mein erstes Mal..

Alle reden vom Nitrit-Maxwert, der irgendwann kommen soll. Ein Händler in Wuppertal meinte, das wär kein Problem. Wenn ein AQ ne Woche alt ist, dann seien genug Algen da für die ersten kleinen Fische. Man müsse nur spezielle Kapseln beifügen, die das Wasser und den Filter mit Aufbereiterbakterien versorgen.

a: 54-l-Aquarium eines Discounters
b: voll mit Pflanzen eingerichtet, nach 5 Tagen (Samstag früh) Wasserwechsel 40%
c: Aquarienbeschreibung: Strömungsaustritt 2cm unter Wasser, relativ starke Strömung, gemildert duch sehr viele Pflanzen (sieht für mich als Laie aus wie ein Biotop), Naturkies 2-3mm, Wurzel, "Tunnel" aus gebranntem Ton

d: Wasserprüfung Sa, 17:00 Uhr mit dem kleinen JBL-Testset:
26°C
KH 3
pH 7,5
NO2 0,025
NO3 15
Fe 0,08

e: Otos am Samstag mittag gekauft und nach endlosen 4 Stunden im Plastikbeutel und 1 Stunde Temperatur- und Wassergewöhnung um 18:00 Uhr umgesetzt. Gleichzeitig Gelkapseln (Sera) eingebracht (ohne deren Umgebungsflüssigkeit einfach ins Becken geschüttet). Nach ca. einer Stunde 5 oder 10 ml Sera Aqutan reingetan, weil Otos rumhingen (obs was nützt? Keine Ahnung) und 5 ml Flüssigdünger zum Aufpeppen des Fe-Wertes. Otos ca. 1-2 Stunden in Starre, dann langsam steigernde Aktivität; obwohl keine Algen sichtbar, nagen sie überall. Nach ca. 12 Stunden sehr aktiv, ne Menge Kot auf Holzwurzel sichtbar.

f: Nitrit stieg von 0,025 am 09.12. auf 0,05 am 10.12. mittags.
g: kleine Kartoffelscheibe ins Wasser, damit Otos nicht hungern müssen..
h: Nitrit stieg auf geschätzt 0,07 (gestern abend, heute morgen identisch 0,07).

i: Eisen stieg von 0,08 (Zugabe von 0,5 ml Sera Fl*****) auf 0,2 mg/l

j: Nitrat stieg am Sonntag mittag auf 20 und SANK wieder auf 15

k: pH zwischen 7 und 7,5 (geschätzt, da Farbe sehr schwach und der Test grob ist)

i: Ein Fisch wird merklich dicker, 2 sind weiterhin schlank. Ich mach mir ein wenig Sorgen, weil 2 der Fische sich im Kescher des Händlers verfangen hatten und von diesem gewaltsam da rausgerissen wurden. Aber immerhin: Alle 3 sind sehr aktiv.

Vorläufiges Fazit:
Entweder sind die Bakterien superschnell oder mein AQ war bereits gut dabei oder die Umwandlung des Fischkotes in Nitrit und Nitrat hat noch nicht eingesetzt und das große Dilemma kommt noch. Nach Adam Riese und Eva Zwerg müßte jetzt der Nitratwert steigen - tut er aber nicht. Ein Ammoniumtest wär jetzt nicht schlecht... - den besorg ich mir und dann schaun wir mal weiter.

Für Tips immer dankbar
 

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Fotos eines Otocinclus

... beide Fotos sind von dem selben Fisch (mit nem Handy aufgenommen - gut, gelle?). Da die Fische durchscheinend sind, ist der Hintergrund irreführend.

Wenn hier Experten sind: Es würde mich freuen, zu wissen, welche Sorte oder Gattung Otocinclus das genau ist.
 

