Kationenaustauscher nach Regeneration

T

The69thEye

Guest
Hallo zusammen,

ich habe heute zum ersten Mal meinen Kationenaustauscher regeneriert. Woher weiß ich, dass ich zum Abschluss genügend mit Leitungswasser gespült habe (bisher habe ich 40 Liter durchlaufen lassen) ? Reicht es schon zu wissen, dass die KH = 0 ist ? Was mich wundert: der Leitwert des Leitungswasser beträgt 440, der des Kati-Wassers nach Regeneration 810. Sollte der Wert nicht geringer sein als vorher ?

Bevor ich mich an die Regeneration der Ani-Säule mache, möchte ich sichergehen, mit der Kati-Säule alles richtig gemacht zu haben...

Grüße
Tim
 


Joern

Mitglied
The69thEye schrieb:
rt: der Leitwert des Leitungswasser beträgt 440, der des Kati-Wassers nach Regeneration 810. Sollte der Wert nicht geringer sein als vorher ?

Hi

der Kati entfernt ja nicht, sondern er tauscht.... und auch die H+Ionen habe eine Leitfähigkeit. Und ein Ablauf eines Katis hat einen pH in der Größenordnung um pH 3.

Belüfte mal das Ablaufwasser (CO2 austreiben)....dann sollte der pH steigen und die Lf sinken. Wie weit, hängt von dem Ausgangswasser ab...und das muss man durch die Inhaltsstpoffe beschreiben, da reicht pH, LF oder GH nicht aus.

Im Prinzip ist da also völlig o.k., was da bei Dir passiert.
 
A

Anonymous

Guest
Hallo,

The69thEye schrieb:
Woher weiß ich, dass ich zum Abschluss genügend mit Leitungswasser gespült habe (bisher habe ich 40 Liter durchlaufen lassen) ?
Wenn die Leitfähigkeit des ablaufenden Spülwassers nicht weiter sinkt. Lanxess gibt im Datenblatt zum oft verwendeten, stark-sauren Kationentauscherharz S100G den Spülwasserbedarf mit dem 2-fachen Bettvolumen bei langsamem und mit dem 6-fachen Bettvolumen bei schnellem Waschen an. Allerdings habe ich auf die Schnelle nicht finden können, was Lanxess mit langsamem bzw. schnellem Waschen meint :roll:...

Was mich wundert: der Leitwert des Leitungswasser beträgt 440, der des Kati-Wassers nach Regeneration 810. Sollte der Wert nicht geringer sein als vorher ?
Nein. Die eingetauschen H(+-)-Kationen sind erstens beweglicher und zweitens bei den doppelt geladenen Erdalkali-Kationen auch doppelt soviel wie die Urspungs-Kationen im Ausgangswasser. Deshalb ist die Leitfähigkeit beim Austritt aus dem Kationentauscher höher als vorher.

Viele Grüße
Robert
 


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