Südamerika-Paludarium

Blackwater

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Tolles klares Wasser! Ich meine tolles klares Schwarzwasser, sieht man nicht so oft. Bei vielen, die Schwarzwasser fahren, ist das Wasser meistens etwas trübe (zuviel Zugabe von Huminstoffen?)
Danke dir! Genau das finde ich bei Schwarzwasser auch interessant: Natürliches Schwarzwasser muss keineswegs trüb oder milchig sein. Im Gegenteil, viele Schwarzwasserflüsse und -bäche können trotz ihrer sehr dunklen Färbung ausgesprochen klar sein.

Die typische Färbung entsteht vor allem durch gelöste organische Stoffe wie Huminstoffe, die das Licht absorbieren und das Wasser je nach Konzentration gelblich, bernsteinfarben bis dunkelbraun erscheinen lassen. Diese gelösten Stoffe machen das Wasser aber nicht automatisch trüb. Trübung entsteht hauptsächlich durch Schwebstoffe und Partikel im Wasser.

Genau deshalb wollte ich im Paludarium auch nicht einfach möglichst viele Botanicals ins Becken geben, um eine möglichst starke Färbung zu erreichen. Ich hatte anfangs relativ viel organisches Material eingebracht und musste dann feststellen, dass einige Materialien sehr schnell zerfallen sind und angefangen haben zu gammeln. Das war dann tatsächlich eine Belastung des Systems und nicht das Schwarzwasser, das ich eigentlich erreichen wollte.

Nach dem Entfernen der Botanicals ist das Wasser weiterhin leicht bernsteinfarben und gleichzeitig sehr klar. Für mich passt das eigentlich ziemlich gut zum natürlichen Vorbild: gefärbt durch gelöste Huminstoffe, aber nicht durch Schwebstoffe trüb.

Ich denke deshalb auch, dass man bei Schwarzwasser nicht unbedingt nach möglichst dunklem Wasser gehen sollte. Entscheidend ist eher, wodurch die Färbung entsteht und wie das gesamte System damit zurechtkommt.
 


Blackwater

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10 kleine Aufwuchsfresser ziehen ein

Im Paludarium gibt es wieder einen Neuzugang: 10 Otocinclus sind eingezogen.

Otocinclus gehören zu den Harnischwelsen (Loricariidae), genauer zur Unterfamilie Hypoptopomatinae. Die Gattung umfasst zahlreiche kleine südamerikanische Süßwasserfische. Viele Arten bleiben bei ungefähr 3–5 cm, wobei die genaue Größe natürlich von der jeweiligen Art abhängt.

Charakteristisch ist ihre Lebensweise als aufwuchsweidende Boden- und Oberflächenbewohner. Mit ihrem unterständigen Saugmaul können sie Aufwuchs von festen Oberflächen abweiden. Dabei geht es nicht ausschließlich um „Algen“: Der Aufwuchs besteht aus einer Mischung verschiedener Organismen und organischer Bestandteile. Deshalb ist die Bezeichnung Aufwuchsfresser biologisch treffender als der klassische Begriff „Algenfresser“.

Genau das macht sie für mein Paludarium interessant.

Durch Holz, Blätter, Steine und die zahlreichen Pflanzen gibt es im Wasserteil viele unterschiedliche Oberflächen. Auf diesen entwickelt sich mit der Zeit ein natürlicher Aufwuchs. Die Otocinclus sollen diesen Lebensraum nutzen und gleichzeitig ein weiterer Bestandteil der biologischen Gemeinschaft im Becken sein.

Dabei war mir wichtig, sie nicht als Algenbekämpfung einzusetzen. Otocinclus sind keine „Putzkolonne“, die ein Algenproblem löst. Sie brauchen ein geeignetes, etabliertes Umfeld und eine ausreichende Nahrungsversorgung. Natürlicher Aufwuchs ist dabei ein wichtiger Bestandteil ihrer Ernährung, reicht in der Aquarienhaltung aber nicht zwangsläufig dauerhaft aus.

