Aufzuchtversuch C. Lalia

Starmbi

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Hallo Olli!
Deine haben auch saubere Linien ohne Unterbrechungen? Habt ihr in NRW irgendwelche geheimen Zuchtlabore, aus denen die kommen? :shock:
Das muß wohl wirklich so sein, denn ich habe öfter schon von Dir gelesen, wie schwierig es sei, gutes Material zu finden.
Vor ca. 10 Jahren hatte ich auch mal ein Pärchen mit Geschwüren.
Aber seit dem hole ich mir regelmäßig welche und ich sehe hier fast nur gute Qualität (in verschiedenen Geschäften!)

Meinem Bock würde ich eine 2+ geben. War aber auch der vorletzte im Becken.
Den habe ich auch nur mitgenommen, weil meine Frau gebettelt hat. :lol:

Zur Temperatur:
In meinem alten 100l Becken habe ich die gerne bei 24°C gehabt, dann haben sie ca. 2 Jahre "gehalten".
In meinem 450er halte ich sie bei 26°C wegen der Skalare.
Dort halten sie dann ca. 1-1.5 Jahre.
Allerdings scheint die hohe Temperatur den Stoffwechsel enorm anzukurbeln.
Sie sind viel agiler, so als ob das Leben im Schnelldurchlauf abläuft.

So nach dem Motto: Lebe lieber kurz und breit, als lang und schmal. :lol:


Gruß
Stefan
 


Mein 160er läuft mit 26C. Die Fadis scheinen sich wohl zu fühlen. Habe sie aus einem Zoofachgeschäft (Familienbetrieb), könnte da ja mal fragen wo er sie her hat. Er hatte zwei männliche die beide sehr schön gezeichnet waren.
Olli hat mich ja schon vor dem Kauf auf die Schwächen der Tiere aufmerksam gemacht und tatsächlich musste ich mich einige Zeit umschaun bis ich die richtigen Tiere hatte.
Meine habe ich noch kein Jahr in meinem Becken, von daher kann ich nun erst ab den Nachzuchten sagen wie alt sie bei mir werden. Ich hoffe sie bleiben mir lange erhalten.
Lg Jürgen
 
Hallöle :D

der "kleine" Lalia ist nun schon ziemlich groß. Der Zweite hat ein drittel von dem auf dem Bild, aber schwimmt fröhlich rum, ich hoffe er hat keinen Schlag abbekommen.

Es ist auch schon wieder neuer Nachwuchs da.
Diesesmal möchte ich es ganz entspannt angehen. Ich habe das Nest in einer Tupperschüssel auf dem Aquarium.
Dort mache ich jetzt 2-3 mal am Tag einen TWW und füttere 3x am Tag Infusorien (Liquifry 1). Es sind grob 100 Jungfische. Mein Plan ist sie nach ca. 10 Tagen zurück ins Ursprungsaquarium in ein Aufzuchnetz zu tun. Hoffentlich sind sie dafür schon groß genug und entwischen nicht durchs Netz. Das Netz möchte ich mit Algenbefallenen Pflanzen bestücken und zusätzlich fleißig füttern. Mal sehen ob dieser Schmalspur Plan aufgeht :?

Lg
Jürgen
 

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fischolli

R.I.P.
Moin Jürgen,

super, dass du nicht aufgibst. :thumleft:

10 Tage find ich etwas knapp fürs umsetzen. Wenn du nicht massiven Schwund hast, solltest du die bis zum Zeitpunkt, wo die Artemien packen, in der Dose lassen. Oder, setz erstmal nur einen Teil um und fahr zweigleisig.

Auch dein Nachwuchsweibchen hat bestechend schöne gerade Linien in der Zeichnung. Die veridienen es wirklich als Stamm erhalten zu werden.

