120l Anfänger

elchi07

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Hallo Flo,

Garnelen reagieren empfindlich auf Kupfer, der in manchen Düngern enthalten ist. Deshalb die Empfehlung neue Pflanzen vorher ein paar Tage zu wässern. Die von dir verwendeten Dünger sind aber Garnelenverträglich. Eine Liste mit Garnelentauglichen Düngern findest du hier im Leitfaden für Garnelenhaltung unter Punkt 9.

Übrigens ist das Gegenteil von "submers" "emers". :wink:

Viele Grüße
Roman
 


Hallo,

den Garnelen geht es inzwischen gut - zu gut, wie ich befürchte.
Die führen sich auf wie Raudis! Ich habe 3 Pflanzen gekauft, die vorne nach der Umgestalltung meines Beckens einen Teppich über die Zeit bilden sollten. Diese haben die Garnelen innerhalb von Tagen fast leer gefressen. Kann mir jemand den Grund hierfür veraten?

Helfen Bilder, dann editiere ich welche vom Becken/den Pflanzen samt Garnelen die nun wirklich immer da drin sitzen hinein.

Grüße,
Flo
 

elchi07

Moderator
Teammitglied
Hallo Flo,

du meinst, die Garnelen haben die Pflanzen gefressen? Das konnte ich hier noch nicht beobachten. Dass sie den Aufwuchs abweiden - ja, aber direkt die Pflanzen schädigen - nein.

Viele Grüße
Roman
 
Hallo Roman,

genau wie du es ausdrückst, Aufwuchsabweiden, so tun sie es. Ich befürchte, sie hören damit nicht mehr auf. Viel ist nicht mehr übrig von den Pflanzen, und ich wollte diese eben wie gesagt mittels CO2 Dünungung zu einem richtigen Teppich, eigentlich als Versteckmöglichkeit für Garnelen und Nachwuchs derselben, bilden!

Es ärgert mich ein wenig, denn inzwischen hab ich an den Garnelen fast mehr Freude, als an den meisten Fischen. :autsch:

Erhalten sie nicht genug fressen? Ist ihnen schlicht weg langweilig? Hassen sie mich?

Hier mal Bilder, damit du erkennen kannst, wie es aussah und wie sie es innerhalb weniger Tage, meiner Meinung nach, verwüstet haben.

Benötige Hilfe.

Grüße,
Flo
 

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Hallo,

ich kann dazu nur sagen: Mein Ancistrus hat so ziemlich alles geschreddert, was ihm an Grünzeug vors Maul geraten ist. Einzig Anubien aller Art hat er in Ruhe gelassen, Echis habe ich in schöner Regelmäßigkeit nachgekauft, um mir wenigstens einreden zu können, dass ich mir meinen Bewuchs im Aquarium nicht von ihm diktieren lasse :)

Ich glaube nicht, dass 5 Garnelen eine derartige Zerstörungswut entwickeln... Auch Panzerwelse buddeln, wenn sie gründeln, Pflanzen aus, gerade so feine Stengelchen. Ansonsten betrüb Dich nicht wegen der paar Schneckchen, das Becken sieht doch gut aus. Mach weiter so!

Achja, zur Frage langsam wachsender Pflanzen: Ich hab mit Anubien ganz gute Erfahrungen gemacht, wahrscheinlich wirst Du da auch weniger Fraßschädigung durch den Ancistrus haben. So wie es aussieht, hast Du ja hinten links schon eine stehen. Entweder, Du bindest die auf Steine oder Wurzeln auf, oder legst sie auf den Sand und drückst sie leicht an. Pass nur auf, dass Du dass Rhizom nicht eingräbst, dass verfault dann gerne mal. Dankbar sind auch diverse Crinum-Arten, die sehen hübsch aus und wuchern normalerweise nicht. Da auch die Zwiebel nur zu zwei Dritteln eingraben und ihnen eine Düngekugel an die Wurzeln geben, das hilft ihnen beim Anwachsen (und nicht über den Preis erschrecken, sie sind nicht ganz billig).

Grüße,
Dani
 

elchi07

Moderator
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Hallo Flo,

die "Schäden" sind nicht von den Garnelen. Wie Dani schon schrieb, wird da eher der Ancistrus durchgewalzt sein.