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Hallo Oto;

HERZLICH WILLKOMMEN IM FORUM

Manches ist bei Deinem "ersten Mal" ganz gut geworden, anderes weniger.
Das Aquarium sollte noch einige Pflanzen mehr bekommen. Wenn nun Fische drin sind und Du bisher kein NO2 gemessen hast, liegt das einfach daran, daß vordem Nitritpeak der Ammoniak/Ammonuim-Peak kommt und dafür hast Du einfach keinen Test. Wenn also die Nitrosomasbakterien genug Ammoniak zu Nitrit oxidiert haben , wird der Nitritwert steigen und da solltest Du in den nächsten Tagen drauf achten. Wenn NO2 dann über 0,3 mg/Liter bis 0,5mg/Liter steigt muß Du TWW (Teilwasserwechsel machen. Dabei großzüging so 3/4 des Wasserinhaltes.
Dan wieder messen und bei erneuten Anstieg wieder TWW. Diese Aktion läuft dann solange bis NO2 nicht mehr über 0,3mg/Liter steigt, denn erst dann sind genügen Nitritoxidierer vorhanden, die Nitrit in das ungefährliche Nitrat NO3 umwandeln.

Weiterhin empfehle ich Dir 1Leitfaden und 1Ratgeber zu lesen, weil da eine Menge gute Info´s für Einsteiger drin sind.

Gruß Dirk-Werner
 
Hallo Dirk-Werner,
danke für nette Begrüßung!

Welche Pflanzen sollte ich noch reintun? Wasser ist - wie gesagt - sehr weich bei uns (Talsperrenwasser) und wird vom Wasserwerk künstlich auf ca. pH 7,5 und KH 3 gebracht.

Ich hab vor, die Planzen und auch den Fischbesatz diesem Wasser und auch der doch recht starken Strömung anzupassen. Die Otocincli dürften da recht gut geeignet sein. Leider weiss ich gar nicht, welche Planzen schon drin sind. Die Großblättrigen scheinen die Strömung nicht so zu mögen. (Tja, und ich dachte, ich hätte schon viele Planzen drin... zumindest laut Fachverköuferin eines Zoolades in RS-Lennep wär das mehr als genug.)

ach ja: Beleuchtungsdauer derzeit 12 Stunden (eine Röhre 15 Watt)

Danke für die Links: Da der pH-Wert sich noch nicht erkennbar verändert hat, dürfte zumindest im Moment noch kein Problem (Ammoniakpeak) da sein. Es ist SPANNEND!! - und daher muss ich mir dafür noch nen Test besorgen. Wär nice, wenn ich wegen der Planzen noch schnell nen guten Tip bekomme, damit ich heute mittag, wenn ich einkaufen gehe, auch gleich gezielt die Planzenwelt aufrüsten kann.

cu :)
 
Hallo Oto;

Also wenn da Ammoniak steigt im Sinne der Nitrifikation ändert sich der PH Wert für Dich feststellbar nicht. Ich empfehle daher bei Einfahren unter Last einfach tägliche TWW (Teilwasserwechsel).
Ein NH3/NH4 Test ist dabei natürlich hilfreich.
Pflanzen würde ich bei Dir zunächst noch schnellwachsende sehen einzusetzen. Cabomba, Wasserpest. bras. Wassernabel, etwas Hornkraut als Schwimmpflanze wäre auch gut.

Gruß Dirk-Werner
 
Hallo auch von mir :)

Da ich in meinem 80cm-Becken den gleichen Filter habe wie du (Eheim Pickup 2010) noch ein Tip für klares Wasser:

Nimm mal den Filterschwamm raus und umwickle den dünn mit feinem Filtervlies. Der passt dann noch rein und das Wasser wird merklich klarer.

Falls du Zeit und Lust hast, kannst du auch z.B. das untere Drittel des Filterschwamms einfach abschneiden und durch Keramik-Filterkügelchen ersetzen. Damit hast du dir dann quasi einen 3-Phasen-Innenfilter selbst gebastelt.

Ist so bei mir im Einsatz und ich bin sehr zufrieden damit.

Wenn irgendwann noch Garnelen o.ä. dazukommen, kannst du die hinteren Einlassöffnungen noch mit Filtervlies verstopfen - dann kommt noch Wasser durch, aber keine kleinen Garnelchen mehr :wink:
 
Dominik1978 schrieb:
[...]Da ich in meinem 80cm-Becken den gleichen Filter habe wie du (Eheim Pickup 2010) noch ein Tip für klares Wasser:[..]

super Tip, danke :)


so, und jetzt zum Ammoniak:

Der Test hat ergeben...: Im Moment keine Probleme. Ich hab von Sera nen Test gekauft, der Ammonium auspegelt und mittels pH-Wert Rückschlüsse auf den Ammoniak-Gehalt zuläßt.

