Algen aus der Hölle?

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Pagan

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Moin! :)

Naja, nicht so ganz aus der Hölle, weil sie sich zumindest mechanisch sehr leicht entfernen lassen. Aber sie wachsen irre schnell neu. Das auf den Bildern ist in gerade einmal zwei Wochen nachgewachsen...

Also, ich habe seit gut 20 Jahren Aquarien und bin auch eben so lange hier im Forum - mal mehr, mal weniger aktiv. Solche Algen hatte ich bisher noch nie! Ich habe alles versucht, von wöchentlichen TWW (30 - 50%), Licht auf 6 Stunden reduziert - ja sogar einen lichtdichten Vorhang zum auf- und zuziehen um das Becken gebaut, weil ich und meine Frau immer relativ lange wach sind und das Licht normal immer erst ab ca. 15 Uhr angeht, damit wir nach Feierabend und am Abend noch etwas von dem Becken haben und kein Tageslicht als störender Faktor in das Becken kommt. Ich habe es mit 'Bio Exit Green', sogar mit 'EasyCarbo' und natürlich auch manueller Entfernung probiert. Zu Letzterem muss ich sagen, dass ich in dem 450 Liter Becken (Rio 450 mit festem Innenfilter) eine ca. 1m lange und 50cm hohe Wurzel habe, die komplett grün ist und die ich nicht so einfach zum Abschrubben rausnehmen kann. Das Becken läuft seit ca. 2,5 Jahren.
Wir haben hier (Delmenhorst) sehr viel Silikat im Leitungswasser, weshalb ich anfänglich auch Probleme mit Kieselalgen hatte. Das habe ich unter Kontrolle. Auch gibt es natürich hier und dort mal normale Grünalgen an Scheiben, Pflanzen und Hardscape, oder eben diese Pünktchen (allerdings keine Fadenalgen). Pinselalgen habe ich so weit keine. Ich bin tatsächlich auch nicht mehr wirklich pingelig, was Algen angeht, weil die gehören bis zu einem Gewissen Maß dazu. Aber dieser aktuelle grüne Teppich vergrößert aktuell den Hubschrauberlanderplatz auf meinem ohnehin schon altersbedingt recht kahlen Schädel.
Das Problem mit diesen Algen besteht seit August...

Heute war ich im Futterhaus und die Angestellten sind hier inder Filiale (mit großer Aquaristikabteilung und vielen Verkaufsbecken) meiner Einschätzung nach sehr kompetent. Dort gibt es extra zwei-drei Fachleute (ohne die kein Verkauf stattfindet), die einem meiner Meinung nach nicht nur irgendwelche Scheiße andrehen. Nun war die gute Dame dort heute auch recht verdutzt, als ich ihr die Fotos unter die Nase gehalten habe. Auf keinen Fall handelt es sich um Blaualgen (also Cyanos). Sie werden auch nicht länger, sie bleiben so "buschelig-moosig". Weil ich ja schon alles versucht habe und man diese Teppiche auch sehr leicht vom Hardscape abwischen kann (die Steine und Wurzeln darunter sind blank/wie neu), meinte die Dame es könnten vielleicht Braunalgen sein, auch wenn sie grün sind. Kann natürlich sein...! - Hatte ich nur noch nicht nach gegoogled...
Nun habe ich mir schlussendlich 'Tetra AlguMin' anschwatzen lassen und werde in Verbindung eine Woche "Dunkelkur" machen (lichtundurchlässiger Vorhang zu und Mittel "einwirken" lassen).

EDIT - Hier noch der Besatz (450L):

• 2 Skalare
• 2 Blaupunktbuntbarsche
• 13 Panzerwelse (Metall & Orange Venezuela gemischt)
• 13 Trauermantelsalmler
• 1 bis 5 Flossensauger (gut versteckt, sieht man natürlich nicht oft)
• 3 Schwertträger (Überbleibsel)
• 1 Engelsantennenwels (Fehlkauf) :rolleyes:

Hat jemand von euch noch eine Idee und kann anhand der Bilder identifizieren um was für Algen es sich handeln könnte?

