Fischbestand bei 160l als Neuling

hey,
ich bin ganz neu in der aquaristikwelt und hab mich schon ziemlich eingelesen (buch kommt noch) da ich vorhabe mir ein 160l (100x40x40) süßwasseraquarium anzuschaffen nur hab ich ein problem :( ich hab keine ahnung ob die fische zusammen passen die ich mir ausgesucht hab und welche alternativen es noch gibt ?! :/ wäre am besten wenn sie für 'anfänger' geeignet sind :)


ich will auf jeden fall:
1 oder 2 antennen-harnisch welse + 1 albino antennen-harnisch wels
redfire garnelen

außerdem hab ich einige herausgesucht die zu meinen wasserwerten passen.diese sind aber optional..ich wäre dankbar für andere vorschläge:
guppys (4 st.)
platys (6 st.)
black mollys
australische wüstengrundel (2 männchen+4 weibchen)

wie sieht es aus mit großen fischen?
sind das zu wenige? zu viele? sollten die schwärme größer sein?

einige leute meinen dass guppys und platys zwar schön anzusehen sind aber sehr langweilig...dagegen sollen wohl barsche viel spannender wegen ihrem liebesleben sein wenn sie ihre partner anlocken usw ich hab davon noch keine ahnung :/ hat jemand erfahrungen damit? was haltet ihr davon?

guppys finde ich persönlich auch etwas klein und langweilig würde mich über alternativen freuen! :)


meine wasserwerte sind:
pH: 7.7
kH: /
gH: 15.3 dGH (2.73mmol/L)
Nitrat: 15mg/L
Härtebereich: hart


die deko und die pflanzen würde ich dann aussuchen wenn ich die richtigen fische gefunden hab da ich ja die deko den fischen zum teil anpassen muss! (zb bei welsen eine wurzel o.ä.)

über den rest (filter,heizstab...) hab ich mich weitgehenst informiert :)

danke schonmal ! :D
 


Henny

Mitglied
Hallo lukispuki (möchtest Du so angesprochen werden? :wink: ),

erstmal herzlich willkommen hier im Forum!

Die drei Arten von Lebendgebärenden, die Du Dir da ausgesucht hast, würden schon passen.
Die Black Mollys mögen es warm (ca. 26-28 Grad). Für Guppys ist das okay, Platys können das auch ab, aber eine dauerhafte Haltung bei so hohen Temperaturen verkürzt deren Lebenserwartung. Andere Mollys sind nicht so wärmebedürftig wie die schwarze Zuchtform.

Ich würde allerdings nicht drei Arten Lebendgebärende einsetzen sondern mich auf zwei Arten beschränken.

Ob man Lebendgebärende nun als langweilig betrachtet, ist Ansichtssache. Auf jeden Fall ist bei denen immer Action im Becken, weil die Männchen recht penetrant den Weibchen nachstellen. Farblich machen diese Tiere gut was her, obwohl die Guppy-Weibchen nicht so der Knaller sind. So ein Lebendgebärenden-Becken ist schon ein schöner Anblick.
Mich macht dieses ständige Rumgerase allerdings inzwischen leicht hektisch und ich finde andere Fische vom Verhalten einfach interessanter.

Antennenwelse passen dazu. Wenn Du von normalen Antennenwelsen mehrere einsetzt, kannst Du bei den Jungtieren aus dem Handel gut Männchen und Weibchen erwischen. Die paaren sich wie die Karnickel. Und den Nachwuchs wirst Du ganz schlecht los, sogar wenn Du ihn verschenken willst. Wenn Du L-Welse haben möchtest, gibt es da Tiere, die eher was Besonderes sind und bei denen Du auch den Nachwuchs gut los wirst. Dazu möchten sich hier aber bitte andere Leute konkret äußern.

Mit Grundeln kenne ich mich gar nicht aus, habe aber gelesen, dass die vom Futteranspruch manchmal recht schwierig sind. Aber auch diesbezüglich sollen bitte die 'Grundler' sich äußern.