Ammoniakwert ca. 0,01-0,02.

Derzeit gibts also nur gute Werte. Vielleicht liegts ja wirklich an den Gel-Bakterienkügelchen - oder aber das dicke Ende wartet nur ... oder von anderen Firmen ist der Test genauer? So what, die Fische sind putzmunter.
 


und nun das AQ mit mehr Bepflanzung (siehe Foto)

passende Schwimmplanzen hatte er nicht, und die hier im Bild hat er mir "so" mitgegeben. Ich vermute, sie wird bei der Strömung nicht mehr den Weg nach oben finden.

Den Filter kann ich heut nicht mehr umbauen.
 

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..und bis jetzt alle Werte unverändert...

Fische und Pflanzen wohlauf - bis auf ein paar großblättrige, die zu viel Strömung bekommen haben. Eine ist entwurzelt - und ich lass sie wie auch alle losen Blätter etc., wo sie ist. Die Otos freuen sich, wenn irgendwo ein Blatt verwelkt.

Hm - vielleicht ists auch ein gutes Training für das Wasser und die Bakterien etc. gewesen, dass ich keine losen Blätter rausgefischt habe.

Apropos Bakterien: Die Gel-Kapseln sind noch nicht vollständig aufgelöst. Hier im Forum wird viel darum gestritten, ob die was bringen oder nicht. Daher hab ich das Gefühl, dass ich was riskiere. Doch: Tu ich das wirklich? Die Sache mit diesen Bakterien-Gelkapseln erscheint mir logisch - und bislang funktionierts.

Hinzu kommt: Mit 3 Otocinclus ?Macrospilus? hab ich gut 10cm Fisch auf 54 Liter. Wenn ich hier andere Beiträge lese - mit 10 Fischen Erstbesatz etc., dann denk ich, dass bei denen irgendwas schief gehen muss.

Wenn diese Woche problemlos rum geht, werd ich 4 weitere Otos einsetzen. Wenn sich die Wasserwerte (im Moment mess ich 2 mal täglich) irgendwie negativ verändern, werd ich das lassen und nen Wasserwechsel machen. Vorerst lass ich erst mal die Gelkapseln wirken - oder hoffe zumindest, dass sie das tun.

So, nun noch eine Frage (sicherlich naiv, aber - egal): Warum wird beim Wasserwechsel eigentlich immer nur von Leitungswasser geschrieben? Dieses Wasser ist schliesslich künstlich auf höheren pH-Wert gebracht - und das ist doch nicht gut für Ammoniakwert. Warum also nicht weiches Wasser z.B. aus ner Talsperre oder aus nem Teich nehmen? Hat jemand Erfahrung mit sowas?
 

der_andy

Mitglied
Oto schrieb:
...
So, nun noch eine Frage (sicherlich naiv, aber - egal): Warum wird beim Wasserwechsel eigentlich immer nur von Leitungswasser geschrieben? Dieses Wasser ist schliesslich künstlich auf höheren pH-Wert gebracht - und das ist doch nicht gut für Ammoniakwert. Warum also nicht weiches Wasser z.B. aus ner Talsperre oder aus nem Teich nehmen? Hat jemand Erfahrung mit sowas?
Wird es? Naja, wenn ich bei Nachbars Teich klaue, ist er leer. Wenn ich Talsperrenwasser hole, der Aufwand ist... reden wir nicht drüber.
Da drehe ich lieber das Chromteil an der Wand auf. Der pH-Wert ist eh Schall und Rauch. Der stellt sich recht flott etsprechend den Umständen im Becken ein. Interessanter ist da die Härte. Aber die kann man ja auch mit relativ einfachen Mitteln einstellen.