Und wie verhalten sie sich bisher?

Die ersten Beobachtungen sind jedenfalls spannend.

Die Gruppe ist aktiv unterwegs und sitzt bereits an ganz unterschiedlichen Stellen. Dekoration, Blätter und andere Oberflächen werden systematisch abgeweidet.

Jetzt möchte ich vor allem beobachten, wie sich die 10 Tiere einleben, welche Bereiche sie bevorzugen und wie sich ihr Verhalten über den Tagesverlauf verändert.

Nach den Entwicklungen der letzten Wochen ist das für mich wieder ein interessanter Schritt für das Paludarium.
 

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MonikaG

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Otocinclus sind keine „Putzkolonne“, die ein Algenproblem löst. Sie brauchen ein geeignetes, etabliertes Umfeld und eine ausreichende Nahrungsversorgung. Natürlicher Aufwuchs ist dabei ein wichtiger Bestandteil ihrer Ernährung, reicht in der Aquarienhaltung aber nicht zwangsläufig dauerhaft aus.
Das ist wohl wahr. Deshalb ist es von Vorteil, wenn der Otocinclus auch an Futter geht, wenn das Becken nicht genug Aufwuchs bietet. Alle Otos die ich schon hatte gingen sehr gerne an Tabi Min und an Pleco Chips (Sera) Auch meine jetzigen. Was mir aber auch aufgefallen ist, ob sie es nun mitfuttern oder nicht, sobald sie über eine Stelle mit Kieselalgen rutschen, sind die Kieselalgen mit verschwunden. Ob auf Steinen, Blättern oder an den Scheiben. Kieselalgen: Die Otos stürzen sich regelrecht darauf, so meine Beobachtungen und Erfahrung mit Otocinclus.

Auf jeden Fall gefällt mir Dein Besatz super. Zehn Tiere ist eine tolle Gruppengrösse.
 

Blackwater

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Danke dir! Das mit den Pleco Chips werde ich mir auf jeden Fall merken.


Bei meinen zehn ist es bisher echt interessant zu beobachten, wie sie sich einleben. Einige sind permanent unterwegs und weiden alles Mögliche ab, andere sitzen länger an einem Blatt oder auf dem Holz und bleiben dort richtig konzentriert.


Genau dieses natürliche Verhalten wollte ich eigentlich sehen. Ich möchte sie auch gar nicht als reine „Algenputzer“ einsetzen, sondern eher als Teil des ganzen Systems. Deshalb bin ich gespannt, wie sich das in den nächsten Wochen entwickelt und wie gut das vorhandene Aufwuchsangebot langfristig reicht.


Mit den zehn Tieren bin ich momentan auch ziemlich zufrieden. Jetzt lasse ich sie erst einmal in Ruhe ankommen und beobachte, wie sie sich im Paludarium verteilen.
 

MonikaG

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Du musst mal drauf achten, wenn sie sich wirklich eingewöhnt haben: Damals hatte ich mal sieben an der Zahl. Und jedesmal beim regelmässigen Wasserwechsel, also Wasser ablassen, da haben die Otos das schon gemerkt. Haben sich alle an der Frontscheibe versammelt, so richtig Spalier gestanden und auf das frische Wasser gwartet. Hui, war das ein Fest für die, wenn dann das frische Wasser kam. Sie wichen nicht einen Millimeter und genossen das frische einströmende Wasser. Ich sag Dir, mit denen kann man schon was erleben. So unscheinbar die auch sind, irgendwie bin ich der Meinung, die können auch irgendwie (mit) denken ;)
 
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Fritz5

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Hi,

dann drücke ich die Daumen, dass es gut geht mit denen. Habe auch immer über welche nachgedacht, aber man liest so oft bei denen von frühem Fallout.

Öfter auch schon gelesen, dass die Leute behaupteten man solle die frühestens nach 6 Monaten einsetzen wegen der speziellen Ernährungsweise, damit sich schon genug Aufwuchs gebildet hat.

