Meine Meinung:
Mit einem Betta rubra Männchen könnte (!) es vielleicht klappen. Die waren bei mir im Gegensatz zu den Weibchen ausgesprochen bewegungsfaul. Sie haben ihr Verhalten nach dem Tod der Weibchen auch nicht wesentlich geändert, so dass ich glaube, dass ein Einzeltier ohne Partner gut zurechtkommt. Aber es waren eben noch andere Fische drin und das fällt bei dem 30er Cube flach.
Becken zum durchgucken geht gar nicht. Da müsste mindestens hinten ein Sichtschutz ran, besser auch noch auf einer Seite, so dass sich eine nicht einsehbare Ecke ergibt. Außerdem standen die rubras ständig unter Anubia-Blättern, da müssten also noch entsprechende Pflanzen rein, gerne ein paar mehr. Der Betta müsste sich so verpissen können, dass man ihn nicht sieht, sonst taugt das nicht.
Und jetzt kommt der Haken: Was ist, wenn Du nicht einen solchen Faulbären oder sogar ein Weibchen erwischt? Und was ist, wenn es mangels 'Begleitfische' zu dem Hospitalismus kommt, den Apparatchik angesprochen hat? D.h., ich würde das nur riskieren, wenn ich einen Plan B hätte. Und Plan B kann eigentlich nur ein größeres Becken sein, leider. Einen guten Eindruck macht man natürlich auch nicht, wenn man die empfohlene Mindestgröße unterschreitet.
Aber das ist jetzt nur meine Sichtweise, und die gilt auch nur für rubra. Vielleicht meldet sich noch jemand, der Betta-Haltung in so einem Cube mal länger ausprobiert hat und sagt dann ganz klar ja oder nein.