"Aquaristik - modern und einfach“

Apparatchik

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Hallo Fritz,

Sand kann man immer noch nachschütten. Poolfiltersand zum Beispiel macht so auch nachgeschüttet kaum Trübung.

Wenn der Sand hoch genug ist dann dauert es ne Weile bis die Nährstoffe langsam in die Wassersäule diffundieren. Probleme gibt es nur bei zu niedrigem Sand. Dann bekommt man hohe Nährstoffwerte in der Wassersäule.
 


Apparatchik

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Achso, was ich noch gemacht habe ist Liquid Humin ins Becken zu geben.
Auch Pflanzen benötigen Huminstoffe. Gerade jetzt beim Einsetzen und Eingewöhnen. Später verzichte ich auf Liquid Humin und nehme stattdessen Blätter und Erlenzapfen, aber um adhoc da schnellwirkend Huminstoffe einzubringen ist Liquid Humin sehr gut.
 

Apparatchik

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stimmt du warst ja der mit dem hohen Sand ;)
Ja, Fritz das stimmt! Und ich bin auf meinen tiefen Sandboden auch so stolz das er immer mit fotografiert wird. Du solltest auch mehr Sand im Aquarium haben ;). Es hat viele Vorteile! Die Pflanzen haben Platz zum Wurzeln, die Dünge Caps bleiben abgedeckt und diffundieren langsam, man hat sauerstoffarme und sauerstoffreie Zonen in denen reduktive Prozesse stattfinden. Nicht nur oxidative Prozesse im Aquarium. So ganz kann ich es nicht erklären, aber ich halte es für sehr nützlich!
 

Apparatchik

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Erde unter dem Sand ist nicht schlecht, mir aber zu unkontrolliert. Ich nehme einfach Dünge Caps und meine damit die Dosis besser unter Kontrolle zu haben.
Hätte ich nicht noch Unmengen an Caps hätte ich vielleicht auch Erde genommen.
 


Kardinal68

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und meine damit die Dosis besser unter Kontrolle zu haben.
Das ist die Größte Illusion: das wir irgendwas unter Kontrolle haben
c035.gif
;) :cool:
 

Apparatchik

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Das ist die Größte Illusion: das wir irgendwas unter Kontrolle haben
c035.gif
;) :cool:
Stimmt schon Kerstin, aber bei Dünge Caps versus Erde unter Sand hat man schon mehr Kontrolle. Zeigen die Pflanzen Mangel so steckt man einfach neue. Hat man zu viel Dünger in der Wassersäule dann lässt man einfach die Caps für ne Zeit weg, oder nimmt weniger.
 

Fritz5

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Jo aber dann müsste ich die pflanzen ja auch neu justieren, wenn ich nochmal Sand nachkippen würde. Egal, wird schon passen.
 

1_hajo

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Ich habe noch in Erinnerung, dass man auch mit Düngestäbchen für normale Topfpflanzen düngen kann. Ist das noch so, oder gibt es neue Erkenntnisse?
 

Kardinal68

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Düngestäbchen habe ich auch schon benutzt, habe sie gedrittelt. Das Probelm bei den Zimmerpflanzendüngern ist der zu hohe Phosphat- und Kaliumgehalt. Grünpflanzendünger enthalten etwas weniger Phosphat. Das liegt an der für die Düngerlösung verwendeten Salzen. Umgehen kann man das nur mit Harnstoff.
 

Apparatchik

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Heute mal Nitrat gemessen und es war nicht nachweisbar. Da braucht es also ne Weile bis die Nährstoffe der Dünge Caps in die Wassersäule diffundieren. Ich habe ja auch relativ viel Sand.
Die anderen Werte habe ich dann gar nicht erst gemessen. Wird alles nicht nachweisbar sein. Gefüllt hatte ich ja mit Osmosewasser.

Die Pflanzen wachsen aber trotzdessen recht gut. Wahrscheinlich haben sie Nährstoffe im Depot angelegt und zehren jetzt davon. Teilweise haben sie auch Dünge Caps an den Wurzeln, aber nicht jede Pflanze. Das wären dann zu viel Caps gewesen.
 

Apparatchik

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Ich habe ja viel Topfflanzen gesetzt. Leider scheinen keine Blasenschneckeneier dabei gewesen zu sein, zumindest habe ich noch keine kleine Blasenschnecken gesehen. Sind jetzt 9 Tage. Mal sehen ob noch was kommt! Wäre ja schön.
 
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