Wenn ichs richtig überflogen habe, haste ja erst ca nen Monat "Wasser im Pott": also toi toi toi!

Bin gespannt auf eine weitere Erfahrung mit denen. Wobei sie in mein derzeitiges Setup nicht wirklich reinpassen würden, aber so ganz ausm Kopf habe ich die auch noch nicht.
 

:-)

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Guten Morgen,

das mit dem Aufwuchs/Biofilm macht schon Sinn, lässt sich aber wohl durch gute Fütterung ausgleichen.

Ich habe beim Wechsel des Aquariums ja auch die bestehenden Otocinclus in ein frisches Becken umgesetzt und die haben seitdem so runde Bäuche wie lange nicht. Ich tippe auf die größere Menge Staubfutter, die ich wegen des Nachwuchses grade füttern und sich wohl auf dem Hardscape absetzt. Außerdem sind aktuell viel weniger Neocaridina im Becken, die Futterkonkurrenz macht also auch etwas aus. Damals haben sie sich bei mir auch auf Tabi Min gestürzt.

Monika: Den "Tanz" der Otocinclus beim Wasserwechsel fand ich auch immer klasse zu beobachten.

Viele Grüße und ein schönes Wochenende
Simon
 


Blackwater

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Das Thema Aufwuchs ist bei zehn Otos natürlich relevant. Das Paludarium läuft aber inzwischen lange genug, dass auf Holz, Blättern, Scheiben und Hardscape reichlich natürlicher Aufwuchs vorhanden ist. Zusätzlich wird zugefüttert.

Interessant finde ich vor allem, wie sich die Tiere tatsächlich ernähren und welches Futter sie annehmen. Das lässt sich über die nächsten Wochen gut beobachten.

Den „Tanz“ beim Wasserwechsel würde ich schlicht auf das einströmende Frischwasser zurückführen. Kühleres Wasser und die dabei entstehende Strömung verändern die Bedingungen unmittelbar. Otocinclus reagieren stark auf solche Strömungsreize und sammeln sich entsprechend im einströmenden Wasser.

Genau solche Reaktionen machen die Tiere interessant. Strömung, Temperatur und Nahrungsangebot bestimmen ziemlich direkt, wo sie sich im Becken aufhalten.
 

Blackwater

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Ich habe es spaßeshalber einmal mit einem Mini Tab probiert. Die Neons haben sich darüber gefreut, die Otos hat das dagegen überhaupt nicht interessiert. Deutlich interessanter war eine Wolke Cyclops-Frostfutter: Durch die winzigen Partikel, die sich über Bodengrund, Pflanzen und Hardscape verteilen, waren die Otos plötzlich überall unterwegs und haben regelrecht alles abgeweidet.
 

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MonikaG

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Dass die Otos das TabiMin nicht interessiert hat kann ich mir gut vorstellen. Manche brauchen etwas länger um daran Geschmack zu finden. Bzw. du hast die Otos ja noch nicht lange, die kennen das vielleicht noch gar nicht. Mit der Zeit gehen die da sicher auch dran. Aber ist ja schon mal super dass sie auf Cyclops stehen. Ist auf jeden Fall besser als „Trocken“-futter.
 

Blackwater

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Lebendfutter: Drosophila

Bei meinen Roten Neons setze ich bewusst auf abwechslungsreiche Fütterung. Neben Frostfutter kommen unter anderem Daphnien, Cyclops und weiße Mückenlarven zum Einsatz. Drosophila gehören ebenfalls dazu.

Bei der Fütterung gebe ich die lebenden Drosophila direkt auf die Wasseroberfläche. Dort bleiben sie zunächst auf der Oberfläche sitzen und bewegen sich darüber – und genau das macht die Fütterung interessant. Die Roten Neons orientieren sich nach oben, gehen an die Oberfläche und schnappen sich die Drosophila gezielt.

Damit bekommen die Fische nicht nur einen anderen Futterorganismus, sondern auch einen anderen Fressreiz und eine andere Fütterungssituation. Daphnien und Cyclops werden beispielsweise überwiegend in der Wassersäule gejagt, während die Drosophila die Oberfläche nutzen.