Viele Grüße
Roman
 
Hallo nochmals,

meinen Beobachtungen nach, sind es jedoch trotzdem die Garnelen. Die Pflanzen sind heute morgen recht kahl. Von der mittleren ist kaum noch was übrig. Können diese sich erholen, selbst wenn die Blätter restlos ab sind?

Welche "Teppich" Pflanze die zügig eine Fläche besetzt könnt ihr mir empfehlen die sowohl Garnelen wie auch Ancistrus in Frieden lassen würden? Die zu besetzende Fläche wäre 20x60 cm.

Grüße,
Flo
 


Hey,

das werden echt nicht die Garnelen sein. Dein Becken läuft doch noch nicht all zu lange oder? Bis sich alle Pflanzen angepasst haben, kümmern sie halt manchmal vor sich hin. Wenn da dann abgestorbene Pflanzenteile sind, die leicht abzugrasen sind, könnten die Garnelen natürlich den Rest erledigen.

Was sind das eigentlich für Steine und woher hast du die? Adrie hatte die auch in seinen Becken, aber ich wusste nie, wo es die gibt :shock:

mfg
danny
 
Hallo,

ich beobachte wirklich den gesamten Tag über die Garnelen in den Pflanzen. Zeitweiße schwimmen während ihres "abweiden" Pflanzenteile nach oben - hoffe ich einfach mal, das die Pflanzen sich erholen und die Garnelen die Wurzel mit Moos dann interessanter finden werden welche gerade in Arbeit ist. Ist demnach möglich, das die Pflanzen das umtopfen nicht vertragen.. die Garnelen es dann eben sehr gründlich machen mit dem abgestorbenen Pflanzen fressen. :) Wobei sie eben schon am 2. Tag drin saßen, als die Pflanzen wirklich noch super aussahen - wart ich es ab. Das Hobby Aquaristik schult mich wirklich in Geduld.

Die Steine sind sogenannte Drachen-Steine/Ohko-Steine. Hier ist ein Link, der die Steine günstiger anbietet als jeder andere Shop bzw. sogar Fachgeschäfte bei mir im Einzugsgebiet von 100Km (habe telefoniert). Klick mich!

Hat wer noch Tipps zu Teppich Pflanzen welche zügig eine Fläche von 20x60cm bewachsen würden und Wels und Garnelen tauglich sind und nicht als Nahrungsquelle uno angesehen werden?

Sind folgende Fische trächtig?

Grüße,
Flo
 

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Hi,

Gammelfisch schrieb:
ich beobachte wirklich den gesamten Tag über die Garnelen in den Pflanzen.

Das heißt aber nicht, dass sie die Pflanzen derart zerlegen. Wie schon ein paarmal erwähnt, der Ancistrus ist ein wahrer Pflanzenschredderer, das geht manchmal innerhalb von Stunden, besonders nachts. Auch kann es gut sein, wie Danny schrieb, dass sich die Pflanzen erst um- bzw. eingewöhnen müssen und deswegen die Blätter absterben. Genauso ist es möglich, dass ihnen irgendein Nährstoff fehlt, das Licht zu schwach ist, sie schon angeschlagen waren oder einfach so das Wasser nicht zusagt, ohne dass es dafür einen Grund gibt. Das hat man einfach mal, dass laut Literatur/Internet die Werte und Temperatur passen müssten, sie aber trotzdem eingehen. Ist eben so. Dann heißt es, entweder regelmäßig nachkaufen, oder einfach auf diese Pflanzen verzichten.

