Also bei der Kiesauswahl gelten für mich persönlich immer folgende Regeln:
- Wie setzt sich der Besatz zusammen?
- Was für Pflanzen plane ich?
- Wie steht´s um die Technik?
Ein Argument des Zoohandels zugunsten des Kunststoffmantels ist die fehlende "Schärfe" für sensiblere Welsarten. Ich halte das für unfug, da sich Welse selbst an Schieferbruch keine Verletzungen zuziehen. Aber vielleicht hat da jemand andere Erfahrungen gemacht. Für mich fällt das Zeug eigentlich schon aufgrund des Preises durch´s Raster, obwohl es sicher schön anzusehen ist.
Plane ich eher in Richtung "holländisches Pflanzaquarium", sprich einen Garten Eden, würde ich niemals dunklen Kies verwenden da er einfach unheimlich viel Licht bindet. Ohne CO2 wird mal vom Pflanzenwachstum eher enttäuscht sein.
Sand käme für mich gar nicht in Frage, da er den Einsatz einer Mulmglocke quasi ausschliesst und sich viel zu schnell zusetzt. Ausserdem neigt er dazu sich wie mit der Wasserwaage gezogen abzulagern, so dass es schwer fällt eine Terrassenähnliche Landschaft zu erzeugen. Einzige bei der Pflege von Süsswasserrochen würde ich Sand einsetzen, wobei meiner Meinung nach dann eine bodenheizung pflicht wäre.