Panzerwelse oder andere Bodenbewohner für ein kühleres Becken

1_hajo

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Mergus schreibt zu den Paleatus als Mindesttemperatur 20 Grad. Zum Ablaichen waren es, so aus der Erinnerung, etwa 24 bis 25 Grad.
 


Gertrudae

Mitglied
Die Klimadaten für einige Fundorte sagen, da geht's runter bis knapp über 10 Grad, sehr selten mal noch weniger. Rauf bis w5 Grad, ab und an mal heißer. Was kann man daraus für die Wassertemperaturen schließen?
Durch Verdunstungskälte und kühlere Einflüsse vom höhergelegenen Oberlauf dürfte die Wassertemperatur eher etwas niedriger liegen. Dafür aber werden größere Wasserkörper Temperaturausreißer wegen der Trägheit glätten.
H. paleatus werden seit irgendwas um 1890 in Europa gehalten und gezüchtet, also 130 Jahre.

Ich gehe davon aus, dass die bei mir mit 20 Grad im Winter und 25 im Sommer, jeweils +- 3 Grad maximal und nur kurzfristig bestens klarkommen werden.

Jetzt soll erst mal das Becken gscheid einlaufen, bevor evtl. so kleine Ferkelchen reinkommen.
 

Schuppenlos

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Natürlich kann das so sein, da sieht man aber, was das richtige Temperatur Spektrum ausmacht.

Ich kann z.B. meine Tylomelania auch bei 23 Grad halten, funktioniert im Händlerbecken eine
ganze Zeit und sicher auch im Home Aquarium, sie verhungern dann eben ganz langsam (obwohl sie fressen).

Dagegen gibt es auch andere Beispiele, wo ich eine Stahlhelmschnecke nach dem ausräumen von einen
Aquarium nicht gefunden habe. Meine Eimer mit Steinen u. Holz habe ich auf die Terrasse über Nacht gestellt
und beim Saubermachen der Höhlen habe ich sie dann wieder gesehen - es waren +1 Grad Nachts - und sie ist Fett (der Fuß)
und freut sich des Lebens.

Diese mögliche Spreizung der Bedingungen, ist eben bei jedem Tier und Art nicht gleich auch wenn man es so nicht merkt.

Schönen Sonntag wünsche ich euch allen
 


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