Quarantänebecken

Hallo zusammen,

ich habe mal wieder eine Frage... Bevor ich mir neue Fische hole, wollte ich evtl. ein kleines Quarantänebecken aufstellen. Ganz konkret sollen 15 Rotkopfsalmler einziehen. Ich überlege nun, wie groß so ein Quarantänebecken sein soll. Ich habe gelesen, dass 25 Liter vollkommen ausreichen, woanders war sogar von 12 Litern die Rede... Da das Becken ja die meiste Zeit leer wäre, würde mir ein kleineres Becken durchaus entgegenkommen. Allerdings sollte es für die 15 Rotkopfsalmler auch ausreichend groß sein, nicht dass allein die Enge im Quarantänebecken sie krank macht...

Was meint ihr?

Und noch eine zweite Frage, wenn ich das Becken am Donnerstag kaufe und einrichte (ich dachte an etwas Hornkraut, keinen Bodengrund) und wenn ich einen Filterschwamm und Wasser aus meinem großen Becken benutze, kann ich dann schon Samstag die Fische dort einsetzen? Oder muss das Becken auch erst einlaufen?

Viele Grüße
Iris
 


Soleil1985

Mitglied
Hallo Iris,

also es nennt sich Quarantänebecken, weil man es am Anfang möglichst keimfrei hält. Heißt einlaufen... neeee, dann erfüllt das Becken ja nicht seinen Zweck. Es soll "Clean" am Anfang sein und dann fängt man schrittweise nach einer Woche in etwa an, Wasser gegen zu tauschen. Heißt du nimmst dann etwas Wasser aus dem Quarantänebecken und gibst es ins spätere Haltungsbecken und vom Haltungsbecken wiederrum ebenfalls Wasser zu den Rotköpfen. Würde halt mal mit 5L starten...

Ganz ehrlich 15 Rotköpfe würde ich schon ein 54L Becken gönnen - auch wenns nur vorübergehend ist. Die sind ja doch recht schwimmfreudig unterwegs. Zudem wenn du doch irgendwann mal was "nachziehen" willst, biste mit nem 54L Becken auf jeden Fall safe.
 

fischolli

R.I.P.
Moin,

zu Quarantänebecken gibt es ganz unterschiedliche Ansätze. Wenn ich ständig neue Fische bekomme, macht ein Dauerbetrieb sicher eher Sinn, als wenn ich mal alle paar Monate ein paar Neuanschaffungen habe.

Ich würde auch ein 25l-Becken nehmen, 12l ist für z.B. einen Schwarm Rotköpfe schon arg klein. Einrichten würde ich da garnichts. Hälfte Beckenwasser, Hälfte Frischwasser rein, Heizung und kleinen Filter (eher zur Sauerstoffversorgung). Dann eine gute Handvoll Nixkraut oder Hornkraut und fertig. Lieber mal alle 2-3 Tage einen Eimer Wasser wechseln, gerade Rotköpfe sind etwas empfindlich. Nach eioner Woche dann umsetzen.

Ich würde Quarantäne auch immer von der Quelle abhängig machen. Wenn ich Fische von privater seriöser Quelle bekomme, verzichte ich z.B. darauf. Muß aber jeder selber wissen.

Gruß
 

Steffi87

Mitglied
Hallöle,
QB für Rotköppe ab 54 Liter.

Ansonsten ist Karantäne eben für eine neue Anschaffung.
Danach wird definfiziert und abgebaut.
Und dann auf ein Neues.
Stehenlassen eine KB macht keinen Sinn.
Grüßle Steffi
 
Hallo und danke für eure Antworten :)

Bin jetzt etwas am Grübeln, ob ich nicht doch auch das Q-Becken verzichte. Für 54 l fehlt mir irgendwie der Platz. Und wenn ihr meint, dass darunter für die Rotköpfe nicht geht, dann macht das gar keinen Sinn.

Meint ihr wirklich, dass die einem eine Woche in dem kleinen Becken übel nehmen würden? Beim Händler haben sie ja auch nicht unbedingt mehr Platz, oder? Und anschließend ziehen sie dann ja in mein großes Becken mit viel Platz zum Schwimmen... Will halt nur nicht, dass durch die neuen Fische meine alten krank werden.

Viele Grüße
Iris
 


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