Sauerstoffzufuhr für Quarantänebecken

Henny

Mitglied
Hallo Leute,

ich habe mir gestern ein neues Quarantänebecken gekauft (45 Liter). Nun stelle ich es gerade auf, weil ich morgen neue Panzerwelse holen will.
Das Becken bleibt bis auf einen Heizer, einen Plastik-Bodendecker als Unterschlupf und einer Sauerstoffzufuhr nackt.
Entweder nehme ich dafür eine Luftpumpe oder einen kleinen Innenfilter (ohne Filtermaterial). Beides habe ich im Haus.
Ist Pumpe oder Filter besser oder ist es eigentlich wurscht (was ich glaube)?

Viele Grüße von Henny
 


fischolli

R.I.P.
Moin Henny,

die Frage ist, ob du es dauerhaft stehen lassen willst oder nur in Betrieb nimmst, wenn Quarantäne ansteht oder mal ein kranker Fisch da rein soll. Wenn das so ist, würde ich nur einen Auströmer reinmachen, wenn es dauerhaft stehen bleiben soll, würde ich einen Innenfilter reinsetzen und den auchnormal bestücken. Dann mußt du nicht so oft WW machen, wenn sich eine Bakterienkultur darin entwickelt.

Aber auch nur Innenfilter ohne Material sollte gehen für reines Quarantänebecken.

Gruß
 

Henny

Mitglied
Moin Olli,

das nackte Glasteil brauche ich nur für neue oder kranke Fische. Wenn alles gut geht, sitzen die Neulinge zwei bis drei Wochen in Quarantäne.
In nächster Zeit möchte ich allerdings ein paar Mal Fische nachkaufen, allerdings für verschiedene Zielbecken.

Ich dachte, es sei grundsätzlich besser, die gestressten Neulinge erst einmal in LW (mit Wasseraufbereiter) zu setzen, und dann langsam immer mehr AQ-Wasser aus dem Zielbecken zuzuführen. Wenn ich den Filter gleich mit Filterschlamm aus dem Zielbecken versehe, haben die Neulinge gleichzeitig Stress, andere Wasserwerte und viele neue Bakterien zu verkraften.
Natürlich könnte ich das Filtermaterial gründlich auswaschen, wenn eine Tranche durch ist, und danach wieder Filterschlamm aus einem anderen Becken reintun. Von der Handhabung wäre das natürlich deutlich einfacher, als alle zwei bis drei Tage WW zu machen.
Was meinst Du, was besser ist?

Viele Grüße von Henny
 

fischolli

R.I.P.
Hi Henny,

m.E. brauchst du nur einmal animpfen, regelmäßiges Auswaschen killt nicht die angesiedelten Bakterien und wenn da 1-2 Fische reinkommen, ist es sowieso kein grosses Drama mit dem Nitrit. Wobei ich das wesentlich belastender für neue Fische halte, als den Filterschlamm aus einem anderen Becken.

Aber wie geshrieben, soll das Becken nur kurze Zeit stehen, würde ich da auch nicht so einen Firlefanz drum machen und nur einen Sprudelstein reinhängen. Dann halt mal öfter Wasserwechsel machen, ist bei 45 Liter ja auch nicht so ein großer Akt. Ich persönlich hätte als Quarantänebecken eh ein kleineres genommen um genau den Wasserwechsel schnell und effektiv mit einem Eimer voll zu ereldigen. Aber auch das ist persönliche Ansichtssache.

Gruß
 

Henny

Mitglied
Hi Olli,

ich habe mich bei dem Becken lieber für eine größere Grundfläche entschieden und befülle es nur zu 3/4, da es keinen ganz abschließenden Deckel hat und mir bei meinem kleineren Q-Becken, das fast bis oben gefüllt war, mal ein Fisch rausgesprungen ist. Bei dieser Beckengröße kann ich auch mal unbedenklich vorübergehend etwas größere Fische einsetzen.
Du hast schon recht, ständige große WW sind für die Fische auch stressig.
Also werde ich die Nummer mit dem Filterschlamm machen.

Nun habe ich aber eine ganz blöde Überlegung :oops: :
Wie schnell verhungern denn die Bakterien, wenn sie nichts zu futtern haben (also nur LW ohne Besatz)? Halten die einen Tag durch oder sogar länger?

Viele Grüße von Henny
 

fischolli

R.I.P.
Hi Henny,

die Population wird sich zwar verringern, wenn ein geringeres Nahrungsangebot da ist, aber nicht komplett eingehen. Pack einfach ein paar SChnecken rein und bißchen Grünzeug, dann geht das schon.

Gruß
 


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