Hallo,
@Klaus,
Das der Link wieder gelöscht wird wahr mir schon fast klar

Fand es nur etwas schade zwecks dem restlichen Text. Hab ihn dann halt nochmals geschrieben, was auch nicht schlimm war.
@Jutta,
Wenn du das S.presso einfrierst ist es etwas anderes, jedoch würde ich mit dem Vitamin B dennoch aufpassen. Beim einfrieren gehen zwar Vitamine verloren, jedoch weniger wie oft allgemein angenommen.
Zitat:
Noch etwas ist mir gerade durch den Kopf gegangen: es ist ja nicht so, als ob diese Vitamine direkt in den Fisch gelangen. Sie werden ja zunächst von den Artemia aufgenommen und umgesetzt. Wenn man also "jemanden" damit vergiften würde, dann die Nauplien und nicht den Fisch. Alles Überschüssige wird mit Abspülen der Nauplien entfernt. Was in den Fisch gelangt, sind die umgesetzten, also adaptierten Vitamine....
Die Artemia Nauplien sind bekanntermaßen ja sehr robust, was sie aushalten, halten noch lange nicht unsere Fischlarven aus.
Umgesetzte / adaptierte Vitamine. Was heißt das bei dir genau? Die Vitamine sind im Organismus nicht weniger gefährlich bei einer zu hohen Dosis.
Zitat:
Etwas Anderes ist das, wenn man Fitzelfische mit Brachionus füttert. Da gelangt ein Teil der Lösung direkt in den Fisch.
Weshalb nur bei den Brachionus? Die Artemien haben genau so einen Magen und die Brachionus einen Darm.
Zitat:
... bevor ich zusätzlich Vitamine zugesetzt habe, hatte ich bei den Fitzellarven häufiger Missbildungen oder aber die adulten Tiere zeigten frühzeitig Ausfallerscheinungen. Jetzt habe ich nicht eine Missbildung und die adulten Tiere sind kerngesund und erreichen wieder ihr von der Natur vorgesehenes Alter, statt nach einem Jahr zu sterben.
Muss also irgendwie doch ein Mangel vorgelegen haben, vorher.
Wenn das der Fall wahr / ist dann stimme ich dir da zu. Wahr das auch das eingefrorene S.presso?
@Claudia,
Zitat:
bisher war ich immer der Meinung, dass eine Hypervitaminose bei den wasserlöslichen Vitaminen nur bei wirklich astronomischer Überdosierung akut zustande kommen kann und akkumulativ überhaupt nicht, da ein (mäßiger) Überschuss ja über die Nieren wieder ausgeschieden werden kann.
Bei uns Menschen ist das in der tat der fall, jedoch müssen wir unsere Fischlarven anders betrachten. Sie reagieren sehr viel empfindlicher auf Giftige Substanzen (auch auf die, die erst bei einer höheren Dosis gefährlich werden).
Die Leber ist nicht nur in der Lage die Fettlöslichen Vitamine in der Leber zu speichern, sondern die Wasserlöslichen zum teil auch. Nehmen wir gleich mal wieder das Vitamin B (B12). Beim Menschlichen Organismus ist die Leber in der Lage so viel Vitamin B zu speichern das es bei keiner weiteren Aufnahme den Organismus bis zu 2 Jahre weiter versorgen kann ohne Mangelerscheinungen.
Das ganze Thema ist sehr komplex und kompliziert. Dazu kommt noch das der Vitaminbedarf nur beim Menschen erforscht ist (und das auch nicht ganz) und bei unseren Fischen (Larven) noch um Welten weniger.
Gruß Andy