Schwertträger oder Mollys zu Maronibuntbarschen?

Hallo, ich lese immer mal wieder mit.
Jetzt schreibe ich mal einen Beitrag.
Ich besitze ein 240 Liter Aquarium und wollte jetzt mit dem Einsetzen der Fische beginne . Oder zumindest demnächst.
Jetzt geistert mir die Idee im Kopf herum Maronibuntbarsche mit Lebendgebährenden zusammen zu halten. Enventuell nich L-Welse.
Wasserwerte sind derzeit GH 12, KH 8, PH 7,5.
Ich könnte aber auch verschneiden, da eine Osmoseanlage verfügbar ist.

Bis dann!
Kurt-Stefan
 


Snowgnome

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Hi,

zu Maronibuntbarschen passen eigenlich eher südamerikanische Salmler. mittelamerikanische lebendgebährende mögen eher etws härteres Wasser
 
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cheraxfan2

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Hi,
Schwerträger und Mollies kann ich mir auch nicht gut mit den Maronis vorstellen, diese ruhigen und dadurch noch eindrucksvoller wirkenden Buntbarsche und solche hektischen Flitzpiepen wie Schwerträger und Mollies. :)
 

Snowgnome

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Hi,

Maronibuntbarsche sind unter den etwas größeren größeren Cichliden so ziemlich das friedlichste, was es gibt. Allerdings könnten ganz kleine Salmler unter Umständen als Futter enden. Ich würde daher zu etwas größeren/hochrückigen und möglichst nicht ganz so hektischen Arten greifen, wobei ich mich mit einer konkreten Empfehlung zurückhalte
 


Z-Jörg

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Genau da fehlen mir die Kenntnisse.
Was wäre denn als größer und weniger hektisch zu bezeichnen? Welche Fische fallen darunter?
Gruß Kurt
Hi,
vorausgesetzt du hast nicht zu hartes Wasser, was auch für die Maronis schlecht wäre, sind meine Favorieten Schmucksalmler, Zitronensalmler, Kirschflecksalmler oder Phantomsalmler.
Es gibt aber noch sehr viele andere Arten die in Frage kommen würden.
 

Pagan

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Zu Maronibuntbarschen passen eigenlich eher südamerikanische Salmler. mittelamerikanische lebendgebährende mögen eher etws härteres Wasser
Ich bin gerade einiger pauschalen Aussagen, die ich hier immer wieder bezüglich lebendgebärenden Zahnkarpfen lese, ein bisschen überdrüssig. Der Maronibuntbarsch geht von 5° bis 20° dGH (kommt im nördlichen Südamerika vor) und der Molly geht ab 11° dGH (kommt in Texas und Mexiko vor). Da gibt es eine Überschneidung (WW)! Aber es geht mal wieder um Mollys, also angeblich um Fische, die nur in betonhartem Wasser zurecht kommen und gleich wird schon mal wieder indirekt abgeschmettert. Ich habe jetzt auch nur mal ganz kurz oberflächlich gegoogled und habe mit Maronibuntbarschen absolut keine Erfahrung (was das Verhalten angeht). Bei dem was ich so gelesen habe, spricht eigentlich nichts dagegen. Ich denke daher kommt seine Idee und auch seine Frage. Vorallem hat er ausreichend Platz im Becken und kann es den Fschen entsprechend gemütlich machen...
Ist jetzt nicht gegen dich @Snowgnome. Ich frage mich nur warum hier einige immer so schnell und sensibel auf lebendgebärende Zahnkarpfen reagieren? Bei mir war das ja vor kurzem ein Thema, weil ich Skalare mit Trauermantelsalmlern und Platys halten wollte. In Bezug auf Wasserhärte gibt es bei Skalaren eigentlich keine Obergrenzen (naja gut, wenn PH irgendwie ins Extrem rutscht ist immer doof) und die Trauermantelsalmler gehen von 5° bis 30° dGH. Platys gehen bei 11° dGH los. Aber sofort wurde auf der Wasserhärte bezüglich der Platys rumgehackt (ohne dass ich Wasserwerte genannt hätte). Was ist da los? Die kann man recht problemlos zusammen halten... Wieso hat sich das so eingebrannt, dass das nicht gut geht und das es immer wieder sofort als eine Art pauschale Antwort rausgehauen wird?
 