Dank & Gruß

Sebastian
 

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Kardinal68

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Hallo Sebastian,
die Auslösung der Bilder gibt natürlich nicht so viel her. Aber für mich sieht es nach Fussel- und Pelzalgen aus auf denen sich noch Blaualgen angesiedelt haben. Weiterhin sieht man wenige, langsam wachsende Pflanzen und recht helles Licht. Und allgemein sieht das Aquarium nicht aus, als würde es schon über 2 Jahre stehen. Da scheint die Biologie noch nicht zu stimmen. Das wäre dann auch die Ursache für die Kieselalgen. Der Silikatgehalt im Wasser ist für die egal.
Nun habe ich mir schlussendlich 'Tetra AlguMin' anschwatzen lassen
Warum willst Du es einsetzen, wenn es Dir aufgeschwatzt wurde :)
Mit etwas Glück tötet es Dir die Algen ab, aber Verbraucher für die Nährstoffe hast Du damit immer noch nicht und den Microfilm wird es auch nicht fördern.
Ansonsten ist Bernd Kaufmann eine gute Empfehlung. am besten Montags abschicken, damit der Brief nicht übers Wochenende auf der Post liegt.
 

Pagan

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Ich habe vor ca. 2-3 Monaten (da gab es die Algen schon) Valisnerien eingesetzt, die im Normalfall eigentlich alles schnell zuwuchern würden, aber bisher nur dahin kümmern. Danach habe ich noch als Bodendecker Helantium Tenellum 'green' (invitro) eingesetzt, das tatsächlich auch recht gut wächst, allerdings auch nach und nach von den Algen in Beschlag genommen wird. Ich habe zwei riesige Büsche Kirschblatt drin (ca. 50*60cm), einiges an Cryptos (auch diese ca. 60cm hohen sind Cryptos, die sehr schnell wachsen, die ich aber wegen der Algen immer mal wieder ausdünne) und eine große Amazonas Schwertpflanze. Pflanzenmasse ist da schon drin, obwohl es nicht viele verschiedene und besonders schnell wachsende Pflanzen sind. Das mit zu viel Licht kann ich mir kaum vorstellen, da ich trotz CO² und genau diesem Licht bisher keinen Bodendecker zum Wachsen bekommen habe. Die Wassersäule beträgt 60cm und darüber sind diese Juwel MultiLux LED Standard-Röhren (die im Rio 450 schon enthalten sind) in der Color-Variante. Laut meinen online Lumenberechnungen damals kommt nicht all zu viel Licht unten an. Das mit dem Par-Wert ist mir ehrlich gesagt etwas zu hoch. Aber ja, die Algen wachsen natürlich in den weniger beschatteten Bereichen. Aber dass die Standrd Leuchtmittel in einem Juwel Aquarium viel zu hoch für die jeweilige Größe bemessen sein sollen, das kann ich mir nicht vorstellen...

Ich habe schon einiges an Pflanzen ausprobiert. Die Schnell wachsenden Pflanzen gehen mir immer ein! Ich habe es mit diversen Schwimmpflanzen, Wasserpest und z.B. Hornkraut probiert und aktuell eben die Valisnerien. Alles siecht nur dahin und löst sich irgendwann auf. Die angeblich langsam wachsenden Pflanzen werden aber enorm groß (doppelt so groß wie angegeben) und wachsen im Verhältnis sehr schnell. Die "kleine" Schwertpflanze soll eigentlich nur 30cm lange Blätter bekommen (was in Bremen Jahrelang auch der Fall war), sie wurden hier in Delmenhorst teilweise aber über einen Meter lang. Auch diese großen Cryptos sollen nur 30cm lange Blätter bekommen, die sind aber alle mind. 60cm hoch...

Anfang des Jahres, also vor ca. einem Jahr, habe ich die ca. 1m lange Mangroven-Wurzel ins Becken getan, die ich zuvor einige Tage gut in der Badewanne gewässert habe. Vor ca. 4-5 Monaten habe ich alle bisherigen Steine und Steinaufbauten (große Basaltsteine von der Weser und Alpenkalk-Gabionen) entfernt und diese Lava-Pebbles reingesetzt. Vielleicht hat es etwas mit den Pebbles zu tun? Diese habe ich als großes Scaper-Set gekauft, weil ich sie einzeln nirgendwo in der Gegend im Handel gefunden habe...

Mit dem der neuen Wurzel musste auch mein "Urwald" aus indischem Wasserstern weichen. Der wurde langsam unansehnlich und ich hatte mich daran satt gesehen. Nur dass von Anfang an bisher alles andere schnellwachsende eingegangen ist, macht mich stutzig. In Bremen hatte ich solche Probleme nie und dort hatte ich zeitweise bis zu sechs Becken gleichzeitig und habe hier eigentlich nichts anders gemacht als in meiner bisherigen Hobby-Laufbahn.

Blaualgen sind es nicht. Das kann ich ausschließen. Die erkennt man ja sofort, auf Grund der Farbe, des Geruchs und der Struktur. Es sind halt wirklich nur so Fusselteppiche, allerdings ist die Farbe ähnlich.

