Mein Juwel-Aquarium

Shai

Mitglied
Bei mir waren die aber recht kurzlebig.
So alt werden die meisten Apistogramma ja schon nicht - je nachdem wie alt / groß die dann schon ok Handel waren verkürzt natürlich die Lebensdauer im Aquarium.
Wenn dann noch Zuchtformen oder "Dampfzucht" dazu kommt...
Als "Paar" scheinen die auch eher zu "verbrennen" - meistens brüten die irgendwann mehr oder weniger "rund um die Uhr" (im Aquarium herrschen meistens 365 Tage im Jahr "optimale" Brut-Bedingungen - das sieht in der Natur of anders aus), das geht sicherlich zur Ungunsten der Lebenszeit. Dazu vermutlich der Dauerstress im Gesellschaftsbecken beim Verteidigen der Brut (oder Nachts gegen nachtaktive Bewohner...)

Einzeln oder als gleichgeschlechtliche Gruppe ist die "Haltbarkeit" tendenziell länger - aber Paare verkaufen sich halt besser.


Grüße
Lars
 


Hallo,
es ist aber auch halt das Balz-, Brut- und Revierverhalten der Tiere was ihre Haltung so interessant macht.
Ich weiß zwar nicht wie alt so ein Apistogramma in der Natur wird, aber ich bin sicher das sie auch da kein stressfreies Leben haben.
 

Shai

Mitglied
Da werden die schon fast Saisonfische sein und vermutlich kaum mal älter als ein Jahr
Im Aquarium bei den üblichen Haltungen haut das vermutlich hin.

Ansonsten geben die meisten Quellen eher 3-5 Jahre an, ich würde fast behaupten das vielleicht 5% die 3 Jahre im Aquarium erleben werden, mit "Glück" wohl oft eher maximal 2 - außer vielleicht es ist ein "verwitwetes" Einzeltie, so "letzte Mohikaner" können ja gefühlt ewig leben.

Grüße
Lars
 
Hallo,
wobei bei mir Tiere die ich von Privat hatte meist länger gelebt haben als welche aus dem Handel.
Trotzdem würde ich nicht auf sie verzichten wollen weil sie einfach
ein so interessantes Verhalten zeigen.
 

Shai

Mitglied
Trotzdem würde ich nicht auf sie verzichten wollen weil sie einfach
ein so interessantes Verhalten zeigen.
Ich hab ja auch schon Apistogramma "durch" - ja das Verhalten ist definitiv interessant.
Hatte ja fürs Kallax auch noch mal drüber nachgedacht (primär aus Mangel an Alternativen bei Raumtemperatur), gedanklich bin ich inzwischen eher bei Laetacara (oder vielleicht Nannacara), die haben ein ähnliches Brutverhalten, scheinen aber deutlich langlebiger zu sein. (mal davon ab das ich die meisten Zuchtlinien/-farben bei den Apistos gar nicht mal mehr so attraktiv finde)


Ich würde hier fürs Trigon daher auch Laetacara Araguaiae (zusätzlich zu den Cuviceps und Dosigera) in den Raum werfen.
Alternativ auch Nannacara Anomala oder Taenia.
Mikrogeophagus altispinosus ist auch recht gut haltbar.

Grüße
Lars
 


Joern

Mitglied
Ja . wir reden von der gleichen Art.
WIe schön, dass Deine Quelle eine SL von bis 80 mm angbibt - in der bei uns üblichen TL-Notation (Total length = incl. Schwanz) lag ich ja mit 10cm ganz gut ;) IN 130cm AQ-Länge bestimmt interessant - in einem Viertelkreis von 70cm auch noch ??

Genau diese Quelle gibt für L. Curviceps eine Sl von 45-50mm an - ich glaub das ist recht wenig :cool:
Für dorsigera "36,9mm" ;) - na da würde ich ca 1cm dazu geben, zumindest für die Kerle

Der gute alte "Tüpfelbuntbarsch" ist schon lange in der Aquaristik bekannt - auch als man mit viel weniger Technik auskommen mußte. Heißt, der ist auch recht robust in Bezug auf Unterbringung.

Na - TE wird sich genannten Arten sicherlich recherchieren und was nettes aussuchen.
 

Hoppser15

Mitglied
Hallöchen und guten Abend,

Ich werde mir mal die einzelnen Fische anschauen und Infos dazu einholen. Vielleicht gibt es da was interessantes, wobei ich kleinere Fische lieber mag. Mein Mr Wels ist ja schon recht groß mit seinen bald mal hoffentlich 12cm.
Dennoch bin ich für Ideen und Anregungen definitiv immer zu haben.

Zum Thema Sichtschutz von oben. Mir ist bewusst, dass das so noch nicht optimal ist, gerade auch für die drei Hechtlinge, die als Oberflächen-Fische diese Beschattung benötigen, um sich wohlzufühlen. Und auch die anderen Fische fühlen sich damit deutlich besser.
Eine sehr große Echinodorus 'rose' habe ich bereits. Die darf wachsen und mit Blättern Schutz bieten.
Ich erhoffe mir aber auch, dass meine Flipper-Lotus, wenn sie größer ist und flutet, ebenso für Schutz sorgt.
Pflanzen der Art Cryptocoryne sind mir heute vorgeschlagen worden. Allerdings hat man mir erzählt, dass das Wurzelgeflecht dieser Pflanzen extrem ausschweifend ist, was sie leider weniger attraktiv gemacht hat. Ich habe noch im Hintergrund einen freien Platz, wo ich noch zum Beispiel eine weitere Echinodorus pflanzen kann.
Das werde ich mir auch vorbehalten, den Fischen es nach und nach optimaler zu gestalten.

Ich mag das Aquarium seit 5 Jahren haben, aber ich sehe mich tatsächlich trotzdem noch als Anfängerin, weil eben auch so viele unschöne Dinge passiert sind, die ich vielleicht hätte verhindern können.
Dass ich alles neu machen musste und wieder bei 0 starte, ist meine Verantwortung.
Alles kommt nach und nach, wird auch durch eure Ratschläge immer besser.
Ich bin weiterhin dankbar für jeden Rat und Tipp dankbar.

Und ich hätte da noch eine Bitte: Vielleicht könnt ihr die Fische zusätzlich zum lateinischen Namen erstmal noch die deutschen Namen dazu nennen.
Ich bin da noch nicht so bewandert.

LG
 

Gertrudae

Mitglied
Echinodorus und Cryptos geben sich nicht viel, was das Wurzelgeflecht angeht. Cryptos verbreiten sich noch zusätzlich durch Ausläufer, manche schneller, manche langsamer. Ich finde, ein Eck mit zuviel Cryptos kann man leichter auslichten, als eine große Echinodorus rausnehmen. Für den Boden ist die starke Durchwurzelung von beiden aber meiner Erfahrung nach gut.
 
Hallo Mareike,
viel wird sich was Einrichtung und Bepflanzung angeht auch von selbst ergeben.
Nicht alles wächst so wie man gerne hätte, dann ändert man was.
Auch am Hardscape kann man bei Bedarf was ändern.
Was die Echinodorus angeht, deren Wurzelwerk steht dem der Cryptos in nichts nach ;)
Und wegen des Bodengrunds, Turmdeckelschnecken "graben" den um, das kann Fäulnisherden vorbeugen.
Und falls es doch Apistogramma werden sollten dann könnte ich mir im vorderen rechten Bereich noch einen kleinen Steinhaufen vorstellen der vielleicht eine Höhle bildet und ein paar Spalten. Könnte man dann auch mit Moos oder Aufsitzern begrünen.
Und vielleicht 1 oder 2 kleinere Apistogrammahöhlen mit kleinerem Eingang.
Bin jedenfalls sehr gespannt für was Du afivh entscheiden wirst und wie es sich entwickeln wird.
Wünsche viel Erfolg dabei :)
 

Hoppser15

Mitglied
Vielen Dank!
Das mit der Echinodorus war mir nicht so klar, aber jetzt hab ich sie halt. Mal gucken, wo die Reise hinführt.

Turmdeckelschnecken werden bei der nächsten Shopping-Tour auch noch mit einziehen.
Die Idee mit der Höhle finde ich auch nicht schlecht. Mr Wels bewohnt links schon seine Höhle, für die Barsche habe ich die Kokosnuss vorgesehen, aber auch da lässt sich bestimmt noch was optmieren.

Ich bin gespannt, wie es in einigen Wochen aussieht!
 

Wolf

Moderator
Teammitglied
Ja . wir reden von der gleichen Art.
WIe schön, dass Deine Quelle eine SL von bis 80 mm angbibt - in der bei uns üblichen TL-Notation (Total length = incl. Schwanz) lag ich ja mit 10cm ganz gut ;)
Hallo,
Da bin ich ganz bei Dir. Ich habe den afrikanischen Schmetterlingsbuntbarsch auch schon gepflegt und auch vermehrt. Ich schreibe absichtlich nicht gezüchtet, denn ich habe da nichts dazu beigetragen. Die haben sich von alleine, in einem Gesellschaftsaquarium fortgepflanzt. Mit dem Ergebnis von 50 hauptsächlich grauen Fischen, auf 140 Liter. Ich schreibe grau, weil die schönen blauen tupfen nur beim richtigen Lichteinfall zu sehen sind. Wie ich ja schon geschrieben habe, Schnecken haben es definitiv nicht leicht und werden gefressen.
Ob Cryptocorynen oder Echinodorus, würde ich persönlich vom Co2 abhängig machen. Cryptocorynen kommen ohne nämlich deutlich besser klar. Echinodoren neigen gern zu einem gedrungenen Wuchs, wenn keine Co2 Anlage installiert ist.
Als Pflanze zum unterstellen, wurde ich einen roten Tigerlotus in die Runde werfen, er ist einfach und schön.
L. G. Wolf
 

Hoppser15

Mitglied
Der Tigerlotus ist in der Tat eine sehr schöne und mit Sicherheit eine sehr gute Pflanze.
Ich möchte aber jetzt erstmal das Aquarium so wachsen lassen wie es ist und einfach beobachten, wie es den Pflanzen und Fischen in 2,3,4 Wochen geht, was ich evtl noch optimieren kann in der Pflege.
Heute ist mir beim Füttern und Beobachten aufgefallen, dass meine Hechtlinge die Salmler nachahmen. Sie kommen direkt ran an die Hand und wollen von dort Futter haben. Außerdem kommt nach der Fütterung, wenn ich auf dem Stuhl neben dem Aquarium sitze, mein Hechtling-Mann an die Scheibe geschwommen und bettelt, wie die Salmler.
Vorher habe ich dieses Verhalten nicht gesehen!
Die Farben werden der Fische werden auch wieder intensiver und auch die Schuppen glänzen im Licht.
All diese Zeichen habe ich vorher nie oder nicht so deutlich gesehen.
Auch der Wels kommt immer aus seiner Höhle, wenn es fressen gibt und erkundet alles aktiv, unabhängig der Tageszeit.
Alles in Allem habe ich 2 Wochen nach der radikalen Neueinrichtung das Gefühl, dass alles deutlich stimmiger ist, obwohl das neue alte Aquarium noch in den Kinderschuhen steckt und sich alles entwickeln muss.
Bis weitere Fische einziehen, kann ruhig Zeit vergehen.

Ich werde versuchen täglich bzw alle 2 Tage ein Bild zu machen und dann ein Zeitraffer-Video zu erstellen.
Ich schätze, das könnte durchaus sehr interessant sein, das so zu sehen.
 

cheraxfan2

Mitglied
Heute ist mir beim Füttern und Beobachten aufgefallen, dass meine Hechtlinge die Salmler nachahmen. Sie kommen direkt ran an die Hand und wollen von dort Futter haben. Außerdem kommt nach der Fütterung, wenn ich auf dem Stuhl neben dem Aquarium sitze, mein Hechtling-Mann an die Scheibe geschwommen und bettelt, wie die Salmler.
Vorher habe ich dieses Verhalten nicht gesehen!
Fische sind durchaus lernfähig. Bekommen die denn dann auch eine Belohnung, wenn sie an die Scheibe kommen? Dann züchtest Du Dir Scheibensurfer.
 

Hoppser15

Mitglied
Fische sind durchaus lernfähig. Bekommen die denn dann auch eine Belohnung, wenn sie an die Scheibe kommen? Dann züchtest Du Dir Scheibensurfer.
Nein, meine Fische bekommen nicht immer was. Manchmal sitze ich einfach da, um die zu beobachten oder wenn ich telefoniere.

Jetzt ist mir zusätzlich aufgefallen, dass seit 2 Taten einige Salmler, vorrangig die Damen des Schwarms, an der linksstehenden Ludwigia zupfen. Sie sieht schon recht rupfig aus.
Das Verhalten habe ich noch nie gesehen, auch vor der Neueinrichtung nicht und ich hatte von Anfang an Trauermantelsalmler im Aquarium.
Die rechtsstehenden Ludwigien sind heil und werden nicht bezupft.
Kann mir jemand sagen, was das bedeuten könnte? Fehlt den Salmlern Ballaststoffe oder so etwas in der Art?
 

Hoppser15

Mitglied
20260128_153626.jpg

Was soll ich sagen, es hat sich sehr viel getan!
Ich habe weitere Wurzel und Steine eingebracht, damit alle ihre eigenen Reviere und Ruheplätze haben.
Eine weitere Wurzel werde ich demnächst noch zwischen der rechten Kokosnuss und dem links davon liegenden Stein einbringen, dann muss alles wachsen und dichter werden.
Außerdem habe ich noch weitere Pflanzen, schnellwachsende, hinzugefügt.
Im Hintergrund wird bald noch ein Tigerlotus wachsen, den ich seit gestern habe.

Auch meinen Besatz habe ich aufgestockt und ist jetzt final:
5 Querbandechtlinge
15 Trauermantelsalmler
1 Antennenwels
1 Pärchen Borelli Zwergbuntbarsche
1 Pärchen Panduro Zwergbuntbarsche
3 Pastellgrundeln
2 Cappuccinoschnecken (die hab ich seit 5 Jahren! Die haben alle Höhen und Tiefen mitgemacht!)

Mir ist es wichtig, dass alles noch weiter wächst und ich durch die vielen Wurzeln, Steine, Kokosnüsse so viele Höhlen und Unterstände habe, wie möglich, um jeden Tier gerecht zu werden.
Ach ja, Schwimmpflanzen habe ich jetzt auch in einem Ring. Die darf sich jetzt ebenfalls vermehren und dichter werden.

Ich bin weiterhin offen für Kritik!
 

Shai

Mitglied
Ich bin weiterhin offen für Kritik!
1 Pärchen Borelli Zwergbuntbarsche
1 Pärchen Panduro Zwergbuntbarsche
3 Pastellgrundeln
Finde ich persönlich für die Beckengröße zumindest fragwürdig, da es alles bodenbewohnende Höhlenbrüter sind.
Zwei verschiedene Paar Apistogramma könnten bei der Grundfläche schon zu Problemen führen, die Grundeln bleiben ja auch nicht die kleinsten - das birgt Potential für Stress bei allen Dreien. Spätestens halt dann wenn die alle mal groß genug sind und für Nachwuchs sorgen wollen.

(Der eher nachtaktive und ebenfalls "höhlenliebende" Antennenwels kommt dann noch "on top".)


Ich befürchte bei der Kombination werden die Apistogramma wahrscheinlich nicht unbedingt alt werden.


Grüße
Lars
 

1_hajo

Mitglied
Pastellgrundeln sind sehr zarte Tiere, die sich selbst gegen kleine ZBB nicht durchsetzen können.

Wie @Shai schon geschrieben hat, du hast zuviel falsche Fische im Bodenbereich. Immer nur eine Art davon ist besser.

Und bevor ich das vergesse, du brauchst unbedingt Schwimmpflanzen. Alle Fische fühlen sich deutlich wohler, wenn oben etwas Deckung ist.
 


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