Gruß
 
Hallo Jürgen,
dodo schrieb:
da du es ja ernst meinst, besorg dir anständige Aufzuchtkästen, die man in die Aquarien einhängen kann. Optimal wären "Gerdkästen" (Vollglas-Aufzuchtkästen von Gerd Arndt mit eigenem Filter; http://www.aquarienbastelei.de/), aber es gibt auch günstigere Systeme aus Kunststoff. Wichtig ist, dass das keine diese billigen Dinger mit geschlitztem Boden sind. Die taugen nicht für deine Zwecke. Diese Stecksystem mit Netz drum sind auch eher schlecht als recht (hab ich alles schon durch).

Auch dein Nachwuchsweibchen hat bestechend schöne gerade Linien in der Zeichnung. Die veridienen es wirklich als Stamm erhalten zu werden.
ja, finde ich auch. Wenn du mal ne gewisse Menge größerer NZ zusammen hast, würde ich gerne welche abnehmen.
 

Soleil1985

Mitglied
Hallo Jürgen und die anderen,

entschuldigt bitte, dass ich mich in den Thread nochmal dreist einklicke. Ich war gestern unterwegs, kam Abends dann nach Hause und mein Mann berichtete mir von einem Drama am Nachmittag, dass mein Zwergfafi Männchen das Nest vom Vortag nicht mehr verteidigt bekommen hat, als sich mein halber Besatz zeitgleich drauf gestürzt hat. Er hat daraufhin kurzerhand die verbliebenen Reste des Nestes in einen Aufzuchtskasten verfrachtet (der blaue Plastikrahmen da mit dem weißen Netz) mitsamt den Schwimmpflanzen. Gestern gucke ich dann Abends rein und traue meinen Augen nicht, dass da ernsthaft viele schwarze kleine Larven am schlüpfen sind und teilweise bereits geschlüpft waren. Ich muss ehrlich sagen
1. hatte ich nicht vor die großzuziehen
2. habe ich nicht einmal gedacht, dass da was schlüpft weil mein Wasser derzeit noch viel zu hart ist (GH bei 16, KH um die 11 usw...) die Osmoseanlage kommt erst nächste Woche, wo ich dann die Werte langsam runterdrücken wollte.

Heute guck ich kurz mit der Lampe rein und da wuselts ganz schön. Ich will die etz nun nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist auch nicht verhungern lassen, weiß aber der Netzkasten ist da auch suboptimal. Und es ist auch nicht so, als hätte ich nicht schon so einiges gekauft, weil ich ja eigentlich meinen Borelli-Nachwuchs ziehen wollte. Ich habe da auf jeden Fall in den Netzkasten noch nen Schwung von meinem Javamoos rein, hoffe die Kleinen finden da bisl Kleingetier. Ich habe wegen den Barschen noch ungeöffnetes JBL Nobil Fluid, geht das fürn Anfang? Und ab wann soll ich die dann füttern? Die Kleinen sind ja eh so schnell geschlüpft (vorgestern sind wir um 18 Uhr nach Hause gekommen, da warens gerade mit der Eiablage beschäftigt, das Ganze zog sich aber bis 20 Uhr in etwa noch durch) und gestern um ca. 18 Uhr waren schon die Ersten am wuseln.

Zudem habe ich einen Artemia Ansatz da, der ist aber bereits fast eine Woche alt und die Nauplien werden wohl dann schon zu groß für die Kleinen sein ne? Waren auch eigentlich für die eigene Lebendfutterproduktion für meine Großen gedacht. :) Ab wann packen die die denn wirklich, denn ich müsste ja dann fast einen zweiten Ansatz dann machen? Größe in etwa dann von den Kleinen?

Ich will das auf jeden Fall erstmal mit dem Netzkasten probieren und dann könnten bzw. müsste ich wohl spontan mein 120L Becken nochmal anwerfen, wenn sie dafür zu groß würden. Was Kleineres habe ich nicht da. Wie ist das dann mit meinen Wasserwerten? Sollen die dann dem Ursprungsbecken wieder gleich sein oder kann ich da bisl Härte runterdrücken?