Gammelfisch schrieb:
Wels und Garnelen tauglich sind und nicht als Nahrungsquelle uno angesehen werden

Von dem her, was ich so mit Bodendeckern an Erfahrung gesammelt habe, kann ich mit Fug und Recht sagen, dass es wohl kaum eine gibt, die der Fresslust des Welses standhält. Als Nahrunsquelle für Aufwuchs werden sie den Garnelen wohl auch alle dienen. Was Du versuchen kannst (was bei mir dann zumindest halbwegs funktionierte, allerdings ohne den Ancistrus), ist, ein paar Stengel Anubias barteri nana auf den Boden zu legen. Das dauert zwar eine ganze Weile, dafür hast Du aber zumindest etwas, was der Wels möglicherweise zufrieden lässt (Garantien kann Dir keiner geben). Das schnellste ist, einfach einen Javamoos-Teppich auf dem Sand auszubreiten und an zwei Seiten mit einer kleinen Wurzel oder Steinen zu beschweren (Du hast doch Kiesel im Becken, die kannst Du hervorragend dafür nehmen). Du musst allerdings, egal, was Du machst, immer damit rechnen, dass der Wels auch auf dem Boden entlangwalzt und die Pflanzen entwurzelt. Von Dingen, die "schnell" gehen, solltest Du Dich in der Aquaristik übrigens am besten schnell verabschieden, so gut wie alles braucht Geduld.

Gammelfisch schrieb:
Sind folgende Fische trächtig?

Ja. Das sind Guppies, die sind quasi immer trächtig, sobald ein Männchen in der Nähe ist.

Grüße
Dani
 

fischolli

R.I.P.
Moin,

wenn ich das richtig sehe, sind die Pflanzen, die du beklagst, Perlkraut. Das ist nach meiner ERfahrung eine ziemlich heikle Pflanze, die nur unter extrem heller Beleuchtung richtig wächst. Ich glaub also auch nicht, dss es deine Garnelen oder der Wels sind, die die platt machen. Die gehen einfach langsam ein und die Garnelen fressen die gammeligen Reste.

Was recht gut bei schwacher Beleuchtung wächst und auch Wels-fest ist (bei mir jedenfalls) sind kleinbleibende Sagittarien (S. subculata). Wenn die gut anwächst, vermehrt die sich durhc unterirdische Ausläufer und bildet deinen gewünschten "Rasen".

Gruß
 
Hallo Olli,

eingehen innerhalb vom 2-3 Tagen trotz viel Licht und CO2 Düngung? Das ist tatsächlich möglich. Dann ist ja der Pflanzenkauf richtiges Risioko.

Deinen Vorschlag finde ich gut - jedoch finde ich keinen Shop, der die von dir genannte Pflanze vertreibt. Wo, wenn über das Netz, beziehst du diese Pflanze [Sagittarien S. subculata])?

Grüße,
Flo
 

fischolli

R.I.P.
Hi Flo,

keine Ahnung mehr, wo ich die herhabe, die wächst schon ewig bei mir, in irgendeinem Becken ist sie immer drin.

Ich schick dir mal eine PN.

Gruß
 
Grüße,

lange hab ich mich nicht mehr hören lassen. Vieles hat sich getan. Zu erst das erfreuliche:

Jeder Fisch aus dem Besatz lebt. Schlimmer/Besser noch, sie vermehren sich fleißig. Bei den Garnelen ist es genau so.
Ich habe neue Lampen installiert. Das Wasser sieht dadurch viel besser aus. keinen gelblichen Schimmer mehr sondern richtig klar.
An Pflanzen kam auch einige neues. Meist in Form von neuen Ablegern. Die wachsen alle rasant. Eine weitere kleine Wurzel zog ein, an drei Stellen brachte ich mit Bindfaden Moos an. Dieser ist wirklich aus ein paar Fetzen Moos in wenigen Wochen zu richtig dichten, großen Kissen angeschwollen. Die Garnelen weiden darin den gesamten Tag.

Nun aber das unerfreuliche: Zwar wachsen meine Pflanzen dank Eisendünger + Flüssig CO2 (korrigiert mich, wenn das falsch ist) - jedoch weisen sie alle kleine Fäden auf. Viele Löcher in den Blättern oder beginnen sich gar zu zersetzen (ich lade heute Abend nach der Arbeit Bilder hoch zur Verdeutlichung).
Ich füttere sehr gering, Sonntags garnicht. Wechsle 1x die Woche zu 50-60% das Wasser, dünge anschließend nach. CO2 Kommt täglich rein. Licht (ich glaube T5 Generation [die schmalen, neuen von Juwel] brennt lediglich 10h am Tag in einem 4h - Pause - 6h - Pause Interwall. Das AQ wird vom Sofo so verdreckt, das eigentlich kaum indirektes Licht hinein gelangen dürfte. Sobald das Licht aus ist, ist es finster im Becken.
Auf meinen Steinen beginnt sich so langsam ein kleiner grüner Film abzulagern. Die Frontscheibe hat einige kl. grüne Pänktchen und Fäden. Die Düse des Filters weist das gleiche Problem auf. Auf den Pflanzen befindet sich ein kleiner Teppich aus bräunlichem Zeugs. Der Boden (Sand) ist voll mit, ich vermute, Fischkot.

