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Wolf

Moderator
Teammitglied
Hallo,
Eigentlich ist die Empfehlung keinen Fisch unter 54 Liter zu halten. Beim Köllezoo bekommt man nicht einmal einen Zwergbärbling, wenn man nicht 54 Liter hat. In Österreich ist die Haltung von Fischen unter 54 Liter verboten.
Ich denke das muss jeder für sich selbst entscheiden.
L. G. Wolf
 


G

Gelöschtes Mitglied 46230

Guest
Meine Meinung:

Mit einem Betta rubra Männchen könnte (!) es vielleicht klappen. Die waren bei mir im Gegensatz zu den Weibchen ausgesprochen bewegungsfaul. Sie haben ihr Verhalten nach dem Tod der Weibchen auch nicht wesentlich geändert, so dass ich glaube, dass ein Einzeltier ohne Partner gut zurechtkommt. Aber es waren eben noch andere Fische drin und das fällt bei dem 30er Cube flach.

Becken zum durchgucken geht gar nicht. Da müsste mindestens hinten ein Sichtschutz ran, besser auch noch auf einer Seite, so dass sich eine nicht einsehbare Ecke ergibt. Außerdem standen die rubras ständig unter Anubia-Blättern, da müssten also noch entsprechende Pflanzen rein, gerne ein paar mehr. Der Betta müsste sich so verpissen können, dass man ihn nicht sieht, sonst taugt das nicht.

Und jetzt kommt der Haken: Was ist, wenn Du nicht einen solchen Faulbären oder sogar ein Weibchen erwischt? Und was ist, wenn es mangels 'Begleitfische' zu dem Hospitalismus kommt, den Apparatchik angesprochen hat? D.h., ich würde das nur riskieren, wenn ich einen Plan B hätte. Und Plan B kann eigentlich nur ein größeres Becken sein, leider. Einen guten Eindruck macht man natürlich auch nicht, wenn man die empfohlene Mindestgröße unterschreitet.

Aber das ist jetzt nur meine Sichtweise, und die gilt auch nur für rubra. Vielleicht meldet sich noch jemand, der Betta-Haltung in so einem Cube mal länger ausprobiert hat und sagt dann ganz klar ja oder nein.
 
G

Gelöschtes Mitglied 46230

Guest
@Wolf: Der eine odere andere Name sagt mir was. Aufgrund des Ergebnisses hätte ich da eine andere Interessensvertreter-Verteilung/Mehrheit erwartet. Danke für das Foto!
 

Ago

Mitglied
Leute Mensch, was ist jetzt Sache mit dem Kampffisch. Jeder sagt was anderes habe immer gehört 30cm ist minimum. 60cm wäre zwar optimal aber nicht notwendig.
Hallo!

Ich habe noch nie Bettas gehalten. Aber auch bei allen anderen Fischen findet man mehr oder weniger unterschiedliche Angaben zu Beckengröße, Wasserwerten etc.
Meine Meinung: Viele Infos im Netz stammen von Händlerseiten, die gerne abrunden bzw. großzügig auslegen, weil sie verkaufen wollen. Und in manchen Foren (Damit meine ich nicht dieses Forum.) und vielen Facebook Gruppen wird einiges schön geredet, um das eigene Handeln zu rechtfertigen. Deswegen würde ich mich bei der Beckengröße immer an den größeren genannten Maßen orientieren, frei nach dem Motto "Im Zweifelsfall zugunsten des Bewohners!".
 

Tobias 31

Mitglied
Meine Meinung:

Mit einem Betta rubra Männchen könnte (!) es vielleicht klappen. Die waren bei mir im Gegensatz zu den Weibchen ausgesprochen bewegungsfaul. Sie haben ihr Verhalten nach dem Tod der Weibchen auch nicht wesentlich geändert, so dass ich glaube, dass ein Einzeltier ohne Partner gut zurechtkommt. Aber es waren eben noch andere Fische drin und das fällt bei dem 30er Cube flach.

Becken zum durchgucken geht gar nicht. Da müsste mindestens hinten ein Sichtschutz ran, besser auch noch auf einer Seite, so dass sich eine nicht einsehbare Ecke ergibt. Außerdem standen die rubras ständig unter Anubia-Blättern, da müssten also noch entsprechende Pflanzen rein, gerne ein paar mehr. Der Betta müsste sich so verpissen können, dass man ihn nicht sieht, sonst taugt das nicht.

Und jetzt kommt der Haken: Was ist, wenn Du nicht einen solchen Faulbären oder sogar ein Weibchen erwischt? Und was ist, wenn es mangels 'Begleitfische' zu dem Hospitalismus kommt, den Apparatchik angesprochen hat? D.h., ich würde das nur riskieren, wenn ich einen Plan B hätte. Und Plan B kann eigentlich nur ein größeres Becken sein, leider. Einen guten Eindruck macht man natürlich auch nicht, wenn man die empfohlene Mindestgröße unterschreitet.

