Wasserwechsel - aber wie?

Hallo,
da ich ja nun ein Aquarium gekauft habe und es bald einfahren lassen werde, muss ich mich mal um die so ziemlich wichtigste Frage für ein gesundes Becken kümmern, wie geht ein Wasserwechsel?!

Es gibt da ja die Wasseraufbereitungs Chemikalien, d.h. ich entnehme meinem AQ bei jedem Wasserwechsel ca. 30% Wasser und schütte einfaches Kranwasser das ca. 2 Wochen im Eimer stand, und mit der entsprechenden Menge an Wasseraufbereiter gemischt wurde dazu`? Oder wie sieht das aus?
Ich weiß blöde Frage, aber ich hab echt keine Ahnung ;)
 


Achja, und wenn ich meinen Aussenfilter reinigen möchte, wie stelle ich das an? Einfach die Filterwatte und die Keramik Röhrchen unter der Dusche abbrausen`? Weil so käme doch dann nicht wirklich gut geeignetes Trinkwasser in den Filter...
 
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Hallo CrypTon,

warum so kompliziert?

Wasser raus, Wasserhahn an, Giesskanne drunter, Kanne füllen, Kanne ins AQ entleeren - fertig.
Und wenn Du dann noch so'ne Rieseltülle für die Kanne hast, dann ist das wie Regen für die Fische und platscht nicht im harten Strahl rein.

Oder, wenn Du nicht so gern schleppst, geht's auch mit einem Schlauch, den Du direkt an den Wasserhahn anschliessen kannst.
Je nach Fischbesatz dann entweder temperiertes Wasser oder kaltes.

Unsere Corydoras mögen es, wenn wir kaltes Wasser nachfüllen, die Sundadanio sind da etwas empfindlich und mögen's lieber etwas wärmer.

Gruss,
Britta
 
Hä? Jetzt echt?
Weil so kommt doch unaufbereitetes Leitungswasser ins AQ, also recht hohe Nitrit Nitratwerte etc...
Das macht NIX?
 
Hi,

Im Leitungswasser ist eigentlich kein Nitrit und Nitrat ist nich soooo wild. Sollte nur nicht über 50mg/l steigen. Ich mache das seit Jahren so..ohne Wasseraufbereiter oder ähnlichem.
 
Hey :)

Ich halte diese ganze Wasseraufbereiter Geschichte für geldmacherei ;)

Es gibt z.B. auch diese kleinen Prospekte von JBL oder Sera in denen dann genau drin steht, mit welchen Produkten du vorgehen musst. PH Senker, Dünger hier Dünger da, Wasseraufbereiter und dann am besten noch nach jedem Wasserwechsel spezielle Bakterientabletten und dann noch dieses Produkt und dieses und jenes........ ;)

Hinter dem ganzen steckt halt auch eine Industrie und Menschen, die davon leben müssen.

Mach es einfach so wie die gute Britta das beschrieben hat :) Ich verfahre genauso und alles ist ok :)

Gruß

Fabian
 
CrypTon schrieb:
Hä? Jetzt echt?
Weil so kommt doch unaufbereitetes Leitungswasser ins AQ, also recht hohe Nitrit Nitratwerte etc...
Das macht NIX?

Ha? Wie jetzt?
Was soll denn an Leitungswasser grundsätzlich schlecht sein?
Warum soll das was "machen"?
 


Huhu

Falls neue Wasserrohre verlegt wurden, kann es sein, dass der Kupferanteil im Leitungswasser steigt und die Fische vergiftet werden. Das ist das einzigste was passieren könnte glaub ich ...
 
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Moin moin,

ich würde, glaube ich, nicht so schnell auf die Idee kommen, dass Leitungswasser schlecht sein könnte :hm:

Unsere Kinderärztin hatte mich seinerzeit völlig fassungslos angeguckt als ich ihr erzählte, ich würde das Wasser für die Babynahrung immer abkochen und meinte, dass das völlig überflüssig sei.

