Diese 8,3 Härtegrade würden auch besser zu deiner KH passen. Wie hast du denn gemessen und welche Werte hat dein Leitungswasser ?Das von den Stadtwerken Lingen in das Versorgungsnetz eingespeiste Trinkwasser hat ca. 8,3 deutsche Härtegrade und ist damit in den Härtebereich 2 einzustufen.
Mach 30 liter und gut ist.P.S:reichen 50% TWW?
fluethke schrieb:Ist da evtl. irgendwas kalkhaltiges im Wasser ?
Da kann man mal sehen, ich bin immer davon ausgegangen, dass, soweit Kalk überhaupt in Lösung geht, sowohl die KH wie auch die GH gleichermaßen erhöht wird. Die dabei entstehenden Hydrogencarbonate sind sowohl Bestandteil der Karbonat-, wie auch der Gesamthärte.Dirk-Werner schrieb:Ich ging bisher davon aus, daß KALK die KH (SBV) erhöht und z.B. Calziumsulfat oder Magnesiumsulfat die GH beeinflußt. Der Muschelkalk des Autors sollte also auf die GH keinen Einfluß haben.
Ja bitte, raussuchen. Das einzige was ich gefunden habe, war eine Klarstellung von mir zwischen Kreide und Gips aber keine Wertung der Eigenschaften.Der Rügener Wandtafelkreide aus Muschelkalk hattest Du diese Eigenschaft nicht zugetraut, da ging es aber mit GIPS --- Calziumsulfat.
Ich könnte den Thread ja mal raussuchen?
Ich denke du brauchst von dem Muschelkalk genauso viel für ein Grad Änderung der KH (SBV) wie auch der Änderung der GH oder steh ich jetzt so auf dem Schlauch... :shock:Ich denk Deine Begründung ist ein wenig schwachbrüstig und der Muschelkalk echt was für`s SBV. Wink ( Wieviel braucht man davon um GH signifikant zu verändern?)
Kalk= Calciumcarbonat. Ca (bzw. Mg aus Dolomit) geht in die GH, CO3 (Carbonat) in die KH ein.Dirk-Werner schrieb:Ich ging bisher davon aus, daß KALK die KH (SBV) erhöht und z.B. Calziumsulfat oder Magnesiumsulfat die GH beeinflußt.
Ich habe in meinem Beitrag nur darauf hingewiesen, dass es um Schultafelkreide und nicht um Kreide aus den Rüganer Bergen ging. Ich habe nichts bestätigt und nichts widersprochen. In dem Thread habe ich inhaltlich überhaupt nichts geschrieben. Das war auch nicht erforderlich.Hast aber recht außer, daß Du in Deinem Beitrag nicht bestätigt hast, daß Kalk auch einen geringen Einfluß auf die GH hat und damit dem Gips, in seiner besseren Eignung, nicht widersprochen hattest, wurden die weiterführenden fachlichen Aspekte dort, von Dirk Otto, dominiert. Das ist richtig.
Also jetzt weg vom Kalk und hin zur aquaristischen Fragestellung ?.Aber nochmal zu der hiesigen Fragestellung. In der aquarianischen Praxis, und darum geht es ja hier, hätte unser Autor/Fragesteller bei einer tatsächlichen Wirkung der Muschel (Kalk im Wasser) zuerst eine Veränderung der KH (SBV) festgestellt und wahrscheinlich dann auch nach dem Grund einer KH-Veränderung gefragt, und nicht wie in diesem konkreten Fall, nach einer Abweichung der GH.
Da ist nicht ganz korrekt. Es bedarf keines sauren pHs um Kalk zu lösen. Das Kalk-Kohlensäure-GGW zeigt bei jedem pH ein bestimmtest Verhältnis der Kohlensäure-Spezies. Bei einem sauren pH verschiebt sich dieses zu Gunsten von CO2, im alkalischen zu HCO3-. Liegt ein Defizit an diesen Spezies vor, wird Kalk gelöst...Die Kalkmuschel im Wasser ändert aber nur dann Härtewerte, wenn sich Kalk im Wasser lösen kann. Dazu müßte das Wasser einen Kohelsäuregehalt aufweisen, der das ermöglicht, sonst passiert erst mal gar nichts.
Korrekt. Die GH ist aber idR aussagekräftiger, da die Kohlensäure-Spezies der Carbonatlösung mit der Biochemie im becken gekoppelt sind...Löst sich nun Kalk würde man an der KH, eine Veränderung (Anstieg) bemerken.
Kalk erhöht direkt die GH. Es wird Ca (bzw. Mg) gelöst. Die KH-Änderung ist idR etwas "träger", sollte aber nachweisbar sein.Direkt erhöht GIPS die GH und indirekt auch KALK, aber eben nur bei entsprechenden Voraussetzungen und einer merklichen Änderung von KH.
Das ist korrekt. Ändert sich die GH im Vgl. zur KH drastisch wäre Gips eine logisch(ere) Ursache. Wie kommt Gips ins Aquarium?Das die Ca-Ionen im Kalk die GH beeinflussen ist ja nicht strittig. Im praktischem Fall ist es aber sicher wahrscheinlicher, daß z.B. Gips im Wasser ist, wenn sich GH erhöht und KH nicht, Meßfehler u.a. Ursachen mal weggelassen.
Es bedarf keines sauren pHs um Kalk zu lösen.
Wie kommt Gips ins Aquarium?
Das ist korrekt. Ändert sich die GH im Vgl. zur KH drastisch wäre Gips eine logisch(ere) Ursache
Ich vermute ganz stark einen Messfehler!Dirk-Werner schrieb:Da ich es gern mit der Logik halte und es auch das ist, was der hier aufgeschriebene konkrete Sachverhalt an Basisinformation hergibt, denke ich, daß entweder diese Vermutung oder NUR ein MESSFEHLER aber eben nicht eine Kalkmuschel als Ursache in Frage kommt, die scheidet als Täter aus. :wink: