Der Böse Nitritpeak

rein.hart

Mitglied
Hallo Anna,
Wobei 20 Liter auch nicht gerade üppig sind.
L. G. Wolf
Hallo Leute,
hört doch bitte auf so etwas Schönzureden. Auch in 20 Liter sind keine Fische zu halten. Ausnahmen wären hier nur bestimmte Arten von Killifischen die aber im Allgemeinen auch nur von Spezialisten gehalten werden.
 


1_hajo

Mitglied
Ich rede das nicht schön, sondern sage sehr zurückhaltend was ich davon halte.

Man muss Anna aber auch zugute halten, dass sie sich hier angemeldet und auch schon ein größeres Becken bestellt hat. Jeder von uns hat mal angefangen und schmerzlich Erfahrungen gesammelt.
 

Jujoaqua

Mitglied
Hallo Anny.

"Je größer das Wasservolumen eines Aquariums ist, desto stabiler ist die Wasserqualität, daher sollte das Aquarienvolumen für die dauerhafte Haltung 60 Liter nicht unterschreiten. 54 Liter Aquariumvolumen sind als Mindestmaß für die dauerhafte Haltung anzusehen."

Das ist ein kleiner Auszug aus dem deutschen Tierschutzgesetz.

Ich denke du solltest Mal einen alternativen Denkansatz ausprobieren.
Ich schlage vor: Welches Tier bzw welche Tiere möchte ich dauerhaft halten?

Wenn du darauf eine Antwort hast, dann informiere dich gut über die Bedürfnisse dieses Tieres. Da ist das Forum hier sicher eine gute Quelle. Auch ich bin noch nicht sehr erfahren in der Aquaristik, aber ich denke die Rückmeldungen hier haben mich bereits vor einigen Fehlern bewahrt. Ich hoffe dass ich es schaffe meinen zukünftigen Mitbewohnern ein angenehmes Zuhause zu schaffen.

Wenn du dann weißt welche Bedürfnisse es zu befriedigen gilt kannst du über Beckengröße, Einrichtung usw. entscheiden.
Ich hoffe du findest einen guten Weg für dich und deine zukünftigen Pfleglinge. Nimm die Ratschläge an und du wirst sicher viel Freude mit deinem Hobby haben.

Grüßle Julia
 

Josepe

Mitglied
Wie Oben beschrieben kommt jetzt ein neues Aquarium welches größer ist und wo nur Pflanzen reinkommen und zwei Schnecken.
Hallo Anna,
Hat der Betta aufgegeben? Sonst bestellt vielleicht wirklich direkt größer, ich find 30 l schon grenzwertig.. und mehr hat der sich dann echt verdient. aber wenn es nur zwei Schnecken sind passt das doch @Wolf
Hoffe auf jeden Fall das beste
Lg Charlotte
 

Wolf

Moderator
Teammitglied
Hallo Charlotte,
Zwei Schnecken hört sich nicht viel an, aber es kommt darauf an wie groß die sind. Ich hatte schon ein 70er was trübe wurde weil eine AS verendete und ich es nicht gleich bemerkt hatte. Ich würde lieber mehere kleine Schnecken nehmen. Es gibt ja schöne blaue PHS.
L. G. Wolf
 


Josepe

Mitglied
Hupsa, vergesst meinen Beitrag, war noch auf Seite 1...
und @Wolf ich hab offensichtlich aus gutem Grund in vitro bestellt. Mit Schnecken hab ich bisher gewollt nichts zu tun. Und das verrotten macht es nicht besser.. klärt mich auf, falls ich mir die doch mal abschaffen sollte. Ich setze und hoffe auf Garnelen!
lg Charlotte
 

Wolf

Moderator
Teammitglied
Hallo Charlotte,
Ich habe in jedem Aquarium Schnecken und bin froh darüber. Die fressen nämlich auch einiges weg.
L. G. Wolf
 

Wolf

Moderator
Teammitglied
Hallo,

Es gibt keine einzige logische Begründung für diese Aussage.

Gruß
Stefan
Hallo Stefan,
Äh doch. Ich habe es doch oben geschrieben. Mehr Volumen kippt nicht so schnell. Wenn in meinem 560er ne AS eingeht, bemerke ich das nicht mal.
Darüber hatten wir doch schon einmal gesprochen. Für einen Anfänger ist ein großes Aquarium einfacher, da es manche Fehler besser wegsteckt.
L. G. Wolf
 
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mraqua

Mitglied
Moin,
Otos gehen an so ziemlich alles was sie als Futter kennen. Die verschmähen auch Frostfutter nicht wenn sie das als Futter kennen gelernt haben. Manchmal dauert es nur bis die sich an etwas gewöhnt haben. Dabei lernen sie wohl sogar voneinander.

Schnecken gehören für mich in jedes Aquarium.

Aber ich glaube wir kommen vom Thema ab...
 

MoinMoin

Mitglied
Hallo,

Es gibt keine einzige logische Begründung für diese Aussage.

Gruß
Stefan
Hallo Stefan,
wenn ich ein höheres Volumen habe, ist ein Gleichgewicht besser zu kontrollieren.
Als Beispiel: Bei einer Menge von 1gr zuviel Futter sollte ein 10l Becken mehr Probleme bekommen als ein 1000l Becken.
Auch sollten andere Einflüsse die gleichen Wirkungen haben.


Bei deinen Wissen, trau ich mich kaum zu Antworten/Wiederspruch einzulegen
Grüsse
Thomas
 

scapine

Mitglied
Ich glaube, einer der häufigsten Anfängerfehler ist: zu wenig Pflanzen. Die Leute richten Becken ein und verteilen ein paar Stummelchen, Motto "Das wächst ja". Klar, aber bis dahin haben sie massiv mit Problemen zu kämpfen, messen Werte wie verrückt, kippen Algenvernichter und Starterbakterien und was weiß ich ins Wasser. Wie viel einfacher ist es, wuchernde Pflanzen aus einem gut laufenden Becken zu entnehmen.

