Hallo zusammen,
ich habe in meinem Aquarium (120x40x50cm³ -> 240l, 2x 39W T5, Eheim Aussenfilter + Eheim Heizstab) inzwischen ein Algenproblem. Das Becken läuf seit knapp 4 Monaten. Vor knapp 2 Monaten waren wir eine Woche im Urlaub und danach waren die Probleme da. Bis dahin hatte ich zwar ein paar Fadenalgen, aber wenn ich die zweimal die Woche entfernt hatte, waren sie kaum zu sehen. Gedüngt wurde damals (wie auch heute) täglich mit 1ml Easy Life ProFito (1/3 der empfohlenen Tagesdosis). Die Pflanzen (im wesentlichen Valisnerien, Haarnixen und Hygrophilie Polysperma + plus ein bischen Moos) wuchsen damit kontinuierlich.
Vor der Woche Urlaub habe ich dann den Dünger als Wochendosis (statt als Tagesdosis aufgeteilt) ins Becken gegeben und die Fische per Futterautomat eher spärlich gefüttert (jeden zweiten Tag das, was sie eigentlich täglich bekamen). Nach dem Urlaub waren die Pflanzen von einem mehr oder weniger durchgängigen Fadenalgenteppich bedeckt. Ich war erstaunt, dass
Danach wurde folgendes gemacht:
Was meint ihr so?
Vielen Dank schon mal für eure Antworten.
Daniel
PS: Falls es relevant ist, im Moment schwimmen im Becken 14 Ottocinclus, 15 Perlhuhnbärblinge, 2 Mosaikfadenfische (die sich wie verrückt jagen, seitdem ich die Pflanzen zurückgeschnitten habe und es demzufolge kaum noch was grünes in der Nähe der Wasseroberfläche gibt) und eine unbekannte Anzahl an Tigergarnelen (ich hab mit 10 angefangen, ich hab bisher keine toten Garnelen gesehen und es gibt einiges an Nachwuchs).
ich habe in meinem Aquarium (120x40x50cm³ -> 240l, 2x 39W T5, Eheim Aussenfilter + Eheim Heizstab) inzwischen ein Algenproblem. Das Becken läuf seit knapp 4 Monaten. Vor knapp 2 Monaten waren wir eine Woche im Urlaub und danach waren die Probleme da. Bis dahin hatte ich zwar ein paar Fadenalgen, aber wenn ich die zweimal die Woche entfernt hatte, waren sie kaum zu sehen. Gedüngt wurde damals (wie auch heute) täglich mit 1ml Easy Life ProFito (1/3 der empfohlenen Tagesdosis). Die Pflanzen (im wesentlichen Valisnerien, Haarnixen und Hygrophilie Polysperma + plus ein bischen Moos) wuchsen damit kontinuierlich.
Vor der Woche Urlaub habe ich dann den Dünger als Wochendosis (statt als Tagesdosis aufgeteilt) ins Becken gegeben und die Fische per Futterautomat eher spärlich gefüttert (jeden zweiten Tag das, was sie eigentlich täglich bekamen). Nach dem Urlaub waren die Pflanzen von einem mehr oder weniger durchgängigen Fadenalgenteppich bedeckt. Ich war erstaunt, dass
Danach wurde folgendes gemacht:
- Die Algen von Hand entfernt. Das hat drei Abende gedauert und die Algen wuchsen wie verrückt und die Pflanzen quasi gar nicht.
- Das düngen mit 1ml pro Tag Easy Life ProFito wurde wieder aufgenommen, in der Hoffnung den Zustand vor dem Urlaub wieder zu erreichen.
- Ein paar Tage später habe ich die CO2 Analge eines Kollegen übernommen und in Betrieb genommen. Das war schon länger geplant, da meine Pflanzen so viel CO2 verbraucht haben, dass der pH-Wert bis auf 8,3 gestiegen ist (Abends). Morgen war er dann wieder bei 7,9. Jetzt wird der pH-Wert auf 7,3 geregelt. Bei GH 14°dH und KH 11°dH sollte das für Pflanzen und Fische ok sein.
- Wasserwerte per JBL Tröpfchentests mindestens 1x die Woche kontrolliert. Es ergab sich konstant (wie seit dem das Becken läuft): NH3, NO2, NO3, PO4 und Fe an der Nachweisgrenze der Tests, also effektiv nicht vorhanden.
- Wasserwechsel 1x pro Woche 30% (wie seitdem das Becken läuft).
- Per NPK Dünger (Dennerle) und Eisendünger (Easy Life) die Düngung erhöht. Ich habe dabei alle 2 bis 3 Tage die Wasserwerte gemessen und dann per Dünger auf 0,5mg/l Eisen und 10mg/l NO3 erhöht. Nach den 2 Tagen war PO4 wuasi auf Null, NO3 auf 3-5mg/l und Eisen auf Null.
- Stark betroffene Pflanzenteile wurden abgeschnitten, da die Algen so fest auf den Blättern hängen, dass sie nicht zu abzubekommen waren.
- ProFito EasyLife Dünger erhöhen. Vielleicht fehlt es ja an Mikronährstoffen. Risiko ist natürlich das ich die Bedingungen für die Algen noch mehr erhöhe.
- Alle betroffenen Pflanzen ersetzen um die festsitzenden Algen loszuwerden. Nachteil ist dabei, dass ich die meisten Pflanzen nahezu vollständig entfernen muss. Wie gut neue Pflanzen oder kleine Reststecklinge dann wachsen ist auch die Frage. Des weiteren scheint Moos in meinem Becken gar nicht vernünftig zu wachsen. Nach einem viertel Jahr ist es immer noch nicht sichtbar gewachsen und auch noch nicht an den Wurzeln festgewachsen. Dafür sieht man das Moos vor lauter Fadenalgen fast nicht mehr. Nur der Garnelennachwuchs fühlt sich darin wohl und dem will ich das zu Hause eigentlich nur ungern wegnehmen.
- Dünger wechseln. Vielleicht ist eine andere Düngerzusammensetzung für mein Aquarium einfach besser geeignet.
- Dunkelkur + Dünger entzug. Das dürfte den Algen ordentlich zusetzen, aber vermutlich auch meine Pflanzen mehr oder weniger umbringen. Und was meine Fische und Garnelen zu einer Woche Dunkelheit sagen ist auch nicht so ganz.
Was meint ihr so?
Vielen Dank schon mal für eure Antworten.
Daniel
PS: Falls es relevant ist, im Moment schwimmen im Becken 14 Ottocinclus, 15 Perlhuhnbärblinge, 2 Mosaikfadenfische (die sich wie verrückt jagen, seitdem ich die Pflanzen zurückgeschnitten habe und es demzufolge kaum noch was grünes in der Nähe der Wasseroberfläche gibt) und eine unbekannte Anzahl an Tigergarnelen (ich hab mit 10 angefangen, ich hab bisher keine toten Garnelen gesehen und es gibt einiges an Nachwuchs).