Red Fire Garnelen sind okay, aber je nach Fischwahl wirst Du die vielleicht nicht viel zu Gesicht bekommen und auch der Nachwuchs mag gefressen werden, ggf. auch die adulten Tiere. Auf jeden Fall brauchen die reichlich Versteckmöglichkeiten. Ob das klappt, kann ich Dir nicht sagen, ich halte meine Red Fire seperat.
Wären Amanogarnelen für Dich eine Alternative?

Ich würde nicht zu große Fische wählen. Für aktive schwimmfreudige Fische wäre für mich bei Deinem Becken bei 10 cm adulter Fischlänge absolut Schluss. Ich finde es sehr viel schöner, kleineren Tieren mehr Raum zu geben. So ruhige Tiere wie L-Welse können natürlich gerne etwas größer werden.

Zwergbuntbarsche sind sehr interessante und schöne Tiere, da gibt es tolle Exemplare. Allerdings sind die nicht unbedingt 'Anfängerfische'. Einige dieser ZBB brauchen deutlich weicheres Wasser und die sind auch beim Futter recht mäckelig. Sie lassen sich zum Teil ausschließlich mit Lebend- und Frostfutter ernähren und sind auch bei der Wasserqualität (möglichst wenig Keime) recht anspruchsvoll. Das bedeutet aber nicht, dass nicht auch ein Anfänger das wuppen kann.

Möglichkeiten für einen Besatz gibt es für 160l reichlich.

Du hast recht hartes Wasser (wie ich auch), das Du bestimmt nicht verschneiden willst, das würde ich Dir anfangs auch nicht empfehlen. Solche Späßchen kann man später immer noch machen (auch in dem Zweit- oder Drittbecken :mrgreen: ).

Du hast nach Besatzmöglichkeiten/- alternativen gefragt. Meine spontanen Vorschläge:

1.
Zwei Arten Lebendgebärende (wenn Black Mollys - dann Achtung Temperatur)
L- Welse (welche?)
Eine Gruppe Corydoras
Red Fire Garnelen??? (Kommt auf einen Versuch an) - Amanogarnelen?

2.
Ein Pärchen Labyrinthfische (Z.B. Mosaikfadenfische, Zwergfadenfische, Honigguramis)
Eine Gruppe Salmler (z.B. 10 Schwarze Phantomsalmler)
Zwergbuntbarsche (z.B. ein Pärchen A. cacaduoides oder ein bis zwei Pärchen A. borelli) - Achtung Futter!
L-Welse (welche?)
Garnelen???

So, das habe ich jetzt nur mal locker in den Raum geworfen. DU musst Dich jetzt entscheiden, in welche Richtung Du überhaupt gehen willst. Wenn Du Dich grob entschieden hast, dann muss das Puzzle bezüglich der Ansprüche und der jeweiligen Anzahl der Tiere natürlich noch genau abgestimmt werden.
Es werden ja noch weitere Antworten kommen.

Viel Spaß bei Deiner Entscheidung wünscht Dir mit vielen Grüßen
Andrea
 
wow danke für die umfangreiche antwort!

ihr könnt mich auch lukas nennen :D

ahh ok dann lass ich wohl die mollys komplett weg...denn da gefallen mir nur die schwarzen :/

genau das meinte ich! andere fischarten sind warscheinlich interessanter als guppys!

l-welse sind wunderschön! muss ich mich mal genauer informieren!

mir sind eigentlich egal welche garnelen..ich wollte nur etwas abwechslung zu den fischen :) und die redfire haben eben noch den nebeneffekt mit dem guten aussehen! wären denn amonogarnelen besser geeignet?

unter 10 cm ist eigentlich genug wie ich finde :) einzelne (gegebenfalls l-welse) können größer sein aber sooo rießige wollte ich dann auch nich :D


ich tendiere mehr zu deiner zweiten alternative da aufjedenfall welse und garnelen dabei wären und die restlichen fische auch toll sind!vlt werd ich auch meinen vorschlag durch die 2. alternative austauschen da mir die wirklich um einiges besser gefällt :D

ein großes DANKE du hast mir echt weitergeholfen!

