Besatzfrage: 126 Liter-Strömungsbecken

Guten Tag Leute,



ich habe mir ein 126 Liter-Becken mit den Maßen 80x35x45 (Breite x Tiefe x Höhe) zugelegt, das als Strömungsbecken eingerichtet werden soll (größere Steine, Wurzeln, tendenziell weniger Pflanzen, starke Strömungspumpe).



Als Besatz dachte ich an folgende Arten:

- Atya gabonensis (Blaue Riesenfächergarnele)

- Atyopsis moluccensis (Bergwasser-/Molukkenfächergarnele)

- Sewellia lineolata (Prachtflossensauger)



Meine Frage an euch wäre nun: Welche Gruppengrößen/-stärken der jeweiligen Arten würdet ihr für diese Beckengröße empfehlen? Gibt es eventuell noch eine andere strömungsliebende Art, die man gut mit den genannten Tieren vergesellschaften könnte?



Über Antworten würde ich mich sehr freuen!
:)




Mit freundlichen Grüßen

Simon
 


Moderlieschen

Moderator
Teammitglied
Hi Simon,

Gibt es eventuell noch eine andere strömungsliebende Art, die man gut mit den genannten Tieren vergesellschaften könnte?
Spontan fallen mir jetzt die Kardinälchen ein (Tanichthys albonubes), die auch ganz gerne mal in der Strömung schwimmen, wie die Sewellias auch keine hohen Temperaturen vertragen und von den Wasserwerten her ziemlich tolerant sind, bzw. zu den Sewellias passen würden.
Ob das Zusammenhalten mit den Fächergarnelen funktioniert hab ich aber keine Ahnung.
Vielleicht solltest du erstmal noch deine Wasserwerte mitangeben damit evtl. mehr Vorschläge kommen.
 

rein.hart

Mitglied
Hallo Simon,


meine Antwort wird dir zwar nicht gefallen aber du solltest meiner Meinung nach schon die von dir genannten Arten nicht vergesellschaften.
Atyopsis moluccensis wird mit einem Temperaturbereich von 24 - 30 Grad angegeben. Sewellia lineolata mit 18 - 24 Grad. Das heißt, dass beide Arten am äußeren Rand ihres Wohlfühlbereichs leben müssen. Ob das dauerhaft gesund für die Tiere ist würde ich bezweifeln.
 
Hallo Simon,


meine Antwort wird dir zwar nicht gefallen aber du solltest meiner Meinung nach schon die von dir genannten Arten nicht vergesellschaften.
Atyopsis moluccensis wird mit einem Temperaturbereich von 24 - 30 Grad angegeben. Sewellia lineolata mit 18 - 24 Grad. Das heißt, dass beide Arten am äußeren Rand ihres Wohlfühlbereichs leben müssen. Ob das dauerhaft gesund für die Tiere ist würde ich bezweifeln.
Hallo rein.hart,

vielen Dank für deine Antwort!

Das die Vergesellschaftung nicht passen soll, wundert mich ehrlich gesagt. Dies liegt zum einen daran, dass beide Arten ein sehr ähnliches Verbreitungsgebiet in Asien haben. Andererseits habe ich mehrfach gelesen, dass Fächergarnelen und Flossensauger sich durch die ähnlichen Bedürfnisse gut vergesellschaften ließen. So habe ich bzgl. der Molukkengarnelen von Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad gelesen und bei den Flossensauger 18-24 Grad, aber laut einem Zuchtbericht gelang auch bei 25 Grad schon die Nachzucht (die Seriösität kann natürlich nicht überprüft werden). Daher dachte ich, man kann sie gut bei ca. 22-23 Grad halten.

Meinst du wirklich, dass das gar nicht klappen wird? Ich werde es dann natürlich noch einmal überdenken.
 

rein.hart

Mitglied
Hi,

klappen wird das schon. Wie ich schon anmerkte, bei 23 °C lebt der Flossensauger dauerhaft im oberen Temperaturbereich und die Garnele im unteren. Ob es Auswirkungen auf die Tiere hat, kann man nicht wissen. Ich würde es den Tieren zuliebe nicht machen. Aber diese Entscheidung muss jeder für sich treffen.

Zitat drta-archiv.de : Prachtflossensauger, Sewellia lineolata, stammen hauptsächlich aus Vietnam, aber auch China und Kambodscha. Sie leben in schnell fließenden, sauerstoffreichen Bächen.

Zitat wirbellosen-aquarium.de : Die Molukken-Fächergarnele hat ein großes Verbreitungsgebiet welches von Indien bis auf die Inseln des Südpazifiks reicht. Dort besiedelt sie schnell fließende Tieflandbäche des Regenwaldes.
 


Oben