Wasserwechsel wöchentlich o. monatlich? Was denn nun?

Brutus1

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Hallo,

wir sind seit 3 Wochen Besitzer eines 110l Aquariums. Wir haben es von meinen Eltern übernommen, sind also direkt ohne Einlaufphase gestartet. Im Moment sind 6 Schmucksalmler, 6 Keilfleckbarben, 3 Welse, 2 Garnelen und 1 Kampffisch drin. Der Filter ist mit diesen Schwämmen bestückt ( Nitrax usw. ) Auf dem Boden ist Sand und oben drauf Kies.
Jetzt habe ich keinen Plan, wann man einen Teilwasserwechsel machen soll. Jeder sagt was anderes ... Kann jemand Licht ins Dunkel bringen?
LG Susanne
 

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DaniJeep

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Hallo Susanne,
Willkommen im Kreis der Wassersüchtigen.
Das mit dem Wasserwechseln ist so eine Sache, da gibt es immer unterschiedliche Meinungen und jeder handhabt das etwas anders.
Ich würde als Einsteiger wöchentlichen Wechsel von ca. 30% machen. Das ist aber nur aus dem Bauch raus und nicht fundiert.
Bei meinen Becken mache ich es auch nach Gefühl, allerdings beim kleinen 54l tendenziell öfter, als beim großen 375l Becken.
Bist Du offen für Verbesserungsvorschläge? Ich sehe da auf jeden Fall noch paar Sachen, die ausbaufähig sind, was Fischbesatz und Einrichtung angehen! ;)
Viele Grüße
Daniela
 

baum

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Hi,
über die Frage ob wöchentlich oder monatlich eine größere Menge Wasser zu wechseln könnte man sich streiten. Ich rate lieber zu wöchentlich und zu ca. 30% Wasserwechsel, dann beschäftigt man sich regelmäßig mit dem Becken.
Falls ihr in dem Innenfilter auch einen Aktivkohleschwamm habt würde ich den rausnehmen. Der ist eigentlich dann nützlich wenn man Medikamente rausfiltern muss.
Und ich bin ansonsten nicht für Gärtnerei zuständig aber ich würde euch mehr Pflanzen empfehlen, das Becken ist etwas kahl. :cool:
Nachtrag: Daniela war schneller...
MFG
Sebastian
 

Brutus1

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Immer her mit den Tipps. Für die SpongeBobsachen kann ich nichts. Da sind die Kinder dran schuld
Pflanzen müssen noch mehr rein, stimmt's? Ich dachte, die wachsen bisschen schneller
 

Brutus1

Mitglied
Hi,
über die Frage ob wöchentlich oder monatlich eine größere Menge Wasser zu wechseln könnte man sich streiten. Ich rate lieber zu wöchentlich und zu ca. 30% Wasserwechsel, dann beschäftigt man sich regelmäßig mit dem Becken.
Falls ihr in dem Innenfilter auch einen Aktivkohleschwamm habt würde ich den rausnehmen. Der ist eigentlich dann nützlich wenn man Medikamente rausfiltern muss.
Und ich bin ansonsten nicht für Gärtnerei zuständig aber ich würde euch mehr Pflanzen empfehlen, das Becken ist etwas kahl. :cool:
Nachtrag: Daniela war schneller...
MFG
Sebastian
Nach dem Aktivkohlefilter muss ich mal schauen... Bis jetzt hab ich noch gar nicht gewechselt. Nur mal 2 l ca. als ich die Fischschwärme aufgestockt habe. Die Wasserwerte sind gut laut Teststreifen, deshalb trau ich mich nicht
 

baum

Mitglied
Hi,
meist wachsen sie nicht so schnell wie gedacht. Gerade am Anfang macht es Sinn das Becken mit Pflanzen vollzugstopfen. Die produzieren Sauerstoff und entziehen dem Becken Nitrat und Phosphat etc. und behindern damit Algen.
Und Kampffische sind meist besser alleine oder in Gesellschaft von ruhigen Mitbewohnern aufgehoben:)
 

DaniJeep

Mitglied
Deine Bärblinge und Salmler würden sich auf alle Fälle über dichteres Pflanzengestrüpp freuen. Dann drücken sie sich auch nicht so in Bodennähe rum. Geeignete Pflanzen wären zum Beispiel Wasserpest und indischer Wasserstern, dazu noch Schwimmpflanzen wie Salvinia oder Froschbiss. Alle schnellwachsend und nicht sehr lichthungrig, bzw dunkeln die Schwimmpflanzen das Becken etwas ab, was die Salmler und Bärblinge gerne mögen.
Eurem Kampffisch zu liebe solltet ihr ihm entweder ein neues zuhause suchen, oder ihm einen kleinen Cube gönnen. Fischgesellschaft ist extrem stressig für einen Kampffisch, was die eh schon nicht allzu große Lebenserwartung noch verkürzt.
Was für Welse habt ihr denn im Becken? Panzerwelse? Antennenwelse?
VG Daniela
 


