Xango
Mitglied
Moin allerseits!
Ich habe mich gegen Ende letzten Jahres von meinem Sohn zu einem Aquarium überreden lassen und beschäftige mich nun schon seit geraumer Zeit sehr intensiv mit dem Thema - Papa hat definitiv auch eine Menge Spaß daran!
Seit dem 25.12. (ratet mal was der Anlass war) steht unser 123L Fluval Flex mit recht dichter Bepflanzung, auch bei den Wurzeln wurde nicht gespart und Verstecke gibt es in rauhen Mengen. Da wir uns für Soil als Bodengrund entschieden haben, standen Wasserwechsel fast täglich auf dem Programm und es scheint sich gelohnt zu haben. Etwas eigenartig finde ich, dass nach wie vor kein Nitrit-Peak erreicht wurde, obwohl wir von Anfang an Schnecken dabei hatten, weil sich ein paar Exemplare mit den Pflanzen reingeschmuggelt haben. Uns wurde gesagt, dass wir wohl einfach Glück hatten - durch die häufigen Wasserwechsel dem aus dem Weg gehen konnten. Vor etwa 1 1/2 Wochen gab es vom lokalen Fachhändler dann grünes Licht für die ersten Fische und wir bekamen die ersten 4 Orangeflossen-Panzerwelse. Inzwischen sind es 8, wobei es eigentlich 9 waren. Aus mir und auch dem Händler unerklärlichen Gründen ist einer leider gleich am Tag nach dem Umzug gestorben. Werte alle super, wie gesagt kein Nitrit. Eisen ist auffällig gering, aber wir helfen nun mit entsprechendem Dünger nach. Der Sauerstoff-Gehalt war sehr niedrig, was den Panzerwelsen aber eigentlich keine Probleme bereiten sollte. Inzwischen haben wir eine Luftpumpe und auch dieses Problem ist gelöst.
Weil die Algen inzwischen ganz schön zuschlagen, wurden uns Amano-Garnelen empfohlen und wir haben 10 Stück vor ein paar Tagen eingesetzt. Alle unbeschadet dabei und sie scheinen an ihrem neuen Zuhause Gefallen zu finden. Ein wenig scheu sind sie, aber das ist bei denen wohl normal. Auf jeden Fall sehr interessante Tiere, mit denen wir zwar nicht geplant haben, die uns aber nun viel Freude bereiten.
Was wir im Übereifer aber nicht beachtet haben, ist die daraus resultierende Einschränkung beim weiteren Besatz.
Ursprünglich hatten wir mal Schmetterlings-Zwergbuntbarsche und Kupfersalmler als Ergänzung zu den Panzerwelsen vorgesehen. Beides wurde uns inzwischen ausgeredet - die Einwände machen für mich durchaus Sinn. Der Händler legt uns den Kakadu-Zwergbuntbarsch nahe, weist aber darauf hin, dass die Amano-Garnelen zwar nicht unbedingt gefressen, aber durchaus getötet werden könnten. Dazu liest man im Netz auch anderes, aber mir fehlt da ohnehin die Erfahrung und ich kann nur hoffen. Was haltet ihr stattdessen vom Borellii? Der soll ja sehr friedlich sein. Und wie verhält es sich in der Hinsicht mit den Panzerwelsen? Erfahre jetzt erst, dass die Buntbarsche ziemlich stressen können. Ist damit von ZBB generell abzusehen?
Zwischenzeitlich standen die Brilliantsalmler als Kupfersalmler-Ersatz zur Wahl, aber als ich gesehen habe wie groß die werden können, hat sich auch dieser Fisch erledigt. Rotkopfsalmler lachen uns gerade an, aber besonders klein bleiben die ja auch nicht. Vielleicht einfach den Klassiker/Neonsalmler?
Ich wäre für eure Einschätzung und Tipps sehr dankbar und freue mich auf den regen Austausch hier im Forum!
Und eins gleich noch vorweg: Wir haben hier in aller Euphorie definitiv ein flottes Tempo drauf, das ich jetzt runterfahren werde. In ein paar Wochen plane ich dann den nächsten Schwung Fische, aber erstmal wollen wir besser verstehen, was damit auf uns zukommt.
