Heute habe ich nach dem Wasserwechsel ein kleines, gepunktetes Komma am Boden entlanghuschen sehen!
Ich sag's mal so: von den 6 Endler-Männchen kann's nicht stammen (die färben jetzt übrigens hübsch aus)
Ich denke nicht, dass es überleben wird (hoffe es natürlich aber doch), aber ich nehme es mal als gutes Zeichen dafür, dass die Panzerwelse sich wohlfühlen. Und ich bin sehr froh, dass ich dem Drang, jetzt schon Salmler anzuschaffen, widerstanden habe. Ein wenig Hoffnung setze ich in Grindal und Artemianauplien, denn ich habe jetzt das Ufo in Betrieb genommen. Die Nauplien sind allerdings so winzig, dass sich glaube ich v.a. die Endlers drüber freuen. Egal, macht ja keine Arbeit.
Wasserwerte unverändert, KH irgendwo bei 1-1,5, GH bei 7, PH irgendwo zw. 6,5 und 7 - je nachdem, ob man die Flüssigkeit eher mit mehr Blau- oder Gelbanteil interpretiert (ich schreib jetzt einfach 6,8 ins Büchlein). Eigentlich perfektes Wasser für viele Südamerikaner - und das ganz ohne Panschen. Morgen messe ich noch mal, wenn die Dinge sich beruhigt haben, um zu sehen, ob mein fast 50% Wasserwechsel was geändert hat (weil ich es neulich nicht gemacht habe, nicht ideal, aber ...)
Inzwischen hab ich auch begriffen, warum die KH nochmal gesunken war ... die vor 4 Wochen eingebrachten Buchenblätter sind allmählich verrottet. Nitrat werde ich morgen auch nochmal messen, die Anubias treibt wieder aus, nachdem ich sie vor 6 Einzug der neuen Fische ja deutlich zurückgeschnitten hatte, aber den Fischen scheint's ja gut zu gehen, insofern mach ich mir da jetzt keine Sorgen mehr wg. der KH.
Jetzt muss ich nur noch ein Würmchenlebendfutter finden, das ich im Wechsel mit den Grindals geben kann, denn die sollen angeblich zu fett sein. (Mückenlarven sind immer noch nicht am Start in der Regentonne. Da habe ich bisher nur irgendwelche anderen Tierchen gefunden, von denen ich lieber die Finger gelassen habe.)
Also: bis jetzt macht das richtig Spaß, auch wenn ich nicht ganz verstehe, warum sie manchmal eher blässlich oder wie heute Morgen,
vor dem Wasserwechsel, so gut in Stimmung sind, dass die beiden Jungs sich kloppen müssen. Jetzt warte ich gespannt darauf, dass die zwei Mittleren sich mal umfärben und erwachsen werden. Immerhin sehe ich jetzt doch häufiger eine größere Gruppe irgendwo im Dickicht der Anubiaswurzeln zusammenhocken. Vollzählig sind sie auch noch, und mit etwas / sehr viel Glück vielleicht sogar einer mehr
Erkenntnis des Tages: wenn die Strömung nachlässt, sitzt eine Schnecke im Ansauggitter hinter der Filtermatte