Brutus1

Mitglied
Hi,
meist wachsen sie nicht so schnell wie gedacht. Gerade am Anfang macht es Sinn das Becken mit Pflanzen vollzugstopfen. Die produzieren Sauerstoff und entziehen dem Becken Nitrat und Phosphat etc. und behindern damit Algen.
Und Kampffische sind meist besser alleine oder in Gesellschaft von ruhigen Mitbewohnern aufgehoben:)
Da die Kinder etwas buntes wollten, hat uns der Verkäufer den Kampffisch und Platys empfohlen. Da hab ich mich halt drauf verlassen... Die Platys kommen aber erst später, wenn die Pflanzen größer sind bzw. mehr Pflanzen drin sind.
Ich denke, dem Kampffisch geht es gut, also hoffe ich...
 

Brutus1

Mitglied

Deine Bärblinge und Salmler würden sich auf alle Fälle über dichteres Pflanzengestrüpp freuen. Dann drücken sie sich auch nicht so in Bodennähe rum. Geeignete Pflanzen wären zum Beispiel Wasserpest und indischer Wasserstern, dazu noch Schwimmpflanzen wie Salvinia oder Froschbiss. Alle schnellwachsend und nicht sehr lichthungrig, bzw dunkeln die Schwimmpflanzen das Becken etwas ab, was die Salmler und Bärblinge gerne mögen.
Eurem Kampffisch zu liebe solltet ihr ihm entweder ein neues zuhause suchen, oder ihm einen kleinen Cube gönnen. Fischgesellschaft ist extrem stressig für einen Kampffisch, was die eh schon nicht allzu große Lebenserwartung noch verkürzt.
Was für Welse habt ihr denn im Becken? Panzerwelse? Antennenwelse?
VG Daniela
Ein Antennenwels und die anderen beiden sind gepunktet. Danke für die Pflanzenempfehlung!
 

Brutus1

Mitglied
Deine Bärblinge und Salmler würden sich auf alle Fälle über dichteres Pflanzengestrüpp freuen. Dann drücken sie sich auch nicht so in Bodennähe rum. Geeignete Pflanzen wären zum Beispiel Wasserpest und indischer Wasserstern, dazu noch Schwimmpflanzen wie Salvinia oder Froschbiss. Alle schnellwachsend und nicht sehr lichthungrig, bzw dunkeln die Schwimmpflanzen das Becken etwas ab, was die Salmler und Bärblinge gerne mögen.
Eurem Kampffisch zu liebe solltet ihr ihm entweder ein neues zuhause suchen, oder ihm einen kleinen Cube gönnen. Fischgesellschaft ist extrem stressig für einen Kampffisch, was die eh schon nicht allzu große Lebenserwartung noch verkürzt.
Was für Welse habt ihr denn im Becken? Panzerwelse? Antennenwelse?
VG Daniela
Woran erkennt man denn, das der Kampffisch Stress hat?
 

DaniJeep

Mitglied
Leider erkennt man das oft gar nicht, sondern einfach daran, dass er früher stirbt.
Allerdings fange manche Bettas an, sich selbst die Flossen zu zerrupfen oder sie liegen nur herum oder lassen sich vom Filter ansaugen und "hängen" dann am Filter Einlass. Viele Kampffische in Gesellschaftsbecken resignieren auch einfach. Ein Hochzuchtbetta würde normalerweise alles angreifen, was ihm vor die Nase schwimmt.
Ausserdem brauchen Bettas ganz dicht verkrautete Becken. Ein Becken, indem man den Kampffisch erstmal suchen muss ist ideal für sie.
 

Fritz5

Mitglied
Moin,

ich würde mit Platys erstmal warten. Ich glaube, die beiden Schwärme sind mit 6 schon recht klein und einen dritten „Mittelbereichsfisch“ würde ich da nicht reintun. Zudem sind Platys sehr schwimmfreudig meines Wissens (nicht schön für den Kafi), brauchen Platz und vermehren sich wenn man Pech hat wie Bolle.

Außerdem kann ne Welsvermehrung auch passieren. Vielleicht kannst Du die “Gepunkteten“ mal fotografieren?

Bzgl. Wasserwechsel geht bei mir die Tendenz dahin: je größer das Becken, desto seltener ist es okay. Das beruft sich auf der Erfahrung eines 3 Jahre laufenden 350l Beckens sowie eines Beckens mit 25l seit ein paar Wochen. Bei letzterem wechsel ich wirklich diszipliniert jeden Sonntag 40-50%, bei dem großen Becken kanns auch schonmal passieren, dass ich es 4-6 Wochen stehen lasse. (Würde ich aber zu Beginn auch nicht unbedingt tun.)
Bei Eurem Becken halte ich alle 1-2 Wochen zum Einstieg 30-50% für sinnvoll erstmal. Ist aber auch keine fundierte, sondern nur ne Gefühlsaussage.
 