MfG Lukas
 
Hi,

ich habe seit Freitag L-Welse (L 134) und soweit ich weiß werden diese max. 12-13cm!
Sind auch echt schöne Tiere. Ich denke aber vielleicht sind die Wasserwerte nicht entsprechend.
 
Hi


L Welse wären schon echt toll ! Muss ich mich eben weiter informieren!wenn sie nicht zu meinen wasserwerten passen muss ich mir alternativen dazu suchen oder anntenenwelse nehmen :) aber danke auf jedenfall!:) warum haben die eigentlich keine normalen Namen sondern Nummern?
 
Hi,

Wasserwerte bei L 134:

pH: 5,-7,5 (gibt aber genug die diese Tiere bei pH 8 halten)
T: 25-30 C° (bei mir sinds ca. 28 C°)
KH: 0-5
dH: 0-12 (woanders steht aber z.b. <15)

hier die Erläuterung zu den L-Nummern,

gefunden auf L-Welse-Forum

"L-Nummer?"

Immer wieder steht die Frage im Raum!

Warum eigentlich L-Nummern und wo kommen die her?

Die L-Nummern wurden im Sommer 1988 aufgrund der hohen Anzahl importierter, noch nicht wissenschaftlich beschriebener Welse, von Rainer Stawikowski (Redakteur der Datz und Aquarien-Praxis), Arthur Werner (Geschäftsführer der Fa.Transfish) und Uli Schliewen in einer Pizzeria in München erfunden!

Das "L" steht für "Loricariidae" (Harnischwelse), die Zahl dahinter ist die Nummerierung in der Reihenfolge der Veröffentlichung in der Datz. Die L-Nummern haben sich fast weltweit durchgesetzt und haben den Vorteil, dass der Aquarianer hierzulande denselben Wels meint wie der Exporteur in Brasilien, wenn er von einer bestimmten L-Nummer spricht.

Wird ein Wels später identifiziert oder wissenschaftlich beschrieben, ist die L-Nummer hinfällig. Wie beispielsweise beim L-046, der von Isbrücker & Nijssen im Jahr 1991 als Hypancistrus zebra beschrieben wurde. Somit hätte die alte L-Nummer eigentlich ihre Gültigkeit verloren! Sie sind also nicht endgültig, sondern eher als Hilfsmittel gedacht. Da aber vor allem im Handel die L-Nummern von großer Bedeutung sind, werden wir uns nie wirklich davon trennen können.
 
Ahh gut zu wissen! Danke! :) meine Wasserwerte sind vlt nich optimal aber ich kann ja nach einen schauen der vlt widerstandsfähig is und den ich dann auch halten könnte! :) und lass mich natürlich weiter beim Fachgeschäft beraten :)
 


lukispuki schrieb:
Ahh gut zu wissen! Danke! :) meine Wasserwerte sind vlt nich optimal aber ich kann ja nach einen schauen der vlt widerstandsfähig is und den ich dann auch halten könnte! :) und lass mich natürlich weiter beim Fachgeschäft beraten :)


Hallo Lukas!

Lies doch mal den Beitrag von Martin (biotoecus) im Beginnerforum: "Handel und Fische - eine Betrachtung" (oder so ähnlich, entschuldige bitte Martin).

Der Beitrag hat mich sehr sehr nachdenklich gemacht. Mir wurden auch schon Fische verkauft, geradezu angepriesen, die mit unserem Wasser gar nicht klar kommen. Brauchte dann auch bald neue Fische - aber dazu habe ich mich hier im Forum beraten lassen (und ausgiebig gelesen, was ich vorher nicht gemacht habe.).

