Bis 100L 86L Kallax "Biotop light"

Wolf

Moderator
Teammitglied
:D :p

Hey Wolf,

Naja - vielleicht liegt es auch daran das ich aktuell nur mit 25% beleuchte, spielt aber keine Rolle, solange das Ergebnis positiv ist. :cool:

Meine "regulären" 12h würden hier wohl (zumindest vorerst) das Problem mit den Algen nur verstärken. Mit 6-8h am Stück beleuchten würde es mich irgendwie nerven wenn das Licht ab spätestens 15 Uhr komplett aus bliebe (später Einschalten kommt auch nicht wirklich in Frage, da ich ab 7 Uhr im Büro sitze). Mit der Mittagspause ist es zwar auch ungewohnt, aber dafür bleibt da Licht dann bis 19 Uhr an und passt dann auch besser in meine abendliche Futterrunde.

Grüße
Lars
Ja klasse, erst so eine steile These aufstellen und dann wieder zurück rudern.o_O :D o_Oo_O jetzt bin ich maximal verwirrt
L. G. Wolf
 


Shai

Mitglied
Moin,

gefühlt wird es täglich etwas besser:
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Das Holz ist wieder als "Holz" zu erkennen, es liegt eher sehr feine Staubschicht drauf, welche wohl hauptsächlich vom Sand kommt der von den Panzerwelsen aufgewirbelt wird.

Pflanzentechnisch siehts auch etwas besser aus, die Rotala hinten in der Mitte wächst zumidest sichtbar, das Papageienblatt ist nicht mehr so "hässlich" und die Ludwigia ist zumindest nicht weiter eingegangen.
Wahrscheinlich werde ich noch mal etwas umsetzen, die Rotala "Blood Red" vorne wird wohl in den Hintergrund wandern, den Lotus hab ich bereits etwas nach hinten gesetzt und evtl. lass ich den in dem Bereich auch höher werden. Da steht eigentlich nichts was Probleme mit Abschattung hätte. Mittelfristig wird vermutlich die Pogostemon Quadrifolius wieder rausfliegen.

Ganz zufrieden bin ich mit dem Skimmer nicht, auf der einen Seite bringt der den Vorteil das das Becken besser durchströmt wird, aber auf der anderen Seiten neigen sich natürlich alle Pflanzen ordentlich zur Seite - und wenn der Hintergrund mal höher ist, kommt die Strömung wohl eh nicht mehr bis zum Taifun rechts in der Ecke....

Grüße,
Lars
 

Shai

Mitglied
Mahlzeit,

ich hab mir gerade mal Gedanken zur Beleuchtung gemacht, und dabei ist mir aufgefallen das die initialen Algenprobleme wohl etwas "hausgemacht" waren, da ich einfach gar nicht auf dem Schirm hatte, das 70% Beleuchtung bei dem Becken gute 50lm/l machen - und selbst wenn das ja nur ein ungefährer Richtwert ist, bei 30cm Beckenhöhe wohl doch etwas Zuviel des Guten für den Neustart war. :rolleyes:

Die 25% sind immerhin noch knapp 18lm/l.

Zum nächsten Wochenende hin werde ich mal langsam die Intensität steigern, aber die Mittagspause beibehalten (nachdem es anfänglich ungewohnt war, hab ich mich inzwischen dran gewöhnt). Wahrscheinlich werde ich es mal mit +10% alle 2 Wochen ausprobieren, mit dem Ziel bei 50-55% (35-40lm/l) zu landen. Das müsste eigentlich genug sein, dass die roten / rötlichen Pflanzen auch etwas Farbe zeigen.
2 Wochen-Intervalle sollten dabei groß genug sein um beobachten zu können ob die Pflanzen es entsprechend annehmen oder sich neue Algen bilden - und im Fall der Fälle Maßnahmen zu ergreifen.
(ganz schön viel müsste, sollte.... :cool: )


Grüße,
Lars
 

baum

Mitglied
Hi,

ich hab mir gerade mal Gedanken zur Beleuchtung gemacht, und dabei ist mir aufgefallen das die initialen Algenprobleme wohl etwas "hausgemacht" waren, da ich einfach gar nicht auf dem Schirm hatte, das 70% Beleuchtung bei dem Becken gute 50lm/l machen - und selbst wenn das ja nur ein ungefährer Richtwert ist, bei 30cm Beckenhöhe wohl doch etwas Zuviel des Guten für den Neustart war. :rolleyes:

Die 25% sind immerhin noch knapp 18lm/l.

ich hab mich gerade gefragt ob das bei meinem 576l Becken nicht der gleiche Auslöser meiner andauernden Algenprobleme sein könnte.
Bei 4* 45cm Weller LED kommen 7540 Lumen zusammen, was bei Netto 450l ~17 Lumen/l bedeuten würde.
Allerdings ist das Aquarium 60cm hoch, also dürfte der Effekt nicht ganz so hoch sein...

