Guter Zeitpunkt zum Einfahren

Hallo Olli,

unser Leitungswasser ist leider wirklich Flüssigkalk. GH >21, KH 16, pH 8.
Allerdings muss ich sagen, dass die Algen erst wachsen, seit ich das Wasser weicher gemacht habe. :D Mein Aktionismus gegen Algen beschränkt sich momentan eigentlich darauf immer mal die Wurzeln der Wassernuss abzuspülen und Pflanzen einzubringen, die hoffentlich schnell wachsen.

Die Limnophila sessiliflora hab ich gestern im Laden nicht bekommen. Deshalb wanderte dann die Hygrophila difformis ins Becken. Ich überleg noch, ob ich mir die bestelle. Die Kokoshöhle würd ich am liebsten auch rauswerfen. Die Corys gehen da definitiv nicht rein und sie nimmt nur Platz weg im Dschungel.

Mannoman, wenn ich überlege, was ich da schon an Geld ausgegeben hab. :roll:
Ich hab halt das Problem, dass ich mit einem Pflanzplan erst beim nächsten Becken was anfangen kann, da ich jetzt weiß, wie verschiedene Pflanzen live aussehen. :wink: Ich kann mir sowas immer ganz schlecht vorstellen.
So werden die Fischis wohl damit leben müssen, dass ich ab und an nochmal im Becken wurschtel. Ich hoffe nur, den Pflanzen macht das nix, wenn sie immer nochmal umziehen müssen.

Gerade stell ich fest, dass man die Corys wohl am Besten abends füttert. Die sind richtig munter und schwimmen jetzt sogar im Vordergrund und durchs ganze Becken.

Liebe Grüße
Anne
 


elchi07

Moderator
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Hallo Anne,
anne80 schrieb:
Antialgenmittel möchte ich eigentlich nicht einsetzen. Soll ich?
nein, bloß nicht. Das Geld gib lieber für schnellwachsende Pflanzen aus. Die Antialgenmittel hemmen auch das Pflanzenwachstum, welches du aber unbedingt im Kampf gegen die Algen brauchst. Außerdem zehren die sich zersetzenden absterbenden Algen Sauerstoff. Vergiß ganz schnell, dass es Algizide überhaupt gibt. Mit Geduld und Nährstoffverbrauch durch Pflanzenwachstum erreichst du mehr und vor allem ist dieses Vorgehen nachhaltig.

Viele Grüße
Roman
 
Hallo Roman,

Algi...was??? :D :wink:

Nein, keine Sorge. Ich bau mir auch lieber einen Dschungel als ohne Ende Zeug ins Wasser zu kippen.
Muss nur aufpassen, dass ich dann noch was von den Fischen sehe.

Mein Papa hat mir neulich mal erklärt, wie sein Aquarium als kleiner Junge in der DDR aussah: ausgekochter Kies, paar Pflanzen, ne kleine Pumpe, eine Schreibtischlampe und eine handvoll Guppys. Achja und Berliner Leitungswasser.
Das hat wohl wunderbar funktioniert.
Wenn man es etwas besser haben wollte gab es wohl damals schon einen HMF aus einfachem Schaumstoff. Wir hatten ja nix. :D

Liebe Grüße
Anne
 

elchi07

Moderator
Teammitglied
Hallo Anne,
anne80 schrieb:
Wir hatten ja nix. :D
auch in den alten Bundesländern war die Technik früher einfacher. Mein Opa hat auch selbstgebastelte Filter gehabt und da er die Aquarien in der Kleingartenlaube ohne Strom betrieb, wurden die Luftheber mit aufgepumpten Autoschläuchen (damals hatten Autoreifen noch Schläuche) betrieben. Dann hieß es eben jeden Tag Luft aufpumpen. Auch das hat funktioniert. :D
Manchmal wird heute auch übertrieben, wenn ich mir z.B. Außenfilter mit USB-Anschuss ansehe. Wer die Spielerei braucht - bitte. Aber mehr als Filtern können die auch nicht.

Viele Grüße
Roman
 

fischolli

R.I.P.
Hi Anne,

schick mir mal per PN deine Adresse. Dann gehen die nächsten Stengelpflanzen an dich anstatt in die Bio-Tonne.

