Hallo, habe mal eine umfangreichen Text über den Ancistrus geschrieben. Er ist noch nicht ganz fertig, das heißt ich muss ihn noch überarbeiten.
Ich würde mich sehr über Kritik freuen, wenn irgendwelche Angaben nicht stimmen bitte sagen.
Ancistrus
Name: Ancistrus
Deutscher Name: Antennenwels
Arten: Schleierform, Albino, verschiedene Farbvarianten
Größe: Bis zu 12cm
Herkunft: Rio Tocantis (Südamerika) und Brasilien
Vergesellschaftung: Fische des mittleren und oberen Bereichs, andere Bodenbewohner können durch die Welse gestört werden.
Haltung im Aquarium: Das Becken sollte mindestens 112l fassen, besser jedoch größer. Die Temperatur sollte 24°-27°C betragen bei einem PH-Wert von 6 – 7,5. Der Bodengrund darf keine scharfen Kanten haben. Unbedingt erforderlich ist eine Morkinwurzel, an dieser können die Tiere raspeln. Es empfiehlt sich eine dichte Randbeflanzung mit Höhlenverstecken. Das Aquarium sollte nicht zu hell beleuchtet sein. Am besten hält man ein Männchen mit mehreren Weibchen, sonst kann es zu Streitereien unter den Männchen kommen.
Futter: Die Fische raspeln Morkinholz ab, es hilft ihnen bei der Verdauung. Antennenwelse fressen gerne schnellsinkende Futtertabletten, nehmen aber auch pflanzliche Nahrung wie Algen mit Freude entgegen. Die Ernährung insgesamt sollte abwechslungsreich sein.
Verhalten: Der Ancistrus ist eine recht ruhige Spezies, sie können aber schon mal aufbrausen, wenn sie sich gestört fühlen. Während der Paarungszeit sind die Männchen revierbildend und dementsprechend auch aggressiv. Ansonsten kann die Art auch scheu sein.
Zucht: Männchen und Weibchen kann man durch ein „Geweih“ am Kopf auseinander halten.Die Männchen haben stark verlängerte Barteln. Zur Zucht sollte das Wasser weich sein,dies bei einer Temperatur von 27° - 29°C. Die Beleuchtung sollte verdunkelt werden. In der Paarungszeit kein Lebendfutter geben! Zudem sollte das Becken gut durchlüftet werden, der CO2-Gehalt nicht zu hoch sein. Die Tiere laichen in einer Höhle ab, es sollten also mehrere dunkle Verstecke geschaffen werden. Wenn sich ein Pärchen gefunden hat, legt das Weibchen die unbefruchteten Eier in einer Höhle ab. Das Männchen befruchtet diese und nach 5 – 6 Tagen schlüpfen die Jungtiere. Nach etwa einer Woche verlassen die Babys die Höhle.
Hinweis: Bei herauskeschern der Tiere nur ganz feine Netze einsetzen! Ansonsten können sich die Fische mit ihren Kiemendeckeln darin verfangen!
Liebe Grüße
Ich würde mich sehr über Kritik freuen, wenn irgendwelche Angaben nicht stimmen bitte sagen.
Ancistrus
Name: Ancistrus
Deutscher Name: Antennenwels
Arten: Schleierform, Albino, verschiedene Farbvarianten
Größe: Bis zu 12cm
Herkunft: Rio Tocantis (Südamerika) und Brasilien
Vergesellschaftung: Fische des mittleren und oberen Bereichs, andere Bodenbewohner können durch die Welse gestört werden.
Haltung im Aquarium: Das Becken sollte mindestens 112l fassen, besser jedoch größer. Die Temperatur sollte 24°-27°C betragen bei einem PH-Wert von 6 – 7,5. Der Bodengrund darf keine scharfen Kanten haben. Unbedingt erforderlich ist eine Morkinwurzel, an dieser können die Tiere raspeln. Es empfiehlt sich eine dichte Randbeflanzung mit Höhlenverstecken. Das Aquarium sollte nicht zu hell beleuchtet sein. Am besten hält man ein Männchen mit mehreren Weibchen, sonst kann es zu Streitereien unter den Männchen kommen.
Futter: Die Fische raspeln Morkinholz ab, es hilft ihnen bei der Verdauung. Antennenwelse fressen gerne schnellsinkende Futtertabletten, nehmen aber auch pflanzliche Nahrung wie Algen mit Freude entgegen. Die Ernährung insgesamt sollte abwechslungsreich sein.
Verhalten: Der Ancistrus ist eine recht ruhige Spezies, sie können aber schon mal aufbrausen, wenn sie sich gestört fühlen. Während der Paarungszeit sind die Männchen revierbildend und dementsprechend auch aggressiv. Ansonsten kann die Art auch scheu sein.
Zucht: Männchen und Weibchen kann man durch ein „Geweih“ am Kopf auseinander halten.Die Männchen haben stark verlängerte Barteln. Zur Zucht sollte das Wasser weich sein,dies bei einer Temperatur von 27° - 29°C. Die Beleuchtung sollte verdunkelt werden. In der Paarungszeit kein Lebendfutter geben! Zudem sollte das Becken gut durchlüftet werden, der CO2-Gehalt nicht zu hoch sein. Die Tiere laichen in einer Höhle ab, es sollten also mehrere dunkle Verstecke geschaffen werden. Wenn sich ein Pärchen gefunden hat, legt das Weibchen die unbefruchteten Eier in einer Höhle ab. Das Männchen befruchtet diese und nach 5 – 6 Tagen schlüpfen die Jungtiere. Nach etwa einer Woche verlassen die Babys die Höhle.
Hinweis: Bei herauskeschern der Tiere nur ganz feine Netze einsetzen! Ansonsten können sich die Fische mit ihren Kiemendeckeln darin verfangen!
Liebe Grüße