Hallo erstmal an Alle!!!
Da dies hier mein erster Beitrag in diesem Forum ist, verzeiht mir bitte wenn dieses Thema schon vorhanden oder ausgelutscht sein sollte.
Aber ich habe mich die letzten 2 Stunden durch die Themen "Algenatacke" und "Fotosynthese" gewurschtelt. In erster Linie lässt sich ja trefflich über die Ursachen für verstärktes Algenwachstum streiten, dass liegt wohl aber daran, dass die Ursachen ebenso zahlreich sind wie Themen in diesem Forum. Allerdings ist eine der bedeutensten Ursachen ein Überangebot an Nährstoffen. Dieses sollte man auf bekanntem Wege beseitigen. (Pflanzen, Besatz, Futter)
Aber jetzt zur "Mittagspause":
In den vielen Beiträgen ging es unter anderem auch darum, ab wann die Fotosynthese beginnt. Dazu kann ich sagen, sofort mit Beginn der Lichteinwirkung. Das ist u.a. elementares Biologiewissen aus der Oberstufe. Allerdings habe ich dazu auch einige Interessante Beobachtungen machen können.
Seit mein nunmehr 8 jähriger Sohn mit 2 Jahren in einer Höhle war, interessiert er sich für diese unterirdischen Lebensräume. So kam es eben, dass wir bis heute die Eine oder Andere Grotte, Höhle u.ä. besucht haben. Da es dort naturgemäß ziemlich finster ist, kann man eigentlich auch keine Grünpflanzen erwarten. Nun stellt sich dem Besucher aber oftmals ein anderes Bild. Bei genauer Betrachtung der künstlich beleuchteten Bereiche, lassen sich Grünpflanzen der unterschiedlichsten Arten entdecken. Diese siedeln sich häufig an den Felswänden oder am Boden, in der Nähe der Beleuchtungsquelle an. In zwei der von uns bevorzugten Höhlen gibt es beleuchtete "Bergseen" in denen sich Algen angesiedelt haben.
Das eigentlich Interessante daran ist aber, dass die Betreiber aus Kostengründen immer nur für die Dauer der Führung das Licht einschalten. So kommt man bei einer durchschnittlichen Verweildauer in dem jeweiligen Abschnitt von ca.15 min, bei 8 Führungen am Tag, auf eine Gesamtbeleuchtungsdauer von 120 min/Tag. Unter diesen Vorraussetzungen war ich doch schon sehr Überrascht von dem "üppigen" Grünpflanzenwachstum. Schließlich haben die Pflanzen nur ca. 2h Licht am Tag und das auch noch mit vielen längeren Unterbrechungen.
Diese Beobachtungen belegen zum einen die sofortige Fotosynthese, zum anderen lassen sie doch auch Zweifel an der Wirksamkeit einer Mittagspause aufkommen. (Grünalgen im See)
Mein Fazit: Nach reiflicher Überlegung und bewertung der Fakten komme ich zu dem Schluß, dass eine Mittagspause wohl niemandem Schadet. Auch den Algen nicht
Bevohr ihr meckert, ich weiß das viele Leute gut Erfahrungen damit gemacht haben, ebensoviele aber wohl auch schlechte. Das liegt nicht zuletzt, oder gerade deswegen, an der Komplexität eines Ökosystemes. Diese vielen Zusammenhänge in einem aqatischen Ökosystem beachten viele nicht, wenn sie leichtfertig über grobe Eingriffe in dieses Diskutieren.
MfG Micha
Da dies hier mein erster Beitrag in diesem Forum ist, verzeiht mir bitte wenn dieses Thema schon vorhanden oder ausgelutscht sein sollte.
Aber ich habe mich die letzten 2 Stunden durch die Themen "Algenatacke" und "Fotosynthese" gewurschtelt. In erster Linie lässt sich ja trefflich über die Ursachen für verstärktes Algenwachstum streiten, dass liegt wohl aber daran, dass die Ursachen ebenso zahlreich sind wie Themen in diesem Forum. Allerdings ist eine der bedeutensten Ursachen ein Überangebot an Nährstoffen. Dieses sollte man auf bekanntem Wege beseitigen. (Pflanzen, Besatz, Futter)
Aber jetzt zur "Mittagspause":
In den vielen Beiträgen ging es unter anderem auch darum, ab wann die Fotosynthese beginnt. Dazu kann ich sagen, sofort mit Beginn der Lichteinwirkung. Das ist u.a. elementares Biologiewissen aus der Oberstufe. Allerdings habe ich dazu auch einige Interessante Beobachtungen machen können.
Seit mein nunmehr 8 jähriger Sohn mit 2 Jahren in einer Höhle war, interessiert er sich für diese unterirdischen Lebensräume. So kam es eben, dass wir bis heute die Eine oder Andere Grotte, Höhle u.ä. besucht haben. Da es dort naturgemäß ziemlich finster ist, kann man eigentlich auch keine Grünpflanzen erwarten. Nun stellt sich dem Besucher aber oftmals ein anderes Bild. Bei genauer Betrachtung der künstlich beleuchteten Bereiche, lassen sich Grünpflanzen der unterschiedlichsten Arten entdecken. Diese siedeln sich häufig an den Felswänden oder am Boden, in der Nähe der Beleuchtungsquelle an. In zwei der von uns bevorzugten Höhlen gibt es beleuchtete "Bergseen" in denen sich Algen angesiedelt haben.
Das eigentlich Interessante daran ist aber, dass die Betreiber aus Kostengründen immer nur für die Dauer der Führung das Licht einschalten. So kommt man bei einer durchschnittlichen Verweildauer in dem jeweiligen Abschnitt von ca.15 min, bei 8 Führungen am Tag, auf eine Gesamtbeleuchtungsdauer von 120 min/Tag. Unter diesen Vorraussetzungen war ich doch schon sehr Überrascht von dem "üppigen" Grünpflanzenwachstum. Schließlich haben die Pflanzen nur ca. 2h Licht am Tag und das auch noch mit vielen längeren Unterbrechungen.
Diese Beobachtungen belegen zum einen die sofortige Fotosynthese, zum anderen lassen sie doch auch Zweifel an der Wirksamkeit einer Mittagspause aufkommen. (Grünalgen im See)
Mein Fazit: Nach reiflicher Überlegung und bewertung der Fakten komme ich zu dem Schluß, dass eine Mittagspause wohl niemandem Schadet. Auch den Algen nicht
Bevohr ihr meckert, ich weiß das viele Leute gut Erfahrungen damit gemacht haben, ebensoviele aber wohl auch schlechte. Das liegt nicht zuletzt, oder gerade deswegen, an der Komplexität eines Ökosystemes. Diese vielen Zusammenhänge in einem aqatischen Ökosystem beachten viele nicht, wenn sie leichtfertig über grobe Eingriffe in dieses Diskutieren.
MfG Micha