Artemia und Verfüttern

CarstenOL

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Hallo!
Die Ballonmethode ist wohl eher ein Beitrag zur CO²-Düngung. Das Ding wird ja mit (AUS-)Atemluft gefüllt, die ist reich an CO² aber arm an O². Deshalb soll man ja auch nicht in Fischtransportbeutel pusten...
Gruß
Carsten
 


CarstenOL schrieb:
Hallo!
Die Ballonmethode ist wohl eher ein Beitrag zur CO²-Düngung. Das Ding wird ja mit (AUS-)Atemluft gefüllt, die ist reich an CO² aber arm an O². Deshalb soll man ja auch nicht in Fischtransportbeutel pusten...
Gruß
Carsten

:!:

Das hab ich mir auch gedacht :wink:
 
CO2: Das glaube ich nicht. Unser Biolehrer hat mal gesagt dass die Atemluft nur geringfügig mehr CO2 und nur geringfügig weniger O2 enthält.
Wiki sagt CO2 geht 4% hoch, O2 4 % runter und kommt damit auf 17% O2: ich denk das tut's noch :) Außerdem gehts glaub ich auch viel um die Bewegung im Wasser, gar nicht so sehr um die Gase.

Meinen Artemia hats jedenfalls nicht geschadet, trotz überalteter Eier hab ich holladiewaldfee Schlupfraten. Weiß jetzt nicht wie's ohne Ballon wär, hatte überall Ballonbelüftung dran.

@Judith: Hast du Meersalz/Zusatzstofffreies Salz benutzt? Das jodierte Salz haut die Artemien echt um. Das haben meine Versuche aufs deutlichste gezeigt.

Die Ballonkonstruktion ist übrigens einmal über Nacht durchgelaufen! Da hab ich die Abends angeworfen und dachte: Ja, lass sie noch bissl blubbern... und als ich morgens aufstand blubberte sie immernoch, wenn auch nur noch langsam :D

meistens erreiche ich aber nur blubberraten von einer halben Stunde, wenn's gut läuft auch mal zwei Stunden.
 
Bin zwar noch nicht lange dabei, Artemien zu züchten. Aber zum Schlupf verwende ich ca. 10% und zur Aufzucht 3,5% Salzgehalt. Also 35g pro Liter Wasser.

Gruß

Knut
 
Artemiaaufzucht in Seewasser?

Guten Abend :)

da bin ich mal wieder.
Wie ist das eigentlich mit dem Wasser?
Ich meine damit, ob man Leitungswasser nehmen kann oder Aquariumwasser.
Habe irgendwo mal gelesen das man beim Ansetzen am besten Seewasser nehmen sollte und dazu noch ein wenig Gartenerde reintun sollte. Am besten soviel das sich am Boden eine Schicht von 5-6cm bildet.

Für die Algenbildung ist es sicherlich produktiver Seewasser oder AQWasser zu nehmen, weil ja in "solchem" Wasser schon der Grundstein gelegt ist für die Algen.

Und das mit der Gartenerde: Ich könnte mir vorstellen das das mit dem Absaugen sehr schwer wird, wenn ein Boden zusätzlich noch drin ist in meinem 12Liter Kleinstbecken. (Werde ich die Tage bald aufsetzen)

Hat damit schonmal jemand Erfahrung gesammelt? Oder ist das alles Quatsch und normales Leitungswasser tuts auch, ohne Gartenerde?

Schönen Abend noch
der Sven
 
Ich nehme immer AQ-Wasser OHNE Erde und es klappt.

Ob es mit Erde besser klappt und sie schneller wachsen oder ähnliches kann ich Dir leider nicht sagen.
 


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