Gruß
 
Schon wieder viele Fragen

Hallo Ihr,

ich geh nieeeeee wieder in einen Zoohandel! Ständig wird mir erzählt, was ich noch alles brauchen würde.
Hier im Forum wurde mir doch gesagt, dass meine Pflanzen wahrscheinlich überdüngt waren und das Gras deshalb weggefault ist.
Laut diversen Zoohändlern gibt es natürlich keine Überdüngung. Klar, die würden ja sonst weniger verkaufen.
Allerdings sagte der mir heute, ich würde noch Nitrat brauchen.
Laut Teststreifen ist das bei 0. Allerdings ist laut dem Streifen auch Nitrit bei 0 und mit dem Tröpfchentest war es heut bei 0,1 (70%iger WW ist erfolgt, ich hoffe, es geht nicht weiter hoch).
Soll ich das jetzt auch nochmal mit Tröpfchentest testen? Muss man Nitrat im Becken haben, damit die Pflanzen wachsen?

Natürlich wollte der mir Nitrat verkaufen und natürlich meinte er, dass ich das dringend brauch, weil die Algen nämlich wegen zuwenig Nitrat wachsen und mein Becken sonst kollabiert.
Aus Frust hab ich erstmal gar nix gekauft (außer dem Osmosewasser, dass ich eh brauchte) und warte nun auf eure Meinung. :wink:

Außerdem wollte ich fragen, wie ich das mit dem Wasserwechsel am Besten machen. Momentan hab ich den Schlauch direkt am Wasserhahn. Da hab ich dann schon ganz schön viele kleine Luftbläschen im Wasser. Ist das nicht gefährlich wegen der Gasblasenkrankheit?

Letzte Frage zur Fütterung: Heut fressen die Corys wieder munter Algen. Ich hab ihnen heut auch mal ne halbe Futtertablette gegeben. Die haben sie auch so nach und nach weggemümmelt, aber sie haben sich nicht total drauf gestürzt.
Soll ich jetzt erstmal tgl. eine halbe Tablette geben, bis sie wieder richtig Hunger haben oder alle 2 Tage eine ganze oder erstmal ein paar Tage gar nichts?
Vielleicht liegts ja auch daran, dass sie beim Händler anderes Futter bekommen haben?

Liebe Grüße und mal wieder ein großes Dankeschön für eure Hilfe!!!!
Anne
 
Moin Anne,

ich würde den Corydoras Frostfutter geben. Meist bekommst Du beim Händler noch recht junge Tiere 3, 4 Monate alt. Die vertragen ordentlich Futter.
 


Hallo Line,

vielen Dank! Die Tiere sind wirklich noch nicht so groß. Nur einer scheint schon ausgewachsen. Das hab ich gar nicht wirklich bedacht.
Dann kriegen sie morgen Frostfutter. Mal sehen, was sie dazu sagen. Ich hoffe nur, das Nitrit steigt dann nicht in so unendliche Höhen, dass ich dreimal täglich Wasser wechseln muss.

Liebe Grüße
Anne
 
Hi Anne,

unabhängig davon was der Nitrittest sagt, würde ich an Deiner Stelle stark die Fische beobachten. Ist die Atemfrequenz nicht erhöht, sind sie nicht blass, verhalten sich ungewöhnlich oberflächenorientiert oder klemmen die Flossen, haben sie vermutlich kein Problem mit dem Nitrit.
 
Hallo Line,

danke für den Tip. Ich hab jetzt gelesen, dass ich vermutlich auch etwas zu vorsichtig auf das Nitrit reagiert haba. Bei 0,1 scheint noch kein 70%iger WW notwendig zu sein. Ich beobachte Fische und Nitrit.
Gestern gabs mal Frostfutter und abends noch eine Tablette. Sie haben beides gut weggegessen.

Ich geb jetzt gleich mal ein bisschen mehr Frostfutter als gestern und schau dann mal, ob sie abends noch was brauchen.

Liebe Grüße
Anne
 
Nitritfrust

*seufz* Mein Mann ist kurz davor, das Aquarium abzuschaffen. Und das nicht ganz zu Unrecht. Nitrit, Nitrit, Nitrit....ich mag keine Eimer mehr schleppen. Schon gar nicht das doofe Osmosewasser immer in den zweiten Stock.
Jeden Tag Wasserwechsel. Und das Füttern kann ich ja nicht aussetzen, weil die Fische noch klein sind. Sie kriegen jetzt täglich einen halben Frostfutterwürfel.
Dabei hab ich gelernt, dass man an Welse keine weißen Mülas verfüttern kann, weil die nach oben steigen. Wasserflöhe gingen bis jetzt am Besten. Rote Mülas waren fast schon zu groß und Artmias heut waren okay.

Zu allem Überfluss ist heut früh auch noch der Schlauch von der BioCo2 Anlage abgegangen und ich hatte 20l Wasser im Wohnzimmer. Ich dachte das Aquarium wäre undicht und hab schon meinen Mann von der Arbeit zurückgeordert, konnte ihm dann aber Entwarnung geben.

