Thompson

Mitglied
Hallo, ich benötige eure Hilfe, da ich auf dem Schlauch stehe.

Ich bin gerade dabei mein Aquarium neu einzurichten, neuer Sand, neues Holz - alles neu!
Ich weiß aber nicht welche Steine bzw. Farbe meinem Scape steht.
Aus dem Holz wird eine spirale geformt, quasi wie eine halbe 8, liegend -> so: \..-''\
Bodengrund ist leicht gelblicher Sand...

Nur welche Steine sollen dahin? Drachenstein? Grau finde ich zb Langweilig...

Im Anhang paar Bilder
 

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May

Mitglied
Hi,

Drachenstein würde sich vermutlich farblich gut einfügen.
Ich mag ja eher Kontrast. Heller Boden/dunkler Stein und andersrum.

Was planst du denn an Bepflanzung und wieviel soll später vom Hardscape noch zu sehen sein?

Gruß Astrid
 

Thompson

Mitglied
Hey, Drachenstein finde ich auch sehr gut. Bezüglich der Bepflanzung haben ich allerdings noch absolut keine Ahnung. Habe leider keine Co2 Anlage und die Erfahrung gemacht, dass kaum eine Pflanze richtig wächst.. Limnophilia wächst hingegen sehr gut..
Hast du paar Pflanzentipps, die besonders schnell wachsen und die Wasserqualität verbessern?
 
Hallo,
Drachenstein hat auch den Vorteil daß er wasserneutral ist und sich wunderbar eignet um Aufsitzerpflanzen in die Spalten zu klemmen.
Schnell wachsende, unkomplizierte Pflanze für die Ersteinrichtung wären z.B. Hygrophila difformis, Hygrophila polysperma, die bereits erwähnte Limnophila sessiliflora, Ludwigia Repens, Hydrocotyle leucocephala. Als Schwimmpflanze Salvinia auriculatis.

die besonders schnell wachsen und die Wasserqualität verbessern
Muß die denn verbessert werden? Wie sind denn überhaupt Deine Wasserwerte?
Schließlich gibt es auch Regionen in denen sehr gutes Wasser aus der Leitung kommt.
Und was soll der Besatz werden, denn danach müßte man dann die Wasserwerte beurteilen
 

Thompson

Mitglied
Mit dem Wasser hab ich in der tat etwas Probleme... Mein Aquarium steht bereits, allerdings möchte ich es einfach neu Aufbauen, den Fischen zu liebe -> Mehr Höhlen, mehr Struktur, mehr Pflanzen - einfach das Level steigern.

Aktuell schwimmen bei mir: 8 Albino Panzerwelse und 7 Orangene Venezuela Panzerwelse, 10 Rotflossen-Glassalmler und mittlerweile nur noch statt 10, 7 Kolumbianer.

Und hier beginnt auch das problem... Die Kolumbianer sind von Bakterien befallen. Die anderen Fische nicht. Der eine mehr, der eine weniger. Ich war im Laden und hab mich beraten lassen. Esha 2000 soll die Lösung sein... Bis jetzt angewendet aber noch keine sichtbaren Ergebnisse. Die Fische sind nur deutlich aktiver! Aber der Bakterienbefall idt ist immernoch da...

Der Umbau des Aquariums wird erst dann gemacht, sobald alle Fische Gesund sind. Vorher will ich die Heilen aber wie?? Irgendwie keine Besserung trotz Versuchen:(

Meine Wasserwerte: ph 7.5, gh 4, kh 4, Temperatur: 25

Gemessen mit JBL Koffer

Danke für die Pflanzen-Empfehlungen!
 
Hallo,
von der Härte her wunderbare Werte und passen ja auch zu Deinem Südamerikabesatz.
Wie sieht's denn mit Nitrat aus?
Und wie ist das Becken jetzt eingerichtet?
Hast Du ein Bild? Und wie groß ist das Becken überhaupt?
Bakterielle Probleme haben oft Stress als Ursache der das Immunsystem der Fische schwächt.
Was sind überhaupt die Krankheitssymptome?
 

Thompson

Mitglied
An den Nitrat Wert kann ich mich aktuell nicht erinnern, er war aber zu wenig.
Ja Stress kann ich mir definitiv vorstellen! Jedes mal wenn ich am Aquarium vorbeilaufe, ballern die Welse in ihre Löcher und die Panik bricht aus! Wüsste nichtmal warum, weil das Aquarium steht im Keller unter der Treppe... Da laufe ich vielleicht paar mal im Tag vorbei. Andere Störquellen sind nicht vorhanden. 1 mal vorbeilaufen, 1 Panikausbruch..

Das Becken hat 240 Liter. 120x 45x50 cm.

Ich stell mal Bilder von Krankheit+ Becken in den Anhang.
 

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Moderlieschen

Moderator
Teammitglied
Hi,
du meinst die schwarzen Flecken?
Meine Kolumbianer haben das auch.
Ich hab tagelang im Internet nach einer erfolgversprechenden Lösung gesucht. Aber es gibt sie nicht. Die allgemeine Aussage lautet, manche können damit noch einige Monate leben, aber letztendlich sterben sie daran.
Weder Stress, Wasserwerte, noch mangelnde Beckenhygiene löst das Phänomen aus. Es kommt mit den Fischen und befällt auch keine anderen Fische.
Ich hab auch schon 3 meiner Kolumbianer verloren.
Ich fürchte, wir müssen damit leben, dass die Fische über kurz oder lang daran sterben.
An einer Uni gab es sogar extra ein Forschungsprojekt wegen dieser Krankheit, leider auch ohne Ergebnis.
Auch in einem Forum haben sich einige Mitglieder zusammengeschlossen, um einen befallenen Fisch an einer Uni untersuchen zu lassen, koste es was es wolle. Leider ist das Ergebnis (falls sie es überhaupt gemacht haben), wie so üblich in Foren, offen.
Medikamente gibt es keine, Heilung auch nicht.
Sehr schade. Es sind wirklich schöne Tiere. Aber wenn ich das mal vorher gewusst hätte....:(
Letztendlich hoffe ich nur noch, dass meine eigenen Nachzuchten vielleicht nicht betroffen sind. Mal sehen.
 

Shai

Mitglied
Moin,

ich habe mal die Theorie gelesen, dass das Problem bei Kolumbianern wohl daher kommen soll, das alle Tiere "am Markt" Nachzuchten aus einer kleinen, vor ewigen Jahren importierten, Gruppe sind.
Entsprechend ist über die Jahre nie wieder "frisches Blut" in diese Linie gekommen und durch die über Generationen hinweg geförderte Inzucht ist wohl auch viel "Mist" in den Genpool gewandert.

Das würde auch zu dem passen was Hans die Tage zum Thema Inzucht geschrieben hatte. (ich glaub da ging es um SBB)

Grüße,
Lars
 
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