Kindheitstraum erfüllt - mein Rio 240

Knurpsi

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Das mit dem Verschwinden der Fische ist schade, so ähnlich geht es mir mit meinen Sternflecksalmlern.
Wobei sie bei mir schnell "vergreisen". Grund? Unbekannt.
Sowas ist wirklich blöd. Man weiß halt nicht, an was es liegt... Bei meinen Ringelsocken merke ich in keinster Weise, wenns mit einem zu Ende geht. Ist halt einer nach dem anderen weg :(. Tot finde ich die auch nicht. Weg. Verschwunden.
Was ich schon hinter meinen Schrank geschaut habe, weil ich denke, die liegen draußen, rausgesprungen. Aber ich hab ja nen Deckel drauf.
Keine Ahnung.
 


Julmond

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Also meine Vermutung geht schon seit langem in Richtung "miserable Aufzucht".
Ich kann mich nicht daran erinnern, früher so viele Abgänge bei den Salmlern gehabt zu haben.
Meine Fische aus dem Tanganjika- und Viktoriasee waren ja alle von "Enthusiasten" gekauft und wurden ziemlich alt.
Ich drücke die Daumen, das die Söckchen nun stabil bleiben.

Lieben Gruß Jella
 

Knurpsi

Mitglied
Also meine Vermutung geht schon seit langem in Richtung "miserable Aufzucht".
Das kann ich persönlich bei meinen Ringelsocken definitiv ausschließen. Die sind vom Wolf, die hatten mit Sicherheit die beste Kinderstube.
Manchmal steckt man einfach nicht drin. Was aber halt trotzdem nicht weniger traurig ist.
Nein, weil du es so respektlos als Grünzeug bezeichnet hast. :eek:
L. G. Wolf
Verzeihung... :cool:

LG Anja
 


Knurpsi

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Hallo, guten Morgen.

Nachdem sich mein 30köpfiger Trupp der Espes Keilfleckbärblinge ziemlich gelichtet hat, wurde es Zeit für ein paar neue Fische.

Die Espes sind nun seit 4,5 Jahren im Becken, werden teilweise krumm, schwimmen schräg und verschwinden dann. Es sind, soweit ich gesehen habe, noch 18 Tiere im Moment, von denen eins auch schon wieder zappelig schwimmt. Hier stellt sich mir immer die Frage: Stress machen mit Kescher und erlösen oder alleine den Weg gehen lassen? Da es sich wohl wirklich um altersbedingtes Sterben handelt und nicht um Tumore oder Bakterien/Viren entscheide ich mich meistens gegen "Sterbehilfe". Es geht meist auch recht schnell zwischen Entdeckung "hier stimmt was nicht" und nicht mehr da sein.

Da mein Herz so ein bisschen an Labyrinthern hängt, meine ersten Fische (Paradiesfische) aber ganz schnell verstorben sind, wollte ich die nicht mehr haben. Auch den PW zuliebe, die doch ziemlich zahlreich vorhanden sind und wenns dumm läuft arg gepiesackt werden könnten.
Als ich das erste Mal beim Wolf war, hat eins seiner Becken geknackt. Ich war total erschrocken. Aber es war nicht das Aquarium, sondern seine Knurrenden Zwergguramis bei der Balz. Sehr hübsche, kleine Fische mit blauen Augen.
So, die sinds nun geworden. Am Donnerstag habe ich bei Willi 6 kleine, dünne Fischis abgeholt. 1 hat gleich über Nacht gefehlt, der 2te hing am Samstag tot an der Oberfläche zwischen den Schwimmpflanzen. Der hatte aber auch von Anfang an ein sehr dünnes Körperlein und eine geklemmte Schwanzflosse. Mit Nauplien und FroFu habe ich versucht, in kräftiger zu bekommen, aber das habe ich leider nicht geschafft.
4 Knurrer habe ich heute definitiv zählen können.

Nachher rufe ich Willi an, ob die restlichen 4, die er hatte, noch da sind. Ich würde die gerne noch zu mir holen.

Fotos werde ich bald einstellen, wenn das Gewusel im Becken aufgehört hat. Die PW sind heute heftigst am eiern. Die Garras freuts, die rutschen gleich danach über das frische Gelege und das wars dann auch damit.

Bis bald, liebe Grüße
Anja
 

Knurpsi

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Hallo.
Hab mich mal auf die Lauer gelegt und versucht, die Knurrer zu fotografieren. So leicht ist das gar nicht...
Picsart_26-06-30_20-19-37-302.jpgPicsart_26-06-30_20-20-31-200.jpgPicsart_26-06-30_20-21-28-481.jpg
Morgen hole ich beim Willi die verbliebenen Tierchen ab. Mit viel Glück sinds noch 4 und mit noch mehr Glück krieg ich sie diesmal durch.