So auch hier: Der Fisch wäre (übergangsweise!) in einem Eimer mit sauberem Wasser, Schwimmpflanzenteppich und drei Bund Hornkraut besser aufgehoben als in dieser Plörre. Auch ohne Filter (aber mit Heizung). Das liegt alles so nahe, dafür braucht man doch keine zwanzig Jahre Erfahrung, sondern nur etwas Empathie mit einem Lebewesen und bissl gesunden Menschenverstand.
 

Starmbi

Mitglied
Hallo,
Als Beispiel: Bei einer Menge von 1gr zuviel Futter sollte ein 10l Becken mehr Probleme bekommen als ein 1000l Becken.
Auch sollten andere Einflüsse die gleichen Wirkungen haben.
Da hast Du völlig recht.
Wer 1gr Futter in ein 10l Becken kippt ist selber schuld!

Bei einem kleinen Becken kann man sehr große Änderungen leicht verursachen.
Diese können im schlechtesten Fall ein "Kippen" verursachen.

Wenn man ein Aquarium besitzt, oder ganz generell irgend ein anderes Tier pflegt, sollte man sich über die Ansprüche der Tiere im klaren sein.
Ein Schäferhund braucht mehr Futter als ein Zwergspitz.

Genauso ist es bei einem Aquarium. Wenn man es adäquat zum Besatz behandelt gibt es keine Probleme.
Der Fehler liegt also beim Anwender aber nicht bei der Aquariengröße!

Bei kleinen Becken muss ich filigraner pflegen! Das ist gerade bei Anfängern ein Problem.

Wenn Du die empfohlenen Pflegemaßnahmen (Besatz, Filterung, Licht usw.) von einem 1000l Aquarium auf ein 10l Aquarium heunterbrichst, sollte es keine Unterschiede geben.

Woher kommt denn überhaupt die Meinung, ein größeres Becken ist stabiler?

Viele Aquarianer fangen mit einem kleinen Becken an und machen als Anfänger die größten Fehler. Oh, Becken instabil!
Wer durchhält, kauft sich evtl. ein größeres Becken. Mit der gewonnen Erfahrung werden auch weniger Fehler gemacht. Oh, große Becken stabil.

Es gibt keinen chemischen oder physikalischen Grund, warum kleine Becken instabiler sind als große Becken.

Der Fehler liegt immer beim Besitzer!


Gruß
Stefan
 

Josepe

Mitglied
hallo Stefan,
Schöner Vergleich mit dem Hund!
Unwillkürlich muss ich dann aber direkt daran denken:
Sind Besitzer von Zwergspitzen nicht auch häufig die Menschen, die sich erhoffen, mit dem kleineren Tier weniger arbeit zu haben und dann weniger darauf gucken, was es generell zu beachten gibt? Und dann den verzogenen Hund haben?
Ich finde deine Argumentation einwandfrei, glaube aber, dass so kleine Becken ganz anders verkauft werden. Würde man Anfängern zu größerem raten, würden die sich damit wahrscheinlich auch vorher mehr damit beschäftigen. Bei mir hat es zumindest funktioniert.

Lg, Charlotte
 

Ago

Mitglied
Hallo Stefan,

Du widersprichst Dir.

Der Fehler liegt immer beim Besitzer!
Das hat niemand abgestritten. Trotzdem wird ein größeres Becken einen Fehler eher verzeihen, während beim selben Fehler die Folgen im kleineren Aquarium schneller gravierend werden.

Woher kommt denn überhaupt die Meinung, ein größeres Becken ist stabiler?
Daher:
Bei einem kleinen Becken kann man sehr große Änderungen leicht verursachen.
Diese können im schlechtesten Fall ein "Kippen" verursachen.

Es gibt keinen chemischen oder physikalischen Grund, warum kleine Becken instabiler sind als große Becken.
Doch! Mehr Pflanzen, mehr Wasservolumen und größerer Filter, mehr Oberfläche für Bakterien können ein 1 Gramm zuviel Futter eher folgenlos verarbeiten als ein kleines Becken.

Wenn man ein Aquarium besitzt, oder ganz generell irgend ein anderes Tier pflegt, sollte man sich über die Ansprüche der Tiere im klaren sein.
Ich bin mir sicher, daß das nicht böse gemeint ist von Dir. So im Raum stehend ist es aber fast schon - Entschuldigung! - arrogant. Auch jemand, der sich im Vorfeld bemüht hat sich gut zu informieren, kann ohne eine Chance, es rechtzeitig bemerken zu können, auf die falschen Berater hereinfallen (Stichwort schlechte, verdienstorientierte Beratung im Handel) und nirgends, schon mal gar nicht auf den Futterdosen selber (anders als bei Hundefutter!!!), steht "Nehmen Sie eine Feinwaage und geben Sie ihren 20 Nanofischen nicht mehr als 0,xx Gramm Futter pro Tag". Gerade Angaben zur Fütterung sind im Aquaristikbereich sehr vage.
 

Wolf

Moderator
Teammitglied
Hallo,
Lassen wir die Sache mit der Fütterung mal beiseite, weil sich der Anfänger diesmal richtig gut informiert hat, dann steht immer noch das sterben eines Insassen im Raum und das muss kein Haltungsfehler sein. Das mal so ein Fisch stirbt, kommt ja mal vor, aber das gleich mehere auf einmal sterben, um ein großes Becken zu versauen, ist dann doch seltener.
L. G. Wolf
 
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