Naja, ich werde mal das Wasser testen lassen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass damit irgendwas ist. Streifentest ist immer "positiv". Und ich mache mind. alle zwei Wochen gut 50% Wasserwechsel (aktuell einmal wöchentlich). Ich denke auch nicht dass ich zu viel füttere. Einmal am Tag immer so, dass alle Fische ein wenig abbekommen und so, dass Flocken- und Frostfutter in ca. 3 Minuten komplett aufgefressen wird. Manchmal gibt es auch einen Tag lang gar nichts.
 

Pagan

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Hey,

versuch es doch mal hier:


Du kannst auch eine Probe der Alge kostenfrei (abgesehen vom Porto) einsenden


Grüße,
Lars
Am ehesten würde ich sagen es ist irgendeine "Pelzalge", auch wenn die Farbe ungewöhnlich ist...
Aber die befallenen Stellen lassen sich ganz einfach abwischen und teilweise sogar absaugen. Das würde natürlich auch auf Cyanos zutreffen, aber die sehen eben ganz anders aus, stinken und produzieren viel Sauerstoff, was meine Algen nicht tun.

Ich habe ja auch noch ein zweites 60L Becken, aber damit ist alles in Ordnung; außer ein paar obligatorische Fadenalgen, ganz oben auf den hohen Pflanzen direkt unter der Beleuchtung (stört mich nicht)... o_O

Dank & Gruß
 

Pagan

Mitglied
Warum willst Du es einsetzen, wenn es Dir aufgeschwatzt wurde :)
Es wurde mir eher zähneknirschend empfohlen, weil es wohl gegen alle Algen (Cyanos sind ja keine Algen) relativ zuverlässig hilft. Und ich will diese Alien-Algen natürlich endlich mal wieder loswerden, darum griff ich wie ein Ertrinkender nach einem Strohhalm, denn alles andere hat ja bisher nicht geholfen... ;)
 


Kardinal68

Mitglied
Am ehesten würde ich sagen es ist irgendeine "Pelzalge",
Sehe ich auch so. Die kriegt man mit Posthornschnecken weg.
auch wenn die Farbe ungewöhnlich ist...
Nicht wenn sich auf den Pelzalgen noch Cyanos angesiedelt haben.
Blaualgen sind es nicht. Das kann ich ausschließen. Die erkennt man ja sofort, auf Grund der Farbe, des Geruchs und der Struktur.
Ich denke, es gibt nicht nur die "eine" Blaualge sondern mehrere Arten.
 

Moderlieschen

Moderator
Teammitglied
Blaualgen sind es nicht. Das kann ich ausschließen. Die erkennt man ja sofort, auf Grund der Farbe, des Geruchs und der Struktur. Es sind halt wirklich nur so Fusselteppiche, allerdings ist die Farbe ähnlich.

Ich denke, es gibt nicht nur die "eine" Blaualge sondern mehrere Arten.
Denke ich auch. Ich hatte auch schon Blaualgen, die überhaupt nicht unangenehm gerochen haben.
 

Pagan

Mitglied
Okay, aber es sieht absolut nicht so aus. Eher wie diese grünen Algen in Flüssen an den Steinen einer Uferböschung (Elbe, Weser etc)...
Ich hatte im letzten Jahr tatsächlich mal in beiden Becken Cyanos und bin sie mit 'Blue Exit' und einer kleinen Dunkelkur ganz gut losgeworden. Der Befall war nicht übermäßig stark, man hat es schon sehr deutlich gerochen. Und ebenso gerochen hat man es am Sommer am Steinhuder Meer auf dem Lichterfest, wo man am Ufer den Befall auch deutlich sehen konnte (nein, ich habe dort nichts mitgenommen und in mein Becken gepackt ;)). Also ich kenne sie nur stinkend. Und auch als ich im Hornbach mal nachgefragt habe (ohne Foto), hat mir der Dude dort Blaualgen in seinen Becken gezeigt. Also das war Optisch alles immer ganz anders (auch die Bilder in der Datenbank). Das hier sind wirklich nur so Fusseln. Da ist nichts dran, die sind so. Aber die Handykamera hat halt Probleme mit dem Wasser und der Scheibe, wenn ich näher rangehe. Ist ein blöder Winkel. Und richtig farbecht sind die Bilder auch nicht, weil die Kamera das Licht hochrechnet (darum sieht es evtl. auch zu hell aus). Eigentlich ist die Farbe zwar grell und türkislich, aber eher noch in Richtung von Mooskugeln. Wenn diese Algen nicht auch alle möglichen Pflanzen extrem befallen würden, dann wären sie eigentlich sehr schön. Und sie produzieren nicht in dem Maße Sauerstoff wie ich es von Cyanos gewohnt bin...
 