Auch vom Nährstoffgehalt sind Drosophila interessant: Sie liefern vor allem Protein und Fett, wobei die tatsächlichen Werte von Art, Entwicklungsstadium und Aufzucht abhängen.

Ich finde diese Abwechslung gerade bei den Roten Neons spannend, weil man dabei sehr schön beobachten kann, wie unterschiedlich sie auf die verschiedenen Futtertiere reagieren.

Verfüttert ihr ebenfalls Drosophila an eure Fische? Wenn ja, welche Arten und wie bietet ihr sie an?
 

Blackwater

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Was für ein Klima herrscht eigentlich im Paludarium?

Nach inzwischen mehreren Wochen Betrieb habe ich mir die Klimadaten meines Paludariums einmal über einen längeren Zeitraum angeschaut.

Vom 07.09. bis zum 07.10. lag die durchschnittliche Temperatur bei 24,2 °C. Die relative Luftfeuchtigkeit lag im Mittel bei 96,2 %, der durchschnittliche VPD bei 0,12 kPa.

Besonders interessant finde ich, wie konstant feucht das Becken tatsächlich läuft. In der letzten Woche lag die gemessene Luftfeuchtigkeit sogar bei ungefähr 98 %.

Dabei muss man die Messwerte etwas einordnen: Der Sensor hängt innerhalb des Paludariums und kann durch die hohe Feuchte und die Sprüh- bzw. Nebelzyklen beeinflusst werden. Die Werte sind deshalb keine exakte Aussage über jeden einzelnen Bereich des Beckens.

Trotzdem zeigen die Langzeitdaten ziemlich deutlich, in welchem feuchten Mikroklima sich das Paludarium inzwischen stabilisiert hat.

Für mich ist genau diese langfristige Entwicklung spannend. Nicht nur einzelne Messwerte zählen, sondern wie sich Temperatur und Luftfeuchtigkeit über Wochen tatsächlich einpendeln.

Ich werde die Werte deshalb weiter beobachten – besonders jetzt, wo sich das Becken immer stärker etabliert.
 

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Blackwater

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Die Technik hinter meinem Südamerika-Paludarium

Bei der Planung war mir besonders wichtig, dass die Technik möglichst unsichtbar bleibt – sowohl im Wasserteil als auch an Land. Das Becken wurde von Rana Terrarienbau als Raumteiler mit Lichtkasten, Unterschrank, Kabeltunnel und den notwendigen Durchführungen für Filter und Beregnung gebaut. Die Technik sollte möglichst vollständig integriert sein, ohne die Gestaltung des Beckens zu dominieren.

Die Wasserfilterung übernimmt ein SuperFish X-Pro Thermo 1000 Außenfilter. Er läuft rund um die Uhr und hält die Wassertemperatur bei 25 °C. Der Bachlauf wird unabhängig davon über eine Eheim-Bachlaufpumpe betrieben. Er läuft tagsüber und wird um 23 Uhr abgeschaltet. Die Filterung und Wasserzirkulation bleiben auch nachts aktiv.

Für die Beleuchtung nutze ich zwei Arcadia Jungle Dawn LumenIZE mit jeweils 39 W sowie vier Skylight MIDSPOT V25 mit jeweils 14 W. Damit kommen die Arcadia-Leuchten zusammen auf 78 W und die MIDSPOTs auf 56 W.

Die Arcadias übernehmen die Grundbeleuchtung des bepflanzten Landteils. Sie dimmen morgens zwischen 9 und 10 Uhr hoch und abends zwischen 22 und 23 Uhr wieder herunter. Die MIDSPOTs schalten sich um 10 Uhr mit voller Leistung dazu und werden um 22 Uhr ausgeschaltet.

Bei den MIDSPOTs habe ich mich bewusst für die V25 mit ihrem engen Abstrahlwinkel entschieden. Dadurch wird das Licht stärker gebündelt und erreicht auch die unteren Bereiche des Wasserteils. Die Arcadia-Leuchten allein würden die Ausleuchtung bis ganz nach unten nicht gewährleisten.

