die beiden diese Serien ja nicht weit auseinander, von daher war ich überrascht, dass das Scubaline komplett ohne Technikzubehör sein soll.
Der Aussenfilter
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Da ich vermute, dass beim Scubaline der Filter separat gekauft werden muss, habe ich mich nach Modellen umgesehen. Zuerst dachte ich ‚Eheim‘ wird ja in Sachen Filter immer so gepriesen, so schwer kann es also nicht sein. Denkste…
- Eheim Classic 250 : ist wohl von allen noch der stabilste und zuverlässigste. Allerdings kompliziert in der Handhabung
- Eheim Professional 3: 50 % finden ihn toll, 50 % verteufeln ihn aufs Schlimmste. Von lautem Brummen, bis hin zu kaputten Plastikteilen und Überschwemmung wegen Undichte an typischen Stellen konnte ich in Erfahrungsberichten lesen. Fazit: Eher nicht
- Eheim Experience: Scheint wohl der neueste zu sein und Eheim hat aus Fehlern gelernt. Allerdings konnte ich nicht wirklich viele Erfahrungsberichte finden.
Beim Filter bin ich komplett überfordert, was ich nun nehmen sollte. Ich tendiere eher zum Experience. Mir ist vor allem wichtig, dass er leise ist (ich habe nur eine 1-Zimmer Wohnung, mein Bett ist also auch nicht weit) und dicht bleibt (ich möchte auch weiterhin ein gutes Verhältnis zu meinem Vermieter haben
)
Die Wasserwerte
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pH: 7,6
Leitfähigkeit ( μS / cm bei 25 °C ): 557
KH: 15
GH: 16,4
Quelle: https://www.swm.de/dms/swm/dokumente/m- ... ewerte.pdf
Wie man erkennen kann, handelt es sich um das typische harte Münchner Wasser. Was mich nun beunruhigt ist der hohe Kalkanteil im Wasser, der sich bei mir in der Wohnung überall bemerkbar macht (Bad, Küche, Gläser, …). Oft reicht es den Wasserkocher zweimal zu benutzten und man hat 3 mm Kalkschicht am Boden. Ein nach wenigen Tagen sehr verkalktes Aquarium samt Zubehör wäre mein Albtraum
Ich hatte deswegen nachgedacht mir eine Umkehrosmoseanlage zuzulegen.
Osmosewasser
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Es gibt drei Gründe warum ich darüber nachdenke.
1. Ich werde den vielen Kalk im Wasser los.
2. Ich habe gelesen dass es weit mehr Zierfische für weiches Wasser als für hartes Wasser gibt
3. Da ich auf kurz oder lang in die Meerwasseraquaristik einsteigen will, möchte ich das bereits frühzeitig „üben“.
Grund 2 alleine ist natürlich nicht genug, man könnte sich Fische für hartes Wasser aussuchen, aber macht es mit den anderen Gründen Sinn?
Grundsätzlich frage ich mich sehr, wie macht ihr das verschneiden? Verschneidet ihr das Wasser vorher im Eimer im berechneten Verhältnis und füllt das Becken damit auf oder gebt ihr nacheinander Osmosewasser hinein und dann Leitungswasser dazu?
Wie speichert ihr das Osmosewasser, was sich ja nur sehr langsam herstellen lässt, in größeren Mengen? Gibt’s es sowas wie 100 l Wassertanks?
Auswahl der Fische
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Damit bin ich noch nicht wirklich weit. Es kommt letztendlich drauf an ob ich nun Osmosewasser verwende oder nicht. Ich hatte mir den Mergus gekauft um eine große Auswahl zu haben, aber bin etwas überfordert damit. Einzelne Favoriten hatte ich bereits (wie zB. Skalare), aber musste dann meist feststellen, dass das Becken zu klein ist. Ich bin auf der Suche nach nem Schwarmfisch und 1-3 etwas größeren Eyecatchern. Aber dafür habe ich ja noch Zeit.
Ich weiss dass ich in der Planung noch nicht sehr weit bin. Was momentan blockt ist die Frage ob ich Osmosewasser verwenden solle. Ich würde es gerne tun, aber will vorher eure Meinungen darüber hören. Und natürlich der Filter. Wenn ihr mir in den beiden Punkten weiterhelfen könntet, wäre das genial.
Vielen Dank schon mal.
Gruß Roland
ich möchte mich erst mal vorstellen. Mein Name ist Roland, 29 Jahre alt und wohne in München.
Wie bei den meisten hier, begeistert mich die Unterwasserwelt seit ich klein war, weswegen auch tauchen zu meinen Leidenschaften gehört. Den Traum, eine eigene Unterwasserlandschaft zu Hause zu haben, konnte ich mir lange nicht erfüllen, da in meiner Studentenbude viel zu wenig Platz war. Nun bin ich vor kurzem in eine 40 qm Wohnung umgezogen (was größeres ist in München nicht bezahlbar) und habe mir bereits eine Stelle für ein Aquarium reserviert. Deswegen möchte ich nun mit der Planung beginnen, habe mir jede Menge Bücher dazu gekauft und sämtliche Foren durchgeforstet. Trotzdem werde ich das Gefühl nicht los, dass ich mit Technik und Auswahl komplett überfordert bin.
Ich schreibe einfach mal, was ich mir so vorgestellt oder geplant habe und mich würde dazu eure Meinung interessieren.
Allgemein
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Mein Traum wäre natürlich ein Meerwasseraquarium in Form eines kleinen Korallenriffs. Allerdings wurde mir davon schnell abgeraten, weil es viel Erfahrung braucht. Daher möchte ich mit einem tropischen Süßwasseraquarium anfangen im Südamerika Stil.