Was mach ich falsch? Wie bekomm ich das Becken wieder hübsch.
Soll ich einen Wassertest morgen machen lassen? Bilder folgen heut Abend so auf 21 Uhr.

Grüße,
Flo
 
Hallo liebe Leser,

hier nun die versprochenen Bilder - hoffe man kann mir helfen diesem Problem bei zu kommen.
Eine Ursache ist mir am Sonntag nach einem Wasserwechsel mit Nachdüngung aufgefallen. Ich habe 2 Wochen auf die volle Wassermenge im Aquarium den Dünger dosiert. Habe erst gestern mal das "klein gedruckte" gelesen - Düngung nach Teilwasserwechsel nur auf die gewechselte Menge dosieren.. könnte die Ursache sein?!

Wie komme ich aber dem Problem selber bei?

Grüße,
Flo
 

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Moin :)
sieht für mich aus wie eine Art Pinselage... hatte ich zum Start meines ersten Aquariums auch. Ich persönlich habe auf das düngen verzichten, Wasserwechsel häufiger durchgeführt und mir ein- zwei Büschel Wasserpest gekauft, die wuchern wirklich wie "sau" und entziehen dem Wasser die Nährstoffe, die die Algen ebenfalls dringend brauchen. So regelt sich das Problem mit ein bisschen Geduld von selbst ;)
aber hier sind ein paar Spezies dabei, die dir sicherlich ausführlicher Antworten können als ich ^^

liebe Grüße aus´m Norden :D
 

black-avenger

Mitglied
Skalarmaster schrieb:
Ich persönlich habe auf das düngen verzichten, Wasserwechsel häufiger durchgeführt und mir ein- zwei Büschel Wasserpest gekauft, die wuchern wirklich wie "sau" und entziehen dem Wasser die Nährstoffe, die die Algen ebenfalls dringend brauchen.

Hi,

nur mal rein von der Logik haut das nicht so 100% hin. Was versuchen wir mittels Düngung? Nährstoffe + Spurenelemente ins Wasser zu bringen, damit die Pflanzen ordentlich was zum Verwerten & Wachsen haben. Wenn die Pflanzen nicht wachsen, kommen die Algen. Wenn wir nicht düngen, wachsen die Pflanzen unter Umständen schlechter, was die Algen begünstigt.

Wem schaden wir daher eher, wenn wir die Düngung 'wegen Algen' komplett einstellen? Den Pflanzen oder den Algen? ;)

