Hallo,
anscheinend geht es mehr um das Prinzip als sonst was....
Vielleicht hat so eine Verordnung auf EU Ebene was für sich, da bisher bei der Eindämmung invasiver Arten das noch nicht weitflächig geregelt und kontrolliert wurde und deshalb auch viele Einheimische Arten gefährdet sind, wie z.B. der Edelkrebs, der neben den konkurrierenden Krebsen aus Amerika auch Probleme durch die Einschleppung der Krebspest über diese fast aus unseren Gewässern verschwunden ist.
Außerdem vergisst mal oft dass tropische und subtropische Arten mit relativ hoher Temperaturtoleranz auch bei uns den Winter in wärmeren Gewässerteilen nähe Klär- und Industrieanlagen überleben. Zwar sind diese Invasionen lokal begrenzt aber immer noch eine Invasion.
Leider ist vielen Aquarianern nicht klar, wie sie durch unachtsames Verhalten zur Verbreitung invasiver Arten beitragen.
In der kommerziellen Aquakultur ist es sehr schwer eine nicht einheimische Art zu halten, da diese oft eine potentielle Gefahr für Invasionen darstellen, wobei nicht mal der Organismus selbst die Gefahr ist sondern mit ihnen assoziierte Parasiten und Krankheitserreger.
Natürlich macht auf den ersten Blick das EU-weite Handelsverbot für Apfelschnecken in Deutshland keinen Sinn, aber es verringert die Größe eine Invasionsquelle.
Viele Grüße
Christina