Mein 1. Krebsbecken

Hallo Leute,

nun bin ich auch unter die Wirbellosen-Freunde gegangen. Ich habe mir vor kurzem bei 3,2,1... meins ein Aquarium mit den Maßen 60x30x30 ersteigert. Nun würde ich da gerne Krebse drin pflegen. Habe mich also erstmal bei Wirbellosen.de umgeschaut und mich sofort in den "Procambarus alleni sp. blau" (blauer Florida-Krebs) verguckt, selbst meine Freundin ist von dem Tier begeistert. Auf der Internetseite steht, dass man ein Pärchen ab 60x30 Grundfläche halten könnte. Das kommt mir allerdings etwas klein vor, bei einem Tier, dass bis zu 10cm groß wird.
Was haltet ihr davon, ist mein Becken groß genug für zwei von der Sorte? Oder sollte ich lieber nur einen einzigen halten? Das sollte ja eigentlich kein Problem sein, da die Tiere ja von Natur aus Einzelgänger sind, oder?

Als Alternative zum Florida-Krebs habe ich mir noch drei weitere Zwergarten rausgesucht: "Cambarellus montezumae montezumae", "Cambarellus patzcuarensis sp. Orange" und "Cambarellus shufeldtii".
Bin mir nur unschlüssig wieviel Tiere jeweils in mein neues Becken passen würden. Könnt ihr mir da weiterhelfen?

Schonmal vielen Dank für die Antworten. Ich werde bestimmt noch mit einer Menge Fragen auf euch zukommen :D

gruß Felix
 


Hi Felix,

ich habe einen Alleni in einem 60er Becken. Für einen zweiten wäre es definitiv nix. Vor allem kommt dann ja auch irgendwann der Nachwuchs...

Allerdings denke ich, dass man besagtes Becken durchaus für einen Krebs krebsgerecht einrichten kann. Mit Steinen, Schiefer, etc. kann man versiedene Ebenen schaffen, so dass der Krebs doch mehr hat als die reine Grundfläche. Ansonsten richtet er es sich dann schon so ein, wie es ihm gefällt... also könnten ev. auch die Pflanzen leiden, Schiefer und Steine sollte man wegen des Untergrabens auch absichern.

Zwergkrebse hätten den Vorteil, dass Du ein Paar hlten könntest und dieses sich eben vermehrt. Platz wäre dann genug und das Verhalten der kleinen Racker in einer Gruppe zu beobachten ist auch eine tolle Sache. Ebenso würde Dir das Becken nicht verändert werden :wink:

Ich denke also entweder Zwerge oder nur einen Alleni,

Grüße,

Denkmal
 
Hi Denkmal,

danke für deine Antwort. Wir haben uns dafür entschieden einen einzigen Alleni zu kaufen. Finden den großen einfach hübscher und interessanter.

Ich habe im Internet eine Seite gefunden wo selbst getöpferte Welshöhlen verkauft werden. Eignen sich diese auch als Verstecke für den Krebs? Würde davon gerne zwei mit javamoos bepflanzen und ins Becken legen. Welche größe, also welchen Durchmesser, müsste die Höhlen denn haben, damit der Krebs reinpasst?

gruß Felix
 
Hi Leute,

ich habe da nochmal ein paar Fragen zu der Einrichtung des Beckens. Was ist besser Sand oder Kies? Hab da ein paar sehr unterschiedliche Aussagen im Internet gefunden.

Der Alleni wird ja wohl auch mal etwas graben. Wie sichere ich am besten die Steine im Becken? Vielleicht mit einer Styroporplatte unter den Bodengrund, auf dem die Steine liegen?

Ach ja, ich wollte die Tage das zukünftige Becken mal gründlich reinigen. Habe mir dazu Essigessenz gekauft... Bin mir aber nicht sicher, ob das nicht die Silikonnähte angreift. Oder ist das übertriebene Vorsicht meinerseits?

gruß Felix
 
Hallo,
also zur Frage Sand oder Kies würde ich mal sagen, es ist egal.
Ich habe ebenfalls Procambarus Alleni im 60er Becken und Sand sowie Kies drin. Ich kann nicht behaupten, das eines von beidem bevorzugt oder verschmäht wird. Es kommt vor, dass die Tiere graben, aber die haben genug Kraft um Sand und Kies gleichermaßen zu bewegen.

Die Steine habe ich mit Silikon zu einer Höhle verklebt (damit nix runterfällt) und leicht in den Bodengrund gedrückt. Die Konstruktion berührt den Glasboden nicht und steht dennoch stabil.
Styropor als Unterlage könnte knifflig werden, da es ja schwimmt. Wäre dann also auszuprobieren, wie weit es geht und wie weit nicht ...
 
Hi Sahne, danke für deine Antwort.

Dann werd ich auch mal zum Silikon greifen. Wird schon nix schief gehen 8)

gruß Felix
 


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