Wie auch immer möchte ich mich da jetzt nicht drauf versteifen. Die Kleinen sind nunmal jetzt da, da will ich schauen ob was durchkommt und wenn nicht ist es auch halb so schlimm. Aber Versuch macht "*kluch" oder so :D
 

fischolli

R.I.P.
Moin Andrea,

den Netzkasten halte ich für ungeeignet, gerade bei Fütterung von Flüssigfutter oder anderen Infusorien. Du wirst doch sicher eine etwas größere Tupper-Dose im Haus haben, schöpf da die Jungen rein und stell das Ding auf dein Aquarium. Es ist auch kein Problem, wenn die Temperatur nachts absinkt, sofern du nicht die Terrassentür aufreisst und es arktisch kalt in dem Raum wird. So pipelig sind Fadenfisch-Larven garnicht, wenn du siehst, in was für Drecklöchern die in natura leben und sich fortpflanzen, dürfte die Wasserqualität das geringste Problem sein. Du solltest halt jeden Tag vorsichtig 40-50% des Wassers absaugen aus der Schale und durch Aquarienwasser ersetzen. Wenn die größer sind, geht auch Frischwasser.

Füttern solltest du erst beginnen, wenn der Dottersack weg ist. Begleitend Javamoos und/oder Algenbüschel ist aber völlig ok, da die sich nicht alle gleich entwickeln. Nobil Fluid habe ich auch benutzt, wurde teils gut angenommen, teils garnicht. Mußt du ausprobieren. Zur besseren Beobachtung wäre natürlich ein Glasgefäß, wo man auch von der Seite reinsehen kann, besser. Ein sehr großes Einmachglas oder eine SChale mit glatten Wänden wäre gut. Allerdings sollte der Wasserstand nicht mehr wie 10 cm betragen und das GEfäß sollte abgedeckt werden, damit die Luft über dem Wasser nicht zu sehr auskühlt.

Wenn die größer werden, ist ein 120l-Becken viel zu groß. So ein 12l-Becken kostet als reines Glas bei H*ornbach nicht viel. Technik brauchst du ansich erstmal überhaupt nicht, solange du regelmäßig Wasser wechselst.

Viel Erfolg und ich warte gespannt auf Bilder.

Gruß
 


Soleil1985

Mitglied
Moin Oli,

jo hier paar Bilder. Leider mit Handy geschossen, weil meine Kamera immer noch zickt mit der Verbindung. Aber man sieht wie ich finde paar so kleine schwarze Larven ^^




Ich hätte noch so ein Glas hier, was einsehbar ist.



Ansonsten ja noch ne Tupperschüssel, welche aber orange ist und ca. 2L fasst.

Gruß
Andrea
 

fischolli

R.I.P.
Hi Andrea,

flach und mehr Oberfläche wäre besser, also eher die Tupper-Dose. Ich habe mir aus so Glaskacheln extra für die ein Aufzuchtbecken gebastelt. Eine Kachel dann gleich als Abdeckung und fertig.
mal eben aus der Hüfte geschossen das Bild

Gruß
 

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Henny

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Hi,

ZFF habe ich noch nicht großgezogen (habe bis jetzt nicht mal welche :mrgreen: ), aber dafür schon reichlich Makropoden.
Ich vermute, dass das nicht so sehr anders funzt.