Könnt ihr mich ein wenig aufmuntern?

Einziger Lichtblick: Habe jetzt ein wenig Ferrdrakon und ein bisschen Nitrat gedüngt und den Eindruck, dass die Pflanzen deutlich besser wachsen.

Liebe Grüße
Anne
 

elchi07

Moderator
Teammitglied
Hallo Anne,

wie hoch ist denn das Nitrit? Wenn du mit Tröpchentest 0,1 oder 0,2 misst, die Tiere sich aber unauffällig verhalten, dann brauchst du auch nicht gleich Wasserwechsel machen. Sollten die Fische aber schnell atmen und ständig (!) an der Oberfläche nach Luft schnappen, dann ist Teilwasserwechsel angesagt. Mach dich also nicht verrückt. Beobachte die Tiere, die sind oft der bessere Indikator als die ständige Testerei.

Und aufgeben gilt nicht - Aquaristik erfordert viel Geduld. :D

Viele Grüße
Roman
 
Danke!

Hallo Roman,

Geduld war noch nie meine Stärke, also ist das Aquarium sehr gut zum Üben. :D
Der Tröpfchentest zeigt mittlerweile vor dem Wasserwechsel 0,2-0,3 an. Die Fische sind dabei munter und scheinen sich wohl zu fühlen. An die Oberfläche gehen sie nicht besonders oft.
Okay, dann versuche ich, Ruhe zu bewahren und nehme dann die 0,4 als Alarmwert.
Kann es denn sein, dass ich zu viel füttere? Das Frostfutter ist nicht in 2 Minuten weg (so lange brauchen die Corys, bis sie überhaupt registrieren, dass es Futter gibt), aber so nach 10-15 Minuten haben sie das meiste weggefressen und suchen das Becken dann weiter nach Futter ab.

Ich füttere jetzt nur noch abends. Ist das ausreichend oder sollen die lieber 2xtgl. was bekommen?

Ich bin gespannt, was der Nitritwert macht, wenn am Samstag noch die 8 Killis einziehen.

Danke fürs Ermutigen!
Liebe Grüße
Anne
 

elchi07

Moderator
Teammitglied
Hallo Anne,

wie schon mehrfach gesagt: nimm das Verhalten der Fische als Indikator. Und da sie ja wie du beschreibst recht munter sind, sehe ich keinen Grund für ständige tägliche Wasserwechsel.
Zur Futtermenge von hier aus was zu sagen ist immer etwas schwierig. Wenn die Corys vom Fressen schöne runde Bäuche haben und noch viel Futter herumliegt, dann ist es zu viel Futter. Wenn das Futter alles weg ist, aber die Corys keine gefüllten Bäuche haben, dann ist es zu wenig. Lerne die Tiere zu beobachten und zu deuten. An ihrem Vehalten und Aussehen kannst du einiges ablesen. Das dauert als Anfänger zwar etwas, aber es ist doch das Interessante, was unser Hobby ausmacht.

Ob du nun 1 oder 2 x täglich fütterst must du mal sehen. Ich habe hier Becken, die nur alle 2 Tage Futter bekommen, aber auch Aquarien mit Jungfischen, die mehrmals am Tag kleine Rationen erhalten.

Viele Grüße
Roman
 
Hallo Elchi,

entschuldige, ich hab deinen Beitrag jetzt erst gesehen.

Mittlerweile scheine ich mich im Nitritpeak zu befinden. Der Wert steigt zeitweise auf 0,6 und obwohl die Fische keine großen Auffälligkeiten zeigen, hab ich doch das Wasser gewechselt.
Gibt es denn einen Indikator ab wann das Nitrit wirklich gefährlich wird?

Ich füttere zur Zeit vorsichtig, aber trotzdem jeden Tag, weil da zwei wirklich noch kleine Fische dabei sind.

Erfreulicherweise sind die Algen gut zurückgegangen und ich hoffe, das bleibt so.

