So, Licht ist an:
Es sind doch gut 20kg Pebbles drin, Bepflanzung ist bewusst dezent und mit den Bucephalandra einem schnellfließenden Bach nachempfunden. Am Rand die Cyperus Helferi um etwas in der Strömung zu fluten.
Sand ist wiederverwendet, meine Mischung aus Pool-Filtersand und JBL Sansibar Red.
Der Aquael Ultramax 1000 ist natürlich maßlos überdimensioniert für das Becken, aber primär soll er halt mit der Spraybar für eine ordentliche Strömung sorgen. (was er locker schafft).
Ursprünglich hatte ich an eine Strömungspumpe gedacht, aber die sind in der Regel doch deutlich stärker und gleichzeitig auch nicht wirklich breit in der Strömung.
Neben dem Kallax Becken steht das 40x25x25 Becken, was ich auf gleiche Höhe gebracht habe. Ein Luftheber pumpt Wasser aus dem Hauptbecken ins kleine Becken, und zwei mit Wasser gefüllte U-Bögen sorgen dafür das das Wasser wieder zurück kommt. (kommunizierende Röhren).
Für den Notfall gibt es aber einen Schwimmschalter der den Luftheber abschaltet wenn das Wasser im Nebenbecken zu hoch steigt.
Im kleinen Becken sind nur emerse Pflanzen (Spathiphyllum, Calathea, Begonia und ne Efeutute) - hier stören die Wurzeln nicht die Optik des Hauptbeckens und wachsen auch nicht überall in den Bodengrund - was die Pflege in der Vergangenheit teilweise sehr nervig gemacht hat. Evtl gebe ich noch etwas Bodengrund rein, oder aber ich klebe die Scheiben einfach ab.
Beim Besatz hab ich natürlich Flossensauger im Kopf, gerne wohl Pseudogastromyzon oder Erromyzon, die kommen gut mit den Temperaturen im Keller klar.
Im freien Wasser vielleicht ein Trupp Danio Choprae - die würden vom Biotop gut rein passen.
Ungeplant habe ich heute morgen festgestellt das sich wohl ein paar wenige Neocaridina eingeschlichen haben. Die Pflanzen waren zuvor ja schon im Grundel-Aufzuchtbecken und das Nebenbecken hatte ich beim Aufbau nicht geleert (da standen die Bucephalandra drin). Wahrscheinlich sind die durch den Luftheber rüber gekommen.
Das "Filterbecken"
Grüße
Lars