Bis 400L 350 l Juwel Rio Kombi (Fritz5)



cheraxfan2

Mitglied
Es gab mal Gerüchte das Anubias wegen des Gehalts an Oxalsäure giftig seien, es ist nichts dran. Die Pflanzen haben zwar diese Säure aber es ist trotzdem unproblematisch. Bei mir haben Krebse schon ganze Büschel davon gefressen.
 

Fritz5

Mitglied
Hi,

hab mich paar Monate rar gemacht und nun alle Beiträge seitdem auf gelesen markiert um nun hoffentlich wieder aktiv mitlesen zu können.

In meinem Becken lebt irgendwie nicht mehr viel: Die Sterbai haben sich reduziert, die L‘181 sehe ich nicht mehr, es gibt noch 2 Neon, 1 Streifenhechtling und paar Armanos.

Ob noch Neos drin leben - keine Ahnung.

Wodran das liegt, weiß ich nicht: klar, ich habe mir zuletzt nicht mehr so viel Mühe gemacht: seltene WW und nur noch Dr. Baasler gefüttert, aber wenn das zu nem Problem geworden wäre hätten ja eigentlich alle sterben müssen?!

Ich beginne nun nach und nach auszusortieren, was Bodengrund und Pflanzen anbelangt. Gestern habe ich die dicke Anubias und einiges vom Moos rausgeschmissen, weil ich denke, dass diese am ehesten gammelten.
WW 50 Prozent hinterher und auch den Filter habe ich mal ordentlich ausgedrückt.

Nun werde ich nach und nach den Bodengrund und weitere Pflanzen entfernen. Ich denke Neon und Hechtling können hier noch in Ruhe an Altersschwäche sterben, dürfte so lange nicht mehr dauern. Je nachdem, wie es sich dann die nächsten Monate ausgeht, würde ich auch probieren, die Sterbai abzugeben, da ich sie nicht aufstocken möchte und sie sich sicherlich in einer größeren Gruppe wohler fühlen dürften. (Ich schätze es sind noch so 5-8.)

Was mir aufgefallen ist: es ist ein Stück Filterwatte ins Becken gefallen. Ich hatte es zum Kabelschlitz-zustopfen verwendet. Es liegt dort seit einigen Monaten bestimmt und ist etwas aufgedunsen sowie komplett grau.

Ist das normal oder ist das der Grund für die Probleme im Becken: es war einfach nur zu „dreckig“?

Naja mal sehen, wenn ich es bald leer bekomme, würde es dann frischen Wind geben und ich würde versuchen, das Vorhaben mit den Sumis und striata umzusetzen.

Erstmal freue ich mich wieder regelmäßiger hier zu sein!
 

Wolf

Moderator
Teammitglied
Ist das normal oder ist das der Grund für die Probleme im Becken: es war einfach nur zu „dreckig“?
Hallo Fritz, warum sollte es sich im Aquarium anders verhalten als wie im Filter. Ich denke es wird wohl nur schmutzig sein.
Naja mal sehen, wenn ich es bald leer bekomme, würde es dann frischen Wind geben und ich würde versuchen, das Vorhaben mit den Sumis und striata umzusetzen.
Da bin ich gespannt
Erstmal freue ich mich wieder regelmäßiger hier zu sein!
Ich darf da bestimmt für viele sprechen, wenn ich sage, dass wir uns auch freuen, denn du wurdest schon vermisst.
Wir dachten schon, du bist auf den Hund gekommen, äh Katz natürlich.
L. G. Wolf
 

cheraxfan2

Mitglied
Wodran das liegt, weiß ich nicht: klar, ich habe mir zuletzt nicht mehr so viel Mühe gemacht: seltene WW und nur noch Dr. Baasler gefüttert, aber wenn das zu nem Problem geworden wäre hätten ja eigentlich alle sterben müssen?!
Ein Aquarium funktioniert nicht wenn man es sich selbst überlässt. Das habe ich in allen Schattierungen die letzten Jahrzehnte durch gemacht, Warum genau es so ist, welche Prozesse dann schlecht ablaufen habe ich nicht eruiert. Für Fische ist ziemlich sicher das Futter (in diesem Fall) der limitierende Faktor, bei Mangel werden aus Unpässlichkeiten Krankheiten und Tod. Wenn es noch eine Weile weiter gegangen wäre, würde keiner mehr leben.
 

Gertrudae

Mitglied
Kommt drauf an, was man unter Funktionieren versteht. Während Corona hatte ich ein Becken, da war nach gut 2 Jahren Nichtstun das halbe Becken voll mit Javamoos. Darin lebten ein Schwung Garnelen und ein paar Endler. Gefüttert wurde, aber sparsam und nur Trockenfutter.
PHB sind da auch zäh. 2019 im Spätsommer ist ein Mitbewohner ausgezogen und hat sein Becken hier gelassen. Ich hab die Fische raus (zumindest gedacht, ich hätte alle erwischt ....) und das Ding stehenlassen, dann kam die Seuche, keine neuen Mitbewohner, keine Zeit ... Nach zwei Jahren ohne alles, aber nahe am im Sommer offenen Fenster (Mücken!) haben zwei PHB sogar recht proper und ein paar Cryptos überlebt. Evtl. waren die noch als Laich im Becken. Das war eins meiner wenigen algenfreien Becken ;-)
 


Fritz5

Mitglied
Ich hab ja nicht komplett nichts gemacht: gefüttert habe ich noch alle 1-2 Tage (allerdings sehr einseitig, war das das Problem?)