Das Aquarium
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Ich habe mich dafür entschieden ein Komplettset zu nehmen. In diesen Sets ist alles dabei was man als Anfänger so braucht und es kann nichts schief gehen (vor allem nicht mit dem Unterschrank). Zuerst hatte ich die Rio Serie von Juwel im Auge, wollte mir diese aber vorher in Echt ansehen. Deswegen bin ich zu einem Händler in München gefahren und habe mich dort umgesehen. Leider hatte er überwiegend Eheim und hat mir deswegen von Juwel eher abgeraten (wen wunderts
- Es darf maximal 1 m breit sein. Dafür kämen das Juwel Rio 180 oder das Eheim Vivaline 180 in Frage. Von Eheim aber auch das Scubaline 200, was mir besser gefällt.
- Eheim hat einen Außenfilter, was ich persönlich als besser empfinde.
Deswegen habe ich mich vorerst für das Eheim Scubaline 200 entschieden. Apropos Außenfilter:
Frage: Bei Juwel Rio und Eheim Vivaline wird bei allen Angeboten explizit Filter und Heizstab erwähnt. Beim Eheim Scubaline konnte ich nichts dergleichen finden. Gehe ich also recht in der Annahme dass beim Scubaline der Filter/Heizstab selbst dazu gekauft werden muss? Preislich sind die beiden diese Serien ja nicht weit auseinander, von daher war ich überrascht, dass das Scubaline komplett ohne Technikzubehör sein soll.
Der Aussenfilter
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Da ich vermute, dass beim Scubaline der Filter separat gekauft werden muss, habe ich mich nach Modellen umgesehen. Zuerst dachte ich ‚Eheim‘ wird ja in Sachen Filter immer so gepriesen, so schwer kann es also nicht sein. Denkste…
- Eheim Classic 250 : ist wohl von allen noch der stabilste und zuverlässigste. Allerdings kompliziert in der Handhabung
- Eheim Professional 3: 50 % finden ihn toll, 50 % verteufeln ihn aufs Schlimmste. Von lautem Brummen, bis hin zu kaputten Plastikteilen und Überschwemmung wegen Undichte an typischen Stellen konnte ich in Erfahrungsberichten lesen. Fazit: Eher nicht
- Eheim Experience: Scheint wohl der neueste zu sein und Eheim hat aus Fehlern gelernt. Allerdings konnte ich nicht wirklich viele Erfahrungsberichte finden.
Beim Filter bin ich komplett überfordert, was ich nun nehmen sollte. Ich tendiere eher zum Experience. Mir ist vor allem wichtig, dass er leise ist (ich habe nur eine 1-Zimmer Wohnung, mein Bett ist also auch nicht weit) und dicht bleibt (ich möchte auch weiterhin ein gutes Verhältnis zu meinem Vermieter haben
Die Wasserwerte
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pH: 7,6
Leitfähigkeit ( μS / cm bei 25 °C ): 557
KH: 15
GH: 16,4
Quelle: https://www.swm.de/dms/swm/dokumente/m- ... ewerte.pdf
Wie man erkennen kann, handelt es sich um das typische harte Münchner Wasser. Was mich nun beunruhigt ist der hohe Kalkanteil im Wasser, der sich bei mir in der Wohnung überall bemerkbar macht (Bad, Küche, Gläser, …). Oft reicht es den Wasserkocher zweimal zu benutzten und man hat 3 mm Kalkschicht am Boden. Ein nach wenigen Tagen sehr verkalktes Aquarium samt Zubehör wäre mein Albtraum
Osmosewasser
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Es gibt drei Gründe warum ich darüber nachdenke.
1. Ich werde den vielen Kalk im Wasser los.
2. Ich habe gelesen dass es weit mehr Zierfische für weiches Wasser als für hartes Wasser gibt
3. Da ich auf kurz oder lang in die Meerwasseraquaristik einsteigen will, möchte ich das bereits frühzeitig „üben“.
Grund 2 alleine ist natürlich nicht genug, man könnte sich Fische für hartes Wasser aussuchen, aber macht es mit den anderen Gründen Sinn?
Grundsätzlich frage ich mich sehr, wie macht ihr das verschneiden? Verschneidet ihr das Wasser vorher im Eimer im berechneten Verhältnis und füllt das Becken damit auf oder gebt ihr nacheinander Osmosewasser hinein und dann Leitungswasser dazu?
Wie speichert ihr das Osmosewasser, was sich ja nur sehr langsam herstellen lässt, in größeren Mengen? Gibt’s es sowas wie 100 l Wassertanks?
Auswahl der Fische
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Damit bin ich noch nicht wirklich weit. Es kommt letztendlich drauf an ob ich nun Osmosewasser verwende oder nicht. Ich hatte mir den Mergus gekauft um eine große Auswahl zu haben, aber bin etwas überfordert damit. Einzelne Favoriten hatte ich bereits (wie zB. Skalare), aber musste dann meist feststellen, dass das Becken zu klein ist. Ich bin auf der Suche nach nem Schwarmfisch und 1-3 etwas größeren Eyecatchern. Aber dafür habe ich ja noch Zeit.
Ich weiss dass ich in der Planung noch nicht sehr weit bin. Was momentan blockt ist die Frage ob ich Osmosewasser verwenden solle. Ich würde es gerne tun, aber will vorher eure Meinungen darüber hören. Und natürlich der Filter. Wenn ihr mir in den beiden Punkten weiterhelfen könntet, wäre das genial.
Vielen Dank schon mal.
Gruß Roland
