Malawi Becken

hi ,

warum lässt du dir nicht einfach ein becken nach deinen angaben bauen? nen unterschrank kriegste bestimmt noch selbst zusammengebaut ---- ist auch nicht teurer als all diese kombis...
(habe mir damals auch ein becken bauen lassen + backsteine mit ner massiven holzplatte dienten als unterschrank - sah toll aus und war günstiger als eine grosse gekaufte kombination)
lg siouxie
 


Also selber bauen werd ich nicht machen. Bin mir da zu unsicher, dass das hält. Habe gerade alles hier neu umgebaut und sehr modern eingerichtet. Da soll der Schrank dazu passen...
 
Hab auf o.g. Seite ein Becken zusammengestellt mit Schrank, Becken (130x60x60) Abdeckung, 1 LED-Leiste Malawi und Dimmer für zwei Leisten (will mir noch eine Mondlicht holen) für 735 €. Findet Ihr das ok?
 

Snowgnome

Mitglied
Hi,

der Preis fällt jedenfalls nicht aus dem Rahmen. Ich würde mal schauen, wie lange die Garantie (nicht gesetztliche Gewährleistung!!!) auf Beckendichtigkeit ist. 5 Jahre sollten es schon sein.
 
Also, sie geben 3 Jahre.
Welchen Filter sollte ich nehmen?
Überlege zwischen Eheim 2080, 2180 oder die 600l Variante mit oder ohne Thermo.

Langt der Prof. 3 600? Hab mal gelesen bei Malawi sollte man viel Filtern.
Evtl einen zweiten Filter dazu?
 

Snowgnome

Mitglied
Hi,

zu den Filtern kann ich nichts sagen weil ich meine Becken ausschließlich mit Mehrkammerinnenfilter oder HMF betreibe.

Mit dem "viel filtern" ist etwas zu pauschal. Der Filter sollte das Beckenvolumen rechnerisch 2-3 mal in der Stunde umwälzen. Da sich so ein Filter aber füher oder später zusetzt, wird es tatsächlich natpürlich weniger. Zu schnelle/viel Filterung htte ja zur Folge, das der Filter nur noch mechanisch arbeitet, die biologischen Filterprozesse aber nicht mehr stattfinden.

Fakt ist, dass Malawis Strömung uns ssauerstoffreiches Wasser mögen, Daher sollte man zusätzich zum Filter eine ordentliche Strömungspumpe verwenden. Die kann rechnerisch durchaus das 10-fache Beckenvolumen bewältigen. "Richtige " Strömungspumpen erzeugen - anders als Förderpumpen nämlich einen sehr weichen und flächigen Strahl. Zu meinen Malawizeiten bis vor zwei Jahren hatte ich z.B. eine Zunzze 6045 (4500 Liter/Stunde) in 450 Litern und dann eine 6065 in (6500 Liter/Stunde) in 576 Litern.
 


Snowgnome

Mitglied
Noch eine Ergänzung,

wenn du in dem Raum, wo das Becken hinkommt, so um die 22 Grad hast und das Becken geschlossen betreibst, kannst du auf eine Heizung eigentlich verzichten. malawis brauchen es nicht so sehr warm und die Abwärme von Licht und Pumpen erwärmt das Wasser locker 1-2 Grad über Raumtemperatur. Und das reicht.

Thermofilter halte ich übrigens für eine doofe Sache. Wenn da was kaputt geht, wird es richtig teuer. Dann lieber einen "normalen"Außenfilter und einen separaten Heizstab.

Und hier hoch ein kleiner Appetitanreger - mein schönstes Malawibecken :wink: :)
 

Anhänge

  • 100_5057.JPG
    100_5057.JPG
    116,3 KB · Aufrufe: 100
Wow sieht echt schön aus. Sind das echte Steine oder Kunststeine?

Zu den Filtern. Habe mir ja überlegt einen HMF und einen Außenfilter zu betreiben. Wäre das ok?
Aber zuerst brauch ich mal ein Becken. Dann kommt der Rest. Lasse mir gerade Angebote von Aquarienbauern machen...
Strömungspumpe werde ich dann sicher eine verbauen.

Von der Temp. muss ich mal schauen. Becken steht im großen Eingangsbereich und aus dem Keller zieht es auch etwas hoch.
Denke im Winter wird's da evtl. ohne Heizung zu frisch. Wobei ich ne Fußbodenheizung in dem Raum habe...naja mal sehen.
Dein Argument mit den Thermofiltern ist gut. Werde eine normalen nehmen.

Grüße
 

Snowgnome

Mitglied
Hi,

die Steine sind hohl und (wie auch die Rückwand) von mir selbst aus einem Zement-Fliesenklebergemisch gebastelt.

Ich denke mal, das die Idee mit dem HMF und dem Außenfilter sicherlich funktioniert - ob zwei Filter wirklich notwendig sind, will ich nicht entscheiden
 
Puh. Bin leider nicht so der Bastler. Rückwände gab ich ja schöne gefunden...aber Steine...wollte Basalt nehmen. Mach mir nur etwas Gedanken wegen des Gewichts...
 

Moderlieschen

Moderator
Teammitglied
Hi Marco,

kurze Zwischenfrage...gibts irgendwo eine Bastelanleitung für die Steine? Würde mich brennend interessieren.