Aber das ist jetzt nur meine Sichtweise, und die gilt auch nur für rubra. Vielleicht meldet sich noch jemand, der Betta-Haltung in so einem Cube mal länger ausprobiert hat und sagt dann ganz klar ja oder nein.
Den ich hab/bald habe sitzt viel in der Pflanze
 

May

Mitglied
Hi,

für Betta splendens Langflosser werden 30cm oft damit begründet, dass es für die Fische zu anstrengend sei mit ihren überdimensionalen Flossen ihr Revier abzuschwimmen, wenn dies zu groß ist.

Ich bin generell kein Fan von extremen Zuchtformen, vor allem nicht, wenn diese das Tier in ihrer Mobilität einschränken.

Ich bin da zwiegespalten. Vor ein paar Monaten hätte ich beinahe so ein Viech aufgenommen, da es sonst den Porzellanexpress genommen hätte. Ich hätte ihn damals auch in einen 30er Cube gesetzt, da ich nichts anderes gehabt hätte.
Extra einen kaufen, um den dann in einem 30er Cube zu halten, würde ich aber wohl nicht.
Andererseits gibt es genug erfolgreiche Haltungsberichte in dieser Konstellation.

Ich hatte jetzt über 3 Monate ein Betta falx Weibchen in einem 30er Cube. Hat sie unbeschadet überstanden, aber so ganz toll fand ich die Lösung nicht.

Gruß Astrid
 


Shai

Mitglied
Moin,

also ich bin da bei Wolf, aber es wird leider immer jemanden geben der weiterhin Gründe findet warum es doch möglich ist Fische dauerhaft in 30cm Pfützen zu sperren. Wenn man lange genug sucht kann man halt "da draußen" immer Argumente finden um sein Gewissen zu beruhigen. ;)

Grüße,
Lars
 

1_hajo

Mitglied
Man kann echt nix glauben, denke man muss erst eine eigene Erfahrung machen bei dem Thema Kampffisch
Im schlimmsten Fall zu Lasten des Tieres. Aber Hauptsache eine eigene Erfahrung gemacht.

Du schreibst immer "Kampffisch" damit kann ja nur der Betta Splendens gemeint sein und dann höchstwahrscheinlich mit ewig großen Flossen. Was ist eigentlich so faszinierend daran Fische zu halten, die kaum noch in der Lage sind vernünftig zu schwimmen? Besonders nervig empfinde ich deine Hektik. Nehme dir doch einfach mal ein wenig Zeit und versuche nicht auf Teufel komm raus, die kleine Pfütze zu besetzen. Belass es einfach bei den Garnelen und gut ist.
 

Apparatchik

Mitglied
Ich habe einen B. splendens (Halfmoon) in 120cm mit Garnelen und Boraras. Neu gekauft hatte der Kampffisch Schwierigkeiten zu schwimmen und ruhte sich öfters auf Pflanzen liegend aus. Nach kurzer Zeit ist er top fit geworden und geübt darin zu schwimmen. Er sucht gemächlich das gesamte Becken nach Nahrung ab und ich finde, er steht sehr gut. Die ganze Motorik ist flüssiger geworden. Vermutlich war er davor nicht nur im winzigen Verkäuferbecken auf zu wenig Raum gehalten worden.
Eine Aggression gegenüber den Boraras konnte ich bisher nie feststellen. Er nimmt sie wahr, aber nicht in aggressiver Weise. Wichtig ist bei den Beifischen, das sie kurze Flossen haben.
 

May

Mitglied
Aber Hauptsache eine eigene Erfahrung gemacht.

Das lese ich überhaupt nicht heraus. Es geht lediglich darum, dass es genauso viele Leute befürworten wie ablehnen. An diesem Punkt muss man sich dann einfach entscheiden, welchen Weg man folgt.

Nur weil jemand eine andere Aquaristik betreibt, als du es gut heißt, musst du nicht direkt so unfreundlich sein.
Frühes besetzen ist möglich. Fische in Kleinaquarien sind möglich.
Ob du das jetzt persönlich gut oder schlecht findest ist schlicht deine Sache. Du darfst gerne sachliche Argumente und eigene Erfahrungen einbringen, aber bitte nicht anklagend mit dem Finger drauf zeigen und alle möglichen Intensionen unterstellen.
 