LG Anja
 

Knurpsi

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Schön sind sie wirklich. Zur Zeit obendrein auch sehr niedlich, weil noch recht klein. Ich mag diese kleinen, spitzen Goschen und die dünnen, langen Brustflossen schon sehr.
Mal sehen, ob sie mich jemals mit ihrem Glasknacken-Geräusch erschrecken werden.
LG Anja
 

Knurpsi

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Hallo an alle.

News aus meinem Becken. Sehr unerfreuliche und für mich richtig traurig.

Nachdem ich bei Willi die restlichen 4 Knurrenden Zwergguramis geholt habe (ich hatte also jetzt insgesamt 9), hatte ich ein paar Tage lang Freude an den neuen Bewohnern.
Dann ging es los. Einige der 9 Ringelsocken schwammen nicht wie gewohnt oben, sondern hielten sich in Bodennähe auf. Die Flossen geklemmt, fressen wollten sie auch nicht. Einer nach dem anderen ist gestorben. Immer ging das Gehocke am Boden voran. Seit gestern ist nun auch der letzte noch weg. Meine schönen, geliebten Ringelhechtlinge sind Geschichte :(.
Zudem dümpelte auch noch meine älteste PW-Dame mit Bauch nach oben schon fast tot im Becken. Sie habe ich erlöst. Das war besonders mistig, weil ich die so gern gehabt hab.
Einen anderen PW fand ich beim Wasserwechsel tot im Gestrüpp und einen Garra ein paar Tage später.

Mir sind also 12 Fische gestorben, seit die Knurrer da sind.
Freude am Hobby habe ich gerade nicht wirklich. Es sind halt Tiere, die da vor meinen Augen verrecken und ich kann nicht groß was dagegen unternehmen. Ich mag schon gar nicht mehr ins Becken schauen und nach der nächsten Fischleiche suchen.

Den Knurrern selber geht es glaube ich recht gut. Sie wachsen schnell, haben immer Hunger und ich habe das ein oder andere Mal sogar schon das Balz-Geräusch gehört. Allerdings zähle ich hier immer 8 statt 9.

Hoffen kann ich nur, dass das große Sterben bald vorbei ist. Echt gruslig...

LG Anja

20260713_105848.jpg
Sie sind etwas schwer vor die Linse zu bekommen.
 
Hi Anja,

wie ärgerlich und traurig. Kommt mir bekannt vor, hatte ich vor Jahren, als hier rote Hexenwelse eingezogen sind. Die haben auch irgendwas mitgebracht gehabt, was hier ganz viele Fische gehimmelt hat. :( Seit dem bin ich noch vorsichtiger mit neuen Fischen. Das Transportwasser geht z.B. in den Ausguss und nicht mehr ins Aquarium. Und ich gebe oft dann Seemandelbaumblätter mit ins Aqua. Seit dem ist, toi toi toi, kein Supergau mehr vorgekommen.
 

Knurpsi

Mitglied
Da kann ich dir nur wünschen, dass es weiterhin gut bei dir läuft. Freut mich, dass es keinen Supergau mehr gab. Puh...
Das ist wirklich so eine besch...eidene Situation. Man macht sich halt Vorwürfe, daß man überhaupt neue Fische geholt und sich somit den Tod der anderen eingeschleppt hat.
Ganz am Anfang vor 4,5 Jahren, da habe ich mir mit den Garras was eingefangen. Da hats mir 7 PW gehimmelt.
Seitdem wars eigentlich einigermaßen ok, wenn was neues dazu kam.
Diesmal hatte ich sogar drauf geachtet, keinen Tropfen Fremdwasser mit den Knurrern ins Becken zu bringen. Seemandelbaumblätter habe ich nicht auf dem Schirm gehabt und der UVC Klärer kam zu spät zum Einsatz. Da musste mich erst Wolf drauf bringen. Oh man, ja...
Dass ich das Transportwasser weggeschüttet habe und ich somit davon ausgehen muss, dass die Fische selbst was mitgebracht haben, macht mir den Gedanken an Neuzugänge auch nicht leichter. Im Moment kommt das ja sowieso nicht in Frage, aber eben später irgendwann mal.
Jetzt sitz ich das mit den Tierchen erstmal aus :(
 

Julmond

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Es tut mir sehr leid, was mit deinen Fischen passiert ist.
Vermutlich hat sich, aus welchem Grund auch immer, eine Keimunverträglichkeit gebildet.
Mit diesem Thema beschäftige ich mich nun schon seit einiger Zeit, da es mir ebenfalls unwissentlich Fische getötet hat.
Das hatte ich zuvor auch nicht auf dem Schirm und in der Art auch noch nie erlebt.
Meine Taktik ist jetzt Quarantäne und dann vorsichtiges anpassen beider Aquarien an die jeweiligen Keime.
Ich werde beim anstehenden Umbau meines Aquariums und der Zusammenführung der Fische auch Oxydatoren einsetzten
und eventuell auch einen temporären Einsatz eine UVC Gerätes.
Für deine Fische und dich wünsche ich das Beste, dass das "Unheil" zum Stillstand kommt.

