Hallo,
Als Beispiel: Bei einer Menge von 1gr zuviel Futter sollte ein 10l Becken mehr Probleme bekommen als ein 1000l Becken.
Auch sollten andere Einflüsse die gleichen Wirkungen haben.
Da hast Du völlig recht.
Wer 1gr Futter in ein 10l Becken kippt ist selber schuld!
Bei einem kleinen Becken kann man sehr große Änderungen leicht verursachen.
Diese können im schlechtesten Fall ein "Kippen" verursachen.
Wenn man ein Aquarium besitzt, oder ganz generell irgend ein anderes Tier pflegt, sollte man sich über die Ansprüche der Tiere im klaren sein.
Ein Schäferhund braucht mehr Futter als ein Zwergspitz.
Genauso ist es bei einem Aquarium. Wenn man es adäquat zum Besatz behandelt gibt es keine Probleme.
Der Fehler liegt also beim Anwender aber nicht bei der Aquariengröße!
Bei kleinen Becken muss ich filigraner pflegen! Das ist gerade bei Anfängern ein Problem.
Wenn Du die empfohlenen Pflegemaßnahmen (Besatz, Filterung, Licht usw.) von einem 1000l Aquarium auf ein 10l Aquarium heunterbrichst, sollte es keine Unterschiede geben.
Woher kommt denn überhaupt die Meinung, ein größeres Becken ist stabiler?
Viele Aquarianer fangen mit einem kleinen Becken an und machen als Anfänger die größten Fehler. Oh, Becken instabil!
Wer durchhält, kauft sich evtl. ein größeres Becken. Mit der gewonnen Erfahrung werden auch weniger Fehler gemacht. Oh, große Becken stabil.
Es gibt keinen chemischen oder physikalischen Grund, warum kleine Becken instabiler sind als große Becken.
Der Fehler liegt immer beim Besitzer!
Gruß
Stefan