LG Alora
 

fischolli

R.I.P.
Moin,

zwar kommen die meisten L-Welse aus eher weichem Wasser, aber solche Mimosen sind das nun auch nicht. Es wäre schon nochmal interessant, wenn du deine KH messen lässt, die ist viel entscheidender als die GH für die Fischwahl. Dein recht hoher PH-Wert wird durchaus noch etwas sinken (je nachdem, ob du mit oder ohne CO2 arbeitest), sieh zu, dass der Filterauslass nicht allzu große Oberflächenbewegung verursacht.

Aber, die meisten L-Welse fühlen sich bei relativ hohen Temperaturen wohl, was in jedem Fall einen Regelheizer voraussetzt und für andere Fische nicht unbedingt optimal ist. Insofern wäre als "Erst-Wels" eine Ancistrusart sicher nicht das schlechteste. Bei denen gibt es auch wirklich hübsche Arten, die sich nicht karnickelmäßig vermehren und deren Nachwuchs auch recht problemlos Abnehmer findet. Wenn dich das Wels-Thema näher interessiert, geh mal auf www.l-welse.com, dort gibt es auch eine sehr gute Datenbank, wo du gute fundierte Haltungsinformationen und gute Bilder zu den einzelnen Arten findest.

Übrigens, kleine Garnelen und L-Welse kann schon problematisch werden. Ich hatte in meinem Wohnzimmertank früher gefühlt hunderte einer Urform der Redfire, bei uns heissen die "Pest- oder Invasionsgarnelen", weil sie sich in fast jedem Wasser unter sämtlichen Bedingungen stark vermehren. Dann setzte ich L 333, einen sehr hübschen Hypancistrus, in das Becken, es waren ein Wildfangpaar, ausgewachsen. Die haben es geschafft, das Becken völlig "garnelenfrei" zu machen. Waren dafür aber immer top-genährt und bescherten mir reichlich Nachwuchs. :mrgreen: Das hab ich z.B. bei meinen auch nicht kleinen Ancistrus sp "Wabenmuster" nicht, die leben in friedlicher Koexistenz.

Gruß
 
danke euch beiden! :)

ich werd mich umsehen! mir gefallen aufjeden fall l-welse! vertragen sich den alle welse? also verschiedene l-welse z.b. mit antennen-harnisch-welsen?oder gibt es da probleme? ein welsbecken würde mich auch reizen! :)


wie mess ich den KH wert? bei meinen wasserwerk werden die nicht mit angegeben? :(

ich denk mal ich werde erstmal das aquarium einrichten,die werte messen und dann kann ich immernoch genau bestimmen welche fische :) es ging nur darum schon vorzeitig welche auszuwählen die zu den wasserwerten passen um auch sicherzugehen dass ich überhaupt fische finde die zu meinem wasser passen und die mir gefallen...sonst würd ich in nem monat dastehen und die fische die zu meinen werten passen gefallen mir garnich und ich würde die freude dran verlieren :/

und wenn ich jetzt davon ausgehe l-welse und anntene-harnisch-welse zu halten welche spannende fischarten würdet ihr mir dann dazu empfehlen? passen da z.b. (so wie andrea vorgeschlagen hat) labyrinthfische,eine gruppe salmler und zwergbuntbarsche dazu? da mir diese neben den welsen auch sehr gut gefallen würden im meinem becken :D

und brauch ich von den l welsen dann immer paare oder kann ich auch einen l 46 zsm mit einem l 134 halten?
 