baum

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Hi,
ich hab zwar keine Maronis, aber die kleinere Variante (zumindest was die leicht klopsige Form angeht), Laetacara dorsigera zusammen mit einer Schwertträgerwildform "Rio Jimba" in meinem mittelhartem Leitungswasser. Aber die Kombi mit den Salmlern ist sicher nicht falsch ;)
Ich würde zur eigenen Beruhigung nichts nehmen, was zu klein (z.B. H.amandae) oder zu schlank (Rotkopfsalmler) ist...
LG
Sebastian
 

Snowgnome

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Hi
Ist jetzt nicht gegen dich @Snowgnome. Ich frage mich nur warum hier einige immer so schnell und sensibel auf lebendgebärende Zahnkarpfen reagieren? Bei mir war das ja vor kurzem ein Thema, weil ich Skalare mit Trauermantelsalmlern und Platys halten wollte. In Bezug auf Wasserhärte gibt es bei Skalaren eigentlich keine Obergrenzen (naja gut, wenn PH irgendwie ins Extrem rutscht ist immer doof) und die Trauermantelsalmler gehen von 5° bis 30° dGH. Platys gehen bei 11° dGH los. Aber sofort wurde auf der Wasserhärte bezüglich der Platys rumgehackt (ohne dass ich Wasserwerte genannt hätte). Was ist da los? Die kann man recht problemlos zusammen halten... Wieso hat sich das so eingebrannt, dass das nicht gut geht und das es immer wieder sofort als eine Art pauschale Antwort rausgehauen wird?
Bei dir kann man ja alles immer recht problemlos halten. Ich dagegen bin bestrebt, meinen Pfleglingen das Optimum zu bieten. Und es gibt eben mehrere Gründe, siehe oben (Wasserwerte + Verhalten), die gegen eine Haltung von Lebendgebährenden mit Maronibuntbarschen sprechen. Es läuft eben nicht immer alles gechillt
 
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Z-Jörg

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Ich bin gerade einiger pauschalen Aussagen, die ich hier immer wieder bezüglich lebendgebärenden Zahnkarpfen lese, ein bisschen überdrüssig. Der Maronibuntbarsch geht von 5° bis 20° dGH (kommt im nördlichen Südamerika vor) und der Molly geht ab 11° dGH (kommt in Texas und Mexiko vor). Da gibt es eine Überschneidung (WW)! Aber es geht mal wieder um Mollys, also angeblich um Fische, die nur in betonhartem Wasser zurecht kommen und gleich wird schon mal wieder indirekt abgeschmettert. Ich habe jetzt auch nur mal ganz kurz oberflächlich gegoogled und habe mit Maronibuntbarschen absolut keine Erfahrung (was das Verhalten angeht). Bei dem was ich so gelesen habe, spricht eigentlich nichts dagegen. Ich denke daher kommt seine Idee und auch seine Frage. Vorallem hat er ausreichend Platz im Becken und kann es den Fschen entsprechend gemütlich machen...
Ist jetzt nicht gegen dich @Snowgnome. Ich frage mich nur warum hier einige immer so schnell und sensibel auf lebendgebärende Zahnkarpfen reagieren? Bei mir war das ja vor kurzem ein Thema, weil ich Skalare mit Trauermantelsalmlern und Platys halten wollte. In Bezug auf Wasserhärte gibt es bei Skalaren eigentlich keine Obergrenzen (naja gut, wenn PH irgendwie ins Extrem rutscht ist immer doof) und die Trauermantelsalmler gehen von 5° bis 30° dGH. Platys gehen bei 11° dGH los. Aber sofort wurde auf der Wasserhärte bezüglich der Platys rumgehackt (ohne dass ich Wasserwerte genannt hätte). Was ist da los? Die kann man recht problemlos zusammen halten... Wieso hat sich das so eingebrannt, dass das nicht gut geht und das es immer wieder sofort als eine Art pauschale Antwort rausgehauen wird?
Hi Sebastian,
du solltest bei den Wasserwerteangaben immer vom Mittelwert ausgehen, denn kein Südamerikaner wird auf Dauer mit hartem - und kein Hartwasserfisch auf Dauer mit weichem Wasser klar kommen.
Bei Mollys würde ich aber auch sagen, das es keine extremen Hartwasser - oder gar Brackwasserfische sind, weil es sich bei denen meist um Hybriden handelt.
 

