Hi,
das deutet auf eine hohe Konzentration von Nährstoffen hin. Mein Rezept:
1. Beleuchtung nur 10 Stunden ohne oft propagierte "Mittagspause". Denn die Pflanzen, die für die Assimilation der Nähr- und Schadstoffe zuständig sind, reagieren häufig konfus und "unwuchssam" auf eine solche Unterbrechungen. Das führt zu funktionellen Ausfällen.
2. Die CO2-Zufuhr verstärken (am besten auf dem Gasweg wie z.B. mit Einwaschgeräten, die per Tablette, Gärung oder Druckflasche betrieben werden)
3. Die Hygiene des Filters nicht übertreiben. Eine funktionierende Filterflora, die z.B. 3 Monate alt ist, funktioniert zu 90% besser als ein gerade gereinigter Außen- oder Innenfilter.
4. Einen Wasserwechsel macht man grundsätzlich nicht zur Hälfte des Beckeninhaltes, da hiermit ein Säuresturz hervorgerufen werden kann. Besser ist es, pro Woche 1/3 oder besser 1/4 des Wassers zu wechseln, damit die empfindliche Bakterienflora nur gering gestört wird und somit die komplette Funktionalität des Ökosystems nur gering beeinflusst wird. Nach Medikamentenbehandlung etc. kann der WW auch 2/3 des Inhaltes betragen.
5. Ganz wichtig: nur wenig füttern. Meine Fische kommen seit 2 Jahren mit einer Fütterung alle 2 Tage aus.
Hoffe, eine Anregung gegeben zu haben....
Rainer