Wasserwechsel - Welches Wasser nehm ich dafür?

Hallo,
in naher Zukunft möchte ich mir auch ein Aquarium zulegen und bin daher eifrig dabei, mich sachkundig zu machen :wink:

Eine Sache irriert mich aber nach wie vor: Der regelmäßige Wasserwechsel.
Was für ein Wasser nimmt man da? Man liest zuweilen "aufbereitetes Wasser". Gut, aber dann lese ich wieder, dass Wasseraufbereiter überflüssig sind. Aber ich kann doch kein reines Leitungswasser ins Becken kippen???

Es grüßt ein völlig verwirrter "Noch-nicht"-Aquarianer.
 


ich höre grade mit der aquaristik
so kann ich dir noch einpaar tips geben, bevor ich hier verschwinde

wieviel % ww du machen weisst du ja,

es gibt manche die nie solche mittel benutzten und manche schwören drauf

ich kenne leute die jedesmal wieder reines wasser zugeben, und die fische sind seit jahren wohl auf

und ich kenne leute die aquasafe mit einkippen ins neue wasser, ca 30-40 min ruhen lassen und dann ins becken damit
bei denn sind die fische auch seit jahren wohl auf

im endeffekt kommt es drauf an wie lieb du deine fische und wie lieb du deinen geldbeutel magst :wink:
 
A

Anonymous

Guest
Hallo Alex,

in dem Fall ist mit "aufbereitetem Wasser" wohl mit destilliertem Wasser oder Osmosewasser versetztes Wasser gemeint.
Mit dem Osmosewasser kann man sein Wasser weicher machen, d.h. GH und KH senken.

Für einen Anfänger empfielt sich aber die Methode, seine Fische nach den Leitungswasserwerten auszusuchen und nicht das Wasser zu "panschen".

Ich nutze für den TWW lediglich "Kraneberger", also Leitungswasser ohne jegliche Zusätze. Die Wasseraufbereiter aus dem Handel empfehlen sich lediglich, wenn Du eine hohe Schadstoffbelastung im Leitungswasser hast, sprich Blei, Kupfer o.ä. Schwermetalle.

Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig weiterhelfen :wink:
 
Hi, Aqua-alex

erstmal ein herzliches Willkommen hier im Forum.

Da bist du sicher an keiner falschen Adresse gelandet mit dem Forum , das ist nämlich einsame Spitze! :thumright:

Find ich super von dir, dass du dich vorher über dein zukünftiges Hobby informierst und nicht gleich einfach mal loslegst und dann hier einen Thread eröffnen musst mit dem Titel "HILFE - Fische sterben!!!" :wink:

Álso zu deiner Frage:
Piddi hat ja schon ganz tolle Vorarbeit geleistet.

Meiner Meinung nach "braucht" man Wasseraufbereiter wie AquaSafe etc. nicht unbedingt. Wie schon gesagt - die einen schwören drauf, und die anderen halten gar nichts von sog. "Chemie" im Becken.
Wenn allerdings die Wasserwerte deines Leitungswassers ungeeignet für deinen Fischbesatz dein sollten, dann wirst du nicht drum rum kommen, dein Wasser aufzubereiten.
- Osmosewasser drückt die Härte nach unten
- Spezielle pH Mittel könnnen zur Veränderung des pH-Werts nach oben als auch nach unten eingesetzt werden
- Andere Mittel filtern wiederum Schwermetallionen aus dem Wasser, wie z.B. Bleiionen in Altbauwohnungen (Die aber unbedingt anwenden, wenn du in einer solchen Wohnung mit Bleileitungen leben solltest)

Wenn nichts von dem zutrifft spricht nichts gegen ganz gewöhnliches Leitungswasser :wink:

Überleg dir aber vorher, ob du dir solche Aufbereitungsmittel auf dauer leisten kannst, und suche dir dann dementsprechend deinen Besatz aus, der dann zum Beispiel nicht so empfindlich auf hohe Wasserhärten reagiert!

Aber da sind ja wohl noch einige Wochen hin.

Viel Spaß noch so weit

LG[/b]
 
Hallo Alex;


Alondro schrieb:
Hi, Aqua-alex

erstmal ein herzliches Willkommen hier im Forum.

Da bist du sicher an keiner falschen Adresse gelandet mit dem Forum , das ist nämlich einsame Spitze! :thumright:

Find ich super von dir, dass du dich vorher über dein zukünftiges Hobby informierst und nicht gleich einfach mal loslegst und dann hier einen Thread eröffnen musst mit dem Titel "HILFE - Fische sterben!!!" :wink:

Dem schließe ich mich an. :lol:

Zu Deiner Frage. Sie ist einfach zu beantworten. Man nimmt das Wasser, was Deine Fische zu ihrer Haltung benötigen. In 90% der Fälle ist das in den Gesellschaftsbecken Leitungswasser, das am meisten kontrollierte und überwachte Lebensmittel überhaupt, weil es für die meisten Fische ausreicht oder zumindest der Besatz passend gewählt werden kann.

Für spezielle Haltungen enthärtet man sein Wasser oder härtet es auf und verschneidet es es mit Leitungswasser, bis es fischgerecht im Sinne des Besatzes ist.

Gruß Dirk-Werner
 


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