WW habe ich so alle 6-12 Wochen schätze ich gemacht, das ist offensichtlich dann nicht so günstig.

Könnte mir noch vorstellen, dass was gefault ist (außer mir…): die Pflanzen, das Moos, tote Fische? Aber auf 350l?… Naja, vielleicht tauchen die Welse ja nochmal auf, bei denen weiß man ja nie. Aber richtig groß sind die eh nicht geworden irgendwie…

Warum die Sterbai tw auch eingegangen zu sein scheinen, ist mir am unklarsten.

Wolf, ja die Katzen halten mich schon gut auf Trab, das muss man sagen!
Ich hab jetzt die ganzen alten Beiträge nicht mehr gelesen, wenn ich irgendwo was kommentieren muss, sagt bescheid, haha, ansonsten probiere ich jetzt wieder alles mitzulesen.
 

Gertrudae

Mitglied
WW habe ich so alle 6-12 Wochen schätze ich gemacht, das ist offensichtlich dann nicht so günstig.
Nicht unbedingt ... Sonst würden x Altwasserbecken ja auch nicht funktionieren.

Wenn man nicht regelmäßig eingreift, gärtnert, pampert ... entwickelt sich das Aquarium in eine natürliche Richtung: weniger, meist nur ein oder zwei oder gar keine Pflanzenarten, Algen, Mulm ... etliche Fischarten kommen damit klar, andere eher nicht so gut. Alles was aus strömungsreichen Biotopen mit klarem, sauerstoffreichen Wasser kommt,wird das nicht so gut abkönnen.
Andere sind an ähnliche Verhältnisse angepasst und gedeihen gut. Dem überwiegendem Schönheitsempfinden, dass ein Aquarium aussehen soll wie ein gepflegtes Blumenbeet, kein Algenfitzelchen und Boden wie täglich durchgefeudelt, läuft das dann halt sehr zuwider.
 

Moderlieschen

Moderator
Teammitglied
Hallo Fritz,
schön, dass du wieder da bist.
Ich war ja krankheitsbedingt auch lange Zeit nicht anwesend und hab meine Becken in dieser Zeit auch sehr vernachlässigt. Vernachlässigt in dem Sinn, dass ich nicht ständig dran rumgefummelt, geschnippelt, geschrubbt, etwas verändert hab. Wasserwechsel gab's natürlich noch, aber nur alle 4-6 Wochen. Futter, was im Haus war, kein Lebend-, kein Frostfutter. Ich hab alles im Auge behalten, mehr nicht und alles lief gut.
Die Becken sind zugegebenermaßen hässlich, viel zu grün, viel zu viele Pflanzen, unstrukturiert, wirr und verdschungelt.
Trotzdem geht's den Fischen blendend (ein paar haben mich auch altersbedingt verlassen. Es ist schon auch leer geworden, weil ich in dieser langen Zeit auch nie mehr nachbesetzt habe), den wenigen Arten Pflanzen geht's super, es gibt Null Algen.

Ich denke nicht, dass es bei dir am Futter gelegen hat. Früher gab es nicht diese Futtervielfalt wie heute. Man hat als "Normalaquarianer" Tetra Flockenfutter verfüttert, sonst nix, und die Fische waren trotzdem gesund. Nicht, dass es heute nicht besser wäre, aber es ging auch anders gut.
Wenn du natürlich mehrfach verpasst hast, dass Fische verstorben sind (die ersten vielleicht einfach nur altershalber?), leidet die Wasserqualität auch bei 350 Liter. Empfindlichere Fische könnte das eventuell dahinraffen.

Aber wie auch immer, den Grund wirst du jetzt im Nachhinein sowieso nicht mehr finden.
Du hast ausreichend aquaristisches Wissen, um keine gravierenden Fehler zu machen, die wir hier herausfinden könnten. Waren halt blöde Umstände, was bei mir trotzdem funktioniert hat, bei dir leider nicht
In Zukunft wird's wieder besser laufen, tschüss FFV. Wünsche dir viel Spaß mit dem neuen Projekt und bin schon gespannt auf Erfolgsfotos:)und die Sumis...
 

Fritz5

Mitglied
Jo keine Ahnung. Tote Fische habe ich tatsächlich nie gefunden: dachte das regeln eh die Schnecken/Amanos. Vielleicht waren das einfach ein paar zu viele, bei denen jetzt Feierabend war, was neben der „Vernachlässigung“ dann dazu geführt hat, dass andere, die eigentlich noch Zeit gehabt hätten, auch zu überfordert waren.

Nicht schön, aber jetzt nicht mehr zu ändern.

Mal sehen, wann und wie schnell es weitergehen wird.
 