Die Temperatursteuerung erfolgt über ein Lucky Reptile Thermostat Pro II mit einem 50-W-Heizkabel. Zusätzlich sind zwei Solar Raptor Heatstrips mit jeweils 12 W an den Frontscheiben verbaut. Sie sollen kalter Zugluft entgegenwirken und das Beschlagen der Scheiben reduzieren.

Für die Beregnung kommt die Whisper PowerPump Professional mit fünf Sprühdüsen zum Einsatz. Die Anlage wird über eine smarte Steckdose gesteuert und läuft täglich siebenmal für jeweils zehn Sekunden. So wird mehrmals am Tag kurz Wasser auf die bepflanzten Flächen aufgebracht.

Davon getrennt arbeitet der digitale Ultraschallvernebler Hobby Hygro System. Er läuft morgens und abends jeweils 20 Minuten. Während die Beregnungsanlage Wasser über die Düsen verteilt, erzeugt der Ultraschallvernebler feinen Wassernebel.

Für die Luftführung sind vier Terrarienventilatoren verbaut. Sie transportieren warme Luft aus dem Lichtkasten entlang der Frontscheiben in das Terrarium. Damit wird die im Lichtkasten entstehende Wärme gezielt für die Luftführung genutzt.

Die Schaltzeiten der einzelnen Komponenten sind über smarte Steckdosen und Automationen organisiert. So lassen sich Beleuchtung, Bachlauf, Beregnung, Vernebelung und Ventilatoren in einen festen Tagesplan einbinden. Der Außenfilter bleibt davon unabhängig rund um die Uhr in Betrieb.

Zur Kontrolle von Temperatur und relativer Luftfeuchtigkeit nutze ich einen SwitchBot-Sensor. Er hängt aktuell noch frei im Becken, soll später aber möglichst unauffällig platziert werden. Bei der Auswertung muss ich berücksichtigen, dass ein einzelner Sensor nicht sämtliche Klimabereiche eines so hohen Beckens gleichzeitig abbildet.

Auch die Dosierung flüssiger Zusätze ist automatisiert. Dafür nutze ich eine Chihiros-Dosierpumpe mit dem passenden Magnetic Stirrer. Der Magnetrührer durchmischt die Flüssigkeit im Dosierbehälter. Aktuell dosiere ich täglich 3 ml Gerstenstrohextrakt, 0,6 ml Humin Booster und 0,4 ml FERRDRAKON. Zusätzlich gebe ich täglich 250 ml Osmosewasser über die Dosierpumpe hinzu, um die Verdunstung auszugleichen.

Die Flüssigkeiten werden über einen Inline-Adapter direkt in den Druckschlauch des Außenfilters eingespeist. Dadurch muss ich keine einzelnen Dosierschläuche ins Becken hängen und die Technik bleibt optisch unauffällig.

Insgesamt war es mir wichtig, die Technik nicht einfach nur zu verstecken, sondern sie so zu integrieren, dass die einzelnen Komponenten ihre Aufgaben erfüllen und trotzdem ein möglichst natürlicher Gesamteindruck erhalten bleibt. Die Automatisierung erleichtert den täglichen Betrieb, ersetzt aber natürlich weder die Kontrolle der Wasserwerte noch die Beobachtung der Pflanzen und Tiere.

Mich würde interessieren: Welche technischen Lösungen findet ihr bei Aquarien besonders gelungen – vor allem dann, wenn die Technik möglichst unsichtbar bleiben soll?
 

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Wolf

Moderator
Teammitglied
Hallo,
gibt es eigentlich auch ein Bild vom ganzen Paludarium, ich habe bisher noch keines gefunden.
L. G. Wolf
 

Blackwater

Mitglied
Hatte ich hier noch keine hochgeladen!? Oh!

Aber klar gibt es die. Bitte schön :)

Eidt: hier nochmal das Video mit dem abendlichen Nebel
 

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