Lieben Gruß Jella
 
Hallo,
so was ist immer Sch....
Aber ich glaube fast jeder Aquarianer hat das so oder ähnlich schon erlebt.

Meine Taktik ist jetzt Quarantäne und dann vorsichtiges anpassen beider Aquarien an die jeweiligen Keime
Hört sich ja erst mal logisch an.
Aber ob das wirklich soviel bringt?
Natürlich dann wenn bei den Neulingen in Quarantäne eine latent vordene Krankheit ausbricht, wahrscheinlich durch Stress.
Aber was wenn die Neulinge Putzmunter bleiben und dann ins Hauptbecken einziehen dürfen?
Oft tragen Fische Krankheitserreger in sich ohne das die Krankheit ausbricht.
Die Erreger sind aber trotzdem da und würden dann ja doch ins neue Becken wandern.
Oder umgekehrt, die Ureinwohner tragen irgendwas in sich ohne krank zu sein aber die Neulinge haben da ein Problem mit.
Ich weiß nicht was wirklich richtig ist, wollte nur mal auf die Komplexität des Themas hinweisen.
 

Knurpsi

Mitglied
Habe mir auch schon Vorwürfe deswegen gemacht, dass ich die Neulinge nicht in Quarantäne genommen habe. Aber tatsächlich denke ich, in meinem Fall hätte es nichts gebracht, da ja - wie du @Kleiner Schussel schreibst - die zugezogenen munter sind. Sie hätten das schlimme Zeug wahrscheinlich sowieso mit ins richtige Becken geschleppt.
Wie auch immer - es ist passiert, dran drehen kann ich rückwirkend leider eh nix mehr.
Danke für Eure tröstenden Worte, die brauche ich gerade wirklich...

Ganz liebe Grüße
Anja
 

Julmond

Mitglied
Hallo,
so was ist immer Sch....
Aber ich glaube fast jeder Aquarianer hat das so oder ähnlich schon erlebt.


Hört sich ja erst mal logisch an.
Aber ob das wirklich soviel bringt?
Natürlich dann wenn bei den Neulingen in Quarantäne eine latent vordene Krankheit ausbricht, wahrscheinlich durch Stress.
Aber was wenn die Neulinge Putzmunter bleiben und dann ins Hauptbecken einziehen dürfen?
Oft tragen Fische Krankheitserreger in sich ohne das die Krankheit ausbricht.
Die Erreger sind aber trotzdem da und würden dann ja doch ins neue Becken wandern.
Oder umgekehrt, die Ureinwohner tragen irgendwas in sich ohne krank zu sein aber die Neulinge haben da ein Problem mit.
Ich weiß nicht was wirklich richtig ist, wollte nur mal auf die Komplexität des Themas hinweisen.
Hi,

es geht primär nicht um Krankheitskeime, sondern um die unterschiedlichen "Keime/Bakterienstämme", welches jedes Aquarium individuell beherbergt. Und welche dann jeweils die "Neuankömmlinge" oder die "Altansässigen" himmeln kann.
Es ist sehr komplex und ich empfehle folgenden Link zu lesen


Das ist sehr aufschlußreich - Achtung: viel Text.
Mir hat dieser Text und noch einige andere Texte die Augen geöffnet bzw. mich zu diesem Thema sensibilisiert.

An "Ähnlichem" doktern die Garnelenhalter herum.
Wenn man zwei unterschiedliche Stämme zusammen setzen will oder muß.

Lieben Gruß Jella

ps. im flow-grow gibt es einen thread unter : Fische sterben nach neuem Besatz
 
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cheraxfan2

Mitglied
Hi,

es geht primär nicht um Krankheitskeime, sondern um die unterschiedlichen "Keime/Bakterienstämme", welches jedes Aquarium individuell beherbergt. Und welche dann jeweils die "Neuankömmlinge" oder die "Altansässigen" himmeln kann.
Nach der Beschreibung denke ich nicht das es sowas war, eher an Parasiten in Kiemen oder Darm. Wie auch immer die "Beweise" sind gestorben und entsorgt. Das es die Neuen überhaupt nicht tangiert wundert mich etwas, die Verblichenen waren Afrikaner und Südamerikaner, die Neuen sind Asiaten, allerdings ist mir da nichts Auffälliges bekannt. Trotzdem, das Oodinium dem meine Glaswelse (Asiaten) zum Opfer fielen, stammte vermutlich von gelben Kongosalmlern (Afrikaner), bei denen es aber nie ausgebrochen ist.
 
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