Hallo, guten Morgen.
Nachdem sich mein 30köpfiger Trupp der Espes Keilfleckbärblinge ziemlich gelichtet hat, wurde es Zeit für ein paar neue Fische.
Die Espes sind nun seit 4,5 Jahren im Becken, werden teilweise krumm, schwimmen schräg und verschwinden dann. Es sind, soweit ich gesehen habe, noch 18 Tiere im Moment, von denen eins auch schon wieder zappelig schwimmt. Hier stellt sich mir immer die Frage: Stress machen mit Kescher und erlösen oder alleine den Weg gehen lassen? Da es sich wohl wirklich um altersbedingtes Sterben handelt und nicht um Tumore oder Bakterien/Viren entscheide ich mich meistens gegen "Sterbehilfe". Es geht meist auch recht schnell zwischen Entdeckung "hier stimmt was nicht" und nicht mehr da sein.
Da mein Herz so ein bisschen an Labyrinthern hängt, meine ersten Fische (Paradiesfische) aber ganz schnell verstorben sind, wollte ich die nicht mehr haben. Auch den PW zuliebe, die doch ziemlich zahlreich vorhanden sind und wenns dumm läuft arg gepiesackt werden könnten.
Als ich das erste Mal beim Wolf war, hat eins seiner Becken geknackt. Ich war total erschrocken. Aber es war nicht das Aquarium, sondern seine Knurrenden Zwergguramis bei der Balz. Sehr hübsche, kleine Fische mit blauen Augen.
So, die sinds nun geworden. Am Donnerstag habe ich bei Willi 6 kleine, dünne Fischis abgeholt. 1 hat gleich über Nacht gefehlt, der 2te hing am Samstag tot an der Oberfläche zwischen den Schwimmpflanzen. Der hatte aber auch von Anfang an ein sehr dünnes Körperlein und eine geklemmte Schwanzflosse. Mit Nauplien und FroFu habe ich versucht, in kräftiger zu bekommen, aber das habe ich leider nicht geschafft.
4 Knurrer habe ich heute definitiv zählen können.
Nachher rufe ich Willi an, ob die restlichen 4, die er hatte, noch da sind. Ich würde die gerne noch zu mir holen.
Fotos werde ich bald einstellen, wenn das Gewusel im Becken aufgehört hat. Die PW sind heute heftigst am eiern. Die Garras freuts, die rutschen gleich danach über das frische Gelege und das wars dann auch damit.
Bis bald, liebe Grüße
Anja