Die Wasserqualität in Deutschland ist weltweit eine der besten und kein Lebensmittel beispielsweise unterliegt so scharfen Kontrollen wie deutsches Leitungswasser.

Und was für Babies gut ist, kann für Fische nicht soooo schlecht sein ;-)

Mag sein, dass GH und PH nicht für jeden Fisch der passende ist, aber ansonsten würde ich mir da keine grossen Gedanken machen.

Gruss,
Britta
 
fobbi schrieb:
Huhu

Falls neue Wasserrohre verlegt wurden, kann es sein, dass der Kupferanteil im Leitungswasser steigt und die Fische vergiftet werden. Das ist das einzigste was passieren könnte glaub ich ...

Und hier werden wieder die ach so üblichen Klischees bedient.

Letzte Worte: "könnte, glaub ich...."
 
Hallo,

schädliches Cu durch neue Kupferrohre? Nimmst Du etwas das erste Wasser vom Leitungsspülen für dein Aquarium? Ansonsten ist die Belastung nicht höher als bei älteren Rohren, davon abgesehen das man heutzutage eher PE-Rohre nimmt anstatt Kupfer.


Gruß Sputniker
 
Okay, dass verwundert mich jetzt, ich weiß das wir in Deutschland ansich sehr gutes Wasser haben, allerdings muss ich doch auch Wasseraufbereiter ins AQ kippen, wenn ich es einfahren möchte, warum dann und beim Wasserwechsel nicht`?
 
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Hallo CrypTon,

warum musst Du Wasseraufbereiter ins AQ kippen? :hm:

Gruss,
Britta
 
CrypTon schrieb:
Okay, dass verwundert mich jetzt, ich weiß das wir in Deutschland ansich sehr gutes Wasser haben, allerdings muss ich doch auch Wasseraufbereiter ins AQ kippen, wenn ich es einfahren möchte, warum dann und beim Wasserwechsel nicht`?

Weil Du nicht lesen tust.

Edit: Ich behandel Dich so, wie Du mich behandelst. Und da hast Du offensichtliche Defizite Dich in einem angemessenen Rahmen zu bewegen.
 
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Hallo Martin,

was ist Dir denn für eine Laus über die Leber gelaufen? :shock:

Man liest übrigens an vielen Stellen, dass Wasseraufbereiter nötig ist, so dass man es durchaus für plausibel halten kann.
Dass so etwas nicht notwendig ist, bringt dann meist erst die Erfahrung oder die Lektüre von Beiträgen in Foren, die von Erfahrenen erstellt wurden.
Man kann gerade als Anfänger nicht unbedingt immer differenzieren, was richtig und was falsch ist und hält erstmal das, was man viel liest, für wahr...siehe auch Diskussion darüber, ob Einfahrzeit mit oder ohne Fischbesatz ;-)

Gruss,
Britta
 
Braxa schrieb:
Man kann gerade als Anfänger nicht unbedingt immer differenzieren, was richtig und was falsch ist und hält erstmal das, was man viel liest, für wahr...
Richtig, und so ist es bestimmt vielen gegangen die heute erfahrene aquarianer sind.
:wink:
 
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Cap10 schrieb:
Braxa schrieb:
Man kann gerade als Anfänger nicht unbedingt immer differenzieren, was richtig und was falsch ist und hält erstmal das, was man viel liest, für wahr...
Richtig, und so ist es bestimmt vielen gegangen die heute erfahrene aquarianer sind.
:wink:

...wobei mich der leise Verdacht beschleicht, dass Aquaristik "früher" nicht mal im Ansatz so wissenschaftlich betrieben wurde wie heute, sondern auch mehr nach dem Try-and-Error-Verfahren ;-)
Der Unterschied zu heute ist, dass man den Error aufgrund ständiger Forschungen leichter wissenschaftlich belegen kann :mrgreen:

Gruss,
Britta
 


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