Liebe Grüße
Anne
 

elchi07

Moderator
Teammitglied
Hallo Anne,

für die Fische ist Nitrit auf Dauer schädlich, da es den Sauerstofftransport im Blut hemmt. Ab welchem Wert es mit Sicherheit zu Schäden kommt ist in der Literatur verschieden angegeben. Mal liest man ab 0,3mg/l und mal ab 0,5mg/l. Kurzfristig vertragen Fische aber durchaus auch höhere Konzentrationen. Wie schon gesagt sieht man es am Verhalten der Fische, ob sie Sauerstoffprobleme haben. Sie atmen dann schnell und schnappen ständig nach Luft. Hängen dabei schlapp und mit geklemmten Flossen herum. Es kann aber auch sein, dass dieses Verhalten nur einige Fische zeigen, während die anderen noch fidel sind. Aber Wasserwechsel (zum Verdünnen des Nitrit) sind auf jeden Fall nicht verkehrt. Wenn die nitrifizierenden Bakterien erst mal in ausreichender Population vorhanden sind, wird Nitrit i.d.R. nicht nachweisbar sein.

Viele Grüße
Roman
 
Hallo Roman,

ich hoffe mal, dass die Bakterien dann bald ausreichend da sind. So langsam wird es anstrengend fast jeden Tag das Wasser zu wechseln. Und wegen der Kleinen trau ich mich auch nicht, mal einen Tag nicht zu füttern.
Hatte mich mit dem Termin für die Killis vertan. Die kommen erst diesen Samstag und ich hoffe, dass mir dann nicht noch höhere Nitritwerte drohen.

Liebe Grüße
Anne
 
Teures Mittel gegen Nitrit

Hallo zusammen,

ich hab da ein tolles Rezept gegen Nitrit gefunden. Man nehme einen Ehemann, der verständlicherweise absolut die Nase voll davon hat, ständig eimerweise Osmosewasser in den zweiten Stock zu schleppen. Man beschließe sodann, sich eine Umkehrosmoseanlage zuzulegen und setze dieses Vorhaben umgehend in die Tat um.

Voila, am nächsten Tag ist kein Nitrit im Becken mehr nachweisbar. :D :autsch:

Allerdings sind heute die Killis eingezogen (sooo schön sind die) und wer weiß, ob der Wert dann nicht nochmal ein wenig steigt.

Jetzt überleg ich mir noch einen Fütterungsplan und freu mich dann an unserem hoffentlich bald stabil laufenden Aquarium.

Mich juckts übrigens schon furchtbar in den Fingern, noch ein Becken ins Esszimmer zu stellen. Naja, ist ja bald Weihnachten. :lol:

Liebe Grüße
Anne
 
Wieviel füttern?

Hallo ihr geduldigen Experten,

könnt ihr mir einen ungefähren Richtwert zur Fürterung nennen? Die Zeitangaben helfen mir nicht wirklich weiter, denn gerade bei den Tabletten brauchen die Tiere ja länger als ein paar Minuten um sie zu fressen.

Ich sag euch mal, was ich an Futterauswahl habe. Habe jetzt übrigens 8 f. gardneri und 8 C.adolfoi. Der Besatz ist damit komplett. Die Gardneris sind im Mai geschlüpft, die Welse sind unterschiedlich groß. Einer scheint schon ausgewachsen, die anderen sind zwischen 2 und 4cm groß.

Ich habe JBL Tabis, Frostfutter (weiße und schwarze Mülas, Artemia, Tubifex, Cyclops und Wasserflöhe) und Flockenfutter (Tetra Min).

Bis jetzt habe ist entweder eine Tablette oder einen halben Frostfutterwürfel täglich gefüttert. Reicht das für alle Fische? Die Killis sind sehr hungrig und fressen laut Aussage des Züchters auf jeden Fall mehr als ihnen gut tut. Deshalb kann ich sie wohl schwer als Indikator nehmen. Die gehen sogar an die Tabletten auf dem Boden und drängeln die Welse weg.
Die Welse sind heute schon morgens auf Futtersuche, deshalb denk ich, dass ich noch mehr füttern könnte.

Ich hoffe, ihr könnt mir ungefähre Angaben machen, da ich auf keinen Fall zuviel füttern will.

Liebe Grüße
Anne
 
Hi Anne,

man kann meist davon ausgehen, dass Corydoras aus dem Handel noch jung sind.
Ich würde pro Tag nur für die Corydoras mindestens ein "Schokostückchen" Frostfutter füttern und etwas Granulat oder Frostfutter.

Das "Futterproblem" kenne ich in der Konstellation Killis-Corydoras.
Wir füttern ein bis zwei Mal am Tag, und generell eher zu viel als zu wenig- dafür gibt es unregelmäßig Fastentage oder auch mal Wochen.

Wenn Du das Gefühl hast, die Corydoras bekommen zu wenig ab, gib einfach etwas Futter ins Aquarium, wenn das Licht aus ist. Um die Nachzucht zu forcieren, lassen wir sie über den Sommer "einmotten", geben nur wenig Futter, die Temperatur ist automatisch höher.
 


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