Theoretisches Experiment: Wasser aus einem See im Aquarium

Tach zusammen,

ich habe mich kürzlich gefragt, was passieren würde, wenn man eine größere Menge Wasser aus einem lokalen Gewässer in ein Aquarium geben würde? Der Hintergrund ist der, dass ich davon ausgehe, wesentlich mehr Kleinstlebewesen in einem See zu finden, die zum Einen als Futterquelle (z.B. Mückenlarven oder Wasserflöhe) und zum anderen als biologischer Filter (Futterverwertung) dienen könnten. Dabei sollte natürlich beachtet werden, ob das Gewässer z.B. durch Unrat, Algen oder eine Überpopulation von Enten und was sonst noch so auf dem Wasser rumpaddelt belastet sein könnte.

Was meint ihr, was würde wohl passieren?

Cheers, Sascha
 


mausilibaer

Mitglied
Hi,
Was meint ihr, was würde wohl passieren?
Deine Fische kippen um wegen Krankheitskeimen und Parasiten, die du aus einem fischbesetzten See mit herausziehst. Bei einem fischlosen Weiher sehe ich zwar weniger Probleme außer vielleicht ein paar Libellenlärvchen, allerdings auch nicht viel Sinn dahinter. Mülas und Flöhe ertümpeln und verfüttern ist ok, die ganze Brühe mit hineinschütten, weniger.
 
Hallo,

also ich habe das vor vielen Jahren mal über einen längeren Zeitraum gemacht, weil under Wasser sehr hart war. Da hatten wir wohl Glück aber es hat einige Jahre wunderbar funktioniert mit dem Wasser aus einem ( sehr sauberen, klaren) See.

fischi70 (Andreas)
 
Ist auf jeden Fall mal ne orginelle Idee. Gut, ne grosse Menge Wasser braucht man nicht, da die Mikroorganismen zahlreich sind; diejenigen die Aquarienbedingungen gut vertragen dürften sich schnell vermehren, die anderen schnell aussterben.
Was den Stoffabbau / Filterfunktion betrifft, das erledigen vor allem und am besten Bakterien, die man nicht extra ins Becken einsetzen muss weil sie in einem eingekapselten Schutzzustand auch in Trockenheit lange überleben können. Die sind praktisch überall und man müsste großen Aufwand treiben um zu verhindern dass sie ins Aquarium gelangen.

Was man sich eher reinholt sich Organismen die kein Trockenstadium kennen, z.B. Pantoffeltiere.

Ich hätte auch Schiss vor Planarien und Hydra, bei ersteren gibt es sehr kleine Arten, bei letzteren gibt es kleine Dauereier - sogar wenn man das Teichwasser über nen Kaffeefilter laufen lässt wär ich skeptisch wenns mein eigenes Aquarium wr. Andererseits hab ich schon einige Male versucht, ein Naturaquarium zu halten, d.h. ein Kleinbiotop, stets mit dem Erfolg dass die allermeisten Tierarten früher oder später aussterben. Genauso wird s wohl auch den Pantoffeltierchen ergehen.

Grüsse
 


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