Hey,

wie mess ich den KH wert? bei meinen wasserwerk werden die nicht mit angegeben? :(

Es gibt Tröpfchentests und Stäbchentests, In jedem Laden der Aquaristikzubehöhr führt zu kaufen. Ich persönlich besitze Tröpfchentests von J*L da ich es gerne sehr genau habe und bin auch sehr zufrieden. Tröpfchentests sind teuer als Stäbchentests.

und wenn ich jetzt davon ausgehe l-welse und anntene-harnisch-welse zu halten welche spannende fischarten würdet ihr mir dann dazu empfehlen? passen da z.b. (so wie andrea vorgeschlagen hat) labyrinthfische,eine gruppe salmler und zwergbuntbarsche dazu? da mir diese neben den welsen auch sehr gut gefallen würden im meinem becken :D

Dazu kann ich nicht viel sagen außer, dass ich mich persönlich für Rotkopfsalmler entschieden habe. Mir persönlich gefallen diese Fische optisch sehr gut und zudem sollen diese Salmler eines schönes SChwarmverhalten zeigen.
 

fischolli

R.I.P.
Moin,

um mal eben etwas klarzustellen: Antennenwelse der Art Ancistrus sind auch Harnischwelse. Und gleichzeitig sind es auch L-Welse, weil sie ebenfalls zur Familie der Loricariidae gehören. Dafür steht nämlich das "L" bei L-Welse. Nur der "Wald- und Wiesen"-Ancistrus hat weder einen L-Nummer bekommen, noch ist er wissenschaftlich beschrieben.

Grundsätzlich kannst du auch verschiedene L-Wels-Arten zusammenhalten. Aber, es gibt schon Unterschiede von der Größe und auch dem Durchsetzungsvermögen. DAbei kann eine kleine Art schnell den kürzeren ziehen beim Fressen und regelrecht verhungern. Ausserdem entfällt die innerartliche Interaktion, die solche Tiere auch intressant macht. Dann möchte ich dich vor Enttäuschungen bei den von dir genannten Arten L 46 und L 134 warnen. Beide Arten sind eher dämmerungsaktiv und führen, sofern man ihnen die Möglichkeit gibt, tagsüber ein ziemlich verstecktes Leben. Bestenfalls kann man ihnen angewöhnen, zum Fressen auch bei voller Beleuchtung rauszukommen. Die Haltung in einem spärlich bepflanzten Aquarium ohne Holz/Steine/Höhlen etc. als Verstecke lässt die zwar besser sichtbar sein, ist aber kaum artgerecht.

Hier verhalten sich Ancistrusarten doch anders. TRotz reichlich Verstecken und Bewuchs sehe ich meine beiden Anictrus-Arten deutlich öfter auch tagsüber als meine Hypancistren (L 46). Dazu kannst du die, wie bereits geschrieben, bei "STandard"-Temperaturen von ca.24-26 Grad gut halten, während L 46 und L 134 ab 27 Grad aufwärts haben sollten.

Zwergbuntbarshe lassen sich sehr gut mit Harnischwelsen vergesellschaften und wenn man beiden Arten passende Höhlen spendiert, gibt es auch nicht die Probleme wie mit Panzerlwelsen. Für deine Beckengröße bieten sich Apistogramma-Arten oder Laetacara-Arten gut an.

Salmler passen auch, hier solltest du bei der Unzahl an Arten erstmal kucken, was dir gefällt.

Theoretisch könntest du auch noch eine Fadenfischart mit einsetzen. Die Kombination Zwergfadenfische mit Apistogramma habe ich mehrfach praktiziert, das funktioniert hervorragend. Aber, pass auf, dass du dein Becken nicht gleich "vollrammelst" und das einen dicke Fischsuppe wird. Mach dir eine Liste mit der Reihenfolge deiner Priorität. Dann setzt du erst deine Lieblingsart ein, kuckst dir das einen Weile an und nimmst dann die nächste. Wenn du selber das Gefühl hast, das Becken ist zu leer, kannst weiter aufstocken. Aber, ein einmal eingesetzter Fisch ist nicht so einfach wieder loszuwerden.