J0K3R

Moderator
Teammitglied
Guten Morgen,

so ein kleines Becken wird einem Betta splendens meiner Erfahrung nach absolut nicht gerecht. Bis vor kurzem hatte ich noch einen größeren Cube (~50l) am laufen und unser darin lebender Betta nutze den gesamten Raum der ihm zur Verfügung stand ausgiebig. Bleib bei den Garnelen, setzte noch ein paar schöne Schnecken ein und gut (aber bitte keine Rennschnecken)

Beste Grüße
 

Apparatchik

Mitglied
Ich finde in einem Aquaristik Forum sollten wir den Anspruch haben, danach zu streben, die Aquaristik so fischfreundlich wie möglich zu propagieren, auch wenn man selbst dem Anspruch manchmal auch zu kurz fällt.

Deshalb finde ich es richtig, darauf hinzuweisen, wie ich es getan habe

Ich vermute, dass in einigen Jahren die Einzelhaft von Kampffischen in Nano Aquarien nicht mehr die Regel sein wird. Die Einzelhaft im Nano ist ein aquaristisches Versagen.
Der Fortschritt wird sich durchsetzten.

Kampffische sind vergleichsweise intelligente Fische, mit vielen Fähigkeiten.
 

1_hajo

Mitglied
Also mal ganz ehrlich. Wenn jemand glaubt ein winziger Schluck Aquarienwasser könne zu einer Vergiftung führen, der sollte besser keine Experimente mit irgendwelchen Fischen in einer winzigen und extrem schwach bepflanzen Pfütze machen.

Was meinst du was passiert wenn es mit dem Füttern los geht? Bei jemandem der absolut keine Ahnung hat wird in der Regel viel zu viel Futter im Becken landen und das bei knapp 30 Litern.
 

Tobias 31

Mitglied
Im schlimmsten Fall zu Lasten des Tieres. Aber Hauptsache eine eigene Erfahrung gemacht.

Du schreibst immer "Kampffisch" damit kann ja nur der Betta Splendens gemeint sein und dann höchstwahrscheinlich mit ewig großen Flossen. Was ist eigentlich so faszinierend daran Fische zu halten, die kaum noch in der Lage sind vernünftig zu schwimmen? Besonders nervig empfinde ich deine Hektik. Nehme dir doch einfach mal ein wenig Zeit und versuche nicht auf Teufel komm raus, die kleine Pfütze zu besetzen. Belass es einfach bei den Garnelen und gut ist.
Kampffische sind für mich alle Arten. Ich hole keinen Betta Splendens weil das Tierqualerei ist sondern den Half Moon. Wo habe ich Hektik? Sonst hätte ich schon alles mögliche reingeschmissen
 

Tobias 31

Mitglied
Also mal ganz ehrlich. Wenn jemand glaubt ein winziger Schluck Aquarienwasser könne zu einer Vergiftung führen, der sollte besser keine Experimente mit irgendwelchen Fischen in einer winzigen und extrem schwach bepflanzen Pfütze machen.

Was meinst du was passiert wenn es mit dem Füttern los geht? Bei jemandem der absolut keine Ahnung hat wird in der Regel viel zu viel Futter im Becken landen und das bei knapp 30 Litern.
Habe seid 5Jahren ein Aquarium. Ich denke ich weiß was ich mach oder? Angefangen mit ein 50l Becken dann auf ein 120l und dann auf 200l
 

J0K3R

Moderator
Teammitglied
Ich hole keinen Betta Splendens weil das Tierqualerei ist sondern den Half Moon
Der Halfmoon ist nur eine Zuchtvariante des Betta splendens und keine eigene Art...
Sonst hätte ich schon alles mögliche reingeschmissen
Das macht man sowieso nicht.

Ich denke ich weiß was ich mach oder?
Das kannst nur du selbst beantworten...

Und @Shai war mal wieder schneller...

Beste Grüße
 

Tobias 31

Mitglied
Also mal ganz ehrlich. Wenn jemand glaubt ein winziger Schluck Aquarienwasser könne zu einer Vergiftung führen, der sollte besser keine Experimente mit irgendwelchen Fischen in einer winzigen und extrem schwach bepflanzen Pfütze machen.

Was meinst du was passiert wenn es mit dem Füttern los geht? Bei jemandem der absolut keine Ahnung hat wird in der Regel viel zu viel Futter im Becken landen und das bei knapp 30 Litern.
Außerdem habe ich vor etwa 6 Jahren mit nen Kumpel L-welse gezüchtet da kannst du mir nix von keine Ahnung erzählen. Nur irgendwann hab ich mich es mein Kumpel übergeben. Auf mein Profilbild ist der l239 die Elterntiere habe ich selber aus Polen von einen Züchter geholt. Unteranderem hatten wir ein Meerwasser Aquarium gehabt da habe ich auch mein Wissen. Also bitte nicht sagen das ich keine Ahnung habe. Habe vielleicht sogar mehr Ahnung wie manch andere hier.
 


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