Zement/Fliesenkleber hört sich für mich ziemlich "giftig" an. Hast, bzw. hattest du die Steine und Fische über einen längeren Zeitraum gemeinsam im Becken? :mrgreen:

Grüße Petra
 

Henny

Mitglied
Hi,

auch mich würde eine Bastelanteilung für die Steine und die Rückwand sehr interessieren.
 

fischolli

R.I.P.
Wow, Frauen-Heimwerker-Treffen. Aber bitte mit Filmdoku. :mrgreen:

Und wieder 5,-- in die Chauvi-Kasse. :lol:

Gruß
 

Dande

Mitglied
Ohne es selber schonmal gemacht zu haben, ich hab mehrfach gelesen das man Steine mit Aquariensilikon zusammen kleben kann. Ich bin mir aber nicht sicher in wie weit sie das nur zusammenhält oder wirklich stabil verbindet, sprich beim herausnehmen oder auch nur anheben wäre ich dann vorsichtig.
Zement hört sich nach der Beschreibung auf wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Zement auch einigermassen harmlos an. Ton und Quarzsand haben sehr viele im Aquarium, der enthaltene Kalkstein könnte das Wasser aufhärten und die angegebenen Eisenoxidhaltigen Substanzen werden vermutlich oxidiertes Eisenpulver sein, was auch nicht kritisch sein dürfte.
Fliesenkleber gibt es viele verschiedene bei denen bestimmt die unterschiedlichsten Zusatzstoffe verwendet werden. Ich würde es eher vermeiden, aber das kommt eher aus dem Unbehagen das ich nicht weiss was drin ist.

In anbetracht der niedrigen Preise für Aquariensilikon würde ich es damit probieren. Dürfte auch am einfachsten zu verarbeiten sein.

Bzgl. Gewicht auf der Glasscheibe. Glas ist eigentlich sehr stabil. Ich würde vermeiden, die Steine direkt auf das Glas zu legen, um das Risiko von Kratzern/Rissen beim Ablegen/Bewegen zu reduzieren. Da könnte ich mir aber auch eine Sandschicht vorstellen. Des Weiteren verteilst du damit das Gewicht etwas. Zum anderen würde ich mal schauen wie die Bodenplatte deines Aquarium aufliegt. Wenn die flächig aufliegt (zum Beispiel auf einer Unterlegmatte) dann hält die mehr aus, als wenn sie auf einem Rahmen liegt und damit die Mitte frei schwebend ist.
Ich habs eben mal gegoogelt. Basalt hat eine Dichte von knapp 3kg/l, also dreimal soviel wie Wasser. Wenn du jetzt 20% des Aquarienvolumens mit Basalt füllst (das dürfte schon ziemlich viel sein) könntest du das ausgleichen, indem du das Wasser 10cm niedriger stehen lässt. 10cm Wasser sind in einem Aquarium jetzt kein riesieger Gewichtseffekt. Ich persönlich würde es wohl riskieren. Aber ich kann dir nicht garantieren dass es funktioniert.

Gruß
Daniel
 
Cool. Danke für die Infos. Werde unten im Becken Styropor einkleben. Becken auf Matte stellen und unter den Schrank eine Platte legen. Sollten Fliesen Estrich und Heizung aushalten. Beckengröße werde ich wohl 100x60x60 nehmen. Wären 360 l brutto. Sand, Bodenplatte, Rückwand und Steine rein. Kommt schon was zam an Gewicht...
 

Snowgnome

Mitglied
Hi,

größere Steinaufbauten sollte man nicht zusammenkleben!!! Wenn man mal 'nen Fisch rausfangen und den Aufbau entfernen muss,hat man ein gewichtiges Problem
 

Dande

Mitglied
Man muss sie halt trotzdem irgendwie stabilisieren, damit sie nicht umstürzen können. Evtl. kleinere Teile zu mittelgroßen verbinden? Kommt halt auch auf die Größe der Steine an.

Gruß
Daniel
 

Snowgnome

Mitglied
HI,

wenn die Bodenscheibe des Aquariums mit Styrpor oder Styrodur gepolstert ist und der Steinaufbau darauf gestapelt wird, passiert dem Aquarium nichts. Das könnte theoretisch kompellt mit Steinen vollgepackt werden. Die Frage wäre dann nur, was die Gebäudestatik dazu sagt :D

Prinzipiell würde der Bodenscheibe wohl auch nichts passieren, wenn man die Steine direkt drauf stapelt. Problematisch wird es aber, wenn da mal was verrutscht und dann ein Sandkorn zwischen Bodenscheibe und Stein gerät. Dannn gibt es hohe punktuelle Belastungen, die die Scheibe reißen lassen können.

Und weil Styropor hässlich ist, bin ich in meinen Malawibecken wie folgt vorgegangen:
Ich habe eine 1-1,5 cm "dicke" Styroporplatte mit knapp 2 cm Abstand zu den Seitenscheiben mit Aquariensilikon auf die Bodenscheibe geklebt. Auf das Styropor kam dann noch eine wenige Millimeter dünne Schicht Fliesenkleber oder Sand-Zementgemisch. Und warum? Malawis buddeln gern. Und bei meiner Variane kam dan bei tiefen Kratern kein Styropor, sondern was Graues zum Vorschein. Da hatte dann eher Felsoptik.

Und noch was:
Es ist sinnvoll, erst den Steinaufbau zu platzieren und erst dann den Sand einzubringen. So kann der Steinaufbau kaum verrutschen.
 


Oben