LG
Sebastian
 

Shai

Mitglied
Bei 4* 45cm Weller LED kommen 7540 Lumen zusammen, was bei Netto 450l ~17 Lumen/l bedeuten würde.
Allerdings ist das Aquarium 60cm hoch, also dürfte der Effekt nicht ganz so hoch sein...
Das 450er läuft aktuell sogar nur bei rechnerisch 3400lm, also vielleicht so 8lm/l. :) (dafür allerdings 12h am Stück)

Grüße,
Lars
 

1_hajo

Mitglied
Interessanter Punkt. Bei dir @Shai ist es also so, dass bei weniger Lumen und dafür eine längere Beleuchtungszeit die Algen weniger werden?

Nächsten Monat kaufe ich für die Steinzeitlampe einen Dimmer und überlege momentan wie ich den Dimmer am besten einstellen kann. Bis auf die Echinodorus habe auch nur Pflanzen die mit weniger Licht klar kommen.
 


Shai

Mitglied
Interessanter Punkt. Bei dir @Shai ist es also so, dass bei weniger Lumen und dafür eine längere Beleuchtungszeit die Algen weniger werden?
Weniger Lumen ja, - die Beleuchtungszeit hab ich im 450er nicht angepasst - das Becken ist von 8 bis 20 Uhr beleuchtet, da es im Flur steht und da würde mich (im Gegensatz zu dem Becken hier im Büro) stören, wenn es Mittags nicht beleuchtet wäre.
Bei mehr Power merke ich das meistens zuerst an regelmäßigen Belägen auf der Scheibe, gefolgt von Algen auf den älteren Echinodorus-Blättern.
Im 450er ist allerdings auch nichts drin was wirklich ne starke Beleuchtung braucht und dazu bin ich relativ faul was das Testen von Nährstoffen angeht, und "ständig" ein optimales Verhältnis wieder herzustellen liegt mir auch nicht im Blut. Ca. alle 2 Wochen geb ich n Schuss Eisendünger (Masterline oder Kramerdrak, je nach Gusto) ins Becken und zwischendurch achte ich mal drauf das mir das Kalium nicht wieder auf 0 fällt.


Das Kallax Becken hier hab ich jetzt ein paar mal getestet, und hier gibt es so alle 3-4 Tage mal n Spritzer vom Tropica Specialized Nutrition - allerdings sind hier ja auch einige "schnellwachsende" Pflanzen drin.

Grüße,
Lars
 

Shai

Mitglied
Das heißt die Echinodorus bekommt bei dir eher weniger Licht aber dafür länger @Shai
Ja, 12h Licht bei den aktuell 8lm/l. Sand als Bodengrund, ab und zu mal ne Düngekapsel. CO2 Anlage.

Bei (den meisten?) Echinodorus soll das wohl so sein das die bei "Kurztagen" (also wenig Beleuchtungszeit) kleiner bleiben als bei "Langtagen" (also lange Beleuchtungszeit).


Grüße,
Lars
 

Kardinal68

Mitglied
Man kann fehlende Lichtstärke sehr gut mit einer längeren Beleuchtungszeit ausgleichen. Mache ich auch. Meine Lampen sind auf 30% gedimmt bei einer Beleuchtungsdauer von 16h im 80er und 13h im Flachen.
Die Echinodorus-Arten haben einen Jahresrythmus und blühen je nach Art im Kurztag (Winter) oder Langtag (Sommer). Da kann je nach Art auch Regen- und Trockenzeit mit reinspielen. Meine E. horizontales blüht zum Beispiel nur im Langtag. Das waren hier früher wichtige Angaben, um seine Pflanzen zu vermehren.
Bei den ganzen Zuchtformen wird es natürlich schwieriger. Im Gewächshaus kann ja auch Kurz- und Langtagpflanzen miteinander kreuzen.
Also wenn eine Echi schön kräftig da steht, aber noch nie geblüht hat, lohnt es sich mal an der Beleuchtungsdauer zuschrauben.
 

Shai

Mitglied
Mahlzeit,

das Becken entwickelt sich weiter in die gewünschte Richtung. Die erhöhte Beleuchtungsintensität trägt erste Früchte, denn die Rotala Nanjenshan kommt langsam hinter der Wurzel hervor und sieht inzwischen zumindest mal passabel aus.

Auch das Papageienblatt wird leicht rot - da es sich hier um eine "normale" Reineckii handelt, wird die sicherlich nicht tief dunkel werdenden wie zum Beispiel ne 'Rosanervig'. Und die Staurogyne bleibt bisher tatsächlich kriechend.

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Grüße
Lars
 

Shai

Mitglied
Nabend,

nachdem es eigentlich gut aussah sind doch wieder Algen aufgetaucht, dazu haben sich Cyanos aufm Holz gesellt und irgendwie scheint es auch von der Wasserbewegung nicht ideal zu sein, denn besonders auf dem Holz und auch auf den Pflanzen im Hintergrund bleiben unschöne Mulmreste liegen.
Ich hab also das Licht wieder zurück gedreht und schau mal was die Pflanzen dazu sagen. Wenns nicht reicht, dann besorg ich mir wohl einfachste Pflanzen und lass es mit Low-Light laufen bis der Besatz irgendwann fort ist.

