Verlustrate beim Umgewöhnen von Garnelen?

Hallo!

Ich spiele mit dem Gedanken mir Garnelen schicken zu lassen.
Wenn die Granelen in weichem Wasser gelebt haben und ich hier hartes Wasser habe muss ich sie ja sehr langsam umgewöhnen.
Wie sieht es mit den Erfolgschancen aus?
Muss man bei sowas mit (vielen) Verlusten rechnen?
Garnelen sollen bei sowas ja sehr anfällig sein.
 


Diddy

Mitglied
Hallo,

du musst sie zwar langsam umgewöhnen, aber auch nicht tagelang. Das alte Wasser langsam mit neuen mischen, bis es praktisch fast nur noch dein Wasser ist. Das sollte über einige Zeit gehen, ich lass mir da 1-2 Stunden zeit.
 
Hallo,

ich denke, wenn du sie einen längeren Zeitraum an das Wasser gewöhnst, dann wirst du aufgrund der "Wasserumstellung" keine Verluste haben.

Ich gewöhne meine Tiere in der Regel an Wasserwerte um die 2 - 4 dgh, sie kamen oftmals aus Wasser, welches um einiges "härter" war und hatte bisher selten Ausfälle nach dem Umsetzen.

Früher habe ich das Wasser immer so verschnitten, dass es ca. den gleichen Wert hatte, wie das Ausgangswasser beim Züchter. Dies mache ich aber schon längere Zeit nicht mehr.


LG
Kerstin
 
Klingt ja gut.
Allerdings kommen sie aus "weichen Wasser" (genaue Werte warte ich noch ab) und haben bei mir 21°dH.
Achja, es geht um white Pearls.
Sie sollen in mein 23ger Becken.
Da wäre es ja kein Problem das Wasser mit etwas destillierten Wasser zu verschneiden.
Macht das Sinn für die ersten Wochen?
 
Hallo,


hmmm, ich persönlich würde es nicht für den Anfang verschneiden - da es meiner Ansicht nach auch anders geht .... Aber, das musst du halt persönlich für dich selbst entscheiden.

Ein Beispiel: Meine ersten Red Fire habe ich überhaupt nicht an das Wasser gewöhnt (Unwissenheit). Sie sind direkt in GH 16 gekommen und ich hatte keine Ausfälle.

Dieses jetzt nicht falsch verstehen! Das soll jetzt kein Aufruf sein:"Los, setzt eure Tiere ohne Eingewöhnung ein!" - ich wollte damit nur zeigen, ein "normales", langsam an das Wasser gewöhnen reicht sicherlich aus.

Aber meiner Meinung nach, muss halt jeder für sich entscheiden ob er Tiere 5, 3, 2,1 oder ne halbe Stunde an das neue Wasser gewöhnt!

Aber vielleicht meldet sich gleich noch jemand mit anderen Erfahrungen. Obwohl, meiner Ansicht nach kann man ja auch nie 100 % "beweisen", dass Verluste einige Tage nach dem Einsetzen wirklich auf die unterschiedlichen Werte zurückzuführen sind. Oftmals kommen da viele Faktoren aufeinmal, wie z. B. der längere Versand, nicht lange genug eingefahrene Becken und evtl. zu schnelles einsetzen.

Warte doch vielleicht erstmal ab, bis du weißt aus welchem Wasser sie kommen - vielleicht ist der Unterschied ja gar nicht so hoch :)

LG
Kerstin
 
10gh und 5 kh hat das Ausgangswasser.
Ich hab hier 21° dh und 12 kh.
Denke das funktoniert dann! *freu*

Dass es keine allgemeingültige Formel gibt war mir schon klar.
Deshalb wollte ich ja gerne einen Erfahrungsbericht hören.
Vielen Dank!
 
Hi,

och da habe ich schonmal schlimmere Unterschiede gehabt (fahre bei mir zT mit KH1)....
Einfach etwas zeit lassen (1-2h) beim anpassen und gut ist.
Ich setze meine Tiere auch meist nach höchstens einer Stunde um, und kann in dem Sinne keine Ausfälle beklagen.
LG Tanja
 


Hallo!

Dem Beitrag von Tanja kann ich nur zustimmen! Da ich meist meine Wirbellosen aus viel härterem Wasser bekomme und ich hier sehr weiches Wasser habe ist meine Eingewöhnungszeit für neue Wirbellose ca. 1-2 Stunden, bei sehr anfälligen Tieren auch mal mehr. Ich hatte noch nie diesbezüglich irgendwelche Ausfälle!
 


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