Hallo,
verschiedene Krebsarten sollte man nie untereinander vergesellschaften, schon gar nicht ZWERGflusskrebs und FLUSSkrebse. Hier unterliegt immer eine Art und bei einem CPO und Clarkii ist denke ich klar, welche Art

Der Clarkii gehört zu den "aggressiveren" Krebsen.
ZWERGgarnelen, ja. Das hier unter Umständen mal eine Garnele auf der Strecke bleiben kann, das dürfte jedem klar sein der die Anatomie eines Flusskrebses kennt und weiß, welche Scheren da vorhanden sind. Auch hier nochmals meinen Hinweis, die Haltung von Flusskrebsen ist sicherlich in einem Artenbecken das Optimale. Ich halte meine Flusskrebse auch mit Amanos, Red Fire, Radargarnelen. Ich konnte bisher kein aktives Jagen feststellen. ABER auch hier, wenn eine Garnele, ein Fisch oder was auch immer, einem Flusskrebs (egal welcher Art) in die Scheren schwimmt, wird er nicht nein zu diesem Angebot sagen.
Hier sehe ich die Probelmatik bei Zwerggarnelen aber nicht so extrem, bei der enormen Vermehrungsrate. Ich denke die blauen Tigergarnelen oder Red Bee wird sicherlich niemand mit Flusskrebse vergesellschaften

Wie es jedoch mit der Bepflanzung in dem Becken aussieht, vermag ich nicht zu sagen. Den Garnelen sollten schon viele Pflanzen u. a. feinfiedrige Pflanzen angeboten werden, damit sie dort klettern und Schutz suchen können, jedoch wird der Clarkii evtl. auch eine Voliebe zu Pflanzen haben. Aber das muss halt von einem Krebshalter selbst eingeschätzt werden.
Weiter oben fragte ich nach der Beckengröße. Wenn es sich jetzt hier um das 54 Liter Becken handelt, sieht die Geschichte wieder ganz anders aus, da nicht sehr viel Ausweichmöglichkeit gegeben ist, d. h. in so einem kleinen Becken mit einem Zwergflusskrebs, haben die Garnelen nicht viel Ausweichmöglichkeiten und hier kann es dann sicherlich eher zu Verlusten kommen. Aber soweit waren wir ja noch nicht

Die Beckengröße wurde nicht verraten.
Leider kann man ja nicht immer davon ausgehen, dass solche Krebse artgerecht in einem entsprechend großem Becken gehalten werden.
LG
Kerstin