Pagan

Mitglied
Ja, wegen der Schnecken... Nun, irgendwie überleben in dem Becken keine Schnecken. Im anderen aber auch nicht wirklich. Garnelen schon (im kleinen habe ich noch zwei Amanos). Darum vermute ich auch schon lange, dass hier irgendwas mit dem Leitungswasser im Argen ist. Posthörner, TDS und sogar Blasenschnecken habe ich absichtlich eingesetzt. Auch ist mir anfangs leider ein Grüppchen Cappuccinoschnecken hopps gegangen. Seitdem habe ich es aufgegeben mit den Schnecken (ich habe auch nichts gegen Blasenschnecken, im Gegenteil)...
 

Kardinal68

Mitglied
• 2 Blaupunktbuntbarsche
Die zwei werden die Schnecken zum Fressen gern haben.
Im anderen aber auch nicht wirklich.
Vielleicht finden sie nur nicht genug Futter. Sozusagen das Gegenteil einer Schneckenplage.
Darum vermute ich auch schon lange, dass hier irgendwas mit dem Leitungswasser im Argen ist.
Glaub ich nicht, in dem 2. Becken hast Du ja welche. Es ist immer gut, mehrere Aquarien zu haben. So kann man vergleichen.

Du mußt die Beckenbiologie in Gang bringen. Bruni ist ihre Cyanos losgeworden, indem sie ein Stück Moos aus dem Wald ins Aquarium gegeben hat. Etwas Laub, gern schon angegammelt, einen Eßlöffel Komposterde, Bakterienpräparate oder EM... So was muß da rein.
Nutzt Du Wasseraufbereiter? Laß ihn weg. Der könnte auch das Wachstum Deiner Pflanzen behindern, in dem er die Nähstoffe bindet und sie so für die Pflanzen nicht verfügbar macht.
 

Pagan

Mitglied
Die zwei werden die Schnecken zum Fressen gern haben.
Nein, auch schon vor den Blaupunktbuntbarschen...

Vielleicht finden sie nur nicht genug Futter. Sozusagen das Gegenteil einer Schneckenplage.
Aufwuchs habe ich eigentlich genug. Meine Scheiben werden schon irgendwann mal grün und von den "normalen" Algen auf den Pflanzen habe ich ja auch schon gesprochen.

Glaub ich nicht, in dem 2. Becken hast Du ja welche. Es ist immer gut, mehrere Aquarien zu haben. So kann man vergleichen.
Ja, ne. Da waren kurzzeitig dann doch noch mal 2 PHS drin, die ich mir wohl mit dem Moos eingeschleppt habe. Die sind ein wenig gewachsen und dann doch verkümmert.

Es ist auch sehr unwahrscheinlich, dass es sich um Cyanos handel/gehandelt hat. Ihr verharrt diesbezüglich sehr auf der Farbe.

Wie bereits geschrieben, habe ich nächstes Jahr 20jähriges Aquaristik-Jubiläum, habe schon etliches ausprobiert/gepflegt und natürlich auch etliche Probleme gehabt und bin immer irgendwann damit klargekommen bzw. habe Lösungen gefunden und vielen Leuten (auch im privaten Umfeld) geholfen, ihre Probleme zu lösen. Ich bin absolut kein Neuling. Ich packe auch öfter mal getrocknetes Walnusslaub, Mandelbaumblätter und Erlenzapfen ins Becken - je nach Situation und was ich so beobachte. Ich kaufe fast ausschließlich Invitropflanzen und kippe keine neuen Bewohner einfach so mit dem Händlerwasser ins Becken. Ich beleuchte nicht zu viel (max. 9 Stunden) und mache relativ regelmäßig großzügige Teilwasserwechsel (aktuelle wöchentlich, obwohl das eigentlich zu krass ist, bei 450L mit 5L Innenfilter)... Die Beleuchtung ist auch nicht zu stark, eher im Gegenteil. Ich benutze halt ein 'Galaxy S24', das eben auch Foto-Dummies ermöglicht bei schlechtem Licht etwas auf den Fotos zu erkennen.