Gruß
 
danke! echt gut zu wissen! also welse stehen fest die will ich unbedingt :D muss eben welche mit der gleichen größe finden und welche die gleichzeitig aktiv sind! :) klar ich werd erstmal die fische einsetzen die feststehen und danach die anderen..man solls ja langsam angehen :)
 
1. jetzt bin ich soweit und hab pflanzen und deko eingesetzt nuuuuur anscheinend hab ich zu wenig bodengrunddünger und kies! kies kann ich einfach nachfüllen aber das problem liegt bei dem dünger! muss ich alles wieder rausräumen und noch dünger hinzugeben oder gibts da alternativen? ich mein manche haben ja garkeinen bodengrunddünger und düngen ihre pflanzen über das wasser oder hab ich da was falsch verstanden? wäre nett wenn mich über das thema aufklären könnte denn ich hab eig keine lust alles wieder aus dem aquarium zu nehmen und es wieder einzurichten :/

2. kann man pflanzen eig auch nach der einlaufzeit einsetzen? und gegebenfalls die pflanzen die ich herausnehmen musste, um platz für die neuen zu machen,wieder an einer anderen stelle einpflanzen oder gibts da probleme?
 
Hallo Lukas,

ich habe seit 9 1/2 Jahren ein Aquarium und auch nie Bodendünger verwendet. Meine Pflanzen sind immer erst gemickert und sind schließlich eingegangen. CO2-Düngung hatte und habe ich auch nicht. Ein paar Jahre hatte ich dann chinesische Kunstpflanzen drin, es war einfach nur schrecklich.

Jetzt habe ich mir vor ein paar Monaten JBL-Düngekugeln gekauft und unter den neuen Pflanzen verbuddelt. Sie wachsen jetzt prima. Offenbar kann man die Düngekugeln auch selber basteln, wenn man möchte. Musst Du hier im Forum suchen. Außerdem verwende ich einen Tagesdünger, allerdings nur die Hälfte der angegebenen Dosierung.

Das Umpflanzen musste ich auch machen, da ich teilweise große Pflanzen in den Vodergrund gesetzt habe und noch aus einem anderen Grund. Dazu habe ich die Pflanzen ganz vorsichtig und langsam herausgezogen, gründlich abgespült, die Wurzeln und die Pflanze gestutzt (so wie ich es auch im Garten machen würde), und dann wieder eingesetzt. Pflanze nicht quetschen, tief einsetzen und dann vorsichtig etwas hochziehen, um die Wurzeln auszurichten.

Viel Erfolg!
LG Alora
 
Danke! Das heißt also ich muss die düngekugeln unter den pflanzen verbuddeln? Kann ich sie nicht daneben verbuddeln? Ich muss erstmal den kies nachschütten weil ich anscheinend viel zu wenig bodengrund hab und dadurch die pflanzen nicht richitig halten und dementsprechend eig kein platz zwischen den wurzeln und dem boden ist :/
 
sooo ..also ich hab den kies nachgeschüttet und seit 1 woche 'läuft' mein aquarium jetzt schon!jetzt hab ich nur noch 1 problem (bis jetzt)!

und zwar: meine pflanzen sehen etwas "kaputt" aus,ich meine sie haben bruchstellen,braune stellen oder blätter fallen ab oder haben löcher und braune ränder! :( ich dachte erst des kommt davon dass sie nicht an den bodengrunddünger drankommen durch den vielen kies aber ich hab mich deswegen beraten lassen und hab mir sagen lassen dass sich die wurzeln den weg schon suchen! :/ sogar die pflanzen die,die die nährstoffe über die außenliegenden wurzeln aufnehmen sehen kaputt aus!

woran kann das liegen? vergeht das mit der zeit?ich will nicht dass meine ganzen pflanzen eingehen?! :(

außerdem will ich ja in 1-2 wochen fische einsetzen die sollen dann nicht auch krank werden oder sogar sterben!

und was kann ich gegen braunalgen machen? denn diese setzen sich auch auf manchen pflanzen ab bei mir...?
 


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