Hallo,
Bah, ich liebe solch pauschale Antworten.
Im Filter passiert ja nichts anderes, als viel Wasser mit einer möglichst großen Oberfläche in Kontakt gebracht wird. Wasser, feste Oberfläche, an der Mirkoorganismen siedeln können, und Stofftransport (diffusiv aber auch konvektiv) hat man auch im Aquarium - selbst wenn man die Pumpe abschaltet. Ist halt nur immer eine Frage, wieviel man braucht...
Filterlos geht bei dem meisten Kleinvieh, wenn man nicht so stark besetzt und einigermaßen bepflanzt. Man sollte aber auch ein Augenmaß für die nötige Futtermenge haben. Sehr viele Leute übertreiben da.
Bei größeren Fischen könnte es schwieriger sein, da hier die Menge der Belastung bezogen auf die Wassermenge meist in ganz anderen Verhältnissen steht. Aber da fehlt mir jetzt auch die konkrete Erfahrung.
Wobei man schon sagen muss, dass ein klein wenig Wasserbewegung sich (insbesondere bei den Pflanzen) gut macht.
Auf einen Heizstab kann man auch sehr viel öfter verzichten, als die meisten Leute denken. Wenn das Becken geschlossen ist und beleuchtet wird, kommt man auch einige grad über die Raumtemperatur ... und eine Sachte Temperaturschwankung schein selten verkehrt zu sein. Und man muss auch nicht jede Temperaturangabe aus dem Zierflutschverzeichniss als die absolute, göttliche Wahrheit ansehen...
Licht... naja, dass Pflanzen auch bestens mit Sonnenlicht gedeihen sollte jedem klar sein. Einziger Haken: Auf der Fensterbank wird es nachts schon mal was kälter...
Aber wenn keine Pflanzen drin sind, braucht man auch nicht direkt Licht drauf knallen.
Bei uns stehen jedenfalls eine einige Becken, die filterlos oder auch ganz techniklos laufen.
Laß Dir da keinen Bären aufbinden. Das ist keine Magie, die sind auch nicht fürchterlich instabil. Man muss halt nur einen Gang zurückschalten.
Grüße,
Andy