ABER... Dieses 'AlguMin' mit einer Woche Dunkelkur hat scheinbar geholfen. Wahrscheinlich die Verbindung von beidem... Im Anhang die aktuellen Bilder mit Postapokalypse-Stimmung.
Die ganzen Schwebeteilchen sind die abgestorbenen Algen vor dem heutigem 50%igem Teilwasserwechsel. In den nächsten Tagen muss ich mal öfter den Filter grob reinigen (habe einen kaputten Fuß und bin krankgeschrieben, daher habe ich Zeit).
Das letzte Bild zeigt das kleine 60L Becken. Den Bodendecker (Helanthium tennellum 'red') habe ich erst heute reingepflanzt. Ich musste erstmal was finden, was potentiell in dem Licht (ja es ist scheinbar zu wenig) wächst. Die 'green'-Variante wächst zumindest im 450L Becken bisher sehr gut... Aber im direkten Vergleich sieht man ganz gut, wie es sonst bei mir aussieht. Da geht alles, von Iwagumi bis dichter Dschungel. Das kleine Becken steht aktuell so ca. 1,5 Jahre...
 

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Pagan

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Btw.: So sah das Becken aus, bevor ich die große Wurzel und die neuen Steine Anfang 2025 integriert habe:

1765233663321.jpeg

Da ist aber auch noch längst nicht alles gut gewachsen. Schnecken gingen gar nicht und auch Wasserpest oder Hornkraut sind nur so dahingekümmert.
Aber nur mal als Vergleich und um zu zeigen, dass ich eigentlich grundsätzlich weiß was ich tue. Nur diese Algen machen mich fertig, oder haben mich (hoffentlich) fertig gemacht. Und dann muss ich noch mal schauen (Wasser testen lassen), warum "simpelste" schnellwachsende Pflanzen immer eingehen (außer Rotala und Wassersterne).

Viele Grüße

Sebastian
 

Pagan

Mitglied
So...

Sieht wieder recht passabel aus. Okay, war jetzt wohl krasse Chemiekeule, aber nun versuche ich wieder ein gewisses Gleichgewicht herzustellen. Beleuchtungsdauer ist auf ca. 7,5 Stunden reduziert, ich schütze das Becken mit einem lichtdichten Vorhang (Konstruktion am oberen Rand) und werde neben regelmäßigen wöchentlichen Wasserwechseln von ca. 40% auf regelmäßige Mikro- und Makronährstoffdüngung setzen. Ab und zu mal ein futterfreier Tag ist auch nicht schlecht. Naja, das Übliche halt und dann mal abwarten und beobachten...

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Das Helanthium tenellum "green" wächst aktuell sehr gut. Auch die Cryptos habe ich vor ca. 6 Wochen alle komplett runtergeschnitten, weil völlig veralgt. Diese haben sich wirklich schnell wieder erholt. Das Kirschblatt gedeiht wieder gut, nur die Valisnerien wollen nicht wirklich. In Zukunft werde ich nicht mehr all zu viel Pflanzenmasse auf einmal zurückschneiden. Bei Bedarf wechsle ich wöchentlich von Pflanze zu Pflanze, damit nicht plötzlich zu viel Pflanzenmasse (als direkte Konkurrenz zu irgendwelchen Algen) aus dem Becken genommen wird. Im Verhältnis zur Beckengröße habe ich ja gerade echt nur noch wenig. Ich versuche mich noch mal ein Bisschen durch verschiedene "Stengel"...

Übrigens lebt im kleinen Becken doch noch eine mittlerweile ausgewachsene Posthornschnecke! :oops: Vielleicht ist der "Fluch" vorbei...?

Grüße

Sebastian
 

Pagan

Mitglied
Was denn genau? NPK fehlt bei Profito, soweit ich das verstanden habe. So schließe ich doch eine Lücke...

Beste Grüße
 

Wolf

Moderator
Teammitglied
Hallo Seb,
Du hast doch geschrieben du möchtest auf Mikro und Makronährstoffe setzen.
Makronährstoffe sind NPK und NP bringst du jedenfalls mit dem Futter ins Aquarium und ein Wasserwechsel und Fastentag wirkt ja dann im Regelfall dagegen.
L. G. Wolf
 

Pagan

Mitglied
Ich dünge ja dann wöchentlich mit Profito nach dem TWW und täglich eine entsprechende Dosis NPK von Aqua Rebell. Ja, es gibt dann natürlich Nährstoff-Peaks. Den Fastentag mache ich meistens am Tag des TWW.
Also ich entnehme "belastetes" Wasser aus dem Becken und fülle es mit "frischem" wieder auf. Dann füge ich dem "unbelasteten" Wasser entsprechend die Mikronährstoffe wieder zu, die mit dem "belasteten" Wasser entnommen wurden. Finde ich irgendwie logisch... :rolleyes:
Aber ich verstehe dein Problem trotzdem nicht, außer du setzt mittlerweile auf Altwasseraquaristik. Wöchentliche TWW sind doch ganz normal und wöchentlich düngen tun doch auch die Meisten... also was genau willst du mir damit sagen?

Viele Grüße

Seb
 


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