Grundsätzliches bei Krankheitsbehandlung?

Hi,

da ich vermutlich die Pünktchenkrankheit im Becken habe überlege ich, mir ein Quarantänebecken anzuschaffen. Was meint ihr ist besser? Die Fische nicht umsetzen und im normalen Becken behandeln, oder ein 12-25 Liter Quarantänebecken aufstellen? Welches ist die bessere Lösung auch bzl. des Handling von WW usw. Was empfehlt ihr mir?

Gruß

Stefan
 


hallo stefan

also ansich ist ein quarantäne becken nie verkehrt, aber da anzunehmen ist das mehrere tiere die krankheit haben würd ich sie einfach alle im großen behandeln.
mann sieht es nicht unbedingt aber alle fische können die erreger schon haben, und wenn du jetzt deine (augenscheinlich)kranken fische gesund gepflegt hast, und wieder reinsetzt fängt alles wieder von vorne an

gruß
peter
 
Hallo Stefan,

kein Quarantänebecken bei Ichthyo! Diese Krankheit musst du direkt im Becken bekämpfen wegen den frei schwimmenden Schwärmern.

Ansonsten ist gegen ein Quarantänebecken absolut nichts einzuwenden. :)
 
Hi, hab nochmal ne andere Frage: Verschiedene Leute schreiben oder sagen, daß jeden 2. Tag nur nachdosiert werden soll (esha 2000/exit). Vor jeder Nachdosierung sind 50% Wasser zu tauschen. Am Ende der Behandlung sind dann 80% zu tauschen. Mit Aktivkohle soll ne Woche gefiltert werden, um die Medis zu filtern.

Im Gegensatz steht abaer in der Beschreibung was ganz anderes: 1. Tag 20 Tropfen/100 Liter, 2. und weitere Tage die Hälfte dann nachdosieren täglich. Nach Ende der Behandlung KANN mit Aktivkohle gefiltert werden, muss aber nicht, da die Medis sich selbst abbauen, laut Beschreibung.

Meine Überlegung ist jetzt die: Verschiedene Krankheiten werden durch Stress ausgelöst. Wenn ich jeden 2. Tag also 50% Wasser austausche, so ist das doch ein viel größerer Eingriff ins Becken als notwendig, oder? Wenn ich gegen Krankheiten vorgehe und gleichzeitig flür die Fische Stress auslöse, dann beißt sich doch die Katze quasi in den Schwanz. Sagt mal eure Meinung, bitte. Wär echt mal interessant zu wissen, ...

Gruß

Stefan
 
Hallo,

Stefan177 schrieb:
Meine Überlegung ist jetzt die: Verschiedene Krankheiten werden durch Stress ausgelöst. Wenn ich jeden 2. Tag also 50% Wasser austausche, so ist das doch ein viel größerer Eingriff ins Becken als notwendig, oder? Wenn ich gegen Krankheiten vorgehe und gleichzeitig flür die Fische Stress auslöse, dann beißt sich doch die Katze quasi in den Schwanz. Sagt mal eure Meinung, bitte. Wär echt mal interessant zu wissen, ...
Was denkst du ist der größere Stress für die Fische, der Parasit der sie krank macht oder der Wasserwechsel?

Ichthyo ist eine der wenigen Erkrankungen, die bei rechtzeitiger und konsequenter Therapie ohne Verluste zu bewältigen ist.
Meine Empfehlung:
Behandlung mit Malachitgrün
jeden 2 Tag 50 % Wasserwechsel und die volle Dosis des Medikamentes, (Malachitgrün wird durch Licht und Bakterien zerstört)
Wenn die letzten Pünktchen verschwunden sind mindestens noch 3 Tage behandeln!
 


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