Ollis 'Kachelbau' ist natürlich klasse, aber den hat man ja nicht mal eben zur Hand.
Für den Anfang hatte ich mir bei Famila eckige Glas-Dessertschalen geholt, zwei kleine und zwei größere.
Anfangs habe ich die kleinen genutzt, wegen der Futterdichte. Da sind die Larven reingekommen und ein kleiner Zweig Hornkraut. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass zu viel 'Zugedöns' die kleine Pfütze ganz schnell zum Kippen bringen kann, was dann den Tod von den Larven bedeutet. Also möglichst kaum Blattzeugs dazu und das Dingens rein halten.
Nobil Fluid habe ich anfangs auch immer genutzt. Die Makropoden haben das eigentlich ganz gut angenommen, aber es ist natürlich immer reichlichst Futter in der Schale verblieben. Den Rest und 'Schiss' habe ich immer nach ca. einer halben Stunde nach der Fütterung mit einem Luftschlauch (mit vorne Stab dran) abgesaugt, bis kaum noch Wasser in der Schale war. Dann habe ich die Viechlein mit dem geringen Wasser in die zweite Schale umgekippt und dort wieder Wasser aufgefüllt. Die 'Altschale' habe ich gründlichst gesäubert. Das habe ich zwei bis drei Mal am Tag gemacht. Wen ich bei dem strengen Ablauf mal 'geschlampt' hatte, hat das meistens einigen bis sehr vielen Tieren das Leben gekostet! :(
Dann kamen langsam Artemia-Nauplien (auf die Qualität ist sehr zu achten - ich nutze nur noch die von Sanders) ins Spiel und die nächst größere Schale. Der Ablauf hat sich aber nicht verändert.
Als nächstes kamen sie in einem Gerd-Kasten (den gibt es so wohl leider nicht mehr bei Gerd Arndt zu kaufen - aber es gibt eine Alternative) in ein 12l-Becken mit ein paar Schnecken dazu. Die Schnecken machen aber auch reichlich 'Schiss', also immer schön brav pinseln und absaugen.
Dann wurden sie irgendwann übergangsweise in die 12 Liter entlassen (immer noch täglich pinseln, absaugen und WW), und das 'normale' Fischleben ging dann als nächste Stufe in einer fröhlichen Geschwistergruppe von 30-60 Tieren in einem passend eingerichteten 60er los. Als nächstes ein 80er und dann der Verkauf....

Ich habe hier in der Vergangenheitsform geschrieben, weil ich seit ca. einem Jahr keine Makropoden mehr aktiv großziehe (ein paar kommen immer im Gesellschaftsbecken durch). Mir ist das Prozedere auf Dauer zu aufwendig geworden.
So eine Erfahrung kann ich aber nur jedem empfehlen. Das gibt noch mal einen ganz anderen Zugang zur Aquaristik und macht riesig Spaß, erfordert aber auch echte Disziplin.

Vielleicht bin ich hier mit meinem Makropoden-Aufzuchtbericht bei ZFF echt OT - wenn ja, dann schimpft mich gerne aus. :mrgreen:
 

Soleil1985

Mitglied
Guten Morgen zusammen,

also ich habe gerade geschaut leicht mit einer Taschenlampe (Licht vom Becken geht erst um kurz vor 10 Uhr an :D) und die Kleinen waren von den Blättern obendrauf komplett verschwunden. Hab die Schwimmpflanzen dann ganz vorsichtig abgefischt mitsamt dem verbauten toten Pflanzenresten und die Kleinen schwammen drunter in dem Kasten rum. Das heißt sie sind nun "Freischwimmer" oder? Boah, bin ich hier ein Neuling in sowas. :D Ich muss nun versuchen zuzufüttern oder?

Habe mir jetzt was gebaut, was ich ins Hauptbecken als Ersatz für den Brutkasten nehmen will. Und zwar eine "Tupperdose" in der Größe eine Vesperdose, also ca. 1L Fassungsvermögen, leicht durchsichtig und an diesen habe ich gerade mit Aquasilikon (was ich von meinem Terrassenbau noch über habe) von meinem kaputten Heizstab den Halter samt Saugnäpfen hingeklebt. Diese Konstruktion will ich später, wenn das Silikon trocken ist ins Becken hängen, weil ich mir echt nicht sicher bin, ob die Wärme am Deckel reichen würde (finde das Ding nämlich echt nicht warm) und ich zudem 2 Katzen habe und ich nicht will, dass die da Unfug betreiben (ich traue ihnen hier nicht mehr als einen Meter). Wie siedel ich die nun am besten später um? Die sind ja so mini und teilweise auch am Boden (nein nicht tot, die wuseln noch, hab kurz auf Leichen kontrolliert) von dem Netzkasten, an den Seiten... überall. Ernsthaft mit einem Schlauch absaugen? Macht der Sog die nicht put?
 

fischolli

R.I.P.
Moin,

absaugen ist eine ansich gut funktionierende Methode, allerdings können das tatsächlich nicht alle Larven gut ab. Schonender wäre ein Abschöpfen, z.B. mit so einem Kaffeemehl-Löffel geht das ganz gut, normal sind die noch nicht so schnell, dass die abhauen. Kuck dir die Larven genau an, ob die noch einen Dottersack haben. (am besten mit Lupe). Wenn die "Beule" weg ist, mußt du füttern.