Pagan

Mitglied
Und es gibt eben mehrere Gründe, siehe oben (Wasserwerte + Verhalten), die gegen eine Haltung von Lebendgebährenden mit Maronibuntbarschen sprechen. Es läuft eben nicht immer alles gechillt
Ich sehe als deinen Grund dagegen eigentlich nur hartes Wasser. Wieder sofort als erste Antwort rausgeschossen. Das mit den Salmlern hast du dann vorgeschlagen und dann kamst du damit, dass kleine Salmler gefressen würden. Ist ja auch richtig, aber es wurde ursprünglich nicht gefragt und ging von dir aus. Und du hast nichts über irgendein Verhalten geschrieben. Wasserwerte sind in der Natur auch nicht immer gleich, vorallem nicht was Mollys in mexikanischen Tümpeln angeht...
 

Snowgnome

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Ich sehe als deinen Grund dagegen eigentlich nur hartes Wasser. Wieder sofort als erste Antwort rausgeschossen. Das mit den Salmlern hast du dann vorgeschlagen und dann kamst du damit, dass kleine Salmler gefressen würden. Ist ja auch richtig, aber es wurde ursprünglich nicht gefragt und ging von dir aus. Und du hast nichts über irgendein Verhalten geschrieben. Wasserwerte sind in der Natur auch nicht immer gleich, vorallem nicht was Mollys in mexikanischen Tümpeln angeht...
Sorry, dass ich nicht gleich alles geschrieben habe, was mir eingefallen werde. Ich muss nebenbei manchmal auch noch arbeiten....
 

baum

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Hi,
du solltest bei den Wasserwerteangaben immer vom Mittelwert ausgehen, denn kein Südamerikaner wird auf Dauer mit hartem - und kein Hartwasserfisch auf Dauer mit weichem Wasser klar kommen.
da muss ich halt sagen, dass ich da anderer Meinung bin (auch wenn ich den Versuch das Optimum zu erreichen immer gut heiße). Allerdings unter folgender Einschränkung: es geht um die reine Haltung von "Allerweltsarten", das erste ist mM nach in einem Großteil der Fälle das Ziel und Maronis und Schwertträger gehören für mich zum Allerweltssortiment des Zoohandels.

Zumindest meine Schwertträger sind mehr mit sich selber als mit dem einen Laetacara beschäftigt. Kann aber eben auch daran liegen, dass Wildformen nicht so aggressiv sind wie Farbzuchten...

LG
Sebastian
 

Snowgnome

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Hi,

und Maronis und Schwertträger gehören für mich zum Allerweltssortiment des Zoohandels.

LG
Sebastian
Und deshalb gibt es ja so gut wie keine schönen Schwertträger und Maronibuntbarsche:(. Grüne Schwertträger sind ja z.B. kaum noch zu bekommen weil im Zoohandel in erster Linie irgendwelche Farbformen schwimmen
 

baum

Mitglied
Hi Marco,
da bin ich hier gut bedient, in Duisburg gibt es einen Laden der sich unter anderem auf Lebendgebärende spezialisiert hat und verschiedene Wildformen von Schwertträgern, verschiedene Arten von Schwertträgern und andere ausgefallenere Lebendgebärenden-Arten im Angebot hat.
Daher habe ich meine X. helleri "Rio Jimba"...und bei jedem Besuch den Drang weitere Becken nur für Lebendgebärende aufzustellen o_O
 

