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Anonymous
Guest
Hi,
ich hab seit knapp 3 Monten ein 80er-Aquarium und stehe nach einer erfolgreichen Anfangszeit jetzt vor einigen Problemen.
Das ganze Dilemma begann, als wir Ende Juli bis Anfang August 10 Tage im Urlaub waren. Seltsamerweise waren von unseren 12 Fischen (10 Barben und 2 Welse) nur noch 9 (9 Barben und 0 Welse) da - der Rest war spurlos verschwunden, ich konnte weder im Wasser noch im Filter irgendwelche "Überreste" entdecken... Da ich es mir nicht anders erklären konnte, bin ich davon ausgegangen, dass ich anscheinden beim Wasserwechsel kurz vor dem Urlaub zu kaltes Wasser reingetan hab (damals war es noch ziemlich heiß)und ich deshalb die genannten Verluste hatte. Wahrscheinlich haben dann die Barben die sterblichen Überreste gefressen, denn die waren sehr gut genährt.
Verhungert können die fehlenden Fische eigentlich nicht sein, für die Welse gab es bei mir im Becken (leider) noch genügend Algen und für die Barben hat eine Füttermaschine täglich was reingeworfen.
Vor einer Woche bemerkte ich, dass eine meiner Barben immer nur an der selben Stelle im Aquarium schwamm und kaum mehr gefressen hat. Ich hab das ganze zwar kritisch beobachtet, da es aber ein sehr kleiner Fisch (relativ zu den anderen) war, hab ich mir gedacht, das er wohl nicht soviel braucht wie die anderen.
Falsch gedacht, denn als ich nach einem Wochenende wieder zurückkam, lag er tot auf dem Aquariumboden, mit fehlender Schwanzflosse und grauen Augen (schauen tote Fische normalerweise so aus?). Außer dass er abgemagert war, konnte ich ansonsten nix entdecken, weder irgendwelche Punkte, Entzündungen, Pilze oder Parasiten. Da es praktischerweise eine Albinobarbe war kann ich sicher sagen, dass er auch keine inneren Blutungen hatte.
Ich war zwar schon etwas traurig, dachte mir aber, dass Fische halt hin und wieder sterben. Da waren es nur noch 8.
Jedoch beunruhigt mich nun, dass eine weitere Barbe die selben Symptome aufweist: Sie schwimmt die ganze Zeit an exakt derselben Stelle und ist kaum am Futter interessiert. Da ich inzwischen das ganze noch aufmerksamer beobachte, habe ich jetzt gesehen, dass die Barbe zwar 1-2 Flocken pro fütterung probiert, allerdings nur darauf herumkaut und dann das ganze wieder ausspuckt. Der Rest der Aquarienmannschaft reagiert auf Flocken weiterhin wie die meisten Männer auf Freibier und fressen wie gewohnt.
Ansonsten zeigt der Fisch keine Auffälligkeiten, er kratzt sich nirgends o.ä..
Ehrlich gesagt verdirbt mir das langsame Wegsterben meiner Fische inzwischen etwas den Spaß am Aquarium, da ich nur noch schaue, ob sich nicht noch einer sonderbar verhält. Dazu kommt, dass seit meiner Rückkehr aus dem Urlaub das Algenproblem deutlich zunimmt und meine 2 neuen Antennenwelse die meiste Zeit faul irgendwo rumhängen anstatt (wie meine 2 alten Anennenwelse) ununterbrochen am Algenfressen sind.
Ich würde mich sehr über Hilfe freuen, da mir das ganze genauso wie meine bevorstehende Mathevordiplomsprüfung ziemlich im Magen liegt....
Vielen Dank schon mal,
Rob
PS
Hier noch einige Daten (in klammern die Ausgangssituation vor dem Urlaub):
80ger Becken, läuft seit mitte Mai
Die Fische wurden nach ca. 3 Wochen Einfahrzeit in das Becken gegeben
2 Antennenwelse
4 Sumatrabaren
2(3) Moosbaren
2(3) Albinosumatrabaren
Wasserwerte (laut Stäbchentest):
Temp: 22-26 Grad
pH 7,8
KH 14
GH 10
NO2 0
NO3 10
Ich wechsle alle 2 Wochen ca. 30% des Wassers und in der Woche dazwischen mach ich den Filter sauber
Aufbau: Massig Pflanzen, Wurzel, Bambus, mittelgrober Kiesboden, Innenfilter
ich hab seit knapp 3 Monten ein 80er-Aquarium und stehe nach einer erfolgreichen Anfangszeit jetzt vor einigen Problemen.