Eigentlich hatte ich ja noch über n roten Salmler nachgedacht - Favorit wären Funken gewesen, aber ich gehe davon aus das die nicht kompatibel mit den Nannacara sein werden - die sind doch "rabiater" als ich erwartet habe.


Bilder muss ich noch mal machen

Grüße
Lars
 

Shai

Mitglied
Nabend,

Bilder vom Becken lohnen nicht, mir fehlte die Motivation die Cyanos abzusaugen, aber es gibt:

Baby-Barschalarm bei den Nanacara :D
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Aktuell gehe ich davon aus das einige durchkommen werden, die Schilfsalmler haben definitiv zuviel Respekt vor dem Weibchen und selbst wenn die Minis nur 10-15cm entfernt stehen, scheinen die überhaupt kein Interesse daran zu haben.
Ich mische jetzt halt mal rote Rädertierchen und dekapsulierte Artemiaeier ins Futter - mal schauen was draus wird.

Grüße
Lars
 
Hi Lars,

viel Erfolg. Mein Nanacara hatten auch schon 3 mal Nachwuchs, aber bisher ist nichts hochgekommen. Glaube ich zumindest, da ich das Weibchen nach ein paar Tagen dann wieder alleine gesehen habe, wenn ich sie denn mal entdecken kann. Flöt. Dafür hab ich die nächste Generation von den Muzl rumschwimmen. Freu.
 

Shai

Mitglied
Nabend,

also als erstes Mal die Nachricht, der Nachwuchs ist verschwunden - naja passiert.
Erkenntnis #1: die Nannacara (zumindest meine) sind ganz schöne Raufbolde, selbst ohne Brut sind die nicht gerade zimperlich mit den Beifischen. Damit fallen Funkensalmler auf jeden Fall raus - die sind viel zu klein.
Erkenntnis #2: mit Brut ist das Weibchen auch nicht sonderlich gut aufs Männchen zu sprechen.

Das werde ich wohl beobachten müssen wie extrem es wird - sonst muss irgendwer ausziehen.


So und dann gibt's Bilder,... eigentlich nur zwei:

Vorher (bzw schon ein wenig "mittendrin")
IMG-20260311-WA0000.jpeg

Nachher:
PXL_20260311_173140894~2.jpg


Wie man sieht ist die schöne Wurzel rausgeflogen - so gut mit das Layout gefallen hat, so mies war es mit ner ordentlichen Durchströmung. Überall im Becken blieben Dreck und Algen hängen und liegen. Man kann es noch ein wenig erahnen - im Grunde sah das Becken aus als ob es nur noch aus Algen bestand. Gegen die früher erwähnten Cyanos hatte ich erfolgreich das Blue Life Green Cyano Rx verwendet, allerdings war das Moos nicht mehr zu retten...

Da man die ganzen Beläge einfach "wegwedeln" konnte bin ich ziemlich sicher das es primär daran lag das durch die große Wurzeln nicht genug Wasserbewegung zustande gekommen ist.
Im nachher Bild sind kaum Algen auf den Pflanzen zu finden, beim Rausziehen habe ich alle Pflanzen einfach ordentlich im Becken gewedelt und noch mal im Eimer und es ist tatsächlich zu >95% einfach abgefallen...
Naja, das andere Stück Holz hatte ich noch hier, und so ganz ohne konnte ich auch nicht.

Alles in allem ist es jetzt wohl der letzte Versuch, sonst werden die Tiere verteilt und das Becken "eingemottet".

Grüße
Lars
 

Knurpsi

Mitglied
Hallo Lars.
So schade, dass du die Wurzel abbauen musstest. Ich fand das so schön. Aber manchmal muss das halt einfach gemacht werden.
Ich hatte anfangs auch 2 große, für mich sehr schöne Wurzeln im Becken. Auch ich wurde nicht froh mit denen, weil sich unter einer der Dreck so sehr gesammelt hat und die andre dauernd scheußlich mit Algen bewachsen war. Das Handling im Becken war sooo schwer. Jedesmal, wenn ich ne Wurzel rausheben musste zum säubern, habe ich das halbe Becken auseinander genommen.
Irgendwann wurde mir das echt zu blöd. Jetzt liegen völlig unnatürlich 2 Holzstücke übereinandergelegt im hinteren Teil, nur, dass die PW was zum drunter hocken haben. Ich mags nicht, aber es lässt sich leicht damit arbeiten. Rausheben, abschrubben, zurücklegen.
Ich hoffe, dein neues Layout machts den Algen schwerer und dir somit leichter. Abbauen wäre schon arg schade...
Liebe Grüße Anja
 

Shai

Mitglied
Mahlzeit,

noch mal ein frisches Bild ohne die ganze Luftblasen und den Staub durchs Duradrakon:
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Fehlt ein bisschen rot, allerdings hat auch alles was Farbe zeigen könnte doch deutlich gelitten und ist aktuell "vergrünt".

Grüße
Lars
 

1_hajo

Mitglied
Ich würde dem Becken und den Pflanzen etwas Zeit geben. Am Handy kann ich 3 verschiedene Pflanzen sehen die halbwegs oder richtig rot werden können.
Eigentlich könnte das schon reichen.
 


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