Brutus1

Mitglied
Moin,

ich würde mit Platys erstmal warten. Ich glaube, die beiden Schwärme sind mit 6 schon recht klein und einen dritten „Mittelbereichsfisch“ würde ich da nicht reintun. Zudem sind Platys sehr schwimmfreudig meines Wissens (nicht schön für den Kafi), brauchen Platz und vermehren sich wenn man Pech hat wie Bolle.

Außerdem kann ne Welsvermehrung auch passieren. Vielleicht kannst Du die “Gepunkteten“ mal fotografieren?

Bzgl. Wasserwechsel geht bei mir die Tendenz dahin: je größer das Becken, desto seltener ist es okay. Das beruft sich auf der Erfahrung eines 3 Jahre laufenden 350l Beckens sowie eines Beckens mit 25l seit ein paar Wochen. Bei letzterem wechsel ich wirklich diszipliniert jeden Sonntag 40-50%, bei dem großen Becken kanns auch schonmal passieren, dass ich es 4-6 Wochen stehen lasse. (Würde ich aber zu Beginn auch nicht unbedingt tun.)
Bei Eurem Becken halte ich alle 1-2 Wochen zum Einstieg 30-50% für sinnvoll erstmal. Ist aber auch keine fundierte, sondern nur ne Gefühlsaussage.
Die Welse sind ja von meiner Mutter. Die haben sich noch nie vermehrt. Das Wasser hat sie mitgebracht. Wir haben nur ca. 20 l neues dazu rein. Woran sieht man, das man das Wasser wechseln sollte? An den Werten?
 

Fritz5

Mitglied
Hi, achso okay.

wenn ihr bei Euch aus der Leitung anderes Wassser habt als das, was gerade noch im Becken ist, dann kann man zu Beginn die Wasserwechsel mit weniger Prozent machen, ist sicherlich nicht unsinnig. (Hatte die Situation noch nie, aber beim Einsetzen neuer Fische kommen sie ja auch aus anderem Wasser und ich gewöhne nur so ca. 30-50 Minuten ein.)

Ich messe eigentlich nie die Wasserwerte bei mir und mache das nach Gefühl. Letztlich geht es ja darum, ein bisschen Fischausscheidungen rauszukriegen und „frisches“ Wasser zu gönnen. So genau weiß ich das aber nicht und es gibt durchaus auch Becken, die gut laufen, obwohl die Leute so gut wie nie das Wasser wechseln.

Hängt auch alles von der Besatzdichte/Fütterungsmenge/Filter etc. ab.

Ich hab bei meinem großen Becken schon beides ausprobiert: Wechsel nur alle 4-6 Wochen und wöchentliche Wechsel und ich habe ehrlich gesagt keinen großen Unterschied feststellen können.

Manche Fische mögen halt gerne öftere WW, anderen ist es vielleicht mehr egal.
 

Wolf

Moderator
Teammitglied
Hallo,
Wie oft man einen Wasserwechsel macht, muss man eigentlich selbst herausfinden. Ich würde mal mit 30% alle 14 Tage anfangen. Bei deinem jetzigen Besatz könnte das aber schon zu viel sein.
Wenn es sich bei den gepunkteten Welsen um Panzerwelse handelt, dann würde ich sie auf eine kleine Gruppe aufstocken.
Ich bin übrigens kein Freund von Einzelhaft für Kampffische. Ich finde so ein Aquarium mit anderen friedlichen Fischen für einen Kampffisch deutlich besser, allerdings mit viel mehr Pflanzen.
Die limnophila sessiliflora, oder Hornkraut wäre da recht gut.
L. G. Wolf
 

Brutus1

Mitglied
Pflanzen sind bestellt! Dann wird es gemütlicher. Wobei der Kampffisch lustigerweise gerne an der Scheibe entlang schwimmt. Wasserwechsel werde ich machen wenn die Pflanzen da sind
 

cheraxfan2

Mitglied
Es sind 3 blaue Antennenwelse. 2 Weibchen und 1 Männchen
Ganz ehrlich das ist noch nicht das schlimmste aber nah dran.:) Die beiden Weibchen werden sich gegenseitig mit Ablaichen überbieten, das Männchen brütet den Nachwuchs aus, toll zu beobachten, blos den Nachwuchs wird man nicht los. Gib dem Kerl eine (1) Höhle, die gut einsehbar ist und nimm ihm die Laichballen weg, so geht's mit Antennenwelsen.
 

Brutus1

Mitglied
Ganz ehrlich das ist noch nicht das schlimmste aber nah dran.:) Die beiden Weibchen werden sich gegenseitig mit Ablaichen überbieten, das Männchen brütet den Nachwuchs aus, toll zu beobachten, blos den Nachwuchs wird man nicht los. Gib dem Kerl eine (1) Höhle, die gut einsehbar ist und nimm ihm die Laichballen weg, so geht's mit Antennenwelsen.
Wir schon geschrieben, die Welse habe ich so von meiner Mutter übernommen. Die hatten noch nie Nachwuchs...
 


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