Grüße,
Andy
 
Hallooo Oto!!!
:fisch:
Zoofachhandel in RS-Lennep? Meinst du den Ko*onen? Da meinst du bestimmt auch die nette Frau mit den kurzen Haaren, die mit der blonden Strähne in den Haaren? Die macht einen sehr kompetenten Eindruck, ich gebe zu.
Allerdings hat sie mir unter anderem für mein 112L Becken auch drei siamesische Rüsselbarben (geeignet ab 400L) empfohlen. Weil man kann ja so 30-40 Fische da rein tun :shock:
Also ich weiß ja net..
wo kommst du denn her??
Ansonsten gefällt mir dein Becken sehr sehr gut. Die Pflanzen wachsen ja auch noch. Bekommst auch bestimmt bald kleine Blasenschnecken, die sind immer bei denen in den Pflanzen glaub ich :wink: Aber die tun deinen Pflanzen nix!
:thumright:
 
´lo Luci :)

..ja, die Blonde hat mich zuerst beraten... wobei: Mir als Noob wurde in W´tal bei nem Aquarianertreff ein Kescher mit 15cm² und ein Absauger mit nem sehr großen Schlauch angedreht, der mein AQ in einer Minute leer machen würde...

ich hab 3 mal nachgefragt, ob das wirklich das Richtige für mein AQ sei - und er sagte: "Sie werden mit dem kleinen Kescher stundenlang die Fische jagen - nehmen Sie den großen". Eigentlich hat er ja Recht, ich müßte nur vorher alle Planzen rausnehmen ;-)

So what, Mail geschrieben, und man will mir beim nächsten Mal "entgegenkommen"... - und dann kann ich ihm auch sagen, dass man Otos NIEMALS mit nem Kescher rausholen darf!


Gestern in Lennep wurde mir vom Kollegen der Blonden erzählt, dass Otocinclus nix für Einsteiger ist, da Nitrit für die Gift ist. Wo er Recht hat - ... aber jetzt hat die Unvernunft gesiegt. Die Otos bleiben - und der Nitritwert, er ist a weng gestiegen... knapp über 0,1. Nicht dramatisch, aber Zeit für nen kleinen tropischen Regenschauer (10 Liter gewechselt), die Otos hats sichtlich gefreut. Richtig süße Fische, das...

Ach ja, der pH-Wert: Das Talsperrenwasser würde unsere Leitungen zerfressen, wenns nicht aufbereitet würde. In anderen Städten muss man aufpassen, dass das Wasser nicht die Leitungen zusetzt, bei uns muss man Stoffe hinzufügen, damit es nicht überall Springbrunnen gibt ;-)

Blasenschnecken? Sowas. Na, da sind angeblich die Otocyclen gut, bei mir werden vielleicht kaum Schnecken groß werden.


@ Andy: Ne geringe Härte ist für die Otocinclus Macrospilus gut. Flache Bäche und Flüsse, aber auch schnellfließende Gewässer sind ihr Revier. Regenwasser und genug Modder tun gut. Eigentlich genau das, was es hier im "Bergischen" gibt, nur leider ists hier a weng zu kalt. Viel Wald, viel Regen, aber trotzdem kein Regenwald... :-(
 
*lach* Wohl wahr, viel Wald viel Regen ;)
Wie ist das Wasser denn von Natur aus, weißt du das zufällig??
Hmm.. Der ältere Herr dort is mir zu muffig, nur da man von uns aus ja kaum möglichkeiten hat woanders hinzufahren, müssen wir wohl einfach irgnorieren, was die sagen.
 
lol - muffig? Könnt man so sagen. Scheint a weng gestresst zu sein.

Unser Wasser? Na, weiß net, weiß die Werte nicht. Weiß nur, dass unser (Regen)Wasser sehr sauer is und null Härte hat.
 
Ja, den finde ich fast so schlimm, wie den Kerl an der Post,
( der mich gestern noch voll doof angemacht hat!)
Hat sich an deinem Becken schon was geändert?
Sollen noch Arten rein?

LG Luci
 
der von der Post is immer nur aus Verlegenheit grob...
gib ihm einfach ne Chance.

...hm.. die Forenwelt staunt: Es gibt ne Stadt in diesem Ländle, da kennt man "den von der Post" <g>

Neues? Hab mal 10 Liter Wasser ausgetauscht, weil ich fast in den Nitritpeak gefahren wäre: Ein Anstieg von ca. 0,02 mg/l gab ne Druckwelle, die mir fast das AQ zerrissen hätte. Ich kompensier das, indem ich mir nen neuen Wassertest kaufe: pH-Wert in 0,2er Stufung und damit schon fast für Blinde geeignet.
 