Ich habe mich gegen Ende letzten Jahres von meinem Sohn zu einem Aquarium überreden lassen und beschäftige mich nun schon seit geraumer Zeit sehr intensiv mit dem Thema - Papa hat definitiv auch eine Menge Spaß daran!
Seit dem 25.12. (ratet mal was der Anlass war) steht unser 123L Fluval Flex mit recht dichter Bepflanzung, auch bei den Wurzeln wurde nicht gespart und Verstecke gibt es in rauhen Mengen. Da wir uns für Soil als Bodengrund entschieden haben, standen Wasserwechsel fast täglich auf dem Programm und es scheint sich gelohnt zu haben. Etwas eigenartig finde ich, dass nach wie vor kein Nitrit-Peak erreicht wurde, obwohl wir von Anfang an Schnecken dabei hatten, weil sich ein paar Exemplare mit den Pflanzen reingeschmuggelt haben. Uns wurde gesagt, dass wir wohl einfach Glück hatten - durch die häufigen Wasserwechsel dem aus dem Weg gehen konnten. Vor etwa 1 1/2 Wochen gab es vom lokalen Fachhändler dann grünes Licht für die ersten Fische und wir bekamen die ersten 4 Orangeflossen-Panzerwelse. Inzwischen sind es 8, wobei es eigentlich 9 waren. Aus mir und auch dem Händler unerklärlichen Gründen ist einer leider gleich am Tag nach dem Umzug gestorben. Werte alle super, wie gesagt kein Nitrit. Eisen ist auffällig gering, aber wir helfen nun mit entsprechendem Dünger nach. Der Sauerstoff-Gehalt war sehr niedrig, was den Panzerwelsen aber eigentlich keine Probleme bereiten sollte. Inzwischen haben wir eine Luftpumpe und auch dieses Problem ist gelöst.
Weil die Algen inzwischen ganz schön zuschlagen, wurden uns Amano-Garnelen empfohlen und wir haben 10 Stück vor ein paar Tagen eingesetzt. Alle unbeschadet dabei und sie scheinen an ihrem neuen Zuhause Gefallen zu finden. Ein wenig scheu sind sie, aber das ist bei denen wohl normal. Auf jeden Fall sehr interessante Tiere, mit denen wir zwar nicht geplant haben, die uns aber nun viel Freude bereiten.
Was wir im Übereifer aber nicht beachtet haben, ist die daraus resultierende Einschränkung beim weiteren Besatz.
Ursprünglich hatten wir mal Schmetterlings-Zwergbuntbarsche und Kupfersalmler als Ergänzung zu den Panzerwelsen vorgesehen. Beides wurde uns inzwischen ausgeredet - die Einwände machen für mich durchaus Sinn. Der Händler legt uns den Kakadu-Zwergbuntbarsch nahe, weist aber darauf hin, dass die Amano-Garnelen zwar nicht unbedingt gefressen, aber durchaus getötet werden könnten. Dazu liest man im Netz auch anderes, aber mir fehlt da ohnehin die Erfahrung und ich kann nur hoffen. Was haltet ihr stattdessen vom Borellii? Der soll ja sehr friedlich sein. Und wie verhält es sich in der Hinsicht mit den Panzerwelsen? Erfahre jetzt erst, dass die Buntbarsche ziemlich stressen können. Ist damit von ZBB generell abzusehen?
Zwischenzeitlich standen die Brilliantsalmler als Kupfersalmler-Ersatz zur Wahl, aber als ich gesehen habe wie groß die werden können, hat sich auch dieser Fisch erledigt. Rotkopfsalmler lachen uns gerade an, aber besonders klein bleiben die ja auch nicht. Vielleicht einfach den Klassiker/Neonsalmler?
Ich wäre für eure Einschätzung und Tipps sehr dankbar und freue mich auf den regen Austausch hier im Forum!
Und eins gleich noch vorweg: Wir haben hier in aller Euphorie definitiv ein flottes Tempo drauf, das ich jetzt runterfahren werde. In ein paar Wochen plane ich dann den nächsten Schwung Fische, aber erstmal wollen wir besser verstehen, was damit auf uns zukommt.



