Kampffisch Haltung - Empfehlungen oft falsch?

ignarus

Mitglied
Hallo Jörg,
ich sehe mich für dieses Thema als der der das hier als Thema in diesem Forum anstößt und zum Nachdenken anregen will, nicht als Betta Experte.

Aber wer berät denn zur falschen Haltung und was ist die richtige Haltung?
Die falsche (?) Haltung ist bisher allgemeine Mehrheitsmeinung, nahezu überall dominant anzutreffen.

Vorschläge für bessere B. splendens Haltung:
1. keine Haltung von langflossigen B. splendens.
2. Deutsche, oder europäische Nachzuchten statt den südostasiatischen Importfischen
3. Flossenprobleme (Fäule) werden durch schlechte Wasserqualität gefördert/hervorgerufen, deshalb bessere Wasserhygiene, damit ist nicht steril, sondern biologisch intakt gemeint.
4. keine Nano Aquarien
5. keine Einzelhaft, stattdessen mit geeigneten Beifischen, am besten wäre eine Haremshaltung im großen (!) Becken (240l+). Dadurch könnte das ganze Verhalten gelebt werden.
6. Einsehen das B. splendens Haltung doch nicht so einfach ist, 3 20l Becken mit Lufthebersystem und drei verdammten Insassen machen einen nicht zum Kampffischkönig.
7. andere Betta Arten als Alternative beachten.
 
Zuletzt bearbeitet:

Wolf

Moderator
Teammitglied
nicht als Betta Experte.
Hallo Friedrich,
Wenn ich deine 7 Punkte anschaue, kommt es mir aber schon so vor.
Wie viele Bettas hattest du schon gehalten, wenn du so viele Vorschläge hast?
Zu Punkt 7. Alles Wunderbar, aber da sind stellenweise deutlich schwieriger zu haltende Arten dabei, mit besonderen Ansprüche an das Wasser. Darüber hinaus, habe ich hier in meiner Gegend noch keine andere Betta Art im Handel gesehen.
L. G. Wolf
 

Z-Jörg

Mitglied
Moin,
viele der Punkte sollten auch für andere Fische selbstverständlich sein.
Zu der Haremshaltung hat Olli ja schon was geschrieben dazu kommt bei B. splendens, das die Weibchen unter einander oft genau so agressiv sind wie die Männchen.
Ich bin ja grundsätzlich deiner Meinung, nur mit Verboten tue ich mich eben schwer.
 

ignarus

Mitglied
Hallo Wolf,
ich habe doch von Anfang an transparent offengelegt das ich keine Ahnung habe.
Wenn Du genau hinsiehst dann siehst Du sowohl im Titel als auch in meinem letzten Text hinter „falsche Haltung“ ein ?.
Das signalisiert das ich zwar eine Vermutung habe, aber mir die Möglichkeit bewusst ist das der klassische Ansatz doch besser, oder teilweise besser sein könnte, als der Reformansatz. Das gilt besonders für die Streitpunkte Beckengröße und Einzelhaltung.

Einer muss ja der Advocatus Diaboli sein, damit die Argumente auf den Tisch kommen.

Was sind denn Deine Vorschläge?
 

Z-Jörg

Mitglied
Ich kann leider mangels Erfahrungswerten auch nicht sagen welcher der richtige Weg ist.
Da der B.splendens nunmal ein Einzelgänger ist weiss ich nicht, ob man ihn zwingend paarweise halten sollte.
 

Wolf

Moderator
Teammitglied
Ganz einfach,
Es muss jeder selbst entscheiden, was er machen will.
Ich halte nichts von Verboten, weil die meist übers Ziel hinausgehen. Ich habe schon seit Jahren keinen splendens mehr, aber nicht weil er lange Flossen hat.
Auf der letzten Messe in Sifi haben auch PETA aktivisten demonstriert. Weil die Tiere keine Ware sind. Wenn es also nach denen ihrer Meinung geht, hättest du keinen Fisch mehr zu Hause.
Wo willst du anfangen und wo willst du aufhören und wer soll das bestimmen.
Ich bin eher für Aufklären und selbs entscheiden lassen.
L. G. Wolf
 

Wolf

Moderator
Teammitglied
Da der B.splendens nunmal ein Einzelgänger ist weiss ich nicht, ob man ihn zwingend paarweise halten sollte.
Da muss ich Jörg zustimmen.
Ein Kampffisch Männchen duldet nur für kurze Zeit ein Laichreifes Weibchen in seiner Nähe und nur zur Paarung. Von Männchen ganz abgesehen.
L. G. Wolf
Ach so, falls wieder einer auf die Idee kommen sollte, dass wenn man sie zusammen aufzieht bleiben sie Freunde. Das ist ein Märchen, ich habs getestet.
 

ignarus

Mitglied
Ein Bericht über den Versuch einer alternativen Haltungsform, leider ohne Happy End.
 
Oben