Pagan

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Ich selber heiße Versuche das Optimum zu erreichen natürlich auch sehr lobenswert, aber wir müssen uns jetzt auch mal vor Augen halten, dass man vielleicht erstmal seine Erfahrungen sammeln muss. Jeder fängt mal an und muss seinen eigenen Blick dafür erstmal schärfen. Hier haben wir nun einen Neuling, der sich augenscheinlich schon einige Gedanken gemacht hat. Und das finde ich grundsätzlich schon einmal sehr gut. Besser als in eine Zoohandlung zu rennen, ein Becken zu kaufen und irgendwelche bunten Fischies gleich mit dazu.
Ich bin der Meinung, dass diese ganzen Zahnkarpfen eben auch "Anfängerfische" sind. Ist doch besser wenn man sich erstmal mit solchen alt eingesessenen Allroundern beschäftig, als gleich von 0 auf 100 in die Speziellen zu gehen und es dann voll zu versemmeln. Das würde den Tieren nicht gut tun und das ist auch nicht förderlich für das Hobby. Und aufgefallen ist mir eben, dass speziell gegen Zahnkarpfen "gewettert" wird. Ich z.B. bin wieder zurück zu den Platys, weil ich eben ein paar putzige Fische im Becken haben will, von denen ich weiß und wo ich sehe, dass es ihnen gut geht und dass es funktioniert. Ich bin tatsächlich nicht mehr so wild auf ständig Wasserwerte messen und penibelst pflegen. Ich habe mir genau das für mein eines übrig gebliebenes Becken ausgesucht, von dem ich weiß dass es funktioniert (Fische und Pflanzen), ohne dass ich mega übertriebenen Pflegeaufwand für Spezialisten betreiben muss. Und ich finde das auch gut für Anfänger. Die sollen erstmal richtig Spaß an dem Hobby finden und dann können sie sich ja immer noch ins Unermessliche steigern. Ich finde es halt ein bisschen gemein, wenn sich jemand ernsthaft Gedanken macht und dann wird das gleich so abgeschmettert, und dann auch noch mit einem relativ pauschalen Argument, was aber eigentlich gar nicht so richtig Hand und Fuß hat.
Bei mir war das ja so, dass ich (neben meinem Restbestand) nach und nach auf 2 Skalare, L-0815 Welse, Platys und Schwertträger gehen wollte. Und dann war der Aufschrei gleich groß, dass die sich paaren würden (was ich natürlich weiß) und da würden Hybriden entstehen und die würde ich nicht loswerden und dann werden die gequält und und und. Ich hatte aber noch 6 Trauermantelsalmler, 2 Paradiesfische/Makropoden und eben diesen einzelnen Skalar im Becken. Ich habe das schon im Blick, keine Sorge. Die "Qualzuchten" werden da schon schnell genug als Lebendfutter enden... Aber pauschal gelesen "Zahnkarpen" und gleich drauf da. Das verstehe ich irgendwie nicht...
 

cheraxfan2

Mitglied
Ich frage mich nur warum hier einige immer so schnell und sensibel auf lebendgebärende Zahnkarpfen reagieren?
Hi,
bei anderen kenne ich die Gründe nicht, mein Grund ist das die ganze Guppy-, Molly-, Schwerträger,-Platysippschaft total kaputt gezüchtet sind. Etwas überspitzt ausgedrückt taugen die nur noch um Krankheiten zu transportieren. Gegen gesunde Wildstämme oder auch gesunde NZ der Zuchtformen habe ich nichts. :) Was diesen Thread hier angeht, finde ich halt die passen nicht zu Maronis die mich lange Jahre begleitet haben.
 
Danke für die zahlreichen Tipps und Einblicke.
Ich denke es wurd dann wohl eine Kombi aus Salmlern und Maronibuntbarschen.
Kann man die Maronis bei meiner Beckengröße auch als Gruppe halten?
Ich denke zwar Paarhaltung wäre besser aber dieses findet sich ja erst später. Oder gar nicht. Wenn ich die dann verbleibenden, nicht zu Paaren zusammengefundenen Tiere nicht vermitteln kann, können die in dem Aquarium bleiben?
Ich bin zwar schon länger aquaristisch unterwegs habe aber hauptsächlich Malawi Buntbarsche gepflegt. Oder Nano Aquarien mit Garnelen.

Gruß Kurt
 


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