Allerdings hab ich nicht so einen Aufwand wie Henny betrieben. In das Aufzuchtbecken kommen immer ordentlich Schnecken mit rein, egal ob Posthörner oder TDS. Die fressen sehr gut das überschüssige Futter weg. Dann besorg die einen weichen Pinsel, mit dem du vor dem Wasserwechsel den Boden abpinselst. Danach wird ein großer Teil eventueller Beläge durch den Wasserwechsel entfernt. Wie gesagt, Zwergfadenfische (und ich dachte auch immer Makropoden) leben in Natura nicht gerade in paradiesischen Wasserverhältnissen, nicht umsonst haben die das Labyrinthorgan. So empfindlich sind die eigentlich nicht. Viel gefährlicher ist m.E., wenn die Luft zu sehr abkühlt. Von daher ist natürlich die "im-Becken-Lösung" gut.

Das mit den Saugnäpfen würde ich nicht machen. Ich habe ganz schlechte Erfahrungen mit solchen Befestigungen gemacht und dabei "Abstürze" in das Hälterungsbecken mit kollektiver Flucht der Insassen gehabt. Ich würde dann eher rundrum Styropor kleben, dass das Ding schwimmfähig ist. Den Saugnapf dann nur zur Fixierung an einer bestimmten Stelle im Becken.

Gruß
 

Soleil1985

Mitglied
Danke Olli,

jo meine Konstruktion war fürn Hintern :lol: Nuja die Tupperschüssel habe ich jetzt erstmal mit der Abdeckung und einer Strebe verkeilt. Auch wieder keine Dauerlösung muss mir da echt was einfallen lassen. Aber es hält erstmal. :roll:

Dein Kaffeelöffeltipp hat mich inspiriert, hab aufgrund der Milchnahrung die mein Sohnemann noch bekommt zig so Milchpulverlöffel immer da :D Ging ganz gut damit, die waren doch schon recht schnell unterwegs teilweise ^^ Erst bin ich erschrocken weil dann fast alle am Boden rumlagen... dacht schon die wären nun tot :shock: Vorhin schau ich mal wieder nach dem Rechten und mittlerweile sind alle wieder an der Oberfläche und zappeln vor sich hin. So um den Dreh würde ich sagen sind zwischen 60-80 Larven. Heute sinds ja nun 2 Tage alt, "Knubbels" haben sie aber noch also schau ich morgen früh erst wieder, ob ich füttern muss. Das Männchen hat mir schon wieder einen Himalaya ins Becken gepflanzt. Echt der Hammer, hat noch an Größe zugelegt vom Ersten. Bald ist von meinem Javamoos unten nichts mehr über, weil er alles wegpflückt :evil:
 

fischolli

R.I.P.
Moin,

Das Männchen hat mir schon wieder einen Himalaya ins Becken gepflanzt. Echt der Hammer, hat noch an Größe zugelegt vom Ersten. Bald ist von meinem Javamoos unten nichts mehr über, weil er alles wegpflückt :evil:

Ja, das zerpflücken stimmt, aber sei doch mal ehrlich, gibt es etwas interessanteres im Becken zu beobachten wie dieses Schauspiel? Da opfert man doch gerne ein paar Pflanzen für, besser als langweilige Neon, die rumstehen und dafür nix kaputt machen. :wink:

Gruß
 

Soleil1985

Mitglied
Moin

ja das stimmt auch wieder. ;) Bin auch echt am überlegen ob ich auf 5 Zwerge aufstocke, weil ich die gar so interessant finde und gerne auch mal das weitere Verhaltensspektrum sehen würde, wenn 2 Männchen im Becken sind. Genug Platz wäre ja denke ich, denn im oberen/mittleren Bereich schwimmen ja nur die 4 Skalare, die 3 Colisa und derzeit noch die 5 Guppys (welche ich aber auch gerne abgeben würde, müsste mal inserieren :D). Stell ich mir echt amüsant vor, wenn sich die Männchen gegenseitig Nistmaterial klauen und kleine Revier"kämpfe" ausführen, was bei der Art ja nie blutig ausgehen soll, sondern nur gegenseitiges Flossenaufstellen und Drohen.

