rote Mückenlarven machen sich aus dem Staub

Hallo Zusammen,

ich hab vor 3 Monaten ein 30l Nanobecken eingerichtet. Hab als Besatz 15 Red Fire drin und 8 Perlhuhnbärblinge. Jetzt wollt ich den Perlhuhnbärblingen mal was gutes tun und hab mir heut lebende rote Mückenlarven gekauft. Als ich dann zur Tat schritt und einen Teil der Mülas ins Wasser gab, sanken diese sofort zu Boden bevor die Fischeaus ihrem Versteck auftauchten. Ich ging dann weg vom Becken damit die scheuen Fische nun herauskommen konnten. Als ich nach zehn Minuten nachschaute waren alle Mülas weg. Am Anfang dachte ich die Fische hätten alle verputzt aber dann musste ich feststellen das sich alle Larven im Boden vergraben hatten. So nun meine Frage was passiert mit den Mülas im Boden? Kommen die mal wieder raus und die Fische fressen Sie dann oder hab ich bald ne Mückenplage?

Danke im Voraus!!
 


hallo,

die roten mückenlarven dürften für deine fische eigentlich zu groß sein. das nächste mal solltest du es mit daphnien versuchen, das sollten sie packen.

einige werden sicherlich noch gefressen, aber wenn sie die nicht bewältigen können, dann könnte es mücken geben ;)
 
Servus,
das Problem hatte ich auch mal. Hab nach 2 Wochen noch ein paar der Mückenlarven im Sand gefunden. Mücken werden daraus nicht schlüpfen, da in der Flüssigkeit wo die drin schwimmen ein Entwicklungsstopper drin ist. Die Viecher sterben und vergammeln dann einfach irgendwann.

Gruß
Manu
 

Ebs

Mitglied
Hallo,

die Futtergröße sollt immer der Fischgröße angepasst sein. Lebende Rote Mückenlarven sind für Bärblinge zu groß und zu hart.

Wenn es denn Mückenlarven sein sollten, dann sind Weiße Mückenlarven geeigneter, weil weicher und auch von kleineren Fischen leichter schluckbar. Außerdem buddeln sie sich nicht ein.

Gruß Ebs
 
Huhu,

also wenn es die Bärblinge nicht schaffen, machen sich eventuell auch die Garnelen darüber her, also ich meine, wenn die Mückenlarven sich noch einmal nach oben trauen sollten... ;-)
Bei uns zumindest landen die Mückenlarven zu einem großen Teil auch in den Mägen der Garnelen, wenn wir welche füttern...

Liebe Grüße, Andrea
 


Oben