May

Mitglied
Hi Fritz,

schön, dass du wieder durch startest. Warum da was krepiert ist, kann man nie genau sagen. Keine Wasserwechsel sind meistens kein Problem, außer es wird überfüttert. Vielleicht hat der Filter nicht mehr ausreichend gearbeitet, den wirst du in der Zeit ja vermutlich auch nicht angefasst haben. Vielleicht war es doch zu wenig Futter, kann alles sein, kann alles aber auch nicht sein.

Wenn du Hilfe brauchst den Restbestand abzugeben, dann sag Bescheid und ich frage im Verein mal rum.

Ich bin jetzt irgendwie ganz wild darauf nen Haufen Sumatrabarben in dem Becken zu sehen. :D

Gruß Astrid
 

Fritz5

Mitglied
Hehe, ja ein wenig wird es schon noch dauern alles hier, aber mal sehen. Daran habe ich auch schon gedacht, Dir bescheid zu sagen, wenn ich doch noch was von meinem Restbestand loswerden will/muss. Eigentlich versuche ich das ja immer zu vermeiden, aber bei ner nicht aufzustockenden Sterbai Mini Truppe machts ja Sinn.

Danke, ich sag bescheid wenns soweit sein sollte.
 

Fritz5

Mitglied
Heut mal nen paar Pflanzen und Kies rausgelöffelt, so siehts dann aus.

Die Bewohner juckt das ganze Aufgewirbelte nicht oder? Oder muss ich warten bis alle raus sind, wenn ich Kies entfernen will?

Habe heut mit ner Suppenkelle einen Eimer voll schonmal entsorgt. Gibt es da schnellere/geschicktere Wege?

Und Entsorgung einfach über den Hausmüll? Oder muss ich das woanders hinkippen?
 

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1_hajo

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Ob deine Methode den Fischen schadet weiß ich nicht. Mir persönlich wäre es so aber zu aufwendig. Ich würde das Wasser so weit ablassen, dass du die Fische mit einem Netz bequem heraus fangen kannst. Die paar Fische kannst du in einem 20L Eimer parken.

Danach den Sand im Becken ordentlich durchwirbeln und das restliche Wasser ablassen. Je nach Verschmutzung den Vorgang so lange wiederholen, bis der Sand sauber ist.

Danach einfach wieder alles neu aufbauen und fertig. Zum Schluss die Fische wieder zurück setzen und den Filter sauber machen.
 

Kardinal68

Mitglied
Den Fischen machen die aufgewirbelten Sedimente nichts. Passiert ja in der Natur auch mal wenn es stärker regnet.

Wenn ich Bodengrund tausche, mache ich das immer in einem Rutsch und das Becken kommplett leer. Erst 1-2 Eimer Aquarienwasser für die Fische zum Zwischenlagern, dann die Pflanzen raus, dann Wasser raus bis auf ein paar cm und dann die Fische raus. Klappt aber bei Welsen nur bedingt, die buddeln sich ein und sind unsichtbar. Den Bodengrund schippe ich dann mit einer Buddelschaufen in eine Schüssel, die noch ins Aquarium paßt.

Wenn ich den Bodengrund nicht mehr haben will, landet der bei mir auch im Hausmüll. Könnte Dir aber im Moment in der Tonne festfrieren :oops: :D

PS: hajo hat es noch gut ergänzt.
 

Fritz5

Mitglied
Jo aber ich möchte ja den ganzen Bodengrund raus haben und tauschen. Und es muss nicht in einem Rutsch passieren, da der Neon und der Hechtling noch in Ruhe ableben dürfen.

Das mit der Schüssel klingt noch brauchbar, ist aber auch schwierig wegen der Juweldeckelstreben.

Ich mach dann erstmal nach und nach so weiter, eilt ja nicht.
 

Fritz5

Mitglied
Moin,

manchmal gehts dann doch schneller als gedacht: ich hatte Mitleid mit meinen letzten Mohikanern und bin Astrid dankbar für die Vermittlung über den Verein. Morgen kommt jmd und holt die restlichen 4 Sterbai, den Hechtling und den Neon ab. Ein paar Amanogarnelen schwimmen noch drin rum.

Eigentlich wäre es sinnvoll, die auch woanders hinzusiedeln, mal sehen, wie das morgen wird.

Neocaridina habe ich soweit noch keine gefunden, scheinen wohl in dem Becken nicht weit gekommen zu sein.

Naja wie ihr sehen könnt, habe ich schon aufgeräumt. Wenn alle Tiere raus sind, leere ich den Rest Bodengrund und dann brauche ich Planungshilfe.

Aktuell schwebt mir vor für meinen Wunschbesatz (Striata 8-12 und Sumatrabarben 20-25) reichlich Pebblestones, evt. noch ne Holzecke und eine schnellwachsende dichtende Pflanzenart reinzupacken. Dachte an Valisnerien, aber irgendwie bin ich noch nicht überzeugt.

Dann muss ich noch schauen, welchen Sand ich als Bodengrund verwenden will.
 

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Kardinal68

Mitglied
Hallo Fritz,
hier ist ein Aquarium mit Sumatrabarben. Hatte ich an anderer Stelle schon mal verlinkt. So als Anregung für Einrichtung und Bepflanzung.

 


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