Aber ich warte erstmal noch ab, ob von den Larven irgendwas hochkommt über die kritische Zeit. ;) Bei einem Neukauf geht mir dann erstmal wieder die Lunte, ob die gesund sind.
 

Soleil1985

Mitglied
Nabend :)

So also Resume des ersten Futtertages. Wie macht ihr denn das mit dem Nobil Fluid bzw. dem Flüssigfutter. Das sinkt ja dermaßen schnell zu Boden, da konnte ich bisher leider so gar nichts beobachten, dass sie das fressen. Hab jetzt mal Staubfutter gerade eben gegeben und nunmehr konnte ich wenigstens mal beobachten, dass sie sich dafür interessieren und ein gutes Drittel schnappte nun auch danach. Hmmm und nun? Mit Staubfutter überbrücken oder doch nun Fluid bis zu den Artemien?

Danke schon mal
 
Hallo Andrea,

das hört sich ja richtig interessant an bei dir mit den Kleinen.
Meine sind nun 10 Tage alt und nur um ein Mü gewachsen.
Ich gebe immernoch Infusorien (Liquifry) und auch Nobil Fluid. Ich gebe in die Tupperschüssel ca. 7 Tropfen und fülle danach etwas Wasser rein, dann verteilt sich das ganze gut.
An Staubfutter gehen meine noch nicht, zumindest habe ich es, trotz Lupe noch nicht beobachten können.
Wenn deine schon nach 2 Tagen an Staubfutter gehen, dann wäre das der Hammer und ich würde auf jeden Fall weiter Staubfutter zufüttern.
Ich wechsle auch drei mal am Tag das Wasser. Ich wünsche dir, dass du viele von den Kleinen durchbekommst.
Lg
Jürgen
 

fischolli

R.I.P.
Moin Andrea,

tropf die Futtermenge von dem Nobil Fluid in ein kleines Gefäß und verrühr das erstmal ordentlich, dann erst in die Dose geben. Dann sinkt es nicht ganz so schnell ab. Unterstützend kannst du auch Algen- oder Moosbüschel mit in die Schale tun, die sitzen meist richtig gut voll mit Infusorien, was auch eine sehr gute Erstnahrung ist. Wenn dir langweilig ist, kannst du natürlich auch noch eine Pantoffeltier- und/oder Essigälchenzucht starten. :lol: Wenn die allerdings alle aktiv an Staubfutter rangehen, ist das top. Das kannst du kontrollieren, entweder sie haben dann dicke Bäuche oder nicht. Dann kannst du das natürlich zufüttern. Achte halt drauf, das nicht zu viel in der Dose liegen bleibt, das Wasservolumen ist doch arg begrenzt und verzeiht keinen Gammelprozess.

Gruß
 

Soleil1985

Mitglied
Moin zusammen,

hier nochmal ein Bild von heute, Licht ist leider im Aquarium noch aus, aber so sieht man wenigstens den Kontrast :D


Habe vor ner Stunde Wasser gewechselt (man ist das ein Prozedere) und dann 3 Tropfen Fluid (hab diesmal erst Fluid rein und dann Frischwasser aufgegossen zum Wirbeln, danke für den Tip!) und minimal Staub gegeben. Irgendwas fressen sie auf jeden Fall, denn die Bäuche sind gerade voll :thumleft:
 
Hallo Andrea,

ja das ist doch super! :thumleft:
Wenn die jetzt schon an Trockenfutter gehen, dann ist es nicht mehr weit bis zu den Artemien! Und dann würde ich optimistisch sagen, ist die erste Hürde schon geschafft!
Halt uns auf dem Laufenden.
Lg
Jürgen
 


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