Das ganze Dilemma begann, als wir Ende Juli bis Anfang August 10 Tage im Urlaub waren. Seltsamerweise waren von unseren 12 Fischen (10 Barben und 2 Welse) nur noch 9 (9 Barben und 0 Welse) da - der Rest war spurlos verschwunden, ich konnte weder im Wasser noch im Filter irgendwelche "Überreste" entdecken... Da ich es mir nicht anders erklären konnte, bin ich davon ausgegangen, dass ich anscheinden beim Wasserwechsel kurz vor dem Urlaub zu kaltes Wasser reingetan hab (damals war es noch ziemlich heiß)und ich deshalb die genannten Verluste hatte. Wahrscheinlich haben dann die Barben die sterblichen Überreste gefressen, denn die waren sehr gut genährt.
Verhungert können die fehlenden Fische eigentlich nicht sein, für die Welse gab es bei mir im Becken (leider) noch genügend Algen und für die Barben hat eine Füttermaschine täglich was reingeworfen.
Vor einer Woche bemerkte ich, dass eine meiner Barben immer nur an der selben Stelle im Aquarium schwamm und kaum mehr gefressen hat. Ich hab das ganze zwar kritisch beobachtet, da es aber ein sehr kleiner Fisch (relativ zu den anderen) war, hab ich mir gedacht, das er wohl nicht soviel braucht wie die anderen.
Falsch gedacht, denn als ich nach einem Wochenende wieder zurückkam, lag er tot auf dem Aquariumboden, mit fehlender Schwanzflosse und grauen Augen (schauen tote Fische normalerweise so aus?). Außer dass er abgemagert war, konnte ich ansonsten nix entdecken, weder irgendwelche Punkte, Entzündungen, Pilze oder Parasiten. Da es praktischerweise eine Albinobarbe war kann ich sicher sagen, dass er auch keine inneren Blutungen hatte.
Ich war zwar schon etwas traurig, dachte mir aber, dass Fische halt hin und wieder sterben. Da waren es nur noch 8.
Jedoch beunruhigt mich nun, dass eine weitere Barbe die selben Symptome aufweist: Sie schwimmt die ganze Zeit an exakt derselben Stelle und ist kaum am Futter interessiert. Da ich inzwischen das ganze noch aufmerksamer beobachte, habe ich jetzt gesehen, dass die Barbe zwar 1-2 Flocken pro fütterung probiert, allerdings nur darauf herumkaut und dann das ganze wieder ausspuckt. Der Rest der Aquarienmannschaft reagiert auf Flocken weiterhin wie die meisten Männer auf Freibier und fressen wie gewohnt.
Ansonsten zeigt der Fisch keine Auffälligkeiten, er kratzt sich nirgends o.ä..
Ehrlich gesagt verdirbt mir das langsame Wegsterben meiner Fische inzwischen etwas den Spaß am Aquarium, da ich nur noch schaue, ob sich nicht noch einer sonderbar verhält. Dazu kommt, dass seit meiner Rückkehr aus dem Urlaub das Algenproblem deutlich zunimmt und meine 2 neuen Antennenwelse die meiste Zeit faul irgendwo rumhängen anstatt (wie meine 2 alten Anennenwelse) ununterbrochen am Algenfressen sind.
Ich würde mich sehr über Hilfe freuen, da mir das ganze genauso wie meine bevorstehende Mathevordiplomsprüfung ziemlich im Magen liegt....
Vielen Dank schon mal,
Rob
PS
Hier noch einige Daten (in klammern die Ausgangssituation vor dem Urlaub):
80ger Becken, läuft seit mitte Mai
Die Fische wurden nach ca. 3 Wochen Einfahrzeit in das Becken gegeben
2 Antennenwelse
4 Sumatrabaren
2(3) Moosbaren
2(3) Albinosumatrabaren
Wasserwerte (laut Stäbchentest):
Temp: 22-26 Grad
pH 7,8
KH 14
GH 10
NO2 0
NO3 10
Ich wechsle alle 2 Wochen ca. 30% des Wassers und in der Woche dazwischen mach ich den Filter sauber
Aufbau: Massig Pflanzen, Wurzel, Bambus, mittelgrober Kiesboden, Innenfilter