Grüße
Thomas
 
Hallo zusammen,
@Thomas: das ist aber auch nicht in Stein gemeißelt, was Du da schreibst.
Genauso kann es nämlich vorkommen, dass sowohl Pflanzen als auch Algen hervorragend gedeihen, weil einfach genug Nährstoffe für alle im Becken sind. Und das nicht mal unbedingt wegen einer Überversorgung mit Flüssigdünger: auch ein kräftiger Fischbesatz kann das schon bewirken.
Der Witz ist doch eher, so viel Nährstoffe im Becken zu haben, dass die Pflanzen ihn alleine verbrauchen, sodass Algen gar nicht erst hochkommen.
Hallo Flo,
was Du erreichen musst, ist sozusagen Deinen Pflanzen einen "Vorsprung" vor den Algen einzuräumen. Verstärkter Wasserwechsel ist ein Hilfsmittel, denn viele Algen vermehren sich durch so etwas ähnliches wie Sporen, die sie ins Wasser entlassen und die zu neuen Algen führen. Schnellwachsende Pflanzen, beispielsweise auch Schwimmpflanzen, Muschelblumen o.ä., helfen auch, die vorhandenen Nährstoffe zu verwerten. Hornkraut wurde Dir ja schon empfohlen, das kann man auch einfach im Becken schwimmen lassen.
Hast Du viele Anubien? Die gehören ja eher zu den langsam wachsenden, deshalb sind sie auch manchmal anfällig für Algen.
Mechanisch entfernen, absammeln bzw. sehr befallene Blätter abknipsen hilft auch, im Zweifelsfall auch eine befallene Pflanze komplett austauschen.
Und außerdem hilft noch Geduld. Viele Algen verschwinden nach einer Weile von selbst wieder.
Dein Aquarium ist ein Biotop, das wird bald nicht mehr so aussehen, wie Du es eingerichtet hast. Ein gewisses Maß an "Naturnähe" (soweit in einem beleuchteten Glaskasten möglich) solltest Du tolerieren, allein schon, um Dir selbst Stress zu ersparen.
Ach ja: gegen die punktförmigen Algen auf der Scheibe (die völlig normal sind) helfen diese Schaber, die man fürs Cerankochfeld benutzt, oder diese "Stahlwolle" (Topfreiniger).
Ich sehe übrigens auf den Bildern keinen schlimmen Algenbefall. Nichts, was sich nicht von selbst regeln könnte.
Ach ja, noch zur Beleuchtung: Warum so sparsam? Lass die Lampe ruhig durchgehend 12 Stunden an. Es hat noch niemald schlüssig beweisen können, dass diese Beleuchtungspausen für irgend etwas gut sind.
Beste Grüße,
Susanne
 

black-avenger

Mitglied
Textehexe schrieb:
Hallo zusammen,
@Thomas: das ist aber auch nicht in Stein gemeißelt, was Du da schreibst.
Genauso kann es nämlich vorkommen, dass sowohl Pflanzen als auch Algen hervorragend gedeihen, weil einfach genug Nährstoffe für alle im Becken sind. Und das nicht mal unbedingt wegen einer Überversorgung mit Flüssigdünger: auch ein kräftiger Fischbesatz kann das schon bewirken.
Der Witz ist doch eher, so viel Nährstoffe im Becken zu haben, dass die Pflanzen ihn alleine verbrauchen, sodass Algen gar nicht erst hochkommen.

Natürlich sind sie das nicht.
Ich find den Bericht im FlowGrow Forum leider nicht mehr. Da hatte einer ein kleines Becken mit Verhätnismäßig wenig Licht absolut überdüngt. Nährstoffwerte um 150mg/l Nitrat, Rest entsprechend. Ergebnis - trotz massivstem Nährstoffüberschuss keine Algen, im Gegenteil.
Hat er aus seinem 'normalen' Becken befallene Pflanzen ins überdüngte gesetzt, sind dort die Algen langsam aber stetig verschwunden.

Auch ich hatte zeitweise über 100mg/l Nitrat in meinem damals pflanzenlosen Becken. Spurenelemente usw weiß ich nicht, in einem pflanzenlosen Becken zu düngen wär auch irgendwie... naja. Der Algenwuchs war damals nicht stärker oder schlimmer als in Zeiten mit konstant niedrigen Werten um 15-20 mg/l Nitrat.
Wenn ich danach gehe, dass Algen am reinen 'Überschuss' bedienen, wäre mehr Überschuss doch mehr Algenwachstum? Konnte ich aber nicht beobachten.

Allgemein - jede Existenz von Nährstoffen im Aquarium stellt doch bereits technisch eine Art Überschuss dar. Wenn man im bepflanzten Aquarium 10mg/l NO3, Rest entsprechend, hat, ist es doch nicht so, dass die Pflanzen das für sich reservieren könnten oder sonst was. Es stünde den Algen genauso zur Verfügung wie den Pflanzen.
Oder hast du jeden Abend alle Nährstoffe in einem Becken auf 0 mg/l und düngst am nächsten Tag nach?

Meine eigenen Erfahrungen lassen mich zwischenzeitlich irgendwie an dieser Überversorgungs-Nummer etwas zweifeln, was mir auch einen Düngestopp bei Algen wenig sinnvoll erscheinen lässt.

Grüße
Thomas
 


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