*ggg* Der hat mir keine Gelegenheit gegeben ihm eine Chance zu geben ;)

Oo.. ja jetzt kommt ganz vieles Wasserwechseln. :?
Aber mit so einem Test, da weißt du ja genau wann es soweit ist. Ich würde die Wasserwechsel ruhig großzügiger ansetzen in dem Fall.
:?:
Hat bei meinem ersten AQ, als es noch stand :roll: , richtig gut geklappt. Da hab ich über 60% WW gemacht und das hat den Nitrit gut nach unten gehauen!
Mich möge aber jemand korrigieren, falls das nicht ganz richtig ist. :wink:
Da mein AQ nur noch einen Tag danach stand, bevor es auslief :evil: , kann ich nicht sagen, wie es weiter verlaufen wäre...
 
morgens um 8...:

24,5°C unverändert

pH ca. 7,5 unverändert

KH 3 (war vorgestern auf 4, ggf. Meßfehler)

Ammonium etwas mehr als 1 mg/l - leicht angestiegen

Nitrit 0,15 mg/l - leicht angestiegen; halte mich an Tip der freundlichen Email-Beratung eines Wtaler Aquarianertreffs (aus W´tal - von dort hab ich auch die Otos) und mach (noch) nix. Kein Wasserwechsel, damit das biologische System Arbeit findet und in Gang kommt. Die Baktinetten (Bakterien-Gelkugeln) sind immer noch nicht komplett aufgelöst.

Nitrat 15 mg/Liter - immer noch unverändert.

Eisenwert 0,1 - das ist der deutlichste Unterschied. Fe war bei 0,2. Hab ein wenig Flüssigdünger zugegeben.

Fische und Planzen sehen gut aus. Sogar eine entwurzelte großblättrige, die ich eigentlich als Kompost drin lassen wollte, gedeiht weiterhin. Andere, bei denen ich dachte, dass sie eingehen, haben sich erholt. Die 3 Otos sind voll aktiv und gut dabei.

Die Röhre aus gebranntem Ton gefällt, ist aber nix für die Otos. Obwohl dort ein minimaler grüner Flaum sichtbar wird, weiden sie dort nicht. Vielleicht ist die Oberfläche zu rauh und damit ungeeignet. Es wäre besser, die Röhre durch Kiesel zu ersetzen. Vielleicht aber lass ich die Röhre als Brutstätte für all die Mikroorganismen stehen, die die Otos an Scheiben und auf Pflanzen und Kiesel abweiden.

Apropos Pflanzen: Otocincli brauchen unbedingt dünne langstielige Pflanzen, auf denen sie sich ausruhen und "verstecken" und von denen sie weiden können. Glatte Blätter werden bevorzugt, moosartige Pflanzen werden gemieden.

Apropos Strömung: Otos brauchen viel Strömung. Ich werd den Filter einfach lassen, wie er ist. Never change a running system ;-)


Hm...
vor dem Nitritpeak sollte doch der Ammoniakpeak kommen. Kein Ammoniakpeak, kein Nitritpeak, oder?
Links: http://www.andy-blackjack.de/fibel/9ein ... nitritpeak
und http://www.deters-ing.de/Gastbeitraege/beginnendeN.gif
und http://www.deters-ing.de/Gastbeitraege/ ... mpfung.gif
Wenn das stimmt, stellt sich die Frage: Ist der Nitritpeak abhängig von den jeweiligen Gegebenheiten und damit regional unterschiedlich?
Ich hab viele Pflanzen, die unter anderem auch das Ammonium direkt verbrauchen, so dass weniger Nitrit entsteht.

Interessant dazu ist auch Folgendes:
http://www.deters-ing.de/Gastbeitraege/Nitritpeak.htm
Zitat Dr. Kassebeer (das Urheberrecht erlaubt 3 Sätze bei Namensnennung und Verlinkung):
"Bei der Diskussion dieses Textes kam auch der Effekt der Nitrit-Entgiftung durch Chlorid zur Sprache. Wir vermuten, daß schon früher Zusätze von Kochsalz oder Seesalz, von Seewasser oder Salzsäure das Nitritproblem beseitigt haben, ohne daß Betroffenen der Zusammenhang bewusst wurde. "

Ein Wasserwechsel bei großen Nitritmengen bringt nur kurz was, weil sofort neues Nitrit gebildet wird. Kochsalz als Lösung des Problems? Hat